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Am Telefon als Prinz Charles ausgegeben

Australischer Sender spendet an Familie der Krankenschwester, die nach Telefonstreich Selbstmord beging

Nach dem Suizid einer britischen Krankenschwester nach einem Telefonstreich hat der beteiligte australische Radiosender 500'000 australische Dollar (etwa 424'000 Franken) an die Hinterbliebenen gezahlt.

Die Summe sei an einen Fonds für die Familie der indischstämmigen Frau gezahlt worden, teilte der Sender Southern Cross Austereo am späten Freitagabend mit. Zwar könne Geld nicht den Verlust der Familie kompensieren, dennoch hoffe der Sender, dass den Angehörigen damit geholfen werden könne.

Die Spende erfolgte nach einer gerichtlichen Feststellung der Todesursache der Krankenschwester. Der Oberste Gerichtshof in London kam dabei am Freitag zu dem Schluss, dass sich die Frau das Leben nahm.

Auskünfte zur schwangeren Herzogin Kate gegeben

Southern Cross Austereo erklärte, die Untersuchung zu jeder Zeit unterstützt und «immer die volle Verantwortung für den Anruf und dessen Ausstrahlung übernommen» zu haben. Die an dem Telefonstreich beteiligte australische Moderatorin drückte erneut ihr «tiefes Bedauern» aus.

Sie und ein Moderatorenkollege hatten sich im Dezember 2012 bei einem Anruf in einem Londoner Spital, das die Ehefrau von Prinz William wegen starker Schwangerschaftsbeschwerden behandelte, als Königin Elizabeth II. und Prinz Charles ausgegeben.

Eine Krankenschwester hatte entgegen der Vorschriften Auskunft über den Zustand der schwangeren Herzogin Kate gegeben. Die Krankenschwester, die den Anruf durchgestellt hatte, nahm sich wenige Tage später das Leben. (sda/afp)



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