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Männer-Abfahrt von Bormio

1. Dominik Paris (ITA) 1:49.56

2. Beat Feuz (SUI) +0.39

3. Matthias Mayer (AUT) +0.42

13. Urs Kryenbühl (SUI) +1.82

22. Carlo Janka (SUI) +2.54

Italy's Dominik Paris, left, shares a word with Switzerland's Beat Feuz at the finish area of an alpine ski, men's World Cup downhill, in Bormio, Italy, Friday, Dec. 27, 2019. (AP Photo/Alessandro Trovati)

Nur Dominik Paris war in Bormio schneller als der handicapierte Beat Feuz. Bild: AP

Feuz in Bormio trotz gebrochener Hand auf Rang 2: «Das fühlt sich wie ein Sieg an»



Beat Feuz schafft es auch in der ersten von zwei Weltcup-Abfahrten in Bormio auf das Podest. Der Emmentaler wird Zweiter hinter dem Italiener Dominik Paris und vor dem Österreicher Matthias Mayer.

Die Siegesfahrt von Paris:

Feuz, der an den Rennen in Bormio wegen eines gebrochenen Mittelhandknochens mit einer Schiene antritt, musste seinem grössten Rivalen im Kampf um die kleine Kristallkugel um 39 Hundertstel den Vortritt lassen. Den Grossteil des Rückstands handelte er sich bis zur ersten Zwischenzeit ein. Die ansonsten makellose Fahrt führte ihn zum 14. Mal in den letzten 16 Weltcup-Abfahrten auf das Podest.

Feuz zum Rennen:

«Das fühlt sich heute an wie ein Sieg, mehr konnte ich hier nicht erwarten. Dominik ist heute mal wieder super gefahren und hat uns allen im Mittelteil viel Zeit abgenommen. Beim Start habe ich noch einen Stockstoss probiert, aber das hat wegen der gebrochenen Hand nicht funktioniert. Deshalb habe ich auf Schlittschuhschritte umgestellt.»

Dominik Paris bestätigte derweil seinen Status als König von Bormio. Der 30-jährige Südtiroler gewann die Abfahrt auf der berüchtigten Pista Stelvio zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal insgesamt. 2018 triumphierte der Bormio-Rekordsieger zudem im Super-G. «Mein Rang wäre ohne die Verletzung der gleiche gewesen. Dominik ist sensationell gefahren. Er nimmt uns oben und im Mittelteil allen Zeit ab», anerkannte Feuz.

Schrecksekunde für Kriechmayr:

Zweitbester Fahrer von Swiss-Ski war Urs Kryenbühl. Der 25-jährige Schwyzer fuhr bei diffusen, aber gleichbleibenden Lichtverhältnissen mit Startnummer 43 auf den 13. Platz und realisierte damit sein Karriere-Bestergebnis. Carlo Janka folgte in Abwesenheit des am Donnerstag wegen Schmerzen im Schienbein vorzeitig abgereisten Mauro Caviezel im 22. Rang.

Am Samstag steht im Ski-Ort im Veltlin eine weitere Abfahrt auf dem Programm. Jene vom Freitag diente als Ersatz für Val Gardena und führte nicht über die volle Länge. Abgeschlossen wird das Jahr am Sonntag mit einer Kombination. (pre/sda)

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