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Waffenhandelring mit Verbindungen in die Schweiz gesprengt

07.03.18, 13:00


Ermittlern aus Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz ist ein Schlag gegen den internationalen Waffenhandel gelungen. Bereits im Dezember hatten die Behörden in diesem Zusammenhang ein illegales Waffenarsenal im St. Gallischen Degersheim gefunden.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur DPA wurden in Deutschland drei Haupttäter vorübergehend festgenommen. Die Polizei habe ausserdem zahlreiche Waffen sichergestellt, darunter Faustfeuerwaffen, Langwaffen und Munition.

Die meisten dieser Waffen stammten aus der Schweiz und Niederösterreich, wie die österreichische Landespolizei Vorarlberg am Mittwoch an einer Medienkonferenz bekanntgab. Sie bestätigte Verstrickungen mit dem im Dezember in der Schweiz verhafteten Waffenhändler aus Degersheim SG.

Nach Angaben der St. Galler Kantonspolizei hatte der 61-jährige Schweizer illegal Waffen nach Österreich verkauft. Bei einer Hausdurchsuchung am 20. Dezember vergangenen Jahres fanden die Beamten rund 280 Waffen, grosse Mengen Munition und 1.3 Millionen Franken Bargeld.

Darunter waren laut Polizei auch verbotene Waffen und Waffenbestandteile wie Maschinenpistolen, Schalldämpfer oder eine leere Handgranate ohne Zünder und Sprengstoff sowie viele bewilligungspflichtige Pistolen, Revolver und Gewehre. Die St. Galler Polizei hatte seit Juli 2017 gegen den Waffenhändler ermittelt, nachdem die österreichischen Strafverfolgungsbehörden dem Mann auf die Spur gekommen waren. (sda/dpa)

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