Tennis
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Novak Djokovic of Serbia embraces Kevin Anderson of South Africa after winning their match at the Wimbledon Tennis Championships in London, July 7, 2015.                        REUTERS/Suzanne Plunkett

Kevin Anderson war sehr nahe dran an der Sensation.  Bild: SUZANNE PLUNKETT/REUTERS

Djokovic nach seinem Beinahe-Aus gegen Aufschlag-Monster Anderson: «Teilweise war es wirklich frustrierend»

Novak Djokovic wäre im Achtelfinal von Wimbledon beinahe ausgeschieden. In einer packenden Partie über zwei Tage setzt sich die Weltnummer 1 gegen Kevin Anderson am Ende in fünf Sätzen mit 6:7, 6:7, 6:1, 6:4, 7:5 durch. 



Während sich Roger Federer und Stan Wawrinka in Wimbledon relativ souverän für die Viertelfinals qualifizieren konnten, wäre das Turnier für Novak Djokovic im Achtelfinal beinahe zu Ende gewesen. Doch am Ende hatte der Serbe – wie so oft – die besseren Nerven als sein Gegenüber. 

Wie bereits am Montagabend, als Djokovic einen 0:2-Satzrückstand aufgeholt hatte, wankte der Titelverteidiger auch nach der Wiederaufnahme der Partie im fünften Satz, fiel aber nicht. Dem Aussenseiter Kevin Anderson aus Südafrika hatten sich beim Stand 2:1 zwei Breakchancen geboten, die der Serbe jedoch abzuwehren vermochte.

Novak Djokovic of Serbia gestures during his singles match against Kevin Anderson of South Africa, at the All England Lawn Tennis Championships in Wimbledon, London, Tuesday July 7, 2015. (AP Photo/Alastair Grant)

Djokovic war über weite Strecken ratlos. Bild: Alastair Grant/AP/KEYSTONE

Beim Stand von 5:5 schaffte Djokovic nach einem perfekten Return das entscheidende Break, nachdem Anderson zuvor zwei Doppelfehler unterlaufen waren.

Eines der schwierigsten Matches überhaupt

Nach der Partie meinte der «Djoker» im Platzinterview: «Kevin Anderson hat ausgezeichnet serviert, es war eines der schwierigsten Matches, die ich je in Wimbledon gespielt habe. Vielleicht sogar in meiner ganzen Karriere.» 

Kevin Anderson schlug während der gesamten Partie 40 Asse, Djokovic deren 13. «Ich hatte grosse Schwierigkeiten mit meinem Return, konnte seinen Aufschlag kaum lesen. Ja, teilweise war es wirklich frustrierend», so die Weltnummer 1 nach dem Spiel.»

LONDON, ENGLAND - JULY 06:  Marin Cilic of Croatia celebrates victory in his Gentlemen's Singles Fourth Round match against Denis Kudla of the United States  during day seven of the Wimbledon Lawn Tennis Championships at the All England Lawn Tennis and Croquet Club on July 6, 2015 in London, England.  (Photo by Clive Brunskill/Getty Images)

Im Viertelfinal wartet Marin Cilic. Bild: Getty Images Europe

Angesprochen darauf, dass das Turnier für ihn beinahe zu Ende gewesen wäre, meint der Serbe zuversichtlich: «Wenn du einen 0:2-Satzrückstand drehen kannst, dann gibt dir das natürlich viel Selbstvertrauen für die nächste Herausforderung.»

Diese wird morgen Mittwoch Marin Cilic heissen, welcher seinen Achtelfinal gegen Denis Kudla in vier Sätzen gewann. Im Halbfinal käme es dann zum Aufeinandertreffen mit Stan Wawrinka. (cma/si)

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Nach dem Wimbledon-Drama: Novak Djokovic ist der Beste, doch Federer bleibt der Grösste

Er ist nahbar und charmant, aufrichtig und humorvoll. Bescheiden und doch selbstbewusst. Weltbürger und doch durch und durch Schweizer. Roger Federer spielt nicht nur Tennis – er ist zum Inbegriff dessen geworden. Daran ändert auch die dritte Final-Niederlage in Wimbledon gegen Novak Djokovic nichts. Die Analyse aus Wimbledon.

Alles sei gut. Er könne noch immer stehen. «Es wird zwar Zeit brauchen, das zu verdauen, aber ich habe den Beweis erbracht, dass es auch mit 37 noch nicht vorbei ist», sagt Roger Federer um 19.15 Uhr Londoner Zeit. Soeben hat er zum dritten Mal in seiner Karriere nach 2014 und 2015 einen Wimbledon-Final gegen Novak Djokovic verloren.

Doch noch nie war es so dramatisch wie in diesem Jahr. Federer verliert ein Spiel, das er nie hätte verlieren dürfen. Im Tiebreak des ersten Satzes verspielt er …

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