DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ATP-250-Turnier in Chennai, Halbfinals
S. Wawrinka – D. Goffin 7:5 6:3
A. Bedene – R. Bautista-Agut 3:6 6:3 7:6 
Stan Wawrinka befindet sich in einer tollen Frühform.
Stan Wawrinka befindet sich in einer tollen Frühform.Bild: Arun Sankar K/AP/KEYSTONE
ATP-250-Turnier in Chennai

Wawrinka im Final von Chennai: «Das war mein bestes Spiel dieser Woche»

Stan Wawrinka steht beim Hartplatz-Turnier in Chennai zum vierten Mal im Final. Der 29-jährige Waadtländer setzte sich gegen den Belgier David Goffin in einer Art Hauptprobe für die Erstrunden-Begegnung im Davis Cup Anfang März 7:5, 6:3 durch.
10.01.2015, 17:2010.01.2015, 20:39

Wawrinka ist gegen den grössten Aufsteiger des letzten halben Jahres – Goffin verbesserte sich seit Juli von Platz 106 auf 22, gewann zwei Turniere und erreichte in Basel den Final – von A bis Z der Chef auf dem Platz. Im ersten Satz kann der 24-jährige Belgier beim Stand von 1:2 zwei Breakbälle des Schweizers mit zwei Aufschlagwinnern abwehren.

Bei 5:6 und 15:40 zieht er den Kopf noch einmal aus der Schlinge, ehe Wawrinka beim dritten Satzball einen Fehler Goffins erzwingt. Selber muss er keinen Breakball abwehren.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs schlug Wawrinka schon früher zu. Er nahm der Nummer 22 der Welt gleich zum 2:0 den Aufschlag ab, konnte dieses Break in einem Marathon-Game und nach Abwehr der ersten fünf Chancen des Belgiers aber nicht bestätigen. Wenig später holte sich der Romand den Vorteil zum 4:2 erneut - und diesmal liess er sich nicht mehr vom Weg abbringen. Nach genau eineinhalb Stunden verwertete er den vierten Matchball mit einem Ass.

Wawrinka hat in Chennai alles im Griff.
Wawrinka hat in Chennai alles im Griff.Bild: STRINGER/REUTERS

Im Final trifft der Titelverteidiger auf den slowenischen Qualifikanten Aljaz Bedene (ATP 156), der im Halbfinal gegen den als Nummer 3 gesetzten Spanier Roberto Bautista Agut vier Matchbälle abwehrte. Die Weltnummer 4 Wawrinka strebt in der indischen Metropole ihren dritten Titel nach 2011 und 2014 an. Er ist jedenfalls hoher Favorit. Im Head-to-Head zwischen Wawrinka und Bedene steht es 1:1. Beide Begegnungen fanden ebenfalls in Chennai statt: 2013 verlor Wawrinka im Viertelfinal, 2014 gewann Wawrinka im Viertelfinal.

Dieser kleine Inder hofft auf Wawrinkas 8. Titel

Parellelen zum Vorjahr

«Das war mein bestes Spiel dieser Woche», zeigte sich Wawrinka mit seiner Leistung sehr zufrieden. «Ich war aggressiv, stand nahe an der Grundlinie und konnte einen starken Gegner konstant unter Druck setzen.» Das Risiko führte zwar zu 24 unerzwungenen Fehlern, aber eben auch zu 31 direkten Gewinnschlägen. Er fühle sich hier sehr vom Publikum getragen, sagte ein strahlender Wawrinka, und er freue sich enorm, wieder im Final zu stehen.

Die gute Form Wawrinkas weckt schöne Erinnerungen an das vergangene Jahr. Da hatte er bei einem Exhibition-Turnier in Abu Dhabi wie heuer nicht brilliert, dann aber in Chennai gewonnen und schliesslich sensationell auch am Australian Open triumphiert. (pre/si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Teichmann kritisiert: «Wimbledon ist für mich nur noch eine Exhibition»
Im vierten Anlauf gelang der 24-jährigen Jil Teichmann der erste Sieg im Hauptfeld der French Open. Danach fand sie klare Worte für die Entscheidung, in Wimbledon keine Weltranglistenpunkte zu vergeben.

Sie ist in Barcelona auf Sandplätzen aufgewachsen und hat 2019 auf dieser Unterlage ihre bislang einzigen WTA-Titel gewonnen, doch in Paris war Jil Teichmann bisher kein Erfolg beschieden. Von 2017 bis 2019 war sie hier drei Mal in der Qualifikation gescheitert, 2020 hatte sie in der Startrunde verloren, im Vorjahr musste sie wegen einer Fussverletzung verzichten.

Zur Story