DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
«Ohne Holland, fahr'n wir zur WM»? Arjen Robben und Co. droht das Aus.
«Ohne Holland, fahr'n wir zur WM»? Arjen Robben und Co. droht das Aus.Bild: EPA

Argentinien, Niederlande, USA – für diese Nationen wird's richtig eng in der WM-Quali

Bald steht fest, welche 32 Teams an der Fussball-WM 2018 teilnehmen. Die Qualifikationsphase ist rund um den Erdball in der Endphase – so ist der Stand, bevor's ans Eingemachte geht.
04.10.2017, 09:27

Europa

13 Teilnehmer plus Russland

Modus: Die Qualifikation wird in neun Gruppen absolviert. Alle Sieger spielen an der WM, die acht besten Gruppenzweiten ermitteln in Playoffs die anderen vier Teilnehmer. Bei Punktegleichstand entscheidet die bessere Tordifferenz; wenn sie identisch ist, die höhere Anzahl der erzielten Tore.

Bereits qualifiziert: Russland (als WM-Gastgeber automatisch), Belgien.

Gruppe A

tabellen: srf

Samstag 7.10.: Bulgarien-Frankreich, Schweden-Luxemburg, Weissrussland-Niederlande.

Dienstag 10.10.: Frankreich-Weissrussland, Niederlande-Schweden, Luxemburg-Bulgarien.

1993 vergab Frankreich – ebenfalls gegen Bulgarien – die sicher scheinende WM-Qualifikation. Wiederholt sich die Geschichte? Wahrscheinlich nicht. Es sieht mit Blick auf Tabelle und Restprogramm schwer danach aus, dass es um die ersten beiden Plätze zu einem Fernduell zwischen Frankreich und Schweden kommt.

Gruppe B

Samstag 7.10.: Schweiz-Ungarn, Andorra-Portugal, Färöer-Lettland.

Dienstag 10.10.: Portugal-Schweiz, Ungarn-Färöer, Lettland-Andorra.

Sollte Portugal in Andorra sensationell Punkte liegen lassen, ist die Schweiz mit einem Sieg gegen Ungarn an der WM. Viel realistischer ist es aber, dass es in der letzten Runde zum grossen Final in Lissabon kommt, dessen Ausgang über den Gruppensieg entscheiden wird.

Gruppe C

Donnerstag 5.10.: Nordirland-Deutschland, Aserbaidschan-Tschechien, San Marino-Norwegen.

Sonntag 8.10.: Deutschland-Aserbaidschan, Norwegen-Nordirland, Tschechien-San Marino.

Es geht noch darum, ob Deutschland oder Nordirland die Gruppe gewinnt. Dem Weltmeister, der bislang wie die Schweiz alle ihre Spiele gewonnen hat, reicht im Direktduell in Belfast schon ein Unentschieden.

Gruppe D

Freitag 6.10.: Österreich-Serbien, Georgien-Wales, Irland-Moldawien.

Montag 9.10.: Serbien-Georgien, Wales-Irland, Moldawien-Österreich.

Österreich hat nur noch theoretisch die Chance, den Playoff-Platz zu erreichen und wird die WM verpassen. Es läuft auf ein Duell zwischen Iren und Walisern hinaus – in der letzten Runde kommt's in Cardiff wohl zum Endspiel.

Gruppe E

Donnerstag 5.10.: Armenien-Polen, Montenegro-Dänemark, Rumänien-Kasachstan.

Sonntag 8.10.: Polen-Montenegro, Dänemark-Rumänien, Kasachstan-Armenien.

Montenegro kann noch alles gewinnen – aber auch alles verlieren. Mit den Direktduellen Montenegro-Dänemark und Polen-Montenegro sind noch viele mögliche Ausgänge denkbar. Die besten Karten hat sicher Polen, aber Montenegro und Dänemark dürfen ebenfalls noch hoffen.

Gruppe F

Donnerstag 5.10.: England-Slowenien, Schottland-Slowakei, Malta-Litauen.

Sonntag 8.10.: Litauen-England, Slowakei-Malta, Slowenien-Schottland.

Die Engländer können sich den Gruppensieg nur noch selber versauen. Spannend ist das Rennen um Rang 2, wo die Slowakei die besten Karten hat, weil es noch gegen Malta spielen darf.

Gruppe G

Freitag 6.10.: Spanien-Albanien, Italien-Mazedonien, Liechtenstein-Israel.

Montag 9.10.: Israel-Spanien, Albanien-Italien, Mazedonien-Liechtenstein.

Nach dem klaren 3:0-Erfolg im Direktduell am vorletzten Spieltag liegen alle Vorteile bei Spanien. Weil es auch die viel bessere Tordifferenz als Italien hat, scheinen die ersten beiden Plätze vergeben zu sein.

Gruppe H

Samstag 7.10.: Bosnien und Herzegowina-Belgien, Zypern-Griechenland, Gibraltar-Estland.

Dienstag 10.10.: Belgien-Zypern, Estland-Bosnien und Herzegowina, Griechenland-Gibraltar.

Als bislang einziges europäisches Team hat sich Belgien für die WM qualifiziert. Kann Bosnien-Herzegowina davon profitieren und zuhause einen «einfachen» Sieg einfahren? Es kommt zu einem Fernduell mit Griechenland, das noch über den «Bonus» eines Heimspiels gegen Gibraltar verfügt.

Gruppe I

Freitag 6.10.: Kroatien-Finnland, Türkei-Island, Kosova-Ukraine.

Montag 9.10.: Finnland-Türkei, Ukraine-Kroatien, Island-Kosovo.

Die ausgeglichenste Gruppe in ganz Europa. Noch vier Teams können von Russland träumen, eine Prognose ist sehr schwierig.

Südamerika

4 Teilnehmer fix, evtl. 5 Teilnehmer

Modus: Alle zehn Teams spielen je zweimal gegeneinander. Die vier erstplatzierten Nationen sind fix an der WM, die fünftklassierte bestreitet ein interkontinentales Playoff gegen Neuseeland, den Qualifikations-Sieger in Ozeanien.

Bereits qualifiziert: Brasilien.

Donnerstag 5.10.: Bolivien-Brasilien, Venezuela-Uruguay, Chile-Ecuador, Kolumbien-Paraguay, Argentinien-Peru.

Dienstag 10.10.: Brasilien-Chile, Ecuador-Argentinien, Paraguay-Venezuela, Peru-Kolumbien, Uruguay-Bolivien.

Nur ein Punkt in Venezuela: Messi kann's nicht glauben.
Nur ein Punkt in Venezuela: Messi kann's nicht glauben.Bild: AP

Eine WM ohne Argentinien? Durchaus möglich, denn die Gauchos um Lionel Messi müssen sich am Riemen reissen. Vom zweitplatzierten Uruguay bis zum achtklassierten Ecuador haben alle Teams noch die Möglichkeit, gemeinsam mit dem fünffachen Weltmeister Brasilien das Ticket nach Russland zu lösen. Aufgrund des Restprogramms scheint auch Uruguay schon durch zu sein.

CONCACAF (Nord- und Mittelamerika)

3 Teilnehmer fix, evtl. 4 Teilnehmer

Modus: Nach mehreren Qualifikationsrunden fällt die Entscheidung in einer Sechser-Gruppe, in der jeder zweimal gegen jeden spielt. Die ersten drei Teams sind fix an der WM, das viertklassierte bestreitet ein interkontinentales Playoff gegen einen Vertreter aus Asien.

Bereits qualifiziert: Mexiko.

tabellen: fifa

Freitag 6.10.: USA-Panama, Mexiko-Trinidad und Tobago, Costa Rica-Honduras.

Dienstag 10.10.: Honduras-Mexiko, Panama-Costa Rica, Trinidad und Tobago-USA.

Für die USA steht ein Endspiel an: Eine Heim-Niederlage gegen Panama und die fixe WM-Qualifikation ist weg. 

Asien

4 Teilnehmer fix, evtl. 5 Teilnehmer

Bereits qualifiziert: Iran, Japan, Südkorea, Saudi-Arabien.

Modus: In zwei Sechser-Gruppen qualifizierten sich die jeweils ersten beiden Teams für die WM. Die Dritten ermitteln in Hin- und Rückspiel die Mannschaft, welche gegen den Viertplatzierten der CONCACAF-Qualifikation um die WM-Teilnahme spielt.

Donnerstag 5.10.: Syrien-Australien (in Malaysia).

Dienstag 10.10.: Australien-Syrien.

Diese Nationen haben sich für die WM 2018 qualifiziert:

1 / 34
Diese 32 Nationen haben sich für die WM 2018 qualifiziert
quelle: epa/efe / german falcon
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Afrika

5 Teilnehmer

Modus: Nach zwei Vor-Qualifikationen findet die entscheidende dritte Phase mit fünf Vierer-Gruppen statt. Die Gruppensieger sind fix an der WM dabei.

Gruppe A

Samstag 7.10.: Libyen-DR Kongo, Guinea-Tunesien.

Montag 6.11.: Tunesien-Libyen, DR Kongo-Guinea.

Gruppe B

Samstag 7.10.: Kamerun-Algerien, Nigeria-Sambia.

Montag 6.11.: Algerien-Nigeria, Sambia-Kamerun.

Gruppe C

Freitag 6.10.: Mali-Elfenbeinküste. Samstag 7.10.: Marokko-Gabun.

Montag 6.11.: Elfenbeinküste-Marokko, Gabun-Mali.

Gruppe D

In dieser Tabelle ist noch ein 2:1-Sieg von Südafrika gegen Senegal berücksichtigt. Dieses Spiel wird jedoch möglicherweise wiederholt, weil der Schiedsrichter aus Ghana gekauft war. Gegen dieses Urteil hat der Verband von Burkina Faso Rekurs eingelegt, ein Termin für die Neuansetzung steht deshalb noch nicht fest.

Samstag 7.10.: Kap Verde-Senegal, Südafrika-Burkina Faso.

Montag 6.11.: Senegal-Südafrika, Burkina Faso-Kap Verde.

Gruppe E

Samstag 7.10.: Uganda-Ghana. Sonntag 8.10.: Ägypten-Kongo.

Montag 6.11.: Ghana-Ägypten, Kongo-Uganda. (ram)

Es wird nochmals stürmisch in der Endphase der WM-Quali!

Video: watson/Emily Engkent

Wales albert herum, wenn das Teamfoto geschossen wird

1 / 8
Wales albert herum, wenn das Teamfoto geschossen wird
quelle: x01095 / andrew couldridge
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

GC nahe am Coup gegen den Meister – Siebatcheu rettet YB in der Nachspielzeit
In der 93. Minute zieht der Schweizer Meister den Kopf aus der Schlinge: Jordan Siebatcheu trifft bei GC zum 1:1 für die Young Boys. In Extremis gelingt es den Bernern, die vierte Pflichtspiel-Niederlage in Folge abzuwenden.

Die Young Boys wenden bei den Grasshoppers die vierte Niederlage in Serie in extremis ab. Jordan Siebatcheu rettet dem kriselnden Meister mit einem Treffer in der 93. Minute einen Punkt. Es war der späte Lohn für engagierte Berner, die sich aber im Letzigrund einmal mehr zwar spielbestimmend aber wenig zwingend in der Chancenauswertung präsentierten.

Zur Story