DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die Apple Watch hatte einen langsamen Start und hat dann stark nachgelassen ...
Die Apple Watch hatte einen langsamen Start und hat dann stark nachgelassen ...

Fast niemand will die «smarten» Uhren: Die Apple Watch ist im freien Fall

25.10.2016, 09:4225.10.2016, 17:23

Ein Absatzeinbruch bei der Apple Watch kurz vor dem Erscheinen eines neuen Modells hat im vergangenen Quartal laut Marktforschern im Alleingang das gesamte Geschäft mit Computer-Uhren schrumpfen lassen.

Apple habe im vergangenen Quartal noch rund 1.1 Millionen Uhren verkauft, berichtete der IT-Marktforscher IDC am Montag. Im Jahresvergleich sei das ein Einbruch von über 70 Prozent gewesen.

Bei diesen Zahlen handelt es sich nur um Schätzungen seitens IDC. Die offiziellen Verkaufszahlen sind nicht bekannt.

Weltweite Apple-Watch-Verkäufe in Millionen

Seit Anfang 2016 sind die schon im Vorjahr bescheidenen Verkaufszahlen eingebrochen. Alle Zahlen basieren auf Schätzungen des Marktforschungsunternehmens IDC.
Seit Anfang 2016 sind die schon im Vorjahr bescheidenen Verkaufszahlen eingebrochen. Alle Zahlen basieren auf Schätzungen des Marktforschungsunternehmens IDC.
grafik: watson / idc

Das dritte Quartal 2015 war das erste, in dem die Apple Watch nach anfänglichen Lieferengpässen breit verfügbar war und deshalb wurden damals nach Berechnungen von IDC 3,9 Millionen Geräte abgesetzt. Doch Apple konnte dieses Verkaufsvolumen nicht halten und seit 2016 wurden laut Marktforschern nur noch rund 1,5 Millionen Uhren pro Quartal verkauft. Zuletzt verlangsamte sich der Absatz vor dem erwarteten Start eines neuen Modells noch weiter.

Aufschwung im vierten Quartal erwartet

Mit der Apple Watch 2 haben die Kalifornier erst kürzlich ein in wichtigen Punkten verbessertes Nachfolgemodell lanciert. Die zweite Generation hat GPS an Bord und ist wasserdicht, so dass man mit dem Wearable problemlos schwimmen kann.

IDC geht denn auch davon aus, dass dem Konzern dank der Apple Watch 2 im vierten Quartal – mit dem traditionell starken Weihnachtsgeschäft – ein «Rebound» gelingen wird.

Viele Hersteller von sogenannten smarten Uhren haben zuletzt kaum mehr neue Modelle auf den Markt gebracht, beziehungsweise die Einführung auf 2017 verschoben, da das Kundeninteresse zu gering ist. Dies erklärt auch, dass Apple mit nur 1,1 Millionen Geräten und 41,3 Prozent Marktanteil die klare Nummer eins im insgesamt kleinen Smartwatch-Markt ist. Auf Platz zwei kam Garmin mit rund 20 Prozent nach einem Absatzsprung von 100'000 auf 600'000 Uhren. Den Pionier Samsung sieht IDC stabil bei 400'000 Geräten. 

Beim PC-Riesen Lenovo sei der Absatz von 300'000 auf 100'000 Uhren der Marke Moto gefallen. Die Unternehmen selbst veröffentlichen keine Absatzzahlen. 

Vorstellung vs. Realität

Wie du dir das Leben mit einer Apple Watch vorstellst – und wie es wirklich ist.
Wie du dir das Leben mit einer Apple Watch vorstellst – und wie es wirklich ist.

Zahlreiche App-Entwickler haben sich aufgrund der geringen Verkaufszahlen bereits wieder vom Smartwatch-Markt verabschiedet oder haben, wie auch watson, gar nie eine App für Wearables entwickelt.

Apples neue Smartwatch: Die Series 2 im Test

1 / 10
Apples neue Smartwatch: Die Series 2 im Test
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Peak iPhone: Apples Probleme dokumentiert in 22 Grafiken

1 / 24
Peak iPhone: Apples Probleme dokumentiert in 22 Grafiken
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

 (dsc/oli/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Threema ist das neue WhatsApp – und schlägt die Konkurrenz um Längen

Wer hätte gedacht, dass die weltbeste Messenger-App nicht aus dem Silicon Valley kommen würde, sondern vom Zürichsee. Eine persönliche Analyse.

Seit acht Jahren befasse ich mich mit dem sicheren Schweizer Messenger Threema. Den ersten Artikel dazu publizierte ich im Dezember 2012. Titel: «Die Schweizer Antwort auf WhatsApp». Die damalige erste App gab's nur fürs iPhone, und sie war zum Start gratis. Im Interview versprach der Entwickler, Manuel Kasper, die baldige Veröffentlichung einer von vielen Usern geforderten Android-Version. Und:

Er hielt Wort. Im Gegensatz zu WhatsApp.

Einige dürften sich erinnern, dass es ein gleiches …

Artikel lesen
Link zum Artikel