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VW räumt in der Teppichetage auf – Chef Müller muss wohl gehen



VW group CEO Matthias Mueller attends the annual media conference of the Volkswagen group in Berlin, Germany, Tuesday, March 13, 2018. (AP Photo/Markus Schreiber)

Seine Tage bei VW sind wohl gezählt: Matthias Müller. Bild: AP/AP

Volkswagen geht den Konzernumbau an und schliesst dabei Veränderungen in der Führungsstruktur nicht aus.

«Die Volkswagen Aktiengesellschaft erwägt eine Weiterentwicklung der Führungsstruktur für den Konzern, die auch mit personellen Veränderungen im Vorstand und mit Änderungen bei den Ressortzuständigkeiten im Vorstand verbunden wäre», teilte der deutsche Konzern am Dienstag mit.

Dazu könnte auch eine Veränderung beim Amt des Konzernchefs gehören. Matthias Müller habe seine grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, an den Veränderungen mitzuwirken. Das Ergebnis der Überlegungen und der Gespräche stehe noch nicht fest.

Nach Informationen des «Handelsblatts» steht demgegenüber bereits ein Nachfolger für Müller fest: Wie die Zeitung am Dienstag unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete, soll VW-Markenchef Herbert Diess Müller an der Konzernspitze ablösen. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen dasselbe.

Insidern zufolge könnte die Entscheidung für Diess schon an diesem Freitag offiziell werden. Dann tage der Verwaltungsrat, der auch über den Konzernumbau beraten werde. Dabei gehe es unter anderem um die Einleitung des Börsengangs für die Lastwagen-Sparte.

Die Familien Porsche und Piech hatten Müller im September 2015 zum Konzernchef ernannt, als der damalige Konzernchef Martin Winterkorn im Zuge des Dieselbetrugs zurücktreten musste. Der Vertrag des 64-jährigen Müller läuft eigentlich noch bis 2020. (sda/reu/afp)

Warum ist Diesel tödlich?

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    Alle Leser-Kommentare
  • länzu 10.04.2018 23:53
    Highlight Highlight Wird ja auch langsam Zeit, muss dieser Müller gehen. Ich erinnere mich noch an eine Medienkonferenz von VW in den Staaten, als die VW Spitze Kreide fressen und sich für die Diesel-Manipulationen entschuldigen musste. Alles schön vorbereitet, von Herrn Müller aber in ganz schlechtem Englisch vorgetragen. Kaum war die PK zu Ende, stelle ein Radioreporter den Müller und der faselte dann etwas von "war ja nicht so schlimm" in schlechtem Englisch in die Mikrofone und zerstörte somit alles, was vorher gesagt wurde. Ein Wunder, konnte der sich so lange halten.
  • CASSIO 10.04.2018 21:12
    Highlight Highlight ein weiteres grossmaul auf dem abstellgleis. der aufsichtsrat sieht nicht wirklich glücklich aus bei der besetzung dieses postens.
  • Makatitom 10.04.2018 15:31
    Highlight Highlight Schön! Wie schwer ist sein goldener Fallschirm? Wie viel muss Winterkorn zurück zahlen und wie lange muss dieser in den Knast, für den qualifizierten betrug, den er begangen hat?

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