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Tourismus: Schweizer Reiselust nimmt etwas ab - Reisebüros mit trüber Aussicht



Die Reiselust der Schweizer Bevölkerung bleibt hoch, hat allerdings etwas abgenommen. Im Schnitt machen Schweizer 2.6 private Reisen mit mindestens drei auswärtigen Übernachtungen pro Jahr. 2014 waren es noch 2.7 Reisen, 2013 noch 2.8 Reisen.

Damit ist die Reiselust etwa auf dem Niveau von 2012 angekommen, wie aus einer Umfrage des Reiseversicherers Allianz Global Assistance hervorgeht, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Über 80 Prozent der rund 1000 befragten Personen unternehmen mindestens eine private Reise pro Jahr.

Der Anteil der Frühbucher ist dabei gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozentpunkte auf 50 Prozent gestiegen. Nicht ganz ein Drittel der Reisenden bucht zwischen vier Wochen und zwei Monaten vor der Abreise. Der Anteil an Last-Minute-Buchern ist gering.

Das Internet bleibt die wichtigste Buchungsform von Reisen: 67 Prozent buchen ihre Reise online. Im Vorjahr waren es 63 Prozent. Knapp ein Viertel der Schweizer Reisenden schliesst die Reise im Reisebüro ab.

Trübe Aussichten

Und die Reisebüros haben zu kämpfen: Zwar ist der durchschnittliche Umsatz pro Reisebüro im vergangenen Jahr nur geringfügig von 3.28 Millionen auf 3.26 Millionen Franken gesunken. Und die Nettorendite konnte mit 1.4 Prozent ebenfalls auf dem Vorjahresniveau gehalten werden.

Aber die Aussichten sind so schlecht wie seit 2009 nicht mehr. Grund hierfür sei im wesentlichen die Frankenstärke, die zu Umsatzeinbussen für das Sommergeschäft 2015 in Höhe von gut 10 Prozent führen dürfte, hiess es. Ein Viertel der befragten 380 Reisebüros geht sogar von einem deutlich höheren Umsatzverlust aus.

Dieser Umsatzrückgang ist die Folge der sofortigen Preisreduktion, die nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) Mitte Januar nötig war, um konkurrenzfähig zu bleiben. Das schlage voll auf die Marge durch, teilte der Schweizer Reise-Verband vor den Medien in Zürich mit. (sda)

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