Analyse

Trumps Asienreise macht klar: Amerikas Tage als Handelsmacht sind gezählt

Zwölf Tage, fünf Staaten, jede Menge Pomp: Das Weisse Haus verbucht Donald Trumps Asienreise als Riesenerfolg. Dabei offenbarte sie den Absturz der USA als globale Handelsmacht.

14.11.17, 10:17

Marc Pitzke, New York

Trump im Reich der Mitte. Bild: AP/AP

Ein Artikel von

Diese Reise hätte nicht besser laufen können. Zumindest aus Donald Trumps Sicht: «Roter Teppich, so wie ihn wohl noch niemand erhalten hat», prahlt er. «Das ist wirklich ein Gefühl des Respekts, vielleicht ein bisschen für mich, aber wirklich für unser Land, und darauf bin ich sehr stolz.»

Montags in Manila: Mit wichtiger Miene posiert der US-Präsident in einem philippinischen Luxushotel, flankiert von Shinzo Abe und Malcolm Turnbull, den Premiers von Japan und Australien. Es ist der letzte volle Tag seiner Asienreise. Zeit, sich selbst auf die Schulter zu klopfen.

Rote Teppiche, Militärparaden, Bankette und ein Liebeslied, geträllert vom philippinischen Staatschef Rodrigo Duterte («Du bist die Liebe, auf die ich gewartet habe»): In der Tat begrüssten sie Trump bei seinem Fünf-Länder-in-zwölf-Tagen-Trip mit Pomp und grossem Bahnhof.

Doch die Inszenierungen sollten Trump nicht nur schmeicheln, sondern ihn vor allem blenden. Denn in Wahrheit war diese Reise eine Abschiedstour, bei der Amerika als Supermacht offiziell abdankte. Das ist das eigentliche Fazit.

Amerika dankt ab - und zwar als Verfechter westlich-demokratischer Werte und Menschenrechte. Trumps Vorgänger vertraten im Ausland stets den Anspruch, ein moralischer Kompass der Welt zu sein. Trump entlarvte sich dagegen als Bewunderer antidemokratischer, autoritärer Herrscher. Die fühlen sich nun bestärkt und können munter weitermachen.

Stationen der Trump-Reise

Trump in Vietnam Bild: EPA/REUTERS POOL

Menschenrechte? «Kamen kurz zur Sprache», wiegelte Trumps Sprecherin ab. «Kamen gar nicht auf», widersprach Dutertes Sprecher. Ein Verschleierungsmanöver: Jeder kann sich so den Rücken freihalten.

Pressefreiheit? An jedem Stopp mussten die mitreisenden US-Reporter um Zugang kämpfen. In Peking durften sie erst gar keine Fragen stellen - auf «Beharren der Chinesen», so Trumps Sprecherin Sarah Sanders. Auf den Philippinen - wo seit 1992 mindestens 78 Journalisten ermordet wurden - liess Duterte sie als «Spione» aus dem Raum werfen. Trump lachte laut, als finde er das besonders witzig.

Trump stösst die Asiaten vor den Kopf

Passt nicht: Trump in Asien. Bild: AP/AP

Hinter vorgehaltener Hand amüsierten sich die Gastgeber derweil über den Gast und witzelten über seine Schwäche daheim. Die wurde spätestens offenbar, als ihn täglich neue Hiobsbotschaften aus der Heimat einholten - das Massaker von Texas, die Wahlsiege der Demokraten in Virginia und New Jersey, die rapide eskalierenden Russland-Enthüllungen.

Die Reise zeigte zudem, dass Amerika unter Trump auch als globale Handelsmacht abdankt. Zwar hatte er fast 30 US-Vorstandschefs dabei, um Deals von mehr als 250 Milliarden Dollar einzutüten, und warb nebenbei auch noch für seine eigenen Projekte, denn darum geht es ihm mindestens genauso sehr wie ums Wohl seiner Nation. Doch seine «America First»-Doktrin stiess die auf Höflichkeit und Protokoll pochenden Asiaten vor den Kopf.

«Wir lassen nicht länger zu, dass die USA ausgenutzt werden», polterte Trump beim Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in Vietnam. Die anderen elf Apec-Staaten unterzeichneten daraufhin das Handelsabkommen TPP - ohne die USA. «Die Welt zieht weiter», befand die «New York Times». Und wer füllt das Vakuum aus? China natürlich, das als neuer Globalisierer in immer mehr Bereichen an den USA vorbeizieht.

Zum Abschied gab es, wie immer, einen selbstverliebten Tweet. Er kehre «nach vielen Tagen konstanter Meetings und Arbeit» heim, vermeldete Trump vor seiner Abreise aus Manila stolz. «Meine Versprechen erfüllen sich schnell.»

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Brikne, 20.7.2017
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63Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Raphael Stein 14.11.2017 23:58
    Highlight Das Ende der weissen Weltherrschaft ist nicht nur eine Sache der USA. Es kann gar nicht so weiter gehen. Da die weisse Elite so ca. alle anderen Rassen zu Feinden gemacht hat, werden wir in zwei Generationen ohne Freunde da stehen.
    1 0 Melden
  • Zeyben 14.11.2017 13:45
    Highlight Hier wird TPP eigentlich gut erklärt:

    8 1 Melden
  • Mnemonic 14.11.2017 13:25
    Highlight Und der Depp und seine Fans merkens nichtmal...
    17 7 Melden
  • Soli Dar 14.11.2017 13:24
    Highlight "Amerika dankt ab - und zwar als Verfechter westlich-demokratischer Werte & Menschenrechte".

    Welches Amerika? Jenes welches Vietnam, Korea, Afghanistan, Irak, Libyen, Jemen, Syrien, Pakistan, Somalia etc. bombardierte? Welches rund um den Globus Regierungen stürzt(e)? Die Rüstungsexportweltmeister? Dessen Konzerne & Geheimdienste uns alle rund um die Uhr überwachen?

    Ja klar es ging und geht den USA immer nur, um Demokratie & Menschenrechte, NIE um wirtschaftl. Eigeninteresse & Ressourcen:-) LOL

    700 Mia. USD pro Jahr fürs Militär eh Pardon für Menschenrechte & Demokratie...
    27 1 Melden
  • Zeyben 14.11.2017 13:12
    Highlight Der Bericht des Spiegels ist kreuzfalsch und reine Stimmungsmache gegen die Person Trumps. Ein Großteil der Republikaner und Demokraten haben den Rückzug aus TPP unterzeichnet. Das ist nicht Trumps alleinige Entscheidung. TPP, TTIP und TISA hatten den Grund im Welthandel China und Russland auszuschließen. Dabei sind die geheim ausgehandelten Verträge völlig gegen nationale Interessen der Mitglieder gerichtet und begünstigen nur globale Konzerne. Das hat WikiLeaks geleaked. Die USA wollen nun bilaterale Handelsverträge mit diesen (TPP)Staaten, was sicher keinen Untergang der USA herbeiführt.
    10 7 Melden
  • Kawabanga 14.11.2017 12:29
    Highlight Ging Rom nicht auch (unter anderem) wegen irrer, selbstverliebter Herrscher langsam unter?
    24 4 Melden
  • Wald Gänger 14.11.2017 11:57
    Highlight Ja, die USA waren früher moralischer Kompass und Verfechter der Menschenrechte...irgendwie. Ausser für all jene, die von ihnen plattgemacht wurden natürlich. Aber immerhin durften die für "Demokratie" und "Menschenrechte" sterben. Irgendwie...
    68 7 Melden
    • karl_e 14.11.2017 17:07
      Highlight Die USA waren immer schon ein moralischer Kompass und Vorkämpfer für die Menschenrechte? Die Schwarzen und erst recht die Indianer sehen das wohl ein bisschen anders.
      12 1 Melden
    • Wald Gänger 15.11.2017 11:58
      Highlight karl: Mein Kommentar könnte unter Umständen ein klein wenig Sarkasmus enthalten haben. Irgendwie...
      1 1 Melden
  • Sapere Aude 14.11.2017 11:43
    Highlight "Amerika dankt ab - und zwar als Verfechter westlich-demokratischer Werte und Menschenrechte. Trumps Vorgänger vertraten im Ausland stets den Anspruch, ein moralischer Kompass der Welt zu sein. "

    Die Deutungshoheit hat die USA darüber schon lange verloren, schlicht weil Menschenrechte für sie lediglich Fassade ist um ihre Geopolitik durchzusetzen. Leider hat sie damit die demokratische und menschenrechtliche Entwicklung auf Jahre hin sabotiert.
    60 4 Melden
  • Posersalami 14.11.2017 11:42
    Highlight "Trumps Vorgänger vertraten im Ausland stets den Anspruch, ein moralischer Kompass der Welt zu sein."

    Der Lacher des Tages :D

    Das tragische ist, der Autor glaubt den Scheiss wohl wirklich.. wenn es ein Land gibt das ganz sicher nicht als moralischer Kompass taugt, dann sind es die USA! Eben gerade WEIL sie sich so dermassen überhöhen sind sie noch unglaubwürdiger als Russland oder China.
    15 2 Melden
  • meine senf 14.11.2017 11:32
    Highlight Schade, dass man Demokratie und Menschenrechte immer mit Freihandel und Globalisierung zwangsverheiratet.

    Vielleicht ist das ja ein Grund, dass Erstere es heutzutage schwer haben.
    48 7 Melden
    • Soli Dar 14.11.2017 13:27
      Highlight und mit geheimdienst-, Militärinterventionen, Regime-Changes ect
      14 1 Melden
  • Moudi 14.11.2017 11:26
    Highlight Sehr interessant geschrieben! gefällt mir!
    @ Watson, Mal ein Artikel über die bevorstehende Abdankung des Petrodollar? Würde ja auch passen..
    20 6 Melden
  • Quacksalber 14.11.2017 11:25
    Highlight Davon wir die Welt nicht untergehen. Vielleicht kommt ja mal der Tag an dem die Asiaten den Amerikanern Demokratie und Fairness erklären (Post eines Optimisten).
    29 6 Melden
  • Selbstdenker97 14.11.2017 11:24
    Highlight "Amerika dankt ab - und zwar als Verfechter westlich-demokratischer Werte und Menschenrechte."

    Das ist wohl ein Witz? Todesstrafe und Folter sind in den USA legal.
    Kriege gegen demokratisch Gewählte Regierungen oder unter falschem Vorwand hat bis jetzt fast jeder US Präsident geführt.
    Das einzige das die USA vertritt sind die eigenen Militärischen und somit Wirtschaftlichen Interessen. Und ja manchmal tun sie das unter Vorwand der Demokratie und Menschenrechte.
    43 6 Melden
  • W°^°||°^°W 14.11.2017 11:15
    Highlight Make Amerika great again und Amerika first bedeutet nichts anderes als Amerika alone.

    Bye bye

    Cu later aligators
    129 20 Melden
    • p-r-o-k-a 14.11.2017 11:31
      Highlight In a while crocodile!
      18 3 Melden
    • Martinov 14.11.2017 14:23
      Highlight Bis speter Peter! ... okey der war sehr schlecht :D
      5 1 Melden
  • Focke 14.11.2017 11:13
    Highlight Ein roter Teppich genügt und schon ist unser Donald am strahlen. Leider sieht er in seinem Narzissmus nicht, wie andere ihn vorführen. Ich frage mich was es noch braucht ehe der letzte Hillybilly bemerkt, dass dieser Typ nur sich voranbringt und dem Westen nur schadet!
    95 8 Melden
  • Stibbs 14.11.2017 11:08
    Highlight Ich mag Trump das "fantastische Essen" gönnen. Und dass er über seine Vorgänger herzieht, ist verzeihlich. Zumal er selbst ja ungeheure Erfolge für sich verbuchen kann.
    63 27 Melden
    • phreko 14.11.2017 11:42
      Highlight Der schönste ironische Kommentar von allen!
      46 3 Melden
    • Sisiphos 14.11.2017 13:49
      Highlight @phreko: du hast es missverstanden. Der Stipps meint das ernst. Der liebt den Trump. Schwer zu glauben, aber wahr. Ohne solche kranken Irren gäbe es keinen Populismus.
      11 7 Melden
  • FritzO 14.11.2017 11:03
    Highlight Nach so viel Arbeit muss der liebe Donald sicher erst mal ein paar Tage golfen um sich zu erholen.
    131 6 Melden
  • RozaxD 14.11.2017 10:47
    Highlight Danke für den Artikel... interessant.
    47 6 Melden
  • reaper54 14.11.2017 10:45
    Highlight "Amerika dankt ab - und zwar als Verfechter westlich-demokratischer Werte und Menschenrechte. " Auch wenn ich der Meinung bin Trump ist ein sehr unfähiger Präsident, diese Schlussfolgerung ist jedoch ein Witz. Auch kein anderer Präsident ,oder Bundesrat, hätte Kritik an den Asiaten geäussert da sie wie erwähnt wurde sehr empfindlich sind.
    Zum Schluss noch ein praktisches Beispiel; Obama hat viel geredet aber wenig gehandelt, Trump hat nach dem Giftgasangriff (sehr riskant) gehandelt, aber er hat ein Zeichen gesetzt.
    17 96 Melden
    • demokrit 14.11.2017 11:09
      Highlight https://ixquick-proxy.com/do/spg/show_picture.pl?l=deutsch&rais=1&oiu=https%3A%2F%2Fwww.watson.ch%2Fimgdb%2F7fe3%2FQx%2CA%2C0%2C0%2C4000%2C2667%2C1666%2C1111%2C666%2C444%2F5896698897524800&sp=eef23a98e393e7c46f643ac84f7f2028
      3 5 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 14.11.2017 11:31
      Highlight Vorallem, welche Werte? Bomben, Sanktionen und Wirtschsftsexzesse?
      11 6 Melden
    • Sandro Lightwood 14.11.2017 11:37
      Highlight reaper54, du weisst schon, dass Obama massenhaft "gezielte" Drohnenangriffe befohlen hat? So viel zum Thema "nicht gehandelt".
      12 16 Melden
    • Posersalami 14.11.2017 11:44
      Highlight @ reaper54: Bombama hat sehr wohl gehandelt. Er hat da das nur nicht an die grosse Glocke gehangen und zB. lieber das Drohnenprogramm ausgebaut um im geheimen zu Morden.
      13 17 Melden
    • reaper54 14.11.2017 12:30
      Highlight Anti Terror Drohnenkrieg ist etwas anderes als das Angreifen eines Militärflughafens.

      Die Syrer hätten übrigens die Fähigkeit Amerikanische Drohnen abzuschiessen, und ich bin mir ziemlich sicher sie würden das auch tun sollte eine Drohne einen Ihrer Flughäfen anzugreifen versuchen.
      2 2 Melden
    • Soli Dar 14.11.2017 13:32
      Highlight Ob Obama, geschweige denn Bush so viel besser war als Trump, wage ich zumindest zu bezweifeln.

      Obama gilt seit dem 06.05.2017 offiziell, als derjenige US-Präsident, der am meisten Tage Krieg führte (noch vor Bush): NY-Times: https://www.nytimes.com/2016/05/15/us/politics/obama-as-wartime-president-has-wrestled-with-protecting-nation-and-troops.html
      Allein 2016 mehr als 21'172 Bomben über Syrien, Irak, Afghanistan, Libyen, Jemen, Somalia und Pakistan: https://www.cfr.org/blog/how-many-bombs-did-united-states-drop-2016

      Siehe US-Bombenangriffe über Irak & Syrien: https://airwars.org/

      10 5 Melden
    • Sandro Lightwood 14.11.2017 16:21
      Highlight Drohnenkrieg führen ist also nur viel Gerede?
      3 5 Melden
    • äti 14.11.2017 16:59
      Highlight @solidar, deine ewig gleichen Copy-Paste Kommentare sind dasselbe Muster wie Bombenangriffe. Unlustig und unnötig.
      2 5 Melden
    • Soli Dar 14.11.2017 21:58
      Highlight @äti dein Vergleich ist völlig daneben bzw. blanker Hohn für Millionen von US-Kriegsopfer, für die sind die Bomben der absolute Horror und nicht bloss unlustig oder unnötig.
      3 0 Melden
    • Soli Dar 14.11.2017 22:28
      Highlight @äti du kannst mich natürlich kritisieren, wenn ich, z.T. zumindest ähnliche Kommentare verfasse, aber bitte nehme zur Kenntnis, dass ich durchaus neue Erkenntnisse und Links hinzufüge.

      Sollte ich dein heiles Bild der US-Friedensengel zerstört haben, so tut es mir natürlich Leid. Wenn es dir hilft, kannst du natürlich weiterhin an den blitzsauberen (US-)Krieg glauben, bei dem es keine Tode gibt und es immer nur um Demokratie und Menschenrechte geht, glauben, aber bitte respektiere doch auch andere fundierte Meinungen.
      PS. à propo:
      https://www.westendverlag.de/buch/tod-per-knopfdruck/
      3 0 Melden
    • Soli Dar 14.11.2017 22:49
      Highlight @äti
      P.S. solange die USA & andere NATO-Staaten, massiv aufrüsten, rund um den Globus, im Namen der westlichen Werte angeblich für Frieden, Demokratie und Menschenrechte, fremde Ländern bombardieren und die Terrorismus-Unterstützenden Golfstaaten (v.a. Saudis) & die Türkei hofieren, während Iran & Russland u.a. dämonisiert werden, kann & will ich nicht einfach wegsehen & schweigen.

      28,353 US-Coalition Strikes
      14,055 Strikes in Iraq
      14,298 Strikes in Syria
      1,188 Days of Campaign
      5,961 min. Civilians Killed by US-Coalition
      102,082 Bombs and Missiles Dropped
      https://airwars.org/

      3 0 Melden
    • äti 15.11.2017 00:45
      Highlight @solidar, deine Annahmen von meinem 'heilem Bild' und 'sauberem Krieg' stimmen nicht.
      Der Unterschied ist, dass ich ALLE Kriege, Bomben und Opfer schrecklich und grausam finde. Ich übe mich darin, nicht der Einseitigkeit zu verfallen.

      Interessanterweise publizierst du immer Zahlen der einen Seite (sogar von dieser selbst veröfftlicht), was für den Leser heisst: wer keine Zahlen und Angaben publiziert, hat weder Krieg, noch Bomben noch Opfer verursacht. Ist einfach im Filter hängen geblieben.

      Nackte Zahlen allein machen nU viel Sinn.

      Einseitigkeit u Hass machen Kriege.
      3 1 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 15.11.2017 09:45
      Highlight Danke Soli Dar!
      2 0 Melden
    • Soli Dar 15.11.2017 15:04
      Highlight Glaub mir, auch ich finde ALLE Kriege, & Opfer schrecklich, unterscheide jedoch nicht zwischen den Guten (USA, NATO, Saudis, Türkei) und den Bösen (Russland, Iran, Hisbollah, Assad)!
      Es ist natürlich löblich, dass du dich darin übst, nicht in Einseitigkeit zu verfallen, dies setzt m. A. jedoch voraus, dass du versuchst, sich nicht einseitig über transatl. Medien zu informieren.

      Glaube mir über die Opfer z.B. von Feindbild Russland muss ich nicht AUCH noch berichten, das tun ja Spiegel, Watson & Co schon zu genüge, während z.B. die Opfer der US-Interventionen z.T. verschwiegen werden!
      2 2 Melden
    • Soli Dar 15.11.2017 15:07
      Highlight @äti hier noch ein interessanter Artikel... Könnte von RT sein ist aber von BBC!
      "Die BBC hat Details eines Geheimabkommens aufgedeckt, das Hunderte von IS-Kämpfern und ihren Familien unter den Augen der von den USA und Großbritannien angeführten Koalition und kurdisch geführter Streitkräfte aus der hart umkämpften syrischen Stadt Rakka entkommen ließ." http://www.nachdenkseiten.de/?p=41073#more-41073
      http://www.bbc.co.uk/news/resources/idt-sh/raqqas_dirty_secret
      2 0 Melden
  • Dilophosaur99 14.11.2017 10:44
    Highlight Besser so!
    6 23 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 14.11.2017 10:40
    Highlight Die Häme kann sich Europa gerne sparen. Die WTO-Runden kommen nicht voran und TTIP ist auch tot (Ja, TTIP hat massive Probleme). Mit wem sollen wir nun Handelsverträge aushandeln? Mit den Chinesen oder den Indern?
    Wenn nicht mehr die Amerikaner die führende Macht sind, wer ist es dann und nützt uns das in Europa wirklich?
    35 14 Melden
    • pedrinho 14.11.2017 12:12
      Highlight IMO, wenn TTIP untergeht kann es nur besser werden.

      ....und europa ist eigentlich alt genug um selbststaendig ohne besatzungsmaechte zu ueberleben
      7 0 Melden
  • Scaros_2 14.11.2017 10:36
    Highlight Ich frage mich echt wo die welt steht in 3 jahren!
    118 9 Melden
    • pedrinho 14.11.2017 11:57
      Highlight Schau der Furcht in die Augen, und sie wird zwinkern.
      9 2 Melden
    • Schnuderbueb 14.11.2017 12:49
      Highlight Und ich habe so meine Befürchtung, dass ich mich frage wo die Welt in 7 Jahren steht.
      4 1 Melden
    • Alterssturheit 14.11.2017 13:11
      Highlight Am selben Ort wie heute. Aber vielleicht gelten neue Spielregeln und die wichtigsten Player kommen aus anderen Regionen als heute.
      Wie auch immer - die Welt wird sich weiterdrehen.
      6 2 Melden
  • Hierundjetzt 14.11.2017 10:24
    Highlight Wenn die USA untergeht, nehmen Sie Europa mit, dass muss uns einfach bewusst sein. Alles andere ist Wunschdenken.
    121 125 Melden
    • Posersalami 14.11.2017 11:45
      Highlight Die zweitgrösste Wirtschaft des Planeten geht schon nicht einfach so unter! Sie wird von China vom Thron gestossen (oder wurde schon, so genau weiss man das noch nicht) und ist dann halt Nummer 2, so what.
      21 2 Melden
    • DocM 14.11.2017 11:47
      Highlight Seh ich nicht so, die USA hat sich von der Welt zu stark abgekapselt. Sie werden ein "Loch" hinterlassen, aber keines, das nicht repariert werden kann.
      13 3 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 14.11.2017 12:53
      Highlight Europa hat es versäumt, das Laufgitter rechtzeitig zu verlassen. Jetzt ist Europa ein Dattergreis im Laufgitter.

      Die USA sollen unbedingt untergehen. Sonst endet das Leben des Dattergreis' auch noch im Laufgitter. Es ist also Zeit, laufen zu lernen. Jedes Ende ist auch eine Chance für etwas Neues.
      7 4 Melden
    • Soli Dar 14.11.2017 12:56
      Highlight Ja, aber nur solange und sofern sich Europa praktisch ausschliesslich an den USA orientiert und nicht über alternative Beziehungen nachdenkt.

      Man könnte sich von der USA emanzipieren und eine Eurasische Handelsunion anstreben von Lissabon bis Wladiwostok unter Einbezug von China, Russland, dem nahen und mittleren Osten und anderen Ländern.

      Genau dies ist der Alptraum der Amis, deswegen suggerieren Sie, dass Europa wirtschaftlich & militärisch ohne USA nicht überleben würde und sorgen dafür, dass sich namentl. RU & DE ja nicht näher kommen.
      6 0 Melden
    • Hierundjetzt 14.11.2017 13:19
      Highlight Ich spreche von Wirtschaft und Handel. Der Handel mit Amerika ist um einiges grösser als Amerika. Sämtliche Innovationen die wir in Europa nutzen stammen von den USA / Europa. Nicht von China.

      Poser: Eine Einpartei-Diktatur, extremer staatlicher Zensur Arbeitslager, keiner unabhängiger Justiz und extremer staatlicher Repression möchtest Du als Führer der Welt?
      6 2 Melden
    • ujay 14.11.2017 15:04
      Highlight @Hierundjetzt. Europa hängt schon längst nicht mehr am Rockzipfel der USA, erzähl keine Märchen. Schau mal die Handelsbilanzen der europ. Länder an. Dort siehst du die Realität. Asia rules.....
      8 2 Melden
    • Hierundjetzt 14.11.2017 16:21
      Highlight Ujay? Von welchen „Bilanzen“ sprichst Du? Eurostat bzw. SECO sprechen eine klare Sprache und unterstützen meinen Kommentar zweifelsfrei. Bitte nicht irgendwas erfinden und Lichtenstein als Referenz nehmen. Merci.
      2 3 Melden
    • Soli Dar 14.11.2017 16:31
      Highlight @Hierundjetzt zum Glück geht es den Gefangenen in Guantanamo und in anderen US-Foltergefängnisse so viel besser:-)

      Zum Glück ist/war die US-Justiz z.B. bei US-Präsidentschaftswahl zw. Bush &Al Core völlig unabhängig:-)

      Zum Glück gibt es in den USA mehr als ein Einparteiensystem mit zwei rechten Flügel (Establishment Demokraten & Republikaner). Sanders & Stein lassen grüssen.

      Zum Glück gibt es in den USA KEINE staatlichen Repressionen in Form von Polizeigewalt, Folter, Überwachung und Todesstrafe?

      Fragen Sie einmal die Schwarzen &Latinos in USA, bzw. deren Angehörige!
      8 1 Melden
    • Soli Dar 14.11.2017 16:45
      Highlight @hierundjetzt
      P.S. der Führer ist tot.

      Das US-Imperium wackelt. Wir leben nun einmal in einer multipolaren Welt. Das ist Realität und KEIN Wunschdenken. Das Leben wird auch OHNE US-Dominanz (ob wirtschaftl. oder militärisch) weitergehen und zwar auch hier in Europa.

      Ich glaube nicht, dass die Welt unter geht, wenn die USA nicht mehr die volle Kontrolle & Dominanz über diesen Planten ausüben.

      Man darf auch nicht vergessen viel Tod, Leid und Zerstörung mit der aggressiven, imperialen, sack-neoliberalen (wirtschaftl. & milit.) Dominanz der USA einher gingen (vgl. Naomi Klein).
      5 0 Melden
    • Soli Dar 14.11.2017 16:54
      Highlight Was Hierundjetzt gilt muss nicht für alle Ewigkeit in Stein gemeisselt sein, auch wenn dies natürlich gerne so hätten, welche in den USA nach wie vor den vorsorgliche, zuvorkommende, uneigennützigen grossen Bruder am anderen Ende des Teiches sehen.
      4 0 Melden
    • karl_e 14.11.2017 17:13
      Highlight Soli Dar, du hast die Indianer vergessen, die können ein Lied singen über staatliche Repression. Von 1610 bis heute.
      4 0 Melden
    • Zeyben 14.11.2017 17:13
      Highlight Ujay UND WIE Europa am Rockzipfel der USA hängt! Wirtschaftlich, Finanzpolitisch, aussenpolitisch und gesellschaftlich. Und Asien hat noch nie die Stabilität, die die USA und Europa aufweisen. Zudem halten wichtige Länder Asiens zum Westen.
      3 1 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 14.11.2017 17:31
      Highlight @Hierundjetzt: Welche Innovationen meinst du? Sag mir etwas, das die Amis tatsächlich erfunden haben und auch besser machen als Europäer oder Asiaten, namentlich Japaner oder Koreaner. Und ich meine nicht Marketing; also Müll als etwas Supertolles zu verkaufen.

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    • Soli Dar 14.11.2017 21:47
      Highlight Danke Karl_e, natürlich die Indianer und deren Lebenswelt wurde (wird) völlig zuerstört.

      "Um die erste moderne Demokratie zu errichten, begingen die Amerikaner einen «Ethnozid».
      Ein Buch des Luzerner Historikers Aram Mattioli verändert unseren Blick auf die USA."

      https://www.derbund.ch/kultur/buecher/wie-amerika-die-welt-der-indianer-zerstoerte/story/29922074
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Trump kippt Einfuhr-Verbot für Grosswildjäger – (Und ja, auf dem Foto sind seine Söhne)

Donald Trump selber jagt keine Tiere. Aber seine Söhne, die würden das lieben, erzählte der US-Präsident im Jahr 2012. «Sie sind Jäger und sie sind darin sehr gut geworden.» 

Gut fünf Jahre ist es nun her, seit Fotos von Trumps Söhnen bei der Grosswildjagd vom Magazin «TMZ» veröffentlicht wurden. Sie sorgten in den sozialen Medien und unter Tierschützern für einen Aufschrei.

Auf einem Bild ist zu sehen, wie Trump Jr. mit einem abgeschnittenen Elefantenschwanz posiert. 

Auf einem weiteren …

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