Gesellschaft & Politik
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Nur auf dem Bauch. Mit grosser Vorsicht ziehen die meisten Frauen ihr Oberteil aus.  shutterstock

Blanke Brüste im Wind – das war einmal

Früher war es ein Akt der Emanzipation, wenn sich Frauen in Schweizer Badis das Bikini-Oberteil ausgezogen haben. Heute sieht man kaum Frauen, die oben ohne sonnenbaden. Das hat seine Gründe. 

Rebecca Wyss / Nordwestschweiz



Juli 2017 am Basler Rheinufer. Eine Frau nestelt am Verschluss ihres Bikinioberteils herum. Auf dem Bauch liegend, die Arme nach hinten verschränkt, zieht sie ihr Top unter dem Körper hervor. Sukzessiv und langsam. Zu schnell wäre verheerend: Man würde ihren Busen sehen. Das Prozedere wiederholt sich, als sich ihre Freundinnen zu ihr gesellen. Langsam und sukzessiv und so. Am Ende liegen fünf Frauen mit der Brust nach unten auf ihren Hamam-Badetüchern. Topless. Sie sind die Einzigen. Ringsherum spannen sich überall Nylon-Streifen über die Busen wie früher die Zensurbalken über die Oberweiten der Seite-drei-Girls in den Boulevardzeitungen.

Egal ob am Rhein, an der Aare oder am Zürichsee – viele Frauen denken heute im Traum nicht daran, das kleine Stück Textil fallen zu lassen. Sei es auch nur, um sich für ein paar Minuten etwas Luft zu verschaffen. Wenn doch, dann meist nur in für Frauen eingerichteten Badebereichen. Die Basler Badi Eglisee ist so einer. Oder das Frauenabteil in der Badi Utoquai in Zürich. Dort sind es vor allem die Damen ab Sechzig, die mit blanken Brüsten über die Holzbretter spazieren. Oft weil sie das Bikinioberteil gar nicht dabei haben. «Junge Frauen sieht man kaum noch oben ohne», sagt Monika, 67 Jahre alt, nahtlos braun, blaue Augen, weisses, halblanges Haar und – barbusig. Sie ist Stammkundin im Utoquai, seit Jahren schon. Sie weiss: «Es gab Zeiten, in denen die meisten Frauen oben ohne herumliefen. Überall.»

Die blanke Welle

Diese Zeiten nahmen in den Sechzigern ihren Anfang. Brigitte Bardot löste eine regelrechte «Blanke Welle» aus. 1968 liess sich die Schöne am Strand von Saint-Tropez ohne Oberteil ablichten. Das Sexsymbol, das vor allem die Männerfantasie anregte, wurde in der Folge zum Vorbild für die weibliche Emanzipation. Gleichzeitig verbrannten Frauen in den USA ihre BHs öffentlich. Als Symbol gegen die Männerdominanz. Dies verschaffte den Busen-Rebellinnen zusätzlichen Schub. Reihenweise machten sich nun Frauen an den Stränden der Côte d’Azur halb-nackig – und brachten damit die Ordnungshüter auf die Palme. Zumindest bis zum Ende der Siebziger. Ab da öffneten sich die südlichen Länder für die barbusigen Sonnenanbeterinnen. Auch wenn dem Trend mehrheitlich ausländische Touristinnen folgten.

«Es gab Zeiten, in denen die meisten Frauen oben ohne herumliefen. Überall.»

In unbernischer Geschwindigkeit erfasste die Oben-Ohne-Welle auch das Berner Marzili. 1978 tummelten sich dort massenhaft sonnenbadende Topless-Mädchen. An vorderster Front dabei: der «SonntagsBlick». Ein Reporter schrieb damals: «Was wahre Freiheit ist, können jetzt auch die Bundeshaus-Angestellten sehen, auch wenn sie einen Feldstecher zur Arbeit mitnehmen müssen.» Auf dem Frontbild sah man eine junge Frau, nur mit einem Höschen bedeckt, über die Marziliwiese spazieren. Ausgelöst hatten die Welle die Berner Behörden, die «das ganze oder teilweise Entblössen der weiblichen Brüste in öffentlichen Badeanstalten» erlaubten. Als einzige in der Schweiz – ein nationaler Oben-Ohne-Tourismus kam in Gang. Bernerinnen, Solothurnerinnen, Luzernerinnen – sie alle fuhren ins Berner Stadtbad, «um ihre Freiheit zu zelebrieren».

Zahlreiche Sonnenhungrige geniessen bei heissem Sommerwetter das Marzilibad, am Freitag, 27. Juli 2012 in Bern. Das Wochende soll erneut mit wechselhafter Witterung aufwarten. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Auf der Liegewiese des Marzilibades sind heutzutage kaum mehr Frauen oben ohne anzutreffen. Bild: KEYSTONE

So sieht es Barbara Gurtner. Die ehemalige Poch-Nationalrätin war regelmässiger Topless-Gast. Mit ihren zwei Töchtern an der Hand traf sie sich jeweils zum Baden mit anderen Müttern. Alle oben ohne. «Für uns war das etwas ganz Natürliches. Nichts sexuelles», erinnert sie sich. Ob grosse Brüste oder kleine, ob asymmetrisch oder gleichförmig – das spielte alles keine Rolle. «Wir genossen die neue Selbstbestimmung und machten uns keine Gedanken darüber, wie das wirkt.» Was auf breite Akzeptanz stiess. Die Sittenwächter in der Stadt bissen jedenfalls auf Granit, als sie mit der Anti-Busen-Initiative dem schamlosen Treiben ein Ende machen wollten. Die kantonale Initiative der EDU wurde wegen eines Formfehlers für ungültig erklärt.

Vierzig Jahre später zeugen davon nur noch ältere Damen wie jene in der Badi Utoquai. «Der Marzili-Trend war für mich zuerst ein Gag», sagt Monika. Daraus entwickelte sich eine neue Selbst-Erfahrung, ein neues Körpergefühl. «Wir hatten damals unsere Scham überwunden, wir wurden selbstbewusster, daran wollten wir festhalten.»

Seither hat sich viel geändert. Heute sind wir auf Augenhöhe mit den südlichen Ländern. Gerade ums Mittelmeer herum ist es unter einheimischen Frauen oft ein No-Go, nur im Unterteil herumzuspazieren. In Lateinamerika schieben dem sogar Sittsamkeitsgesetze einen Riegel. Ein Beispiel dafür ging vergangenen Winter um die Welt: Drei Frauen sonnten sich an einem argentinischen Strand, ohne Bikini-Oberteil. Die Sache endete mit einem Grosseinsatz: 20 Polizisten versuchten sie davon zu überzeugen, sich doch bitte schön wieder etwas anzuziehen.

Nur die Schlanken ziehen das Bikini aus

Bei uns gibt es keine Gesetze, die dem Oben-Ohne-Baden im Weg stehen würden. Die Bedecktheit ist selbst auferlegt. Warum? Eine neue Prüderie?

«Wenn die Brüste nicht perfekt sind, traut man sich weniger, sie zu zeigen.»

Angelina, Badi-Besucherin

Prüderie hat mit Moral zu tun. Hört man sich an den Schweizer Badeorten um, finden es die wenigsten stossend, wenn die Nachbarin am See ihr Top auszieht. «‹Free the nipple› für alle, die möchten», findet auch eine junge Frau in der Badi Utoquai. Befreit die Nippel – schön gesagt. Doch die 28-jährige Ilhame befolgt selbst nicht, was sie fordert. Ihr Oberteil lässt sie umgeschnallt, auch im Frauenabteil. Das Gleiche gilt für ihre Freundin Angelina. 26 Jahre alt. Diese findet es verständlich, dass sich viele Frauen nicht nackig zeigen. «Wenn die Brüste nicht perfekt sind, traut man sich weniger, sie zu zeigen.»

Nicht perfekt sind hängende Brüste, solche, die nicht gleichförmig sind oder sehr klein. Die beiden werten nicht. Sie geben nur wieder, welche Gedanken sie und ihre Freundinnen sich machen. Vor allem über sich selbst. In ihrem Freundeskreis sind es hauptsächlich die Schlanken, die auch mal das Top ablegen. Die anderen fühlen sich nicht wohl, nicht schön genug. «Man lässt sich halt auch von den Bildern auf den Social-Media-Kanälen beeinflussen. Ob man will oder nicht», sagt Ilhame.

Der Körper als Kapital

Der Körper hat heute eine andere Bedeutung. «Er wird immer mehr zum Kapital», sagt Kulturwissenschafter Eberhard Wolff, der an der Uni Basel zum Thema forscht. Er findet, dass die Medien massgeblich zu dieser Entwicklung beitragen. Mehr noch Social-Media-Plattformen. Durch Instagram, Facebook und Co. ist ein Raum entstanden, in dem normale, unpolierte Körper kaum noch Platz haben. Fitness-Bloggerinnen, Models und ganz normale Mädchen vermarkten darauf sich selbst, ihre Kurven, ihre Muskeln, ihre zellulitefreien, schlanken Beine. Der Umgang mit dem eigenen Körper ist nicht mehr unbedarft oder natürlich, wie Wolff sagt. «Die Badi ist kein Ort mehr für eine unkomplizierte Form der Befreiung.»

Ilhame und Angelina legen sich hin und wieder mit blankem Busen an die Sonne. Aber nur im Frauenabteil. Hier stören sie niemanden, wie sie finden. Was früher Freiheit, Aufbruch und vor allem ein Schub fürs Selbstbewusstsein war, ist heute schambehaftet, wie die Reaktion einer anderen jungen Frau zeigt, die sich spontan ins Gespräch einschaltet: «Ich will nicht, dass andere Leute meinen Körper studieren können. Egal ob Mann oder Frau.» 

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pasch 03.08.2017 22:19
    Highlight Highlight Schuld daran sind nur Smartphones resp. die Kameras... 💫💥💢💥💤💣
  • Fabrizio 03.08.2017 21:50
    Highlight Highlight Ist denn der Hauptgrund fürs Nicht-Abziehen eines Bikinioberteils wirklich, dass man sich für seine Brüste schämt, da sie nicht den Idealbild entsprechen?
    Jemand mit perfekten Brüsten zeigt sich doch auch nicht Oben-Ohne, weil man seine Brüste nicht in der Öffentlichkeit zeigen möchte?
    Brüste gehören doch zum "Kapital" der Frau und ist etwas, was nur Freund, Affäre oder was auch immer zu sehen bekommen?
    Würde hier gerne auch andere Meinungen dazu hören..
  • lykkerea 02.08.2017 15:51
    Highlight Highlight Ich finde da wird ein wenig zu viel hineininterpretiert. Bei mir ist es einfach so, dass ich meine Freiheit nicht an meinem BH oder Bikinioberteil festmache. Ich fühle mich nicht besser wenn ich nichts mehr davon trage, sondern sehe es bei meiner Körbchengrösse als Hilfsmittel, das mir den Alltag erleichtert. Jeder so wie er gerne möchte aber nur weil ich nicht topless in die Badi gehe bin ich doch nicht ein weniger freier mensch? Ausserdem ist es mir auch einfach so egal ob ich weisse Streifen auf dem Körper hab oder nicht.
  • Greenmaid 02.08.2017 13:40
    Highlight Highlight Als Frau muss man daran arbeiten, sich nicht immer "busenbezüglich" mit allem, was einem WWW und TV darbieten, zu vergleichen. Ich hielt mich immer für offen, habe aber erst vor 2 Jahren aufgehört, diese wattierten BHs zu tragen, um irgendwie Oberweite vorzugaukeln. Fakt ist: Ich bin recht zierlich, habe fast keinen Busen. Ich brauche keinen BH zur Stütze (höchstens als Accessoire ;-)). Heute bin fast immer BH-los unterwegs und fühle mich viel wohler (und wenn man mal meine Nippel sieht, so what?!). Doofe Sprüche kann man kontern ("Hesch chaut?" - "Nei, eg finge's Läbe eifach extrem geil.").
    • dath bane 02.08.2017 14:39
      Highlight Highlight "Nei, eg finge's Läbe eifach extrem geil." Also, am Kontern müssen sie noch arbeiten?
    • Fountain Pen 02.08.2017 15:00
      Highlight Highlight Ein Daumen hoch :)
    • Greenmaid 02.08.2017 16:37
      Highlight Highlight @dath bane
      Auch daran wird gearbeitet! Mit der Schlagfertigkeit ist's ja auch nicht so einfach. Das gebrachte Beispiel ist sicherlich nicht höchste Rhetorik, aber erst kürzlich passiert und deshalb noch frisch im Gedächtnis. Bei solch platten Kommentaren möge man verzeihen, dass Retourkutschen dann auch etwas "ungenuse" geraten können. Der Kommentierende hat jedenfalls sein Grinsen eingestellt und nur noch irritiert geguckt, was mir in diesem Moment gereicht hat. Wollte nur illustrieren, dass es anstrengend sein kann, seine "barbusige Freiheit" zu vertreten, sei es in der Badi oder sonst wo.
  • Lumpirr01 02.08.2017 13:12
    Highlight Highlight In der westlichen Welt hat sich über einen längeren Zeitraum, vorallem im viktorianischen Zeitalter, eine Prüderie entwickelt, von der bsp. Afrika und Südamerika verschont blieben. So gilt heute noch der Busen der Schwarz - Afrikanerin als reines Ernährungsorgan für Kinder und hat kaum was mit Sex zu tun. Als Entwicklungshelfer in Westafrika stelle ich immer wieder fest, wie speziell Besucher (und da vor allem weisse Amerikaner) dort Frauen mit entblösstem Oberkörper anstarren. Dort ist es ganz natürlich, in der Öffentlichkeit ihren Säuglingen die Brust zu geben. Ist dort kein Armutszeichen!!
  • Denk nach 02.08.2017 13:03
    Highlight Highlight Sind wir nicht alle alt genug um selber zu entscheiden was wir zeigen wollen? Schön haben wir die Freiheit dazu.... Der Rest ist wohl Privatsache.

    Und sonst macht doch irgend eine scheiss social-media-show-your-boobs-challenge ... Dann kriegen die Zensoren ein bisschen Arbeit und die Journalisten haben im Sommerloch was zu schreiben.
    • Menel 03.08.2017 00:41
      Highlight Highlight Sind wir wirklich so frei? Oder doch auch Produkte unserer Zeit und Gesellschaft? Ich finde diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten.
    • Denk nach 03.08.2017 10:14
      Highlight Highlight @Menel: Sehr philosophisch, gefällt mir! Das wir Produkte unserer Zeit und Gesellschaft sind, wird sicher zum Teil stimmen. Sich davon vollständig loszulösen wird wohl den wenigsten gelingen.
  • Aussensicht 02.08.2017 12:51
    Highlight Highlight Veramerikanisierung auch in diesem Bereich. Immer das gleiche: Zuerst lachen wir über die Amis und ein paar Jahre später ist es auch bei uns Standart.
    • efrain 03.08.2017 14:27
      Highlight Highlight Standard.
  • Tapa 02.08.2017 12:19
    Highlight Highlight Ich versteh das nicht.....Ich mache topless, seit ich 15 bin, das sind bald 40 Jahre. In der Schweiz auf jeden Fall. Fast immer. Im Ausland kommt es auf das Land an, da passe ich mich den Sitten an.
    Ich habe weder eine Modelfigur noch grosse Brüste. Aber mir ist das egal, was die Leute denken, ich fühle mich einfach wohler, sollen die doch gucken! Ich bin so aufgewachsen und fühl mich wohl.
    Ich weiss nicht, wieso man da so ein grosses Theater draus macht. Echt jetzt.
  • Bruno Wüthrich 02.08.2017 11:44
    Highlight Highlight Der Perfektheitswahn, Photoshop und die Sozialen Medien befördern die Menschen zunehmend wieder zurück ins Mittelalter. Anders als früher ist nur, dass es nicht mehr die Regierungen sind, die vorgeben, was wir dürfen oder sollen. Aber unter dem Strich kommt das auf das Gleiche raus.
    • Menel 03.08.2017 00:42
      Highlight Highlight Das ist auch meine Wahrnehmung.
    • efrain 03.08.2017 14:38
      Highlight Highlight Ich sehe das nicht so pessimistisch. Der Begriff heisst "post privacy", und ich denke, dass wir uns in diese Richtung bewegen. Diese Entwicklung führt meines Erachtens eher dazu, dass die Menschen einsehen müssen, dass es sich nicht lohnt, der Welt ein Bild von sich selbst zu präsentieren, welches nicht der Realität oder Selbstwahrnehmung entspricht. Unehrlichkeit zu sich selbst und seinem Umfeld wird durch diese Transparenz immer aufwändiger und kräftezehrender, bis dass es sich nicht mehr lohnt.
  • EinePrieseR 02.08.2017 11:28
    Highlight Highlight Im Zeitalter der Push-ups wäre es halt doof seine Brüste zu zeigen. Schliesslich könnte dann jeder sehen, dass da gar nicht so viel da ist wie Frau uns glauben machen will.
  • Greet 02.08.2017 10:54
    Highlight Highlight Heute will Frau ihre Freiheit mit mensblutverschmierten Beinen zelebrieren. Aber Boobs zeigen sei dann wegen Social Media nicht mehr möglich... verrückte Welt.
    • stardust 02.08.2017 12:10
      Highlight Highlight Es ist eine verschwindend kleine Minderheit von Frauen, die ihr Mensblut frei fliessen lassen will. Die Medien habe daraus eine grosse Sache gemacht und anscheinend auch du, Greet. ;-)
  • ivolution 02.08.2017 10:45
    Highlight Highlight Reisst die Barrieren der Selbstunsicherheit und des Schamgefühls nieder. Pfeift auf makellose Körper in sozialen Medien und den eigenen Wunsch, dem perfekten Körper nachzueifern.
    Ruft das Aktionsbündnis 'Bara Bröst' wieder ins Leben.
    Lasst uns Brüste sehen, von Männern wie auch von Frauen. Grosse, kleine, dicke, dünne, runde, spitze, krumme, hängende, weiche, harte, wohl- oder ungeformte.
    Für die Brüste! Für die Freiheit! ❤️
  • flimmergruen 02.08.2017 10:43
    Highlight Highlight Ich bemerke diese "neue Prüderie" nicht nur am Strand. Als regelmässige Saunagängerin sehe ich mich seit 1-2 Jahren vermehrt damit konfrontiert, dass plötzlich junge Frauen im Bikini oder Badekleid saunieren wollen - auch in geschlechtergetrennten Saunen. Persönlich finde ich das etwas schwierig, einerseits aus hygienischen Gründen, andererseits ist es seltsam, plötzlich die einzige zu sein, die nackig ist, da Schamempfinden auch etwas mit Normen zu tun hat. Wenn Nacktheit der Regelfall ist, kümmert sich niemand darum.
    • Lumpirr01 02.08.2017 12:45
      Highlight Highlight Dass sich niemand darum kümmert, wenn die Saunaregeln nicht befolgt werden, kommt vielleicht bei uns in einer nicht beaufsichtigten Hotelsauna oder im Angelsächsischen oder in Spanien / Portugal vor. Das kann ich aber in öffentlichen Saunen bei uns nicht bestätigen. Zuerst werden die Textilen höflich gefragt, ob sie denn in der Saunakabine kalt hätten. Nützt dies nichts, werden sie freundlich gebeten, die an der Wand hängenden Saunaregeln zu lesen. Nützt auch das nicht, werden sie schliesslich gebeten, woanders hinzugehen. Dem Saunagang voraus geht eine gründliche Körperreinigung ohne etwas an
    • flimmergruen 02.08.2017 16:31
      Highlight Highlight das ist auch hier so, allerdings gabe es das Problem bis vor zwei Jahren nur sehr selten, in letzter Zeit aber gehäuft. In der Regel ziehen es die Damen nach dem Hinweis auf Textilfreiheit vor, die Sauna zu verlassen. Einzig einmal kamen zwei junge Frauen aus der umkleidekabine zurück mit einem Badetuch um den Körper. Wir dachten: ok, alles gut. Bis wir gemerkt haben, dass sie unter den Badetüchern immer noch die Bikinis trugen. Lol. Wir machten es früher umgekehrt: Minirock und Bauchfreitop und darüber langer Jupes und Pulli - bis wir ausser Sichtweite der Eltern waren.
  • Grundi72 02.08.2017 10:07
    Highlight Highlight Evtl hatte auch das Bild der Jungen SP Damen einen negativen Einfluss auf die Leute?


    🤢
    • Turi 02.08.2017 11:40
      Highlight Highlight Diese Juso-Frauen sind ja selbst auch zu prüde, ihre Brüste zu zeigen. Sie bedecken sie mit den Händen. Da war jede normale Frau in den 70ern progressiver und weniger verklemmt.
      Benutzer Bild
    • trio 02.08.2017 12:45
      Highlight Highlight Komische Logik. Sie sind doch eher Vorbilder für mehr oben ohne.
    • Sauäschnörrli 02.08.2017 13:20
      Highlight Highlight Sie geben sich natürlich nur mit Frauen ab die aussehen wie Models, z.B. Martullo-Blocher.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sambardi 02.08.2017 09:59
    Highlight Highlight Vor zwei Jahren war ich auf einer Frühlingsskitour und es wurde am Schluss ziemlich heiss. Da bin ich die letzten Höhenmeter auf den Gipfel im Sport-BH und Skitourenhosen gelaufen. Oben auf dem Gipfel angekommen waren nebst unserer Gruppe drei Herren. Denen sind fast die Augen aus dem Kopf gefallen und sie konnten nicht mehr aufhören zu starren. Ich dachte mir nur:"Chills mal!". Aber das Starren war sicher nicht angenehm.
  • Linus Luchs 02.08.2017 09:50
    Highlight Highlight Einerseits haben die Jungen Vorbilder aus Film, Musik und Werbung, die hochgradig sexualisiert sind, andererseits ist eine furchtbare Prüderie ausgebrochen, gerade auch bei den Jungs. In meiner Schulzeit war es selbstverständlich, nach dem Sport zu duschen. Wer es nicht tat, wurde mit "Sau" tituliert. Heute beobachte ich, dass die Jungen nach dem Sport verschwitzt ihre Kleider anziehen und zuhause duschen. In der Badi tragen sie unter der Badhose eine Unterhose.

    Für mich sind diese Phänomene Ausdruck einer allgemeinen Entwicklung zurück in die Unfreiheit, die sich auch politisch manifestiert.
    • Lumpirr01 02.08.2017 12:49
      Highlight Highlight @kleiner Schurke: Ja, die zunehmend negative Wasserqualität der Badis durch Unterhosen unter den Badehosen ist das Konferenz - Hauptthema der Bademeistervereinigung und leider der Grund für neue Verbotsschilder am Eingang zur Schwimmhalle....
    • Fabio74 02.08.2017 17:03
      Highlight Highlight Ja fällt mir auch immer öfter auch. Im Fitness danach mit dem Handtuch den Schweiss weg putzen. Danach Hose anziehen und weg. Muss ziemlich streng riechen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kuunib 02.08.2017 09:32
    Highlight Highlight Also mir Persönlich würden oben ohne Damen nichts ausmachen, ich meine Männer machen das ja auch. Also wo ist das Problem??
  • Helena Ruby Chung 02.08.2017 09:26
    Highlight Highlight Doch die 28-jährige Ilhame befolgt selbst nicht, was sie fordert. Ihr Oberteil lässt sie umgeschnallt, auch im Frauenabteil. Das Gleiche gilt für ihre Freundin Angelina.

    Ilhame und Angelina legen sich hin und wieder mit blankem Busen an die Sonne. Aber nur im Frauenabteil. Hier stören sie niemanden, wie sie finden.

    --> ???
  • Ohniznachtisbett 02.08.2017 09:16
    Highlight Highlight Ich glaube, dass unsere Handykamera-Gesellschaft auch viel dazu beiträgt. Wer will schon, wenn er in die Badi geht, halbnackt später im Internet landen?
    • El Vals del Obrero 02.08.2017 09:45
      Highlight Highlight Wenn das ein Anblick wäre, welchen man die ganze Zeit sieht und völlig normal wäre, dürfte die Nachfrage nach solchen Bildern im Internet auch zurückgehen.
  • Pinhead 02.08.2017 09:16
    Highlight Highlight "Gerade ums Mittelmeer herum ist es unter einheimischen Frauen oft ein No-Go, nur im Unterteil herumzuspazieren.." Ähm, in Spanien sind fast alle Frauen oben ohne am Strand.
    • Jein 02.08.2017 09:27
      Highlight Highlight Und Frankreich ist dem Autor wohl auch kein Begriff. Vielleicht meinte er das Südufer des Mittelmeers, dort sind die Länder "etwas" weniger liberal in solchen Sachen.
    • Turi 02.08.2017 09:43
      Highlight Highlight @Jein, in Frankreich gehen grosse Teile der Bevölkerung sogar mit Badekleid in die Sauna. Die Franzosen und Französinnen sind eher wenig liberal, im Vergleich mit etwa uns Schweizern.
    • Mr. Malik 02.08.2017 10:34
      Highlight Highlight @brooks
      Du armer, musstest du nicht symetrische nippel sehen?
      Soll ich ein care-team schicken?
      Kommst du klar?
      Was ist eine "evolution des menschen" im bezug auf tragen von bikini?
    Weitere Antworten anzeigen
  • reader187 02.08.2017 09:12
    Highlight Highlight Hier muss ich den vor-kommentatoren zustimmen. Ein Artikel der sich um ein Frauenthema dreht und nicht sofort das ominöse Patriachat als Wurzel allen übels anprangert. Heutzutage ist es leider selten dass Menschen selbst reflektieren. Immer ist immer jemand anderes schuld, nur man selbst natürlich nicht. In der heutigen Social Media Welt zählt halt nur noch perfektion. Dabei ist alles nur in den Köpfen der Beteiligten.
  • rodolofo 02.08.2017 08:41
    Highlight Highlight Solange sie sich keine Burkinis überstülpen, kann ich mit diesem Kompromiss sehr gut leben.
    • Sauäschnörrli 02.08.2017 15:34
      Highlight Highlight Brauchen wir also ein Gesetz das regelt wie klein das Stück Stoff denn sein soll, das Frauen in der Badi tragen? Und wer misst nach? Die EMPA? Die Polizei? Der Bademeister? Oder wird das eine neue Saisonstelle, Eidgenössisch diplomierter Bikinimindestgrössenvermessungstechniker?
  • G-Man 02.08.2017 08:40
    Highlight Highlight Spannend dass es gemäss diesem Bericht vom Norden her Richtung Süden ging. Wenn man in Spanien schaut ist es aktuell für die Einheimischen dort schon fast unvorstellbar überhaupt ein Bikinioberteil anzuziehen.

    Sind die einfach immer Jahre hinterher und die "sich wieder bekleiden" Welle schwappt dann in ein paar Jahren wieder in den Süden?
  • Karl33 02.08.2017 08:36
    Highlight Highlight Ein schöner, informativer Artikel.
    Sehr untypisch für heute, dass er ohne Schuldzuweisungen an irgendwen auskommt. Es ist einzig in den Köpfen der Frau. Habe schon damit gerechnet, wie in den meisten Zeitungsartikel wenns um die Freiheit von Frauen geht, am Ende zu lesen, dass die Männer schuld seien, oder die patriarchalische Kultur (Nun gut, Social-Media ist ein bisschen Schuld. Ganz ohne gehts doch nicht...)
  • infomann 02.08.2017 08:30
    Highlight Highlight Ich bin schon etwas alter und beobachte mit Sorge wie die Schweiz immer verklemmter wird.
    Wir waren in den siebziger und achtziger Jahren viel offener. Die Frauen von heute mit ihrem Busen verstecken und die Jungs meinen sie müssen die Unterhosen darunter tragen,... Oh man könnte ja die Konturen vom Schnäbi sehen.
  • Der müde Joe 02.08.2017 08:30
    Highlight Highlight "Wenn die Brüste nicht perfekt sind, traut man sich weniger, sie zu zeigen"

    Liebe Frauen, hört endlich auf euch diese Model- und Schönheits-Sendungen reinzuziehen! Die einen haben einen gut geformten Körper, die einen weniger. Mein Körper ist auch nicht perfekt und trotzdem laufe ohne T-Shirt rum. Keine Frau, oder Mann braucht sich für seinen Körper zu schämen. Genießt euer Leben, es gibt nur dieses eine.😎☀️🍇🍓🥓🥐🍗🍖🥗🍭🥂🍻🍿🍩🍪

    • El Vals del Obrero 02.08.2017 09:49
      Highlight Highlight Auch hier wieder: Würden mehr "normale" weniger bekleidet rumlaufen, würde sich das "Körperbild" normalisieren.
      Gerade weil man nur "Top-Körper" in irgendwelchen Trash-Shows sieht, verzerrt sich das Bild.
    • Der müde Joe 02.08.2017 10:24
      Highlight Highlight Oh sorry Brooks, wenn dir mein entblößter Oberkörper in der Badi die Schamesröte ins Gesicht treibt!😉
  • Toerpe Zwerg 02.08.2017 08:20
    Highlight Highlight Dieser Gegentrend setzte schon vor scocial media ein - nun aber gibt es wohl ein stärkeres Motiv, nicht mehr blank zu ziehen und das sind die Kameras in den Phones.
    • winglet55 02.08.2017 09:19
      Highlight Highlight und die allgegenwärtigen Drohnen
    • Toerpe Zwerg 02.08.2017 09:50
      Highlight Highlight Stehe mehr auf hardcore ...
  • Hades69 02.08.2017 08:18
    Highlight Highlight Wir brauchen mehr Frauen, die zu Ihren Nippeln stehen. Genauso mehr Männer, die dann nicht starren.
    • Wehrli 02.08.2017 09:15
      Highlight Highlight Nipples? Brust, ganz einfach. Nipples sind sexualisiert.
    • Turi 02.08.2017 09:45
      Highlight Highlight ...doch noch eine Frau, die es schafft, den männern die schuld zu geben.
    • DerTaran 02.08.2017 10:06
      Highlight Highlight Sobald Jede oben ohne rumläuft, hört das Starren sehr schnell auf. Die Tabuisierung fördert die Sexualisierung.
  • Theor 02.08.2017 07:51
    Highlight Highlight In gewisser Weise ist auch watson dafür mitverantwortlich. Auch wenn immer wieder einmal ein emanzipierter, meist kritischer Beitrag zu dem ganzen Treiben hier zu lesen ist, ist doch meistens nur 2 Artikel unten die aktuellste Bildshow: "So machen die Stars Ferien - Supermodel XY sonnt sich am Strand von St. Tropez" Und da muss ich mich (der absolut nichts von Celebrities versteht) persönlich immer fragen, wieso diese Nachricht bedeutsamer ist, als wenn sich Watson Userin ZQ in Rhodos ein Foto von sich und ihrem Essen macht?
    • Kuunib 02.08.2017 09:55
      Highlight Highlight Ist es nicht auf Rhodos weil es ist ja eine Insel?
  • Donald 02.08.2017 07:48
    Highlight Highlight Hat evtl. auch etwas mit dem allgegenwärtigen Fotografieren zu tun und mit den Blicken von Leuten aus anderen Kulturkreisen...
    • Andi Amo 02.08.2017 08:13
      Highlight Highlight Aber natürlich! Welche junge Frau hat denn schon Bock, noch mehr wie ein Stück Fleisch von jungen Männern aus den wohlbekannten Kulturkreisen begafft zu werden? Das geschieht ja jetzt schon genug, und das geht weit über das normale Interesse am anderen Geschlecht hinaus! Es ist einfach nur noch herabwürdigend. Unsere westlichen 'freien' Frauen werden ja schon genug als leicht zu haben und Schl*mpen angesehen aus der Sicht von arabischen Kulturkreisen. Jegliche Emanzipierung wird da ins Negative gekehrt und die Frau wieder herabgewürdigt. Bin offen für Diskussionen wer das nicht so sieht...
    • moedesty 02.08.2017 08:38
      Highlight Highlight Ja genau, es gaffen nur die von anderen Kulturen.
    • Donald 02.08.2017 09:11
      Highlight Highlight @moedesty
      Entschuldige die Offenheit.
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