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epa05492312 (FILE) A file picture dated dated 21 March 2014 shows asylum seekers behind a fence at the Manus Island detention center, in Papua New Guinea. Australia and paua New Guinea agreed  to close Australia's Manus Island detention center, news reports stated on 17 August 2016. The move comes following a decision by the PNG Supreme Court in April declaring it as unconstitutional.  EPA/EOIN BLACKWELL -- BEST QUALITY AVAILABLE -- ATTENTION EDITORS: PICTURE PIXELATED AT SOURCE -- AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

1900 Bootsflüchtlinge wurden gegen ihren Willen auf der abgelegenen Pazifik-Insel Manus festgesetzt. Bild: EPA/APP / EPA FILE

Flüchtlinge landen auf Insel statt in Australien , jetzt erhalten sie 51 Mio. Franken  



Mit einer Rekordentschädigung in Millionenhöhe will Australien den Rechtsstreit um mehr als 1900 Bootsflüchtlinge beenden, die gegen ihren Willen auf einer abgelegenen Pazifik-Insel festgesetzt wurden. Die Flüchtlinge sollen insgesamt  51 Millionen Franken erhalten, das sind durchschnittlich fast 27'000 Franken pro Person.

Auf diesen Vergleich einigten sich Regierung und Anwälte der Flüchtlinge am Mittwoch in Melbourne. Zudem übernimmt der Staat nach Angaben beider Seiten Gerichtskosten von umgerechnet mehr als 13.5 Millionen Euro.

Das Geld soll an 1905 Bootsflüchtlinge ausgezahlt werden, die eigentlich nach Australien wollten, dann aber auf die Pazifik-Insel Manus gebracht wurden, die zu Papua-Neuguinea gehört. Australien lehnt es grundsätzlich ab, Asylsuchende aufzunehmen, die mit dem Boot ankommen. Mit den Pazifikstaaten Papua-Neuguinea und Nauru hat es Abkommen zu deren Unterbringung geschlossen. (whr/sda/dpa)

Zum «International Migrant Day» – Menschen die 2016 auf der Flucht waren.

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Zum International Migrant Day – Menschen die 2016 auf der Flucht waren.
quelle: ap / francesco pecoraro
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