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Vatikan

Kardinal verteidigt sich nach Vorwürfen zu Luxuswohnung

Der umstrittene Kardinal Tarcisio Bertone hat sich nach den Vorwürfen zu seiner angeblich neuen Luxuswohnung im Vatikan verteidigt. Die Quadratmeterzahl des Apartments sei in den Berichten verdoppelt worden, erklärte Bertone laut Radio Vatikan am Montag in einem Brief an zwei Kirchenzeitungen.

Der 79-jährige Italiener beklagte eine "übelwollende" Berichterstattung über ihn. Die Zeitung "La Repubblica" hatte vor rund einer Woche berichtet, Bertone werde in ein fast 700 Quadratmeter grosses Luxus-Apartment im Vatikan einziehen, das eigens für ihn umgebaut werde.

In seiner Stellungnahme erklärte Bertone, Papst Franziskus habe ihm seine Solidarität sowie seinen Ärger über die Angriffe versichert. Darüber sei er "dankbar und bewegt". Franziskus selbst lebt in einer 70 Quadratmeter grossen Wohnung und fordert seit seinem Amtsantritt im vergangenen Jahr immer wieder eine "arme Kirche der Armen".

"Das Apartment hat die übliche Grösse solcher Wohnstätten in den alten Vatikanhäusern und wurde von mir auf meine Kosten instandgesetzt", erklärte Bertone in dem Schreiben. Der vor rund einem halben Jahr als Kardinalstaatssekretär abgetretene Bertone ist im Vatikan umstritten und stand während seiner Amtszeit immer wieder in der Kritik. (kub/sda)



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