Gesellschaft & Politik
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Geht es nach der Basler FDP, so sollen alle Drogen frei erhältlich sein. Bild: shutterstock

«Alle Drogen sollten rezeptfrei abgegeben werden»: Basler FDP bricht Tabu

Nach der kontrollierten Abgabe schwerer Substanzen Anfang der 90er-Jahre will die Basler FDP nun den nächsten Schritt: die Legalisierung aller Drogen. Bei der Mutterpartei findet dieser Vorschlag wenig Anklang.

22.08.18, 02:45 22.08.18, 07:35

leif simonsen und daniel Ballmer / az



Ob Kokain, Heroin, Ecstasy oder Haschisch. Geht es nach der Basler FDP, sollen künftig alle Drogen legal bezogen werden können. Die Kantonalsektion dürfte sich bewusst sein, dass der Vorschlag, der im neuen Parteiprogramm festgehalten ist, hohe Wellen wirft. Seit der kontrollierten Abgabe von Heroin, die der Bund 1992 ermöglichte, wäre das die radikalste Neuerung im Suchtmittelwesen. Das sei aber nötig. «Jahrzehnte der Prohibition haben die Drogen nicht beseitigen können», argumentiert der Parteivorstand. «Ausgehend von der Freiheit des einzelnen Menschen, sich selber zu schädigen, sollen Drogen grundsätzlich nicht verboten, sondern legalisiert, kontrolliert und besteuert werden», steht im Parteiprogramm, das am Montag verabschiedet worden ist. Ziel sei es vor allem, dem leidbringenden Schwarzmarkt die Grundlage zu entziehen.

Tatsächlich schneidet die Basler FDP ein Thema an, das schweizweit zunehmend diskutiert wird. Nun soll dazu zumindest ein «Denkanstoss» geliefert werden, sagt der Basler FDP-Grossrat David Jenny im Wissen darum, dass das Betäubungsmittelgesetz national verankert ist. Doch was für Basel gilt, trifft auf die ganze Schweiz zu. Die Drogenszene hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt, sie ist kein Elend mehr, das sich auf dem Zürcher Platzspitz oder in der Basler Rheingasse abspielt, sondern versteckt. Heute dominieren nicht mehr zerstörerisches Heroin, sondern Kokain, synthetische Drogen sowie natürlich Cannabis.

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Video: srf

«Verantwortung jedes Einzelnen»

Wie der Drogenverkauf gehandhabt werden soll, dazu stehen unterschiedliche Ideen im Raum. Der Basler FDP-Präsident Luca Urgese plädiert für die radikale Variante, die auch innerhalb der Kantonalsektion für Diskussionsstoff sorgen wird: «Wenn es nach mir geht, sollen alle Drogen rezeptfrei abgegeben werden. Das muss ja nicht gerade in der Migros oder im Coop sein, aber beispielsweise in der Drogerie.» Er führt ein urliberales Argument ins Feld: «Es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen, welche Substanzen er zu sich nimmt.» Als kleine Einschränkung der absoluten Liberalisierung könnte er sich vorstellen, dass die Behörden sogenannte Blacklists erstellen würden, auf denen besonders gefährdete Menschen aufgeführt seien.

Luca Urgese, Mitglied Initiativkomitee No Billag und Praesident FDP Basel-Stadt, links, und Gabriel Barell, Direktor Gewerbeverband Basel-Stadt, rechts, sprechen an einer Podiumsdiskussion zur No Billag-Initiative in Basel am Dienstag, 30. Januar 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Luca Urgese, Präsident FDP BS. Bild: KEYSTONE

Die Idee aus Basel kommt bei einigen Experten gut an. Thilo Beck, Chefarzt der Psychiatrie Arud Zentrum für Suchtmedizin, zeigt sich «sehr erfreut» über das Vorpreschen der Basler Freisinnigen. «Regulierung ist die einzige vernünftige Forderung im Suchtmittelbereich.» Kernargument für eine Legalisierung sei die Verfügbarkeit. «In der Schweiz ist es etwa gleich einfach, an Kokain zu kommen wie an eine Pizza», sagt Beck. «Trotzdem ist der ganze Markt in den Händen des Schwarzmarkts. Dieser nimmt keine Rücksicht auf die Konsumenten.»

Ganz einfach stellt sich der Experte die Umsetzung der Legalisierung allerdings nicht vor. So müsse sichergestellt werden, dass die Regulierung gut aufgegleist werde. Cannabis, Kokain oder Heroin dürften nicht unter den gleichen Umständen an den gleichen Orten abgegeben werden. Regulierung bedeute eben auch Kontrolle und Beratung. Andere Suchtexperten zeigten sich differenzierter und forderten beispielsweise lediglich die Legalisierung von Cannabis.

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Video: srf

«Wenig zielführende Lösung»

So radikal die Forderung nach einer vollständigen Legalisierung aller Drogen ist, so kontrovers wird sie selbst parteiintern diskutiert. Zwar schmetterte die Basler FDP mehrere Anträge auf eine Abschwächung ab. Ein Mitglied wollte, dass nur weiche Drogen wie Cannabis legalisiert würden, eines forderte einen starken Jugendschutz, sollten alle Drogen straffrei käuflich sein. Letztlich rang man sich lediglich dazu durch, bei der Drogenlegalisierung das Wort «grundsätzlich» einzubauen – so hält man sich eine Hintertür offen für die nicht flächendeckende Legalisierung aller Substanzen. «Ausnahmen soll es geben», sagt Jenny.

Die FDP Parteipraesientin Petra Goessi nach ihrer Wiederwahl zur FDP Praesidentin anlaesslich der Delegiertenversammlung der FDP Schweiz vom Samstag, 24. Maerz 2018 im Casino Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Petra Gössi, Präsidentin FDP Schweiz. Bild: KEYSTONE

Bei der Mutterpartei stossen die Basler Pläne dennoch auf wenig Anklang: «In dieser Frage fuhr ich lange einen restriktiven Kurs», kommentiert Parteipräsidentin Petra Gössi. «Unterdessen sehe ich das etwas differenzierter, aber für eine Freigabe bin ich nicht.» Die Schweiz habe eine gut funktionierende Drogenpolitik, um welche sie von anderen Ländern beneidet werde. Für den Freisinn sei dies allerdings kein Hauptthema. Gössi: «Politik ist meine einzige Droge.»

Für den Berner FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen propagieren die Basler Freisinnigen «beim Thema Drogen eine wenig zielführende Lösung». Auch der Zürcher FDP-Nationalrätin Regine Sauter gehen die Legalisierungspläne viel zu weit. Zwar setzt sich auch die Gesundheitspolitikerin für eine Liberalisierung bei Cannabis ein – allerdings mit einem regulierten Markt, mit klaren Vorgaben für Jugendschutz und Prävention. Dies aber nur, weil Verbot von Konsum und Verkauf bei Cannabis schlicht nicht funktioniere. Bei harten Drogen wie Heroin oder Kokain aber sehe die Ausgangslage ganz anders aus. «Seit der Einführung der medizinisch kontrollierten Abgabe haben wir heute im Bereich Heroin jedoch keinen Handlungsbedarf mehr, das funktioniert gut», betont Sauter. «Ich bin deshalb gegen eine vollständige Freigabe von harten Drogen.» (aargauerzeitung.ch)

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  • Dominik Treier (1) 22.08.2018 13:58
    Highlight Repression ist unsinnig und war schon immer der falsche Weg. Suchtkranke zu Kriminalisieren und sie in die selbe Ecke wie Menschenhändler, Mörder und die Maffia zu stellen brachte keinen von den Drogen weg, sondern nur, wie man besonders in den USA sieht, in andere wirklich kriminelle Kreise und ins Gefängnis. Der einzige Grund warum konservative Drogen noch immer kriminell halten wollen ist, dass Drogen in der Regel nur gebraucht werden um andere, viel tiefgreifendere Gesellschaftliche und persönliche Probleme erträglich zu machen. Probleme die die Gesellschaft nicht sehen will...
    15 1 Melden
  • Snowy 22.08.2018 12:09
    Highlight Drogenrepression hatte nun 60 Jahre Zeit Wirkung zu zeigen.

    Folge:
    Nie gab es mehr Konsumenten und mehr Schwarzmarktumsatz - dies bei riesigem und stetig steigendem Aufwand der Strafvollzugsbehörden.
    Die weltweite Drogenrepression ist kolossal gescheitert.

    Warum können wir nicht endlich alle Rauschmittel gleich behandeln wie Alkohol (nach Heroin und zusammen mit Kokain die gefährlichste Droge!)?

    - Steuern
    - Prävention
    - Jugendschutz

    Die Gegner sind nun in der Pflicht einen besseren Vorschlag zu machen. Der Status-Quo ist definitiv gescheitert und hilft einzig dem organisierten Verbrechen
    28 0 Melden
    • Silent_Revolution 22.08.2018 14:34
      Highlight Logik hat in der Demokratie keinen Platz.

      Die Profiteure des Schwarzmarkts sind nicht an einer Legalisierung interessiert, deshalb haben illegale Substanzen auch nie eine Lobby.

      Andererseits bekämpft jeder Industrie- und Wirtschaftszweig dem bei einer Legalisierung Umsatzrückgang droht den Fortschritt. Die drei Hauptprofiteure der Kriminalisierung; Tabak, Alkohol und Pharma sind im Bundeshaus vertreten und können über den Einfluss massiven Druck ausüben.

      Die Bevölkerung in seiner Masse ist nicht intelligent genug, um nicht von Lobbyisten getäuscht zu werden.

      Demokratie ist Humbug.
      7 3 Melden
    • Snowy 22.08.2018 16:30
      Highlight @Silent: Einverstanden bis auf Deinen letzten Satz.
      Demokratie ist kein Humbug. Es ist von allen Systemen, das mit den wenigsten Fehlern.

      Oder kannst ein besseres nennen?
      2 1 Melden
    • meine senf 22.08.2018 16:36
      Highlight Stimmt leider.

      Aber denoch wäre alles andere noch grösserer Humbug.

      Wer würde dann bestimmen, wer intelligent und nicht lobbygetrieben ist?
      2 1 Melden
    • Silent_Revolution 23.08.2018 12:27
      Highlight snowy senf

      1/2

      Wenn es das System mit den wenigsten Fehlern wäre, würde es bestimmt im Ansatz funktionieren.

      Überall wo Demokratie herrscht, hat sich die Wirtschaft in der Politik eingenistet und bestimmt mit Belieben über eine leicht beeinflussbare Bevölkerung.

      Auch ist der Kapitalismus in der Demokratie alternativlos, da für die Masse stets der eigene kurzfriste Wohlstand im Vordergrund steht. Dabei stört es nur wenige, dass ewiges Wachstum nicht funktionieren kann und wer für unseren Wohlstand leiden muss.

      Neue Wege zu testen und gehen ist bestimmt besser als so weiter zu machen.
      0 0 Melden
    • Silent_Revolution 23.08.2018 12:35
      Highlight 2/2 Alternativen gibt es viele und jedes System hat Fehler, aber ich sehe bessere Ansätze im Bezug auf Nachhaltigkeit, Menschlichkeit und Fairness in anarchistisch oder sozialistisch geprägten Systemen oder in einer Art Diktatur einer intellektuellen Elite. Aber darüber zu debattieren ist schon irgendwie sinnlos, da ein Systemwechsel fast unmöglich ist.

      Der Mensch will den kurzfristigen Wohlstand, und wird damit untergehen.
      0 0 Melden
    • Snowy 23.08.2018 13:43
      Highlight Und welches System könnte die erwähnten Misstände verhindern?

      Sozialismus / Komm.?
      Funtioniert nicht, weil Menschen sich unterscheiden/verbessern wollen (vs ihren Peers)

      Anarchie?
      Könnnte funktionieren. Ist dann aber halt nicht mehr gerecht

      Technokratie:
      Falls die "richtige" Elite das Sagen hat: Absolut!
      Aber wie einigt man sich auf diese?
      Hab mir grad kurz überlegt, welchen Menschen (abgesehen von mir;) ich zum König der Schweiz wählen würde...ich hätte echt Mühe jemanden zu benennen. Zu unterschiedlich sind meine politischen Ansichten je nach Thema - und ich bin nur einer von 8 Millionen
      3 0 Melden
    • Silent_Revolution 23.08.2018 15:10
      Highlight Ohne Versuche zu wagen, wird man nie wirkliche Antworten auf diese Frage liefern können.

      Allerdings kann man die Demokratie dem Sozialismus gleichsetzen, was deren Funktionalität betrifft.

      Um gleich deine Liste zu erweitern.

      Demokratie: Funktioniert nicht, weil die Wirtschaft durch ihre Geldmacht die Meinung der Mehrheit durch Angstkampagnen entscheidend beeinflussen kann. Mit Argumenten wie "Das kostet Arbeitsplätze" "Das schadet der Nation" wird eigentlich alles durchgebracht.

      Demokratie + Kapitalismus = Gelddiktatur und wie erwähnt ist Demokratie ohne Kapitalismus kaum möglich
      0 1 Melden
    • Silent_Revolution 23.08.2018 15:16
      Highlight Meine Vorstellung einer intellektuellen Elite driftet noch mal etwas ab von der Technokratie, denn da kommt mir der soziale Aspekt etwas zu kurz.

      Aber du hast natürlich Recht, es ist immer schwierig Entscheidungsträger zu bestimmen. Ich hätte da aus denselben Gründen auch Mühe jemanden oder mehrere zu benennen.

      Wo Macht verleiht wird, wird sie immer missbraucht und das ist in jedem System der Fall.

      Wenn man aber sieht, wie offen die Korruption in der Demokratie unter dem Deckmantel "Lobbyismus" gelebt wird, sollte man sich schon hüten, das Ganze als bestmögliches System zu bewerten.
      0 0 Melden
  • Rhabarber 22.08.2018 11:57
    Highlight Mit der Legalisierung kann man Drogen auch besteuern. Ich bin sicher, dass dies der wahre Grund der FDP für diese Idee ist.

    Die Händler müssten zertifiziert und kontrolliert werden. Schliesslich darf auch nicht jeder Depp Medikamente verkaufen.

    Ist mir aber egal, was der Hintergedanke ist. Ich bin schon seit jeher für die Legalisierung aller Drogen. Die Steuern, die das generiert, sollen ins Gesundheits- und Rentensystem fliessen.

    Ganz wichtig ist allerdings der Schutz Minderjähriger. Z.B. drastische Strafen für diejenigen, die Minderjährigen Drogen beschaffen.
    28 0 Melden
  • Gubbe 22.08.2018 10:46
    Highlight Als Parteiloser sollte ich mir wirklich überlegen, ob ich nicht der SVP beitreten soll. Die muss doch eine wirklich gute Partei sein, wird sie doch sofort bei jedem Thema erwähnt. Bei einer Drogenliberalisierung sollten nicht Parteien massgebend sein, sondern Ärzte und Mitbürger. Ich fand übrigens den trockenen Post von Simu gar nicht so schlecht. Er würde die Überbevölkerung lösen.
    8 16 Melden
    • phreko 22.08.2018 13:46
      Highlight Was ist der Unterschied zwischen einer Partei und einem Mitbürger?
      3 1 Melden
    • Gubbe 22.08.2018 17:33
      Highlight phreko: Probleme suchen wo keine sind?
      3 0 Melden
  • derEchteElch 22.08.2018 10:12
    Highlight Drogen? Illegal!
    Es wird dann noch viel schwerer, Auto-, Velofahrer u. andere Verkehrsteilnehmer unter Drogeneinfluss herauszufischen.

    Bisher hilft nur ein Bluttest und selbst mit einer CBD-Zigarette (die ja legal ist) kann der Grenzwert einer Fahrunfähigkeit sehr schnell überschritten werden!
    11 69 Melden
    • MaskedTruth 22.08.2018 11:23
      Highlight Naja, nach ein paar Bier hast Du ein vergleichbares Problem....
      Wer FIAZ oder FUDE 😉 fährt wird bestraft, das soll so sein!
      29 1 Melden
    • Yes. 22.08.2018 11:49
      Highlight 🤦🏻‍♂️
      Drogenkonsum nimmt bei Legalisierungen in der Regel eher ab in der Bevölkerung.

      Und zum anderen; dann macht man halt einen Bluttest wie heute auch schon.
      17 1 Melden
    • Rhabarber 22.08.2018 11:50
      Highlight Wieso soll das schwieriger werden?
      Dass Drogen legalisiert werden bedeutet nicht, dass man damit andere gefährden darf. Alkohol ist auch legal und trotzdem ist es verboten, besoffen zu fahren.
      28 0 Melden
    • HPOfficejet3650 22.08.2018 12:05
      Highlight ernsthaft.... als würden durch die Legalisierung alle zugedröhnt autofahren.

      Daher mag Ich den vergleich mit Alkohol so sehr 😄 denk mal etwas über den Horizont hinaus und befasse dich mit der Entkriminalisierung in Portugal. Vor über 15 Jahren.
      29 1 Melden
    • Pisti 22.08.2018 12:27
      Highlight Wieso soll das schwieriger werden? Spielt doch überhaupt keine Rolle ob Drogen legal oder illegal sind, das Fahren unter Einfluss von Drogen wird sowieso nie erlaubt sein.
      21 0 Melden
    • Diagnose: Aluhut 22.08.2018 12:38
      Highlight Wo soll hier der Zusammenhang bestehen? Es wird ja so
      oder so konsumiert, ob illegal oder legal. Also wird sich am
      herausfischen nichts ändern. Auch die Nulltoleranz beim autofahren wird wohl kaum angepasst, zudem es ja gar nicht darum geht.
      7 0 Melden
    • dF 22.08.2018 15:21
      Highlight @derEchteElch

      Nenn mir einen konkreten Grund, warum dies, nur irgendwie, schwerer sein sein werden würde?

      Und, tschuligom, hab aus versehen gehertzt, statt geblitzt.
      1 0 Melden
  • Blog Chain 22.08.2018 09:43
    Highlight Der Vorschlag hat FDP Naivität drin. Anstatt die Drogen verschwinden zu lassen wollen, was an sich schon hirnrissig doof ausgedrückt ist, sollte man eher auf dem Niveau über das Eliminieren von der gesamten FDP nachdenken. Drogen freigeben aber kontrolliert uAlle nd staatlich besteuert allenfalls. Es hat wirklich schon genug Irre und andere gefährdende Drogenuser auf den Gassen und sonstwo.
    6 51 Melden
    • marchinon 22.08.2018 11:23
      Highlight Ja, von diesen gibt es einige. Und aus Erfahrung kann ich sogar sagen, dass viele dieser Personen von der legalen (und ultragünstigen) Droge Alkohol abhängig sind.
      15 1 Melden
    • Rhabarber 22.08.2018 11:52
      Highlight Drogen verschwinden zu lassen? Das muss ein Witz sein. Primaten verwenden Drogen schon länger als es den Homo Sapiens gibt *lol*
      15 1 Melden
  • Nikolai G. 22.08.2018 09:15
    Highlight Der einzige richtige Weg nach 40, 50, 60 Jahren Drogenkrieg der nichts anderes hervorgerbacht hat wie vermutlich Millionen Toten, Zerstörten Fruchtbaren Böden, Leid in vielen vielen Länder, Reichtum bei den flaschen Leuten.
    28 4 Melden
  • Altweibersommer 22.08.2018 09:11
    Highlight Hat sich Frau Gössi wohl jemals gedanken darüber gemacht, was "Freisinn" bedeutet?
    21 1 Melden
    • Yes. 22.08.2018 11:51
      Highlight Halt Freisinn für Grossunternehmen in jeder Beziehung, sonst stockkonservativ!
      16 1 Melden
  • WayneTheBrain 22.08.2018 09:02
    Highlight Wann werden es die Alteingesessenen Alksäufer endlich einsehen, dass Drogen 1. Durch Repression nicht zu bekämpfen sind, 2. Aufgrund der Illegalität die wichtigste finanzielle Grundlage krimineller Banden sind 3. Oft ein geringeres Sucht- und Gefährdungspotenzial aufweisen als Alkohol, 4. Reiner wären und den Konsumenten schützen würden, wenn sie staatlich abgegeben würden, 5. Seit jeher in verschiedensten Gesellschaften konsumiert werden.
    43 3 Melden
    • HPOfficejet3650 22.08.2018 12:07
      Highlight Auf den Punkt gebracht. Danke. Ich verstehe nicht wie man da noch dagegen sein kann.
      7 0 Melden
  • lily.mcbean 22.08.2018 08:46
    Highlight "Die Schweiz habe eine gut funktionierende Drogenpolitik, um welche sie von anderen Ländern beneidet werde."

    Ja, weil man hier ganz easy an allen möglichen scheiss drankommt (VOR ALLEM auch Jugendliche) und das Zeug wahrscheinlich noch gefährlich verunreinigt ist weil die Kontrolle fehlt!

    Liebe Politiker, wacht auf! Verbote bringen gar nichts, ausser millionen Steuerverluste. Wer an Drogen rankommen will schert sich nicht um Gesetze!
    38 2 Melden
  • Habedi 22.08.2018 08:43
    Highlight «Seit der Einführung der medizinisch kontrollierten Abgabe haben wir heute im Bereich Heroin jedoch keinen Handlungsbedarf mehr, das funktioniert gut», betont Sauter. «Ich bin deshalb gegen eine vollständige Freigabe von harten Drogen.»
    Das heisst soviel wie: "Seit wir Heroinabhängige nicht mehr wie Kriminelle behandeln läuft alles gut. Deshalb bin ich dafür, dass alle anderen Drogenkonsumenten weiterhin wie Kriminelle behandelt werden."
    24 5 Melden
  • Roxy_red 22.08.2018 08:42
    Highlight Den gleichen Gedanken im Freundeskreis auch schon Mal gesponnen.
    Legalisierung für alle Drogen, damit das organisierte Verbrechen schwächen und Dealer die Lebensgrundlage nehmen. Drogen besteuern. Drogen kontrollieren, damit sich Konsumenten keinen Dreck reinziehn müssen. Verbot von Drogen jedoch am Steuer und bei der Arbeit (inkl. Cannabis). Und ganz wichtig: viel Prävention!
    Reiz des „Verbotenen“ bleibt weg, neuer Geschäftszweig für Pharma, Geld aus Steuern, weniger Kriminalität, weniger Delikte zur Verfolgung für die Polizei - kann man bei dieser Ausgabgslage dagegen sein?
    20 0 Melden
  • elmono 22.08.2018 08:37
    Highlight "Bei harten Drogen wie Heroin oder Kokain aber sehe die Ausgangslage ganz anders aus. «Seit der Einführung der medizinisch kontrollierten Abgabe haben wir heute im Bereich Heroin jedoch keinen Handlungsbedarf mehr, das funktioniert gut», betont Sauter. «Ich bin deshalb gegen eine vollständige Freigabe von harten Drogen.» "

    Schön und gut. Heroin ist hierzulande auch ein fast totes Pferd. Aber wie siehts mit Kokain aus? Hier werden einmal mehr die Augen vor der Realität verschlossen. Tragisch.
    44 7 Melden
    • marchinon 22.08.2018 11:26
      Highlight Ein guter Bericht zum Kokainkonsum dazu von der WOZ - inkl. Stimmen, wie man mit Drogenrepression bzw. -freigabe umgehen soll:

      https://www.woz.ch/-86ed
      7 1 Melden
    • elmono 22.08.2018 13:12
      Highlight Danke für den Bericht.
      5 0 Melden
  • Sebultikon 22.08.2018 08:35
    Highlight Verstehe allgemein nicht, wieso sich ein Erwachsener nicht mal eine Prise Sommerschnee oder ein paar Pillen reinhauen darf, jedoch in Zürich alle 100m soviel Jägermeister degustieren kann bis sich die Schliessmuskeln verselbständigen...
    159 13 Melden
  • DerSimu 22.08.2018 08:15
    Highlight Legalisiert alles und lasst Darwin den Rest machen.
    54 3 Melden
  • Fruchtzwerg 22.08.2018 08:09
    Highlight Bravo, damit würde FDP endlich genau das tun, wofür sie eigentlich steht: Liberal.
    Wenn sie jetzt noch aufhört, sich bei Ausländerthemen bei der SVP anzubiedern wäre sie sogar wählbar :-)
    124 15 Melden
    • Dominik Treier (1) 22.08.2018 13:51
      Highlight Das stimmt, diese Partei ist schon lange nur noch da liberal, wo es darum geht denen zu nützen, die viel zu viel Geld haben und den sozialen Ausgleich unter dem Dekmantel der Eigenverantwortung auszuhöhlen. Im gesellschaftlichen Bereich hält man sich vornehm zurück oder blässt sogar eher ins konservative Horn, weil das ja bei den rechten Wählern besser ankommt. Dieser Schritt wäre da endlich mal konsequent.
      4 1 Melden
  • Betty Burke 22.08.2018 08:08
    Highlight Die FDP sollte sich ihren Namen verdienen und dahinter stehen. Liberaler geht es wohl kaum.
    36 1 Melden
  • Gertrud 22.08.2018 08:06
    Highlight Wow, ich bin überrascht. Weiter so FDP!
    44 2 Melden
  • Kartofffelkoenig 22.08.2018 07:46
    Highlight Die Legalisierung aller Drogen ist der einzige Weg, den Drogenschwarzmarkt zu zerstören. Razzien bringen überhaupt nichts ausser Verschwendung von Steuergeldern. Würden Drogen staatlich kontrolliert produziert werden, könnten erstens die Reinheit kontrolliert werden und zweitens könnten aktiv und passiv Millionen von Franken verdient werden. Aktiv, da man die Produkte versteuern könnte und sie wären trotzdem noch günstiger als beim Dealer um die Ecke, und passiv, da die ganzen Kosten für Razzien, Verfahren und Ermittlungen bei Drogen wegfallen würden.
    44 1 Melden
    • elmono 22.08.2018 12:33
      Highlight Amen.
      5 0 Melden
  • Pingurin 22.08.2018 07:43
    Highlight Das Drogenverbot ist nichts anderes als ein staatlich garantiertes Monopol für den Schwarzmarkt!!

    45 3 Melden
  • Devante 22.08.2018 07:35
    Highlight Eigentlich ein klassischer „no-brainer“
    13 25 Melden
    • Nuance 22.08.2018 17:43
      Highlight Ich glaube, Deviante meint, dass die Legalisierung ein No-brainer ist ;) also etwas, auf das man schon früher ohne allzu viel Hirnschmalz hätte kommen müssen.
      1 0 Melden
    • Devante 23.08.2018 07:35
      Highlight Ganz genau Nuance, ist ja eigentlich logisch, dass eine Legalisierung sinnvoll ist. Aber eben....
      0 0 Melden
    • Nuance 23.08.2018 11:08
      Highlight Gehe immer davon aus, dass nichts logisch folgt ;P
      0 0 Melden
  • el comentador 22.08.2018 07:27
    Highlight Guter Vorschlag der Basler FDP. Dieser Teil der Partei scheint wirklich liberal zu denken.
    26 1 Melden
  • Süffu 22.08.2018 07:23
    Highlight Ich sehe da ein kleines Problem - wo kriegt man nun z.B. Fairtrade Kokain her?
    Irgendwie ist das nicht zu Ende gedacht.
    28 14 Melden
    • Pisti 22.08.2018 12:38
      Highlight Vielleicht bauen wir ja bald auf dem Rütli Coca an. 😉
      Und in Bolivien ist so viel ich weis der Coca Anbau legal. Novartis oder Roche müssten nur den Rohstoff beziehen und könnten das Zeugs selber herstellen.
      Fairtrade ist auch kein Thema, Coca Bauern verdienen seit eh und je ein mehrfaches, als gewöhnliche Bauern.
      4 0 Melden
    • Roxy_red 22.08.2018 12:47
      Highlight 😂 das wäre sicher in einem zweiten Schritt eine gute Marktstrategie Bio-Fair-Trade Kokain - vegan ists auch noch!
      Aber im Ernst - die Bedingungen, unter welchen Kokain produziert werden sind jämmerlich. Und ich bin mir auch nicht sicher, ob die Konsumenten sich bewusst sind, wie das Zeug aus den Blätter extrahiert wird und womit es gestreckt wird
      4 0 Melden
    • Süffu 22.08.2018 17:23
      Highlight @Pisti
      Wieviele tausend Menschen sterben und starben schon wegen Anbau, Schmuggel und Handel mit Koks? Dass Bauern von Drogenkartellen gezwungen werden Kokapflanzen anzubauen lässt sich nicht durch bessere Löhne rechtfertigen, tue es oder du wirst ersetzt respektive getötet (die Ausnahme bestätigt die Regel). Fairtrade würde heissen, dass sie von den hier bezahlten 80-120Fr einen Grossteil bekommen und das ist bei sehr Weitem nicht so.
      1 0 Melden
  • Mennsgi 22.08.2018 07:12
    Highlight Also ich wäre dafür das es kontrolliert abgegeben wird. Also ab 18 und nur schweizer Bürger könnten Drogen beziehen, damit kein Drogenturismus entsteht.
    14 18 Melden
    • Astrogator 22.08.2018 10:49
      Highlight „und nur schweizer Bürger könnten Drogen beziehen“ - und damit ist der nächste Schwarzmarkt eröffnet.
      23 1 Melden
    • Alex_Steiner 22.08.2018 10:59
      Highlight Warum willst du kein Drogentourismus? Das ist einer der besten. Wenn man Steuern auf die Drogen drauf klatscht - kommen Ausländer hier her um unsere Steuern zu zahlen. Das wäre genial.
      24 1 Melden
  • Trompete 22.08.2018 07:04
    Highlight Beim Cannabis sollten endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden, schliesslich möchte ich doch bloss eine natürliche Pflanze in meinem Garten spriessen lassen, ohne Angst vor einer Strafverfolgung haben zu müssen.
    37 2 Melden
  • mAJORtOM95 22.08.2018 07:01
    Highlight Ich bin dagegen, denn es ist wichtig, dass der extrem gefährliche Endnutzer dieser Substanzen bluten, ins Gefängnis kommen und ein Eintrag im SR bekommen muss!
    Sonst schaden wir ja noch den tollen Gangs, die die Ware vertreiben und herstellen!
    24 18 Melden
    • Snowy 22.08.2018 13:40
      Highlight Hoffe, das war ironisch gemeint.
      3 0 Melden
    • Gähn 22.08.2018 13:49
      Highlight Mein werter Major, da ist der Sarkasmus wohl noch einigen entgangen. 🤣
      4 0 Melden
    • mAJORtOM95 22.08.2018 23:18
      Highlight Es war Sarkasmus... 😄
      2 0 Melden
  • Magenta 22.08.2018 07:00
    Highlight Wer glaubt, dass der Schwarzmarkt damit einfach so verschwindet: Forget about it! Wer mitten in der Nacht Drogen kaufen will, tut das ja nicht in der Notfallapotheke, sondern weiterhin beim Dealer um die Ecke. Die einzige Veränderung wird sein, dass finanziell potente Leute reine/hochwertige (und teurere) Drogen in der Apotheke kaufen können, während ärmere die verschnittene und minderwertige Ware auf dem illegalen Schwarzmarkt beziehen.
    6 53 Melden
    • Sebultikon 22.08.2018 10:35
      Highlight Man muss vielleicht die Zielgruppen etwas differenziert betrachten. Es geht ja nicht darum den Stoff erschwinglich für alle zu machen. Das ganze soll weiterhin ein "Luxusgut/Genussmittel" bleiben, wer es sich leisten kann so auf eine kontrollierte Quelle mit gesicherter Qualität zurückgreifen und muss dies nicht in im Schatten des rechtsfreienraumes tun. Wer dann meint er kriegt den besseren Deal beim Fachmann von der Langstrasse in einer Seitengasse der hat sowieso andere Probleme.
      16 2 Melden
    • Alex_Steiner 22.08.2018 11:05
      Highlight Was glaubst du warum Drogen so teuer sind? Alle mir bekannten Drogen sind in der Herstellung extrem günstig.
      12 1 Melden
    • Roman h 22.08.2018 12:38
      Highlight Wer mitten in der Nacht Drogen kaufen will.
      Das ist ja mal ein super Argument.
      Ich bin Raucher, was glauben sie mache ich wenn ich in den Ausgang gehe.
      Ich kaufe noch ein Päckchen extra damit es ganz sicher reicht.
      Was glauben sie machen die Leute vor Weihnachten wenn die Läden 2 Tage zu sind?
      Sie kaufen vorher genug brot ect.
      Das mit dem Preis wurde ja schon geschrieben
      5 2 Melden
    • Pisti 22.08.2018 12:43
      Highlight Ein Gramm Kokain kostet in der Herstellung nicht mal 1.- und du denkst daran dass Zeug als Luxusgut zu verkaufen. Genau weil Kokain so teuer ist, gibt es bei den Süchtigen eine relativ hohe Beschaffungskriminalität.
      Der Preis müsste deutlich gesenkt werden sonst kann man ja eigentlich alles beim alten lassen.
      3 2 Melden
    • Sebultikon 22.08.2018 19:00
      Highlight "Luxusgut" war evtl. etwas überspitzt, vielleicht eher mit zigaretten vergleichen, da machen die Herstellungskosten auch nicht viel her.
      Ohne den ganzen zwischenhandel wären die Preise wohl sicher tiefer, auch wenn die Herstellkosten steigen (Wohl andere Auflagen/Anforderungen wenns über den Staat läuft). Von mir aus könnte der Staat aber dann ruhig ordentlich Steuern draufklatschen, 60fr/g "unverschnitten" wäre für viele wohl ein guter preis
      0 0 Melden
  • Mirischgliich 22.08.2018 06:59
    Highlight Der Freisinn entdeckt den Liberalismus: das finde ich eine gute Nachricht.
    25 1 Melden
  • yannis675 22.08.2018 06:51
    Highlight Immer noch wird Hanf zusammen mit kokain und speed gleichgestellt. Rine Frechheit!
    24 10 Melden
  • reaper54 22.08.2018 06:46
    Highlight Freigabe ist prinzipiell sehr sinnvoll. Allerdings tauchen schnell neue Fragen auf, wo liegt der Grenzwert fürs Autofahren beispielsweise?
    Wie kann das auf der Strasse schnell und sicher nachgewiesen werden?
    Wie sieht es mit Risikogruppen aus (Cannabis kann auslöser für Psychische Erkrankungen sein insbesondere wenn solche bereits in der Familie vorkommen)?
    Diese komplexen Fragen müssen vor einer Legalisierung beantwortet werden, das ist nicht nur eine kleine Anpassung im Gesetz.
    10 23 Melden
    • Roxy_red 22.08.2018 12:52
      Highlight Die Grenzwerte fürs Autofahren bleiben gleich wir jetzt: Bei Drogen 0
      Für mich auch bei Cannabis - ist weniger harmlos, als die meisten denken im Bezug auf Reaktionsfähigkeit u.a. und wird erst noch viel weniger schnell abgebaut als z.B. Alkohol
      4 1 Melden
  • Ökonometriker 22.08.2018 06:39
    Highlight Das Drogenverbot führt nachweislich zu mehr Drogenabhängigen, zu mehr Gesundheitsschädigungen Mangels Qualitätskontrolle, finanziert Terroristen und das organisierte Verbrechen zu einem sehr substantiellen Teil und schadet dem Steuer- und Krankenkassenzahler.

    Was spricht gegen eine gut regulierte Liberalisierung in dem Bereich? Ich versteh' die Gegner hier nicht.
    39 3 Melden
  • der Denker 22.08.2018 06:28
    Highlight Cool, was wäre ich denn ohne mein Crystal Meth im Morgenkaffee. Das ist wohl eine der Dümmsten Ideen seid langem. Harmlose Drogen, ok aber sicher keine harten extrem gefährlichen Drogen
    4 63 Melden
    • Fruchtzwerg 22.08.2018 10:00
      Highlight Du meinst so harmlose Drogen wie Alkohol, von dem ca. jeder 10. Schweizer abhängig ist?
      19 2 Melden
    • Einer Wie Alle 22.08.2018 10:06
      Highlight Was für eine unüberlegte Aussage. Nur weil Drogen legal werden, würde sich nicht gleich jeder 5. dieses Zeug reinpfeiffen.
      13 1 Melden
    • Alexander König 22.08.2018 10:29
      Highlight Besonders gefährlich sind Crystal Meth u.Co aufgrund der bei ihnen üblichen Streckmitteln. Strenggenommen ist Alkohol mit Crystal Meth gleich zu setzen, wenn nicht schädlicher, da er körperlich abhängig macht.

      Crystal Meth hat "nur" psychisches Suchtpotenzial.
      5 1 Melden
    • Gähn 22.08.2018 10:48
      Highlight Naja, Alkohol steht Meth bezüglich Eigen- und Fremdschädigung in nichts nach.
      Lustig, oder?
      8 1 Melden
    • Alex_Steiner 22.08.2018 11:13
      Highlight Genau! Darum bin ich auch gegen die Schwulen-Ehe. Wenn wir das erlauben werden ja alle Schwul.
      14 0 Melden
    • Snowy 22.08.2018 13:45
      Highlight Alkohol ist die am zweitgefährlichste Droge (zusammen mit Kokain).

      Just sayin.
      5 0 Melden
  • Rumbel the Sumbel 22.08.2018 06:18
    Highlight Das einzige was sich ändert ist der Dealer. Bei dieser Änderung würde es der Staat werden und vorher war es der Strassenverkäufer oder sonst wer. Ansonsten ändert sich nichts. Weniger Konsumenten werden es nicht!
    6 22 Melden
    • saloppe 22.08.2018 09:51
      Highlight Dafür sind die Drogen reiner, durch den Staat kontrollierbar und dieser kann mit Zöllen (ähnlich wie mit Tabak und Alkohol) eine Menge Geld verdienen. Und ganz nebenbei noch den riesigen Schwarzmarkt auslöschen...
      Ich bin deiner Meinung: Weniger Drogenabhängige wird es nicht unbedingt geben,
      jedoch können wir die gesparten Polizeikosten etc in Prävention und Suchtberatung investieren!
      13 0 Melden
    • Alex_Steiner 22.08.2018 14:57
      Highlight @Rumbel the Sumbel: Ja, abgesehen davon das Verbrecher kein Geld mehr machen... das sie die Drogen nicht mehr mit Rattengift strecken... und das Leute die Drogenprobleme haben keine Angst mehr haben müssen um nach Hilfe zu fragen.

      Aber sonst ändert sich nichts.
      5 0 Melden
  • dracului 22.08.2018 06:16
    Highlight Es wäre für die konservative Schweiz ein Fortschritt, wenn einfach einmal Cannabis entkriminalisiert, idealerweise legalisiert, würde. Die kontrollierte, staatliche Drogenabgabe für Schwerabhängige bleibt wichtig.
    Letztlich müssen wir uns alle der ursächlichen Frage stellen: Warum scheint unser Leben nur noch unter Drogeneinfluss lebenswert? Oder auch: Sind Drogen für die Wirtschaftspartei mittlerweile ein anerkanntes Mittel für eine zufriedenen Arbeiterschaft?
    16 2 Melden
  • Quatonik 22.08.2018 04:20
    Highlight Wenn man sich nur ein bisschen ernsthaft mit der Materie auseinandersetzt und sich Beispiele wie die Entkriminalisierung aller Drogen in Portugal ansieht, sollte jeder merken ( Auch die SVP ), dass dies der bessere Weg ist als die Repression der letzten Jahrzehnte..
    460 31 Melden
    • Dominic Marc Morgenthaler 22.08.2018 05:08
      Highlight Aber, aber Quatonik, du kannst doch nicht allen ernstes erwarten, dass die SVP bereit ist so weit über ihren Hotizont zu blicken. ;-)
      24 4 Melden
    • Gähn 22.08.2018 05:42
      Highlight Naja, hier bei uns brauchen die Leute länger, bis sie solche Tatsachen akzeptieren können.
      Aber mittelfristig wird sich die SVP auch dieser Meinung anschließen.
      Es ist da einfach viel zu viel Geld zu holen, als dass die hohen Herren der SVP freiwillig darauf verzichten.
      18 2 Melden
    • zeromaster80 22.08.2018 06:51
      Highlight Ja klar, gleichzeitig empört man sich über ein kettenrauchendes Kind. Wo ziehst Du die Grenze? Reine Willkür^^
      8 3 Melden
    • evand 22.08.2018 06:59
      Highlight Klar, und jugendliche probierrn dann schnell mal heroin...
      3 28 Melden
    • CASSIO 22.08.2018 07:12
      Highlight Repression? Nun hört aber mal auf! Wir hatten lange Zeit eine Laisser-Faire-Politik, da wurde höchstens auf dem Land noch Jagd auf Kiffer gemacht, in den grösseren Städten drückte man hingegen selbst bei Koksern beide Augen zu. Für mich hingegen ist die Legalisierung ein konsequenter Schritt in meiner liberalen Weltanschauung. Das heisst aber auch, dass die Konsumenten und Händler für ihr Tun die volle Verantwortung übernehmen müssen, denn Freiheit funktioniert nur mit der Übernahme eigener Verantwortung für das eigene Handeln.
      18 5 Melden
    • NikolaiZH 22.08.2018 07:51
      Highlight Repression? Die schmecke ich auch oft förmlich in der Luft...
      7 1 Melden
    • Gubbe 22.08.2018 08:32
      Highlight Wenn man sich die Köpfe ansieht und vergleicht, sollte jedem klar sein, dass harte Drogen in den Müll gehören. Kein Mensch frisst Holz, auch wenn der Geschmack gut ist. Das Kiffen kann im nicht öffentlichen Raum frei gegeben werden. Allerdings muss es einem Arbeitgeber klar sein, dass ein Zubekiffter keine Leistung erbringen wird.
      4 32 Melden
    • Masche 22.08.2018 09:21
      Highlight @Quatonik: Entkriminalisierun, wie Sie es schreiben, nicht Legalisierung ist auch für mich der richtige Weg. Portugal macht dies vor. Dort ist Drogenbesitz weiterhin verboten, also alles andere als legalisiert, wird aber bis zu einer substanzspezifischen Maximalmenge nicht mehr bestraft. Der Drogenbesitz ist zudem stark reglementiert. Wer mit einer unter der Toleranzmenge liegenden Drogenmenge erwischt wird, muss zwingend an einer Drogenberatung teilnehmen. So würde ich es mir auch für die Schweiz wünschen.
      15 4 Melden
    • Alex_Steiner 22.08.2018 11:18
      Highlight @Gubbe: Hast du dir mal die Leber eines Alkoholikers angeschaut? Willst du das auch verbieten?

      Ich darf auch nicht betrunken am Arbeitsplatz erscheinen... also komm ich auch nicht zugekifft.

      PS... Holz schmeckt gut? Was?

      15 0 Melden

SRF-«Arena»: SVP-Rösti schiesst ein Eigengoal und nur einer findet den roten Faden wieder

«Politik am Volk vorbei?» hiess der Titel der jüngsten Arena. Geladen waren die Parteipräsidenten von links bis rechts. Im Strudel der Themen – vom AHV-Steuer-Deal bis zum institutionellen Rahmenabkommen – behielt nur einer den Überblick. 

Erschöpft vor lauter Debattieren waren die Parteipräsidenten noch lange nicht. Auch wenn sich die Müdigkeit von zwei anstrengenden Wochen Session in einige Gesichter gefressen hatte, wurde in der Präsidenten-«Arena» noch munter weiter diskutiert. Sprengstoff genug lieferten die Themen: Der AHV-Steuer-Deal und die Verhandlungen mit der EU über das institutionelle Rahmenabkommen.

Besonders laut im Ring war SVP-Präsident Albert Rösti. Als vehementer Gegner des AHV-Steuer-Deals wetterte er zuweilen …

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