DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Formel-1-GP von Russland, Sotschi
1. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes
2. Sebastian Vettel (GER), Ferrari
3. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari
4. Lewis Hamilton (GBR), Mercedes
15. Marcus Ericsson (SWE), Sauber
16. Pascal Wehrlein (GER), Sauber
Valtteri Bottas entschied das Rennen mit einem starken Start für sich.
Valtteri Bottas entschied das Rennen mit einem starken Start für sich.
Bild: Sergei Grits/AP/KEYSTONE

Bottas feiert dank Super-Start seinen ersten GP-Sieg – Sauber belegt die letzten Plätze

Valtteri Bottas feiert im Grand Prix von Russland seinen ersten Sieg in der Formel 1. Der Finne gewinnt im Mercedes vor Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen in den Ferrari.
30.04.2017, 15:4001.05.2017, 12:31

Im Qualifying hatten die Fahrer von Mercedes gegen das Ferrari-Duo den Kürzeren gezogen. Bereits war vom Ende der Dominanz der Silbernen die Rede gewesen. Doch Bottas strafte alle Prognostiker Lügen. Der Finne legte die Basis zu seinem Premierensieg mit einem perfekten Start, dank dem er von Position 3 aus die aus der Frontreihe ins Rennen gegangenen Vettel und Räikkönen zu überholen vermochte.

Der Start: Bottas fliegt an den beiden Ferraris vorbei an die Spitze.
Video: streamable

Nach der durch Zwischenfälle verzögerten Freigabe des Rennens baute Bottas seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Nach der Hälfte der Distanz lag er schon über fünf Sekunden vor Vettel und fast zehn vor Räikkönen. Vettel konnte zwar dank den weniger stark abbauenden Reifen am Ferrari kurz vor dem Ende des Rennens den Anschluss wieder herstellen, zum Überholen reichte es dann aber nicht mehr.

Auf der Strecke im Sochi Autodrom fühlt sich Bottas besonders wohl. Als Fahrer von Williams war er auf dem in den olympischen Park der Spiele 2014 eingebetteten Rundkurs vor drei Jahren Dritter und in der vergangenen Saison Vierter geworden. Auch in der vorletzten Saison hatte er bis in die Schlussrunde auf Platz 3 gelegen, als er nach einer durch Räikkönen verschuldete Kollision zur Aufgabe gezwungen wurde.

Der WM-Stand:

Vettel hatte sich nach der Eroberung der Pole-Position natürlich sehr gute Chancen auf den dritten Sieg im vierten Grand Prix des Jahres ausgerechnet. Mehr als Rang 2 lag für den Deutschen diesmal aber nicht drin. Bottas und Mercedes waren an diesem Sonntag zu gut. Immerhin konnte Vettel als Führender in der Gesamtwertung seinen Vorsprung auf den zweitplatzierten Lewis Hamilton um 6 auf 13 Punkte ausbauen. Der Engländer, der die ersten zwei Grands Prix von Russland gewonnen hatte, musste sich Rang 4 bescheiden.

Sauber auf den letzten beiden Plätzen

Das Feld war schnell von 20 auf 17 Fahrer reduziert. Fernando Alonso blieb im McLaren schon am Ende der Formationsrunde wegen neuerlichen Motorproblemen stehen und konnte erst gar nicht starten. Kurz nach Beginn des Rennens war der Arbeitstag von Romain Grosjean im Haas und Jolyon Palmer im Renault zu Ende. Der für Frankreich fahrende Genfer und der Engländer waren sich in der zweiten Runde ins Gehege gekommen. Die Kollision machte den Auftritt des Safety-Cars nötig.

Alonso muss seinen Boliden schon in der Aufwärmrunde stehen lassen.
Video: streamable

Die Fahrer des Teams Sauber spielten wie erwartet keine Rolle. Marcus Ericsson und Pascal Wehrlein belegten bei 16 klassierten Fahrer die letzten zwei Plätze. Die Mängel des Autos stellten ein zu grosses Handicap dar. Dem C36 gebricht es vor allem an Abtrieb. Dazu kommt, dass das zum Einsatz kommende, letztjährige Modell des Antriebsstrangs von Ferrari den Ansprüchen nicht ganz genügt. (pre/sda)

Die schlimmsten Formel-1-Unfälle seit 1994

1 / 17
Die schlimmsten Formel-1-Unfälle seit 1994
quelle: getty images north america / ben radford
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Sennas tödlicher Unfall in Imola: «Als hätte man Jesus live ans Kreuz genagelt»

1. Mai 1994: An diesem Sonntag um 14.17 Uhr findet das schwarze Wochenende von Imola seinen traurigen Höhepunkt. Einen Tag nach dem tödlichen Unfall von Roland Ratzenberger verliert die Formel 1 mit Ayrton Senna den «König der Rennfahrer».

Mit leicht geneigtem Kopf sitzt Ayrton Senna in seinem völlig zerstörten Williams. Der 34-jährige Brasilianer hat an diesem Sonntag um 14.17 Uhr in der siebten Runde des Grand Prix von Imola bei Tempo 321 die Kontrolle über seinen Boliden verloren und ist in der Tamburello-Kurve mit 214 km/h in spitzem Winkel in die Betonmauer gekracht. Alles bremsen nützt nichts mehr, sein Auto ist unlenkbar, es zerbricht in seine Einzelteile. Eine halbe Milliarde TV-Zuschauer hält den Atem an.

Es dauert lange, …

Artikel lesen
Link zum Artikel