Gesellschaft & Politik
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Human rights watch klagt an

Satellitenbilder zeigen, wie Assad ganze Stadtteile in Schutt und Asche legen lässt

Wer in einer Rebellenhochburg lebt, hat Pech gehabt: Das syrische Regime macht dort Privathäuser mit Sprengstoff und Baggern dem Erdboden gleich.

Human Rights Watch (HRW) dokumentiert in einem neuen Bericht, wie die syrische Regierung tausende Häuser «absichtlich und gesetzeswidrig» zerstört hat. Die Menschenrechtsorganisation zeigt schockierende Satellitenbilder aus Rebellenhochburgen in Hama und Damaskus, auf denen das Ausmass der Zerstörung klar ersichtlich ist.

Mindestens 145 Hektaren Bauland seien zerstört worden, heisst es in dem Bericht. Das entspricht 200 Fussballfeldern. Tausende Familien verloren so ihre Bleibe. «Das war eine Kollektivstrafe für Stadtteile, die im Verdacht stehen, die Opposition zu unterstützen», so Ole Solvang von HRW.

Die Zerstörungsaktionen wurden teilweise gefilmt

Video: Youtube/أحرار الكرامة

Die Assad-Regierung bestreitet die Zerstörungen nicht. Gegenüber HRW erklärte sie, die zerstörten Gebäude seien ohne Baubewilligung errichtet worden. Gegen diese Version spricht der Umstand, dass in regierungsfreundlichen Stadtteilen keine Gebäude angerührt wurden. Betroffene Syrer zeigten HRW zudem ihre Baubewilligungen. «Niemand sollte der syrischen Regierung glauben, dass sie mitten in einem blutigen Konflikt städtebauliche Planung betreibt», so Solvang.

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