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symbolbild: KEYSTONE

Zwölfjährigem wird auf Sommerrodelbahn Bein abgetrennt

Bei der Fahrt auf einer Sommerrodelbahn in einem deutschen Freizeitpark ist ein Junge schwer verletzt worden. Der Unfallhergang ist unklar, die Kriminalpolizei ermittelt.
08.10.2017, 18:25

Im Freizeitpark Fort Fun im nordrhein-westfälischen Bestwig hat sich am Samstag ein schwerer Unfall auf einer Sommerrodelbahn ereignet.

Aus bislang ungeklärten Gründen sei der Fuss eines zwölfjährigen Jungen während der Fahrt zwischen Schlitten und Schienen der Rodelbahn geraten, erklärte der Betreiber des Freizeitparks in einer Stellungnahme. Dem zwölfjährigen Jungen sei dabei ein Bein abgetrennt worden. Laut dem Geschäftsführer des Freizeitparks sei das Opfer aber nicht in Lebensgefahr. Der Unfall ereignete sich am Samstagnachmittag auf der Sommerrodelbahn Trapper Slider in dem 80 Kilometer östlich von Dortmund gelegenen Freizeitpark Fort Fun Abenteuerland.

Die Polizei teilte mit, der Junge sei schwer verletzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Gelsenkirchen gebracht worden. Die zuständige Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen übernommen.

Die Betreiber haben die Rodelbahn nach dem Unfall ausser Betrieb genommen.

In der Mitteilung heisst es: «Wie all unsere Fahrgeschäfte unterliegt die Rodelbahn Trapper SLIDER strengen Sicherheitsauflagen und wird durch den TÜV regelmässig kontrolliert.» Der Unfallhergang werde nun von Polizei und Staatsanwaltschaft überprüft. Die Staatsanwaltschaft habe die Sommerrodelbahn für den weiteren Betrieb freigegeben. «In Gedanken sind wir bei dem Kind und seinen Eltern», schreiben die Betreiber des Freizeitparks.

Mehrere tödliche Unfälle

Der Vorfall erinnert an einen ähnlichen Unfall vor elf Jahren in der Schweiz: Damals wurde ein Elfjähriger auf der Rodelbahn Feeblitz in Saas Fee (Wallis) zu Tode geschleift. 

Im August 2016 ist ein 44-jähriger Mann auf der Rodelbahn in Jakobsbad (Appenzell) tödlich verunfallt. Er war aus dem Schlitten geschleudert worden. Dabei zog er sich derart schwere Verletzungen zu, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb.

(oli)

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