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Krokusse bluehen auf einem Rasenplatz im Schadaupark, am Sonntag, 21. Februar 2021, in Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Krokusse strecken am 21. Februar in Thun ihre Blüten der Sonne entgegen. Bild: keystone

Trotz «russischer Kältepeitsche» – dieser Februar war 2 bis 4 Grad zu warm



Der Februar geht als zu warm und auf der Alpennordseite zu trocken in die Geschichte ein. Nach Eistagen reichte es mancherorts zu Februar-Wärmerekorden. Im Süden fiel überdurchschnittlich viel Niederschlag, im Norden zu wenig.

Insgesamt resultierte gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 ein Wärmeüberschuss von knapp 2 bis über 4 Grad, wie der Wetterdienst Meteonews am Sonntag mitteilte. Damit ist der Februar 2021 einer der mildesten seit Messbeginn.

Örtlich reiht sich der Monat unter den zehn wärmsten je gemessenen ein, etwa auf dem Säntis oder in Vaduz (FL). Für den Wetterdienst ist das einigermassen erstaunlich, da in den zweiten zehn Tagen eine Kälteperiode dem Flachland Eistage brachte, also Tage, an denen die Temperatur nicht über den Gefrierpunkt stieg. Das konnte den milden Monatsbeginn und die warme zweite Monatshälfte aber nicht ausgleichen.

Schnee liegt auf einer Knospe in Basel, am Montag, 15. Februar 2021. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Mitte Februar sah es in Basel noch so aus. Bild: keystone

Niederschlag fiel im Süden zu viel, im Norden ergab sich mit wenigen Ausnahmen ein Mangel. Dabei fiel der gesamte Niederschlag im Süden in den ersten zehn Februartagen, ab dem 11. war es dann trocken.

Die Sonne schien vielerorts leicht überdurchschnittlich. Lokal gab es vor allem im Jura und in den Alpen allerdings auch Sonnenscheindefizite. (sda)

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Die Russenpeitsche am Bodensee

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