Italien
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Hat Berlusconi beim AC-Milan-Verkauf Geld gewaschen? Die Ermittlungen laufen

13.01.18, 10:02

Presidente von Milan war er mal... Bild: EPA/ANSA

Rund sieben Wochen vor den Parlamentswahlen in Italien ist der ehemalige Regierungschef Silvio Berlusconi erneut ins Visier der Justiz geraten. Die Mailänder Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den 81-jährigen Medienunternehmer wegen Verdacht auf Geldwäscherei im Zusammenhang mit dem Verkauf seines Fussballklubs AC Milan eingeleitet, berichtete die Turiner Tageszeitung «La Stampa» am Samstag.

Demnach vermuten die Ermittler, dass der Kaufpreis von 740 Millionen Euro um 300 Millionen Euro aufgeblasen wurde, damit Berlusconi Schwarzgelder von ausländischen Bankkonten nach Italien zurückführen konnte.

Der chinesische Investor Yonghong Li hatte den Klub im vergangenen Jahr erworben. Die Staatsanwaltschaft prüft dem Medienbericht zufolge nun die Herkunft der an Berlusconi überwiesenen Beträge aus Hongkong.

Berlusconi, der bereits viermal das Amt des Regierungschefs in Italien innehatte, ist Gründer der rechtskonservativen Partei Forza Italia. Diese nimmt im Rahmen einer Mitte-Rechts-Allianz am Wahlkampf für die Parlamentswahlen am 4. März teil. Dem Bündnis werden gute Erfolgschancen eingeräumt.

Berlusconi selber darf wegen eines Ämterverbots nicht für einen Parlamentssitz kandidieren. Wegen seiner Verurteilung wegen Steuerbetrugs 2011 war Berlusconi aus dem Senat ausgeschlossen worden. (sda/apa)

Berlusconi riecht den Duft des Sieges

Video: srf/SDA SRF

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • markusg 15.01.2018 07:50
    Highlight Schon lange von allen dementiert
    1 2 Melden

Ich studiere am Undenkbaren herum: Braucht der Fussball auch Playoffs?

Nie hätte ich einen Gedanken an diese absurde Möglichkeit verschwendet. Aber beim langweiligen Bayern-Kantersieg gegen Dortmund durchfährt mich ein Geistesblitz: Was, wenn es im Fussball auch Playoffs gäbe?

Ich wollte nie Playoffs im Fussball. Meister soll das Team werden, das ein ganzes Jahr lang das beste ist. Und nicht bloss während weniger Wochen im Frühling.

Aber was, wenn so viele Ligen keine spannende Schlussphase mehr kennen? Wenn die Meister schon mit dem Blühen der Osterglocken bekannt sind? Muss man da nicht etwas ändern, um die Attraktivität zu steigern? Soll der Fairness-Gedanken der Belohnung für den besten Klub einer ganzen Saison zugunsten von mehr Spannung geopfert werden? …

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