Verschlechterte Konjukturprognose

Bakbasel senkt Konjunkturprognose wegen Zuwanderungsinitiative

04.03.14, 12:54 04.03.14, 14:36
Das Buerogebaeude an der Gueterstrasse 82 in Basel, Sitz des Wirtschaftsforschungs- und Beratungsinstituts BAK Basel, aufgenommen am 28. September 2010. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)

Sitz des Wirtschaftsforschungs- und Beratungsinstituts BAK Basel. Bild: KEYSTONE

Das Wirtschaftsforschungsinstitut Bakbasel schraubt wegen der Zuwanderungsinitiative seine Konjunkturprognose nach unten. Die von der Initiative ausgehende Unsicherheit werde das Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) bis 2015 um 0,3 Prozent verringern. 

Allerdings hänge vieles vom Umsetzungsprozess ab, teilte Bakbasel am Dienstag mit. Nicht berücksichtigt haben die Basler Konjunkturforscher dabei einen möglichen eingeschränkten Zugang zum EU-Markt oder eine beschränkte Verfügbarkeit von ausländischen Arbeitskräften. Trotz der Unsicherheit sind die Aussichten für die Schweizer Wirtschaft weiterhin gut. Für das laufende Jahr dürfte das Bruttoinlandprodukt (BIP) um 2,2 Prozent zulegen. Im Dezember war Bakbasel noch von 2,3 Prozent ausgegangen. Auftrieb erhält die Schweizer Wirtschaft von der globalen Erholung. Diese begünstige auch den Exportsektor, schreibt Bakbasel. (rar/sda) 

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