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Trump in Paris mit Macron zusammengetroffen



Vor den Feierlichkeiten in Paris zum Ende des Ersten Weltkrieges ist US-Präsident Donald Trump mit dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron zusammengekommen. Macron empfing Trump am Samstagvormittag im Élyséepalast.

Vor Fotografen zeigten beide Präsidenten mit dem Daumen nach oben, bevor sie sich zu einem bilateralen Gespräch zurückzogen. Später war ein Mittagessen Trumps und Macrons gemeinsam mit den Ehefrauen geplant.

Zum Auftakt seines Paris-Besuches hatte Trump Macron mit einem Tweet angegriffen. Unmittelbar nach der Landung seiner Regierungsmaschine Air Force One am Freitagabend in Paris übte Trump scharfe Kritik am Vorschlag Macrons, eine eigene europäische Armee zum Schutz vor Russland aufzubauen.

«Sehr kränkend», schrieb Trump auf Twitter. «Vielleicht sollte Europa zuerst seinen gerechten Anteil an der Nato bezahlen, die die USA erheblich bezuschussen!»

Macron hatte dem Sender Europe 1 am Dienstag gesagt, Europa müsse sich gegen Russland militärisch wappnen und dazu eine eigene Armee aufstellen. Die Europäer dürften sich bei ihrer Sicherheit nicht nur auf die USA verlassen. In einer anderen Antwort - in der es nicht um den Aufbau der von Macron vorgeschlagenen Armee ging - hatte der französische Präsident gesagt, die Europäer müssten sich gegen Russland, China und sogar gegen die USA schützen.

Der US-Präsident ist zu den Feierlichkeiten zum Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren nach Paris gereist. Daran nehmen auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel, der russische Präsident Wladimir Putin, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan und zahlreiche weitere Staats- und Regierungschefs teil. (sda/dpa)

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