Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ältere und Kinder zahlen mehr: Das sind die Krankenkassen-Prämien 2019



Der Bund ändert das Modell zur Berechnung des Gesundheitskostenwachstums. Die neue mittlere Prämie für alle Versicherten steigt 2019 um durchschnittlich 1,2 Prozent und sie ersetzt die bisher angewendete Standardprämie, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilt.

BAG Krankenkassen Prämien

Bild: BAG

Die mittlere Prämie entspricht der durchschnittlichen Prämienbelastung pro Person und reflektiert gemäss der Mitteilung vom Montag die effektiv bezahlten Prämien besser als die bisher berücksichtigte Standardprämie. Diese galt nur für Erwachsene mit 300 Franken Franchise und Unfalldeckung. Diese Prämie wird jedoch laut BAG heute nur noch von knapp jeder fünften erwachsenen Person gewählt und ist nicht mehr repräsentativ.

Anstieg seit 1996

BAG Krankenkassen Prämien

Bild: BAG

Die Prämien 2019 und 2018 lassen sich also nur bedingt vergleichen. Klar ist aber:

Das ändert sich 2019:

BAG Krankenkassen Prämien

Bild: BAG

Nach altem Modell +2,7 Prozent:

Nach Kantonen:

BAG Krankenkassen Prämien

Bild: BAG

Kosten werden weiter steigen

Die Kosten werden weiter steigen, nicht nur wegen der demographischen Entwicklung und des medizinisch-technischen Fortschritts. Die Menge der medizinischen Leistungen nimmt in einem Masse zu, das sich medizinisch nicht begründen lässt, wie das BAG weiter festhält.

Im September hat der Bundesrat deshalb ein erstes Massnahmenpaket in die Vernehmlassung geschickt, das die Gesundheitskosten zulasten der obligatorischen Krankenversicherung dämpfen und jährlich mehrere 100 Millionen Franken Einsparungen bringen soll. Ein zweites Paket ist für 2019 geplant. (sda/meg)

Franchise-Anpassung: Bald zahlst du 50 Franken mehr

Play Icon

Video: srf/SDA SRF

So viel haben die Schweizer Konzernchefs 2014 verdient

Das könnte dich auch interessieren:

Danach suchen Schweizer und Schweizerinnen auf Pornhub am meisten

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

Netflix' zweite deutsche Original-Serie ist da – und ein riesiger Fail

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article

«Hi-Tech-Roboter» in russischer Fernsehshow entpuppt sich als verkleideter Mensch

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt Viren-Drohnen

Link to Article

«14 Uhr: Claras Haut ist rot»: Kitas informieren Eltern neu per Liveticker über ihre Kids

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

Selbst Trump spricht nun von einem Impeachment

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Tumblrs neuer Pornofilter ist ein riesiger Fail – wie diese 19 Tweets beweisen

Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

57
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Markus Bürgi (1) 24.09.2018 23:46
    Highlight Highlight Und was macht Arbeitslos mit RAV? Es wird nicht genug Geld für Krankenkasse zahlen. Ich bin selber nur 2800.- pro Monat von RAV, und ohne Sozialhilfe. Extreme hart um Leben und noch für meiner Frau aus Japan ernähren zahlen. Nicht leicht im Leben.
  • Mr. Stärneföifi 24.09.2018 19:59
    Highlight Highlight Liebe watsons, vielleicht auch Krankenkassenmenschen unter euch. Kann mir einer erklären?: Ich, männlich, 89 geboren, AG, zahle bei der CSS mit CHF 300.00 Franchise 320 Franken momentan. Nächtes Jahr sinds da 411. Also einfach mal über 25 % mehr. Wie kommen diese „durchschnittlich 1.5 %“ zu Stande?! Klar werde ich wieder wechseln. Aber der administrative Aufwand 🙄 - auch für die KK. Ich raffs net.^^
  • DigMer 24.09.2018 18:52
    Highlight Highlight Der Prämienzahler ist offenbar der Frosch im immer wärmer werdenden Wasser. Ich halte mich bezüglich solidarischen Forderungen für ziemlich tolerant, aber es reicht jetzt! Als Selbständiger rennt man höchst selten zum Arzt, spürt aber die Erhöhung überproportional.

    Es ist zum kotzen.

  • #bringhansiback 24.09.2018 18:14
    Highlight Highlight Wieder ist ein Jahr um, mein KK Rechner bleibt:
    https://docs.google.com/spreadsheets/d/1Fx1X3LeMMi41iwUKciXl3CCU3kjoinxpwRx-O2pA9o8/edit?usp=sharing

    Einfach auf https://www.priminfo.admin.ch/de/praemien die gewünschte Krankenkasse aussuchen, deren Prämie in Spalte B einfügen, allfällige Arztkosten im Feld B11 eingeben und ablesen was der Spass kostet und welche Franchise für euch in dem Fall am günstigsten kommt.
  • AlteSchachtel 24.09.2018 16:48
    Highlight Highlight Fallpauschalen: 3-4 x 3Tage Spitalaufenthalt statt 1x5 Tage.
    Jeder verstauchte Finger muss ins MRI, jeder gereizte Darm gleich gespiegelt werden. Von den, vom Bund auch noch unterstützten, Pharmaauswüchsen ganz zu schweigen, wären da noch die Arbeitgeber, die von ihren Human Resources - die die Forderungen ihrer CEOs teilweise eh nur noch mit Hilfe von teuren Medikamenten erfüllen können, nach einem Tag Übelkeit gleich ein Arztzeugnis verlangen.....

    Deshalb bei Familien mit Kindern und Alten (die schon mind. 60 J. Prämien zahlen) noch mehr abkassieren?

    Völlig irre!
  • The Writer Formerly Known as Peter 24.09.2018 14:45
    Highlight Highlight Ich würde einmal die Maklerprämien anschauen. Comparis ist wieder sehr breit auf allen Online Kanälen am werben. Das kann sich ja nur lohnen, wenn möglichst viele über die Seite von Comparis wechseln und die, die Prämien dafür kassieren. Das sind Millionen, die jedes Jahr von den KK ausgeschüttet und wir Prämienzahler bezahlen... das gehört abgestellt.
    • RedWing19 24.09.2018 23:11
      Highlight Highlight Das ist so. Bei Comparis werden nicht mal alle Krankenkassen mit allen Versicherungsmodellen aufgeführt. Wer mehr bezahlt, wird auf Comparis auch „besser“ dargestellt bzw. aufgeführt.
  • Mutbürgerin 24.09.2018 14:36
    Highlight Highlight Leider fehlen innovative und revolutionäre Ideen. Der Kostenschmerz scheint auch noch nicht gross genug. Die Leute jammern zwar, zahlen aber brav und gehen nicht demonstrieren. Das Gesundheitswesen ist ein Selbstbedienungsladen. Wenn mir übel ist, kann ich drei unabhängige Ärzte konsultieren und jeder macht ein MRI. Jede asiatische Seelenstreichelmethode wird von den KK mit Stundensätzen ab 120 CHF bezahlt. Man müsste wie beim Mietzins die Renditen und den Gewinn beschränken, damit sich die Wirtschaft nicht am Kranksein bereichert.
    • Uf em Berg 24.09.2018 17:34
      Highlight Highlight Und wenn ein Arzt ein MRI verweigert und dadurch in einem von 1'000 Fällen etwas übersieht, wird er wegen Fahrlässigkeit verklagt. Und wenn eine Krankenkasse die Globuli nicht zahlt, wird sie zum Kassensturz zitiert... Versucht euch doch bitte auch mal in die andere Seite zu versetzen. Das Patientenverhalten hat hierzu auch seinen Beitrag geleistet.
  • Chili5000 24.09.2018 13:27
    Highlight Highlight Zu viele KK und dementsprechend viele in der Teppichetage die bezahlt werden wollen. Pharmaindustrie mit freifahrtschein bei den Medikamentenpreisen. Preislsiten welche jenseits von Gut und Böse sind wie z. B. Apotheker welche horende Preise bei den KK verlangen können. Das letzte was ich will ist an den Löhnen oder an Leistungen der Spitäler zu rütteln. Ich habe selbst Angehörige welche im Spital arbeiten und weiss welche Verantwortung die Menschen dort tragen um nicht zu sprechen von den Arbeitszeiten.
  • derlange 24.09.2018 12:54
    Highlight Highlight Ich bin auch nicht dafür, dass es "zig"-verschiedene Krankenkassen geben muss, aber die Einheitskasse ist auch keine Lösung (vgl. Ausland). Das Problem ist vielmehr darin zu suchen, dass der Wettbewerb im Gesundheitsystem schlicht nicht existiert.
  • willi22 24.09.2018 12:53
    Highlight Highlight Es hilft nur eins: Lohn und Vermögensabhängige KK Prämien und eine Einheitskasse. Dann tut die Prämie endlich auch mal denen weh, die etwas ändern könnten. Bis dahin werden die Prämien steigen und steigen bis 20% der Gesellschaft working poor's sind.
    • fluh 24.09.2018 17:41
      Highlight Highlight Genau, faul sein muss sich endlich wieder lohnen
    • JackMac 24.09.2018 19:02
      Highlight Highlight Meiner Erfahrung nach sind es diejenigen der untersten und unteren Einkommenschichten, die ständig im Wartezimmer anzutreffen sind.
  • na ja 24.09.2018 12:53
    Highlight Highlight Bin nach wie vor für ne Einheitskasse. Da könnte man soviel sparen, aber es würden viele in der Teppichetage arbeitslos.
    Österreich machts jetzt vor. Dort wollen sie die KK soweit fusionieren, dass es "nur" noch 10 davon gibt, um Kosten zu sparen.
    • Amboss 24.09.2018 14:12
      Highlight Highlight Ach immer diese Einheitskasse.
      Selbst wenn die Einheitskasse gratis arbeiten würde, gäbe es nur eine Einsparung von 5%. Das ist fast nichts und ist in zwei Jahren von den Kostenzunahmen der übrigen 95%, nämlich der bezogenen Leistungen wieder weggefressen.
      Diese Diskussion über die Einheitskasse ist sowas von nutzlos.
      Können wir diese in der Diskussion nicht endlich mal weglassen (das jetztige System ist nicht perfekt, aber es funktioniert) und über die Themen reden, wo wirklich Einsparpotenzial besteht?
    • The Writer Formerly Known as Peter 24.09.2018 14:47
      Highlight Highlight Schau dir mal die Werbung der KK an. Da gehen Millionen dafür drauf. Auch bei 10 würden die immer noch Geld für Werbung ausgeben. Deshalb eher eine Einheitskasse und das Geld kann man sich sparen.
    • Amboss 24.09.2018 15:01
      Highlight Highlight @Writer: Schon mal daran gedacht, dass sich so eine Einheitskasse nicht einfach von heute auf Morgen einrichten lässt? Und dass dafür auch beträchtliche Kosten anfallen werden für den Aufbau (sei es Personal einstellen, einarbeiten, EDV aufbauen, Immobilien suchen, Räume einrichten etc...) ?

      Ich denke, nur schon dieser Aufwand übersteigt wohl die jährlichen Werbebudgets der Kassen um ein vielfaches. Klar, das heutige System ist nicht perfekt, aber Aufwand und Ertrag eines Systemwechsels stimmt einfach nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • MaxHeiri 24.09.2018 12:02
    Highlight Highlight Mein Vorschlag für billigere Prämien:
    Selbstbehalt auf CHF 5'000 um diese zu belohnen, die sparen wollen und kaum zum Arzt gehen.

    Weiss jemand wann die Sätze bei den einzelnen Krankenkassen fürs 2019 verfügbar sind?
    • Klaus07 24.09.2018 12:12
      Highlight Highlight Und diejenigen zu bestrafen die unverschuldet eine Chronische Krankheit bekommen oder an Krebs erkranken.

      Ihnen soll mal jemand erklären was ein Solidaritätsprinzip ist.

      Ihr Vorschag hat mit Egoismus zu tun.
    • Zurigo 24.09.2018 12:41
      Highlight Highlight sind bereits. auf https://www.priminfo.admin.ch/de/praemien
    • Mutzli 24.09.2018 13:02
      Highlight Highlight @MaxHeiri Nebst dem was Klaus07 gesagt hat: Schlicht und einfach "kaum zum ARzt zu gehen", würde mehr Probleme verursachen, als sie zu lösen. Zahlreiche Erkrankungen und Gebrechen sind viel einfacher (und billiger) zu lösen, wenn man sie bereits früh erkennt un bekämpft. Wenn man stattdessen das verschleppt, können die Folgekosten immens sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mario Conconi 24.09.2018 11:46
    Highlight Highlight Kann mir jemand sagen, welche konsequenzen ich zu erwarten habe, wenn ich einfach aus diesem System aussteige? Z.b einfach nicht mehr bezahle.
    Betreibung und Pfändung?
    • Astrogator 24.09.2018 12:41
      Highlight Highlight Betreibung, Lohnpfändung. In gewissen Kantonen Eintrag auf der schwarzen Liste, damit bekommst du ausser bei Notfällen keine medizinische Versorgung mehr.
    • RedWing19 24.09.2018 12:42
      Highlight Highlight Ja.
    • Mario Conconi 24.09.2018 23:51
      Highlight Highlight @Astrogator wenn es kein Notfall ist gehe ich auch jetzt nicht zum Arzt. 🤔

      @RegWing19
      Danke für deine Ausführung 🤣
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rhabarber 24.09.2018 11:37
    Highlight Highlight Ich wüsste gerne, wie viel Geld die Verwaltungsräte der KKs pro Jahr erhalten. Damit mein ich die Politiker aus SVP, FDP, CVP und BDP, die für die KKs lobbyieren.

    Das wird dann vielleicht erklären, warum sich die Politik immer noch dagegen sperrt, endlich eine vernünftige Lösung zu bringen und ständig mit dieser Pflästerlipolitik weiter macht.
    • opwulf 24.09.2018 12:53
      Highlight Highlight Und die SP lassen sie grosszügig aussen vor? Ruth Dreyfuss sagt ihnen etwas? Nicht nur bürgerliche oder Rechte Parteien profitieren von unserer Lobbypolitik, sondern auch viele Politiker der SP. Ganz besonders die SP ist im Nationalrat stark im Bereich Gesundheit vertreten (siehe mein Link). Ansonsten stimme ich ihrem Kommentar zu. Meiner Meinung nach sollten wir auf eine Einheitskasse hinarbeiten.
      https://www.swissinfo.ch/ger/parlament_das-lobbying-der-nationalraete-auf-einen-blick/41570042
    • Alpaka 8 24.09.2018 13:10
      Highlight Highlight Du musst dich eher fragen wie viele Politiker hinter der Ärztelobby stehen. Die einzigen im Gesundheitswesen, die sich zumindest bemühen die Kosten im Griff zu halten, sind die Krankenkassen. Ich verstehe nicht, wieso immer gegen diese gehetzt wird! Krankenkassen sind per Gesetz nicht gewinnorientiert. Ganz im Gegensatz zu vielen Ärzten oder der südafrikanischen Hirslandengruppe, die sogar indirekt börsennotiert ist!
    • Rhabarber 24.09.2018 15:34
      Highlight Highlight Und wieder dazu gelernt. Danke Leute :-)
  • Wianve 24.09.2018 11:24
    Highlight Highlight Die Prämien machen die Hälfte der AHV aus! Nicht normal! Ohne dieses blöde Obligatorium würden die Prämien nicht so steigen! Es wird noch zuviel „Gugus“ bezahlt.
    • Harri Hirsch 24.09.2018 13:04
      Highlight Highlight Genau! Ohne Obligatorium würden die Prämien tatsächlich nicht steigen, nämlich weil dann die 'schlechten Risiken' sprich die kranken einfach aus der Versicherung rausgeschmissen würden! Toll, gell! Bzw. es wäre auch nicht möglich (so wie es sich viele vorstellen, bzw. wünschen) solange man gesund ist auf die KK zu verzichten und bei Krankheit dann einzutreten.
      Wir hätten dann also viele nicht versicherte, kranke Leute...
    • B-Arche 24.09.2018 14:53
      Highlight Highlight Genau. Die Schweiz braucht ganz dringend das USA-System in dem man sich eine Krankenversicherung leisten können muss und wenn nicht stirbt man halt an der Krankheit "Gott holt mich heim".
      Aber es würde zur Schweiz passen. Alle Freiheiten für die Wohlhabenden und Mächtigen und den anderen erzählt man "man sei so reich" weil man denen oben diese Freiheiten gäbe.
  • N. Y. P. 24.09.2018 11:22
    Highlight Highlight Die Inflationsrate bildet Veränderungen der Kosten für einen festgelegten Warenkorb ab, der eine repräsentative Auswahl an Waren und Dienstleistungen enthält.

    Jetzt meine Frage : Wieso werden die jährlichen 2-3% Kostensteigerung im nationalen Gesundheitswesen hier nicht hineingerechnet ?

    Könnte man diesen Index als NICHT aussagekräftig bezeichnen ?
    • Harri Hirsch 24.09.2018 13:07
      Highlight Highlight Der Trick ist es werden nicht Kosten sondern Preise im Warenkorb verglichen. Und da die Preise (nicht die Kosten) von medizinischen Produkten und Leistungen eben nicht so steigen (manche Medis werden ja sogar billiger...) kommt die Kostensteigerung eben nicht im Warenkorb an.

      Ein Schelm wer böses dabei denkt...
    • N. Y. P. 24.09.2018 13:18
      Highlight Highlight @Harri Hirsch

      Nur damit ich es checke :

      Wenn ich mit dem Drahtesel umfalle, sagen wir drei Mal pro Jahr und jedes Mal ein MRI machen lasse, wird das mit 0,0% auf die Inflation durchbrechen, da das MRI jedes Mal 816.- Franken kostet und der Preis halt gleich bleibt aber die Kosten explodieren.

      Läuft so der Hase ?
    • Harri Hirsch 24.09.2018 15:50
      Highlight Highlight Genau!
  • bebby 24.09.2018 11:07
    Highlight Highlight Der Anstieg der Prämien für Kinder sollte zu denken geben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Leistungen soviel besser und mehr wurden.
    Wenn dies so weitergeht, dann arbeiten wir zu einem guten Teil des Jahres für die Prämien.
    Aber offenbar tut es immer noch zuwenig weh, als dass politisch sich etwas ändern würde bei den administrativ festgelegten Preisen.
    Jedes Mal, wenn ich die Preise in einem Spital in Deutschland sehe, dann stelle ich mir schon die Frage, wie die Preise in der Schweiz gerechnet werden.
    • Chili5000 24.09.2018 11:13
      Highlight Highlight ... Jedes Mal wenn ich die Löhne in Deutschland sehe, dann habe ich auch die Antworten...
    • Uf em Berg 24.09.2018 11:32
      Highlight Highlight Der Vergleich mit Deutschland bringt nichts. Da ich leider schon in Deutschland als auch der Schweiz als Notfall ins Krankenhaus eingeliefert wurde, kann ich sagen, dass die Leistung auch um Welten besser ist in der Schweiz. Zu denken geben mir eher die Personen, die wegen Bagatellen zum Arzt oder gar in den Notfall gehen. Diese und die Preise der Pharmaindustrie sind die Kostentreiber und verursachen erst noch unnötige Wartezeiten für echte Notfälle.
    • Mario Conconi 24.09.2018 11:44
      Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass man solche unnötigen Notfallbesuche sanktionieren sollte. Es sollte deviniert werden, welches Leiden als Notfall gilt.
      Wenn man wegen einer Lapalie (z.b Schnupfen) den Notfall aufsucht, sollte man die Rechnung selber zahlen müssen, auch wen die Franchise bereits erreicht ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magenta 24.09.2018 10:48
    Highlight Highlight Die Grafiken sind auf den ersten Blick höchst missverständlich. Da steht z.B. "Entwicklung mittlere Prämie". Das müsste heissen "Entwicklung mittlere Prämienerhöhung". Aber Statistiker waren schon immer kreativ...
    • Bits_and_More 24.09.2018 11:51
      Highlight Highlight Nein, die Überschrift stimmt schon. Ebenso die Achsenbeschriftung. Da im Jahr 2008 die Prämien im Vergleich zum Vorjahr gesunken sind, sprich die Veränderung in Prozent negativ ist, passt der Titel schon.
    • paraton 24.09.2018 12:30
      Highlight Highlight Yep, inhaltlich stimme ich voll zu. Liegt aber wohl eher am fachlich nicht versierten Diagrammbastler. Die meisten Statistiker dürften sich des Unterschieds bewusst sein (und sich an diesen Fehlern ebenfalls grausam stören).
    • Magenta 24.09.2018 14:25
      Highlight Highlight @paraton: Genau darauf will ich hinaus. Und leider beeinflussen auch schlecht gemachte Diagramme die Meinung der Öffentlichkeit – ganz egal, ob sie nun aus Unvermögen oder aus Kalkül so missverständlich gestaltet wurden...

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

Proteste der «Gelbwesten» mit Krawallen und Ausschreitungen haben Frankreich an diesem Wochenende erneut in Atem gehalten. Unter die Demonstranten mischten sich anscheinend auch Schweizer Linksautonome.

Mitglieder der Revolutionären Jugend Bern schreiben auf Facebook, sie hätten sich in Paris ein Bild der Bewegung machen können, das «sehr positiv und motivierend» ausfalle. Darunter publizieren sie ein Foto eines brennenden Autos. 

Auch die Zürcher Sektion der Bewegung berichtet von …

Artikel lesen
Link to Article