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Die USA begehen den Gedenktag zum Sklaverei-Ende erstmals als Feiertag



Die USA haben den Gedenktag «Juneteenth» zum Ende der Sklaverei am Samstag erstmals als nationalen Feiertag begangen. US-Präsident Joe Biden hatte das entsprechende Gesetz dazu erst am Donnerstag mit seiner Unterschrift in Kraft gesetzt. Es war zuvor von beiden Kammern im Kongress verabschiedet worden.

Das Weisse Haus teilte am Samstag auf Twitter mit: «Unsere Hoffnung ist, dass alle Amerikaner die Kraft dieses Tages spüren, aus unserer Geschichte lernen, unseren Fortschritt feiern – und sich mit dem Weg auseinandersetzen, den wir noch vor uns haben.»

Biden würdigt Aktivistin

Am 19. Juni wird in den USA des Endes der Sklaverei gedacht. An jenem Tag im Jahr 1865 war die Emanzipations-Proklamation zur Befreiung der Sklaven in Texas bekanntgemacht worden. In dem südlichen Bundesstaat und einigen weiteren US-Bundesstaaten ist «Juneteenth» schon seit längerem ein Feiertag. Biden würdigte am Samstag auf Twitter die schwarze Aktivistin Opal Lee für ihren «unermüdlichen Einsatz» dafür, den 19. Januar zum Feiertag auf Bundesebene zu erklären.

Biden hatte anlässlich der Unterzeichnung des Gesetzes in Anwesenheit Lees erklärt, dass es am 19. Juni darum gehe, sich an den «moralischen Schandfleck», an «Amerikas Erbsünde» zu erinnern. «Wenn wir uns an diese Momente erinnern, beginnen wir zu heilen und werden stärker.»

Biden hat den Kampf gegen den strukturellen Rassismus in den USA zu einem seiner wichtigsten Ziele gemacht.

(dsc/sda/dpa)

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