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Eklat am G7-Gipfel: Was ist passiert? Fakten und Reaktionen

 



Der Gipfel in Kanada war zu Ende, alle Delegationen sind aus La Malbaie abgereist und die Pressekonferenzen abgehalten. Mühsam hatten sich die Vertreter der G7-Staaten zu einer gemeinsamen Erklärung durchgerungen. US-Präsident Trump sagte sogar, der Gipfel sei «ausgesprochen erfolgreich» verlaufen – doch dann kam alles irgendwie anders.

Doch was ist genau passiert? 

Trudeaus Rede soll der Auslöser sein

Kanadas Trudeau hatte am Samstag in seiner Abschluss-Pressekonferenz gesagt, die Strafzölle, die Trump mit der Wahrung der amerikanischen Sicherheitsinteressen begründet, seien «etwas beleidigend».

Kanada werde seinerseits die USA mit höheren Zöllen belegen. «Das machen wir nicht gerne, aber wir werden es absolut machen, denn wir Kanadier sind freundlich und vernünftig, aber wir lassen uns nicht herumkommandieren.»

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Hier spricht Justin Trudeau Klartext. Video: YouTube/The Globe and Mail

Trumps Ausraster

Längst auf dem Weg nach Asien, zieht US-Präsident Donald Trump stocksauer die Unterstützung des Dokuments zurück. In zwei wuchtigen Tweets gibt der Amerikaner dem Gastgeber des G7 die Schuld, Kanadas Premier Justin Trudeau.

Ein falsches Statement habe er nach dem Gipfel abgegeben, nachdem er sich zuvor so bescheiden und demütig gegeben habe. Unehrenhaft sei das und schwach, polterte Trump. Mit ihren Zöllen reagierten die USA doch nur auf die Handelspolitik Kanadas! Einmal mehr stellt er sein Land als Opfer dar.

«Basierend auf den falschen Aussagen von Justin (Trudeau) bei seiner Pressekonferenz und dem Fakt, dass Kanada den amerikanischen Bauern, Arbeitern und Firmen massive Zölle berechnet, habe ich unsere US-Unterhändler angewiesen, die Abschlusserklärung nicht zu unterstützen, und wir werden uns Zölle auf Autos anschauen, die den US-Markt fluten.»

Trump bezeichnete Trudeau als «sehr unehrenhaften und schwachen Gastgeber». Er drohte zugleich erneut mit Strafzöllen auf Autoimporte. twitter

Einen nach dem anderen habe sich Präsident Trump zur Brust genommen und geklagt, wo genau das jeweilige Land die USA ausnehme oder blockiere.  twitter

Trudeaus Reaktion

Zunächst reagiert Trudeau nicht auf Trumps Tweets, sondern lächelt den Affront beim bilateralen Treffen mit dem argentinischen Präsidenten Mauricio Macri weg.

Später liess er sein Büro eine dürre Mitteilung verschicken: «Wir konzentrieren uns darauf, was wir hier bei dem G7-Gipfel erreicht haben. Der Premierminister hat nichts gesagt, was er nicht bereits zuvor gesagt hat – sowohl öffentlich, als auch in privaten Konversationen mit dem Präsidenten.»

epa06796886 Canada's Prime Minister Justin Trudeau (L) and Argentina's President Mauricio Macri (R) attend the G7 and Outreach Working Session at the G7 summit in Charlevoix in Canada 09 June 2018. The G7 Summit runs from 8 to 9 June in Charlevoix, Canada.  EPA/NEIL HALL / POOL

Justin Trudeau und Mauricio Macri (rechts) während des Gipfels. Zu diesem Zeitpunkt schien die Welt noch in Ordnung zu sein Bild: EPA/EPA POOL

Breitseite aus Frankreich

Frankreich hat die Einhaltung der Regeln für die internationale Zusammenarbeit angemahnt. «Internationale Zusammenarbeit sollte nicht von Wutausbrüchen oder abfälligen Bemerkungen abhängen», hiess es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung des Elysée-Palastes in Paris.

EU steht zur G7-Erklärung

Die EU will trotz des überraschenden Rückziehers von US-Präsident Donald Trump zu der G7-Gipfelerklärung stehen. «Wir halten an dem Communiqué fest, so wie es von allen Teilnehmern vereinbart wurde», sagte ein Sprecher von EU-Ratspräsident Donald Tusk in der Nacht zu Sonntag der Nachrichtenagentur DPA.

epa06793877 European Union Council President Donald Tusk holds a press conference at the G7 summit in Charlevoix in Canada 08 June 2018. The G7 Summit runs from 08 to 09 June in Charlevoix, Canada.  EPA/IAN LANGSDON

EU-Ratspräsident Donald Tusk gab bekannt, dass die EU weiterhin zur G7-Erklärung steht.  Bild: EPA/EPA

US-Senator McCain rügt Trump und sagt Verbündeten Unterstützung zu

Der republikanische US-Senator John McCain hat Präsident Donald Trump wegen dessen nachträglichen Ausstiegs aus der G7-Abschlusserklärung gerügt. Er wendete sich direkt an die Bündnispartner und sagte ihnen Unterstützung zu.

«An unsere Verbündeten: Die parteiübergreifende Mehrheit der Amerikaner bleibt für freien Handel, für Globalisierung & unterstützt Bündnisse, die auf 70 Jahre lang gemeinsam geteilten Werten basieren», schrieb der 81-Jährige, der an einem Hirntumor erkrankt ist, am späten Samstagabend auf Twitter.

McCain missbilligt Trumps Verhalten und sichert seine Unterstützung zu. 

«Die Amerikaner stehen zu euch, auch wenn es unser Präsident nicht macht.» Trump, wie McCain ebenfalls Republikaner, hatte seinen Schritt mit der Haltung des kanadischen Gastgebers des Gipfels in La Malbaie, Justin Trudeau, zu US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium, erklärt. 

Deutsche Regierung steht zu G7-Abschlusserklärung

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat zurückhaltend auf den nachträglichen Ausstieg von US-Präsident Donald Trump aus der G7-Abschlusserklärung reagiert. «Deutschland steht zu dem gemeinsam vereinbarten Kommuniqué», sagte ein Regierungssprecher nach Ankunft Merkels am Sonntagmorgen in Berlin vom G-7-Gipfel in Kanada. (sda/dpa/vom)

Handelskrieg zwischen den USA und China abgewendet

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • geissenpetrov 11.06.2018 13:29
    Highlight Highlight Der asiatische Kontinent hat längst einen Weg gefunden, ausserhalb der G7(G6).
    Zukunftsweisende Entscheidungen der Weltpolitik wurden Zeitgleich am SCO-Gipfel getroffen (vgl. https://www.tagesschau.de/ausland/sco-gipfel-101.html).
    Ich hatte die Möglichkeit, den Gipfel auf einem kirgisischen TV-Programm in englisch mitverfolgen. Dem Anschein nach, haben diese Staaten einen viel respektvolleren Umgangston, als jene die im Artikel erwähnt werden ;)
  • Juliet Bravo 10.06.2018 17:32
    Highlight Highlight Ich glaube, viele Leute fragen sich momentan, wie gross die Machtfülle eines US-Präsidenten mit Hilfe seiner gleichgeschalteten GOP-Kopfnickertruppe mittlerweile ist. Man sieht die Erdogan-Türkei und Putin-Russland und fragt sich zuweilen schon: wann werden TV-Stationen und Zeitungen orchestriert geschlossen (oder einfach von Kammeraden) gekauft und gleichgeschaltet), Andersdenkende eingebuchtet, und so weiter.
    • Sebastian Wendelspiess 11.06.2018 13:56
      Highlight Highlight Gleichgeschaltene Kopfnickertruppe? Viele Reps wie Beispiel McCain bekämpfen Trump wo sie können.
  • Sheez Gagoo 10.06.2018 16:49
    Highlight Highlight Es wird Zeit über eine komplette Isolation der USA nachzudenken.
    • Cyberpunk 10.06.2018 21:19
      Highlight Highlight 🤔 Doch - Wie konsequent bist du? Du verzichtest also ab sofort auf US musikkunst, US filmkunst - welches unsere füdlibürger gesellschaft bedeutend geprägt hat in den 68-90 jahren.. google, windows, apple, sportartikel, fastfood, sneakers, jeans, harley-davidson, whiskey (geringstes problem, dank irisch, schottisch-o.japanischem whiskey)... und... ach schau hier und ja, viel spass beim verzichten: http://www.pfui.ch/01a9c2929a1126301/01a9c2929a119a346/01a9c293440d51301.html
    • Sheez Gagoo 10.06.2018 21:41
      Highlight Highlight Ich meine politische Isolation. Sanktionen. Ausschluss aus Organisationen und parallelem Aufbau neuer/alternativer Organisationen z. B. beim Zahlungsverkehr und neuer Weltwährung. Ich rede von einer Degradierung zu max. einer Regionalmacht. Konsumverzicht ist mir fremd.
    • Cyberpunk 10.06.2018 23:31
      Highlight Highlight @sheez, und das alles verlangst du als EU-Nichtmitglied? Mickey Mouse Switzerland hat in dieser sache nichts zu sagen.. oder glaubst ernsthaft, dass Europa in seiner wirtschaftlichen inkl. gesetzlichen sowie insbesondere in seiner POLITISCHEN uneinigkeit auch etwas bewirken kann...? Der handelskrieg ist unumgänglich. Auch die tatsache, dass unsere welt von spinnern (inkl. CH,EU) geführt wird..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cyberpunk 10.06.2018 14:01
    Highlight Highlight Eine weitere prophezeiung aus die simpsons wurde wahr..
    Benutzer Bild
  • Billy the Kid 10.06.2018 13:04
    Highlight Highlight Was Trump an Trudeau so nervt ist doch, dass dieser sich in seiner Rede direkt an "den kleinen Mann" gerichtet hat (normalerweise eine "Spezialität" von Trump) und ihm auf sehr einfache Weise klarmachte, dass obwohl er "Team Canada" vertritt er durchaus Sympathie für die Arbeiter in den USA hegt. Nur so kann man Trump Schachmatt setzen - anstatt seine Wähler als "deplorables" zu bezeichnen.
  • sslider 10.06.2018 12:54
    Highlight Highlight Ach,nun"trumpelt"doch nicht alle auf den Donny rum,das macht er doch schon selber genug ;)))
  • Märklin 10.06.2018 12:24
    Highlight Highlight Diese witzfigur ist wirklich nicht mehr einer mit allen Tassen im Schrank.
  • Karl33 10.06.2018 11:57
    Highlight Highlight Weltfremder und bürgerferner könnte so ein Gipfel nicht sein. Daran haben alle 7 Elitenvertreter dieselbe Schuld.
    • Fabio74 10.06.2018 12:44
      Highlight Highlight und wer wählt diese Leute denn?
      Warum machen Leute wie du diesen Job nicht?
  • Sebastian Wendelspiess 10.06.2018 10:55
    Highlight Highlight Von welchen Werten spricht McCain?
    • roger.schmid 10.06.2018 13:15
      Highlight Highlight Wohl von den Werten liberaler Demokratien - damit können Kremlfans natürlich nicht viel anfangen..
    • PaLve! 10.06.2018 14:44
      Highlight Highlight Klar, weil ich die amerikanischen ''Werte'' scheisse finde, bin ich ein Kremlfan.
    • PaLve! 10.06.2018 14:45
      Highlight Highlight *die Werte der USA, will ja nicht einen ganzen, wunderschönen Kontinenten beleidigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matti_St 10.06.2018 10:28
    Highlight Highlight Was wird von einem Mann erwartet, der eine maximale Aufmerksamkeitsspanne von 3 Minuten hat?
    Das mit dem Stahl und Aluminium hat er so oder so nicht richtig verstanden. Die Amerikanischen Produkte wie Autos und Motorräder, aber auch Maschinen die dringend benötigt werden, verteuern sich. Exportieren liegt dann auch nicht mehr drin.
    Seine Wähler werden bis zu den nächsten Wahlen die bittere Pille spüren.
    Das ist der natürliche Kreislauf.
  • Geissacher 10.06.2018 10:28
    Highlight Highlight Das erinnert mich an kleine Kinder. Spielen friedlich miteinander und am Schluss der grosste Streit. Solche grosse Kinder regieren die Welt!
    • Sebastian Wendelspiess 10.06.2018 12:02
      Highlight Highlight Jep und wer ne andere Meinung hat, wird ausgeschlossen. Was für tolle Vorbilder.
    • Fabio74 10.06.2018 12:48
      Highlight Highlight @wendelspiess Deine Welt scheint auch sehr eng zu sein.
  • Skeptischer Optimist 10.06.2018 09:53
    Highlight Highlight Ein passender Abschluss einer Veranstaltung, die es in dieser Form schlichtweg nicht mehr braucht. Zu gross sind die Unterschiede in der Interessenlage und den Werten. Die USA wollen Dominanz, die anderen Ausgleich.

    Die "G7" sind schon lange nicht mehr die grössten, allenfalls könnten sie sich W7 nennen. Allerdings gibt es "den Westen" auch nicht mehr, seit die USA offensichtlich Mühe haben ihr informelles Imperium zu halten, geschweige denn auszubauen.

    In diesem Kontext ist Trump das Symptom einer Krise, nicht die Ursache.
    • Cyberpunk 10.06.2018 21:39
      Highlight Highlight Die USA will dominanz? Nein, sie wollen ALLE die wirtschaftliche Dominanz. Nur sind einige in der wirtschaftlichen/(oder militärischen [=weltsicherheitspolitik]) Dominanz grösser als die anderen. Und weil die EU im vergleich zur USA und Asien immer in uneinigkeit und “political correcter” diplomatie (oder aka scheinheiligkeit) auftritt, wird sie leider auch immer das nachsehen haben..
  • roger.schmid 10.06.2018 09:34
    Highlight Highlight Die Reaktionen ab Minute 4..
    "He came off like a moron, like an idiot"..


    Play Icon
    • α Virginis 10.06.2018 22:14
      Highlight Highlight "Mad king Donald, not an american President" bringt es au den Punkt...
  • Selbst-Verantwortin 10.06.2018 09:31
    Highlight Highlight Bemerkenswert ist, dass das flegelhafte Benehmen wichtiger scheint, als das tatsächliche Sachthema. @watson: könntet ihr ein Artikel über die Zölle zwischen Kanada und USA machen?
    Für andere fand ich: „Durchschnitt aller Pridukte betrugen die Einfuhrzölle der USA 2016 Zahlen der Welthandelsorganisation (WTO) zufolge 3,5 Prozent. In der Europäischen Union waren es hingegen 5,2 Prozent, in China sogar 9,9 Prozent“
    Hier hat Trumpel recht.
    https://www.google.ch/amp/www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/strafzoelle-das-sind-die-positionen-in-einem-moeglichen-handelskrieg-a-1196881-amp.html
    • Hierundjetzt 10.06.2018 12:44
      Highlight Highlight Auch Du bist auf Trump reingefallen. Der Dienstleistungssektor (der grösste Anteil am Handel übrigens) hat er und Du leider komplett ausgeblendet. Sonst sähe es ganz anders aus.
    • Fabio74 10.06.2018 12:52
      Highlight Highlight Es gibt die NAFTA. Freihandelsabkommen zwischen Kanada, USA und Mexico. Dort sind alle Zölle geregelt.
      Wenn man unzufrieden ist, fährt man nicht Slalom, beleidigit die anderen, droht mit Strafzöllen, sondern man versucht zu verhandeln. Braucht in diesem FAlle aber 3 die verhandeln wollen
      Scheint im infantilen Trumpschen Kopf nicht angekommen zu sein. Wundert auch nicht, bei einem der mehrmals bankrott ging
    • Selbst-Verantwortin 10.06.2018 14:26
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: ich hab nur zitiert, dass es auf Produkten eine erhebliche Zolldifferenz gibt (sofern Spiegel stimmt). Ich fände es wert, diesen Fakten nachzugehen, bevor wir alle eine fertige Meinung haben.
      Wenn die Differenz tatsächlich so gross ist, kann Trump zurecht nach einer Korrektur dieser Zölle trumpeln. Aber es scheint, dass Fakten recht viele Blitzer nicht mehr interessieren, damit das unverrückbare Weltbild von gut und böse nicht hinterfragt werden muss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • roger.schmid 10.06.2018 09:21
    Highlight Highlight Ich habe mir soeben einen Teil der Pressekonferenz vom Trump angehört - irgendwann habe ich es ob der schamlosen Dummdreistikeit nicht mehr ausgehalten (auf die Frage nach seiner Meinung zur Krim Annexion antwortete er z.b. dazu habe er keine Meinung, man müsse Obama fragen, dieser habe dies zu verantworten..) Eine Aussage sinnloser als die andere, grenzenloser Narzismus - dieser Mann ist definitiv sehr krank, grössenwahnsinnig und hat rein gar nichts in einem wichtigen Amt verloren. Wenn er nicht bald abgesetzt wird, fährt er das Land so richtig an die Wand.
    • Skeptischer Optimist 10.06.2018 13:16
      Highlight Highlight "(auf die Frage nach seiner Meinung zur Krim Annexion antwortete er z.b. dazu habe er keine Meinung, man müsse Obama fragen, dieser habe dies zu verantworten..)"

      Trump's Ansicht ist nicht ganz falsch. Die USA haben den Umsturz in der Ukraine gepuscht, wobei sie sich nicht gescheut haben der EU in den Rücken zu fallen, wie wir aus dem abgehörten Gespräch von Victoria Nuland wissen (fuck the EU). Trump's Stil mag rüpelhaft sein, aber die USA haben die Europäer immer als Vasallen und nicht als Verbündete gesehen. America First ist nichts neues, nur der Stil hat geändert.
    • roger.schmid 10.06.2018 14:46
      Highlight Highlight Dann findest du es wohl auch nicht ganz falsch, dass, wenn der aktuelle Präsident bei einer Frage zu einem wichtigen, aktuellen Thema und der Beziehung zu Russland, anstatt die Frage zu beantworten, wie ein Kleinkind auf jemand anderen zeigt, der aktuell absolut gar nichts damit zu tun hat?
    • Enzasa 10.06.2018 14:58
      Highlight Highlight Dazu habe ich keine Meinung, bedeutet für mich, darüber habe ich noch nicht nachgedacht bzw. Ist mir egal.
      Den ich habe die Krim Annexion garantiert nicht zu verantworten und habe trotzdem eine Meinung dazu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Astrogator 10.06.2018 08:58
    Highlight Highlight Was wir erleben ist der historisch einmalige Beginn vom Abstieg einer Industrienation zu einem Schwellenland.
    1/6 der Bevölkerung ist von Lebensmittelmarken abhängig, kaufkraftbereinigt ist das BIP pro Kopf der USA nicht mal mehr in den Top Ten, Infrastruktur zerfällt und nun noch eine Abschottungspolitik.
    Es wird Zeit sich neu auszurichten, unter Trump werden die USA zu einem Dinosaurier der sich ändernden Zeiten nicht anpassen kann.
    • rodolofo 10.06.2018 10:01
      Highlight Highlight Die früher dominierenden Grossmächte USA und Russland tun sich beide schwer damit, dass ihre Dominanz als "Siegermächte" nach dem 2.Weltkrieg und während dem "Kalten Krieg" endet.
      Aber auch ehemalige Europäische Kolonialmächte und Imperien wünschen sich irgendwie "die Gute, Alte Zeit" ihrer Vorherrschaft auf der Welt zurück.
      Aber diese "Gute, Alte Zeit" hat eben auch eine hässliche Kehrseite: Sehr viele Opfer an Menschenleben und Lebewesen ganz allgemein!
      Die gesamte Ökologie sieht sich von einem Ökozid bedroht, verursacht und vorangetrieben durch den "Militärisch-Industriellen Komplex".
    • Lord_Mort 10.06.2018 11:00
      Highlight Highlight Da kann ich nur zustimmen. Wir sollten mit Menschen arbeiten, die eine Zusammenarbeit auch schätzen. Meiner Meinung nach sollte man die USA, speziell ihren Präsidenten einfach ignorieren. Wenn die unbedingt wollen, dass ihr Land vor die Hunde geht (Politik des Präsidenten, Schulsmassaker, Rassismus, Reiche bevorzugen während Arme nicht mal was zu Essen haben) , sollen sie ruhig so weitermachen. Lehnen wir uns zurück, essen eine Schüssel Popcorn und geniessen die Show. Jeder Situation kann auch was Positives abgewonnen werden auch wenns nur Unterhaltung ist.
    • Hierundjetzt 10.06.2018 12:46
      Highlight Highlight Und jetzt zu den Fakten: Die USA ist *mit grossem Abstand* zum Rest der Welt, die grösste Wirtschaftsmacht der Welt. Wie man da einen Vergleich mit der Türkei oder Brasilien ziehen möchte ist mir schleierhaft.

      Lebensmittelmarken und das kaputte KK System sind leider andere Baustellen. Das hat nichts mit der Wirtschaftskraft zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ahnjetta 10.06.2018 08:58
    Highlight Highlight Und auf einmal rentieren die Importe von Billigwaren nicht mehr, und was passiert? Besinnen wir uns auf unsere eigenen Ressourcen, machen wir doch unser eigenes Ding. Vielleicht nicht mehr soviel Möney, aber unabhängig von Unberechenbaren Machthabern
    • Sebastian Wendelspiess 10.06.2018 10:53
      Highlight Highlight Und dafür gibts mehr dowwnvotes? Warum?
    • Sebastian Wendelspiess 10.06.2018 12:40
      Highlight Highlight Absolut, trotzdem wäre sicher eine teilweise autarke Lebensweise sicher erstrebenswert, nicht?
    • Fabio74 10.06.2018 12:55
      Highlight Highlight und wie produzieren wir wenn wir keine ROhstoffe haben und für wen produzieren wir? die 8 Mio Schweiz ist viel zu klein für eine Industrie. Wir sind auf den Export angewiesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pana 10.06.2018 08:49
    Highlight Highlight Dieses Gruppenfoto..

    Trump hat gefurzt. Er weiss es. Alle wissen es. Greatest fart ever. Believe him.
  • Thadic 10.06.2018 08:31
    Highlight Highlight Wegen diesen unmöglichen Menschen besteht die Gefahr, dass berechtigte Kritik untergeht. Mich würde, ob es wirklich stimmt dass Canada hohe Zölle auf Agrarprodukte aus USA haben?
    • A7-903 10.06.2018 09:14
      Highlight Highlight http://www.international.gc.ca/trade-commerce/tariff-tarifaire/index.aspx?lang=eng

      Wenn in der sektion „special“ die abkürzung CA zu finden ist dann gilt jener satz.

      https://www.usitc.gov/tata/hts/bychapter/index.htm

      Hier die auflistung der zölle.

      Wie man sieht, zum Beispiel hier:
      https://hts.usitc.gov/view/Chapter%2014

      Sind viele produkte frei von zöllen.

      Beziehungsweise waren, das ändert sich zur zeit ja gerade. denn diese tabellen und daten kommen noch aus der obama ära, 2015.
      Geht halt immer eine weile bis so etwas aktualisiert wird.


    • Astrogator 10.06.2018 11:22
      Highlight Highlight Es spielt keine Rolle solange es WTO-konform ist, also den Regeln entspricht auf die man sich - auch die USA - geeinigt hat.
      Die USA unter Trump versuchen nun alle diese Regeln zu brechen und das Recht des Stärkeren durchzusetzen was vor allem für kleine Länder wie uns brandgefährlich ist. Für die USA selbst ist es auch gefährlich weil sie nicht mehr die stärksten sind es aber meinen und die internationale Gemeinschaft ohne die USA weitermachen.
    • Fabio74 10.06.2018 11:24
      Highlight Highlight was ist denn berechtigte Kritik?
    Weitere Antworten anzeigen
  • el heinzo 10.06.2018 08:16
    Highlight Highlight Twitter ist eine private Firma, die könnten Trumps Konto jederzeit sperren und / oder löschen. Eine Begründung wäre nicht nötig, liesse sich aber einfach finden: Missbrauch des Dienstes als polizisches Werkzeug innerhalb von Prozessen, in denen unilaterale, „after the event“ Kommunikation nichts verloren hat. Aber den Twitter-Bossen geht‘s offensichtlich nur um Klicks und maximale mediale Präsenz. Bleibt zu hoffen, das Trump im Strudel seines Untergangs ein paar von denen mitzieht. Nur noch zum kotzen, dieser ganze moralische Ausverkauf.
    • NaSkivaL 10.06.2018 08:46
      Highlight Highlight Vielleicht haben sie Sorge, dass sie nachher so direkt attackiert werden wie Amazon, um dessen Zerschlagung sich Trump immer wieder persönlich bemüht? Dem Amazon-Boss gehört die Washington Post und das ist eine der von Trump verhassten "bösen Fake-Medien-Zeitungen".

      Nur ein Gedanke. Ich kenne Twitter nur vom Hörensagen, bzw. Lesensagen :D
    • el heinzo 10.06.2018 08:59
      Highlight Highlight @NaSkivaL Es könnte natürlich so sein. Das wäre zwar nachvollziehbar, zeugte aber dennoch von mangelder Zivilcourage. Ich befürchte, dass man dort, in der Twitter-Chefetage, schon längst nurmehr den Mamon huldigt.
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  • N. Y. P. D. 10.06.2018 08:16
    Highlight Highlight 1 - 44

    45

    46 -

    So wird vermutlich die amerikanische Geschichte in 2 bis 300 Jahren dereinst aussehen. 45 wird eine kleine, 4jährige Anomalie sein.
    • rodolofo 10.06.2018 09:10
      Highlight Highlight Wenn es diese USA nachdem Amtszeit von Trump überhaupt noch gibt!
      Ich schätze mal, dass sie wegen Hochwasser an den Küsten etwas schmaler sein wird...
    • TheCloud 10.06.2018 11:24
      Highlight Highlight Wird es nicht. Trump wird die Wahl 2020 und weitere nicht durchführen lassen, somit bleibt er Präsident auf Lebenszeit.
  • Carlitos Fauxpas 10.06.2018 07:48
    Highlight Highlight Immer dört wo dä Donald sini Wösch ufhängt regnät's in Strömä...Stimmigsufheller könnt er leider nöd!
  • Alice36 10.06.2018 07:31
    Highlight Highlight "Dumb Trump" hat erst im Flieger geschnallt das das Gastgeschenk von Trudeau, ein Bild des Hotels Arctic in Kanada das seinem Grossvater gehörte, in Wahrheit ein Bordell war. Das hat ihm dann wohl den Rest gegeben und er hat's mal wieder jedem gezeigt. Auge in Auge kann er sowas nicht aber er ist wohl erst im Flieger von seinen Lakaien darauf aufmerksam gemacht worden. Spielt ja auch keine Rolle da er Morgen eh das Gegenteil von Gestern behauptet.
  • Scaros_2 10.06.2018 07:20
    Highlight Highlight Habe mich schon gewundert, dass der G7 irgendwie zu einfach war. Aber zeigt das Bild eines Donald wieder eindrücklich. Nicht einmal die EIer hat er es "live" zu sagen. Nein erst wenn er in "sicherheit" ist sezt er noch einen nach.

    Aus meiner Sicht sollten die G6 dem Donald seinen protektionismus geben und sich mehr um China kümmern und ggf. eben auch wieder um Russland.

    DIe USA sind derzeit kein attraktiver Handelspartner und schon gar kein Zuverlässiger
    • rodolofo 10.06.2018 09:04
      Highlight Highlight Immer wieder dieses naive "den Teufel mit dem Beelzebub austreiben"!
      Was erwartest Du denn von diesen Chinesischen, fleissig-disziplinierten "Roten Ameisen"?
      Glaubst Du etwa, die bringen dauerhaft schönes Bikini-Wetter im Sommer und viel Schnee im Winter?
      Dann kannst Du Dich bei den "Wätter-Schmökkern" im Muotathal bewerben...
  • zombie woof 10.06.2018 07:14
    Highlight Highlight Trump hat nach wie vor Millionen von Amis die ihm zujubeln, ihn vergöttern und nur das zählt für ihn. Er hat weder Anstand noch Moral, noch versteht er Wirtschaft oder Politik, es geht nur um Trump. Der Mann hat die absolute Narrenfreiheit, und die nutzt er schamlos aus.
    • ProfKim 10.06.2018 11:31
      Highlight Highlight Stimme Dir zwar zu. Aber das er keine Ahnung von Wirtschaft hat würde ich nicht behaupten. Sonst hätte er niemals für das Amt des Präsidenten kandidieren können. Hillary hatte ihn von Anfang an nicht Ernst genommen, was ihr zum Verhängnis wurde. Berny Sanders 🥂
    • Ursus der Rächer 10.06.2018 12:29
      Highlight Highlight War für Trump auch sicherer Präsident zu werden, er stand kurz vor seinem nächsten Konkurs. Jetzt hat er die Macht, Börsen zu beeinflussen und die Währng zu steuern. Natürlich zu seinen Gnsten. Auf die ganze Steuererklärung, die Präsidenten sonst abgeben, wartet man immer noch.
    • Fabio74 10.06.2018 13:01
      Highlight Highlight @higugma. Der Mann ging mehrmals pleite in einer ZEit als keiner Pleite ging. Der Mann hat Tausende Arbeitsplätze vernichtet.
      Dass er noch exisitiert ist dem "too big to fail" zu verdanken. Die Banken erkannten, dass mit dem Namen Trump Geld zu verdienen ist.
  • rodolofo 10.06.2018 07:09
    Highlight Highlight Das scheint ein Trump'sches Grund-Verhaltensmuster zu sein: Der nachträgliche und nachtragende Ausstieg.
    Da können wir ja wenigstens hoffen, dass er auch nachträglich aus dem Präsidenten-Amt aussteigt.
    Vermutlich wird er dann auch wieder nachtragend sein, was aber dann nicht mehr schlimm ist, da wir ihn ja dann los sein werden.

Afghanistan Papers: Bericht enthüllt die vernichtende Wahrheit über den Afghanistan-Krieg

Ein heute veröffentlichter Bericht zeigt, wie das amerikanische Volk seit 18 Jahren angelogen wird.

All diese Menschen sind dem Krieg in Afghanistan bisher zum Opfer gefallen, den die USA und Verbündete seit 2001 führen. Und das für nichts, wie ein heute veröffentlichter Insiderbericht belegt. Demnach wurden im zentralasiatischen Land kaum oder keine Fortschritte erzielt.

Obschon der Krieg die USA seit Beginn eine Billion US-Dollar gekostet hat, hat sich die Situation vor Ort kaum verbessert. Dies geht aus den Afghanistan Papers hervor, welche die «Washington Post» heute veröffentlicht hat. …

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