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Windows 10: Windows 7 in hübscher. bild: microsoft

Jetzt kannst du Windows 10 gratis herunterladen: Lohnt sich der Umstieg?

Seit diesem Mittwoch können Nutzer von Windows 7 und 8.1 kostenlos auf Windows 10 umsteigen. Doch lohnt sich das? Der Überblick. 



Ein Artikel von

Spiegel Online

Ab diesem Mittwoch gibt es Windows 10, die womöglich «letzte Windows-Version» aus dem Hause Microsoft, die künftig immer weiter ausgebaut werden soll. Nummer 10 soll den Endpunkt einer für Microsoft ziemlich unrühmlichen Entwicklung markieren – die jüngeren Betriebssysteme des Konzerns waren bei Nutzern so unbeliebt, dass viele lieber bei der Vor- oder gar Vorvorgängergeneration blieben, statt sich die Umstellung anzutun. Das aber soll mit Windows 10 der Vergangenheit angehören.

Die wichtigsten neuen Funktionen, die Windows 10 mitbringt, sind hier nachzulesen.

Für wen lohnt der Umstieg?

Wer derzeit Windows 8 oder 8.1 einsetzt und damit unzufrieden ist, für den ist die Sache einfach und relativ klar: Der Umstieg auf Windows 10 wird sich lohnen. Er kostet nichts, er schafft dem Nutzer zumindest am PC die ungeliebte Kacheloptik vom Bildschirm, altbekannte und liebgewonnene Funktionen wie ein klassisches Startmenü stehen wieder im Zentrum. Windows 10 ist ein bisschen wie Windows 7 in hübscher, moderner. Microsoft selbst formuliert das lustigerweise so: «Windows 10 wird Ihnen so vertraut vorkommen, dass Sie sich wie ein Experte fühlen.»

Und: Das Update ist für Benutzer einer regulären Version 8 oder 8.1 kostenlos. Wer allerdings derzeit noch Windows 8 benutzt, muss zunächst auf 8.1 upgraden, und dann noch einmal auf Windows 10.

epa04864455 The Microsoft Corp. releases Windows 10, its latest operating system, in Seoul, South Korea, 29 July 2015, as well as worldwide, offering a single platform that works on PCs and smartphones, as the world's top software giant sets its sights on claiming the mobile and cloud segments.  EPA/YONHAP SOUTH KOREA OUT

Windows 10 soll PC, Laptop und Smartphone vereinen. Bild: EPA/YONHAP

Für Nutzer, die schon Windows 8 ausgelassen haben und lieber bei Version 7 geblieben sind, ist die Antwort nicht ganz so einfach – aus dem gleichen Grund wie oben genannt: Windows 10 ist ein hübscheres Windows 7 mit einigen neuen Funktionen und einem deutlich besseren Browser. Wer umsteigen will, bekommt zwar etwas Neues umsonst, aber er geht auch gewisse Risiken ein.

Was muss man beim Umstieg beachten?

Sichergestellt sein muss natürlich, dass die eigene Hardware den Umstieg auch mitmacht: Prozessor schneller als ein Gigahertz, ein Gigabyte RAM für 32-Bit-Systeme oder zwei Gigabyte für 64-Bit-Systeme, 16 respektive 20 Gigabyte Festplattenspeicher, eine Grafikkarte, die mindestens DirectX 9 beherrscht und über einen sogenannten WDDM-1.0-Treiber verfügt, sowie einen Bildschirm mit einer Auflösung von mindestens 1024 mal 600 Bildpunkten. Mehr Details gibt es auf den Spezifikationen-Seiten von Microsoft.

Auch alte Peripheriegeräte wie Drucker oder Scanner können unter Umständen Schwierigkeiten machen, wenn die alten Treiber Probleme mit dem neuen Windows bekommen. Womöglich gilt das sogar für die eine oder andere interne Komponente, zumindest bei älteren Rechnern. Wer alte Hardware weiternutzen will, sollte sich also zunächst erkundigen, wie es mit der Kompatibilität aussieht, damit es keine bösen Überraschungen gibt. In ein paar Wochen sollten die gröbsten Probleme mit einem Blick in entsprechende Foren und auf Herstellerseiten leicht zu erkennen sein.

windows 10 task view

Windows 10 ist vollgepackt mit Verbesserungen. Bild: microsoft

Vor allem aber sind Betriebssysteme, genau wie nahezu jegliche andere Art von Software, als Work in Progress zu betrachten. In den ersten Wochen nach dem offiziellen Release wird aller Wahrscheinlichkeit nach dann doch noch das eine oder andere Problem auftauchen, das Microsoft mit einem Patch beheben muss. Wer also noch ein bisschen wartet, spart sich womöglich Ärger mit Software-Macken und ständigen Updates.

Für alle, die bereits Windows 8.1 oder Windows 7 nutzen, gilt ohnehin: Das kostenlose Upgrade auf Windows 10 gibt es ab dem 29. Juli 2015 ein ganzes Jahr lang. Wer es also nicht allzu eilig hat mit dem Umstieg, der kann sich ruhig noch ein bisschen Zeit lassen.

Wer sich demnächst einen neuen PC kauft, der wird aller Wahrscheinlichkeit nach ohnehin Windows 10 serviert bekommen. Wer Windows 10 tatsächlich kaufen muss, für den wird es nicht ganz billig: Für die Home-Version für Privatanwender muss man 135 Euro ausgeben, Windows 10 Pro soll 279 Euro kosten. PC-Besitzer, die immer noch Windows Vista oder XP nutzen, werden sich den Umstieg also wohl zweimal überlegen. Gerade XP allerdings muss inzwischen wirklich als Sicherheitsrisiko gelten.(cis/mbö/mos)

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    Alle Leser-Kommentare
  • kEINKOmmEnTAR 29.07.2015 11:32
    Highlight Highlight Weiss jemand einen Termin zu Windows 10 für Lumia Geräte?
    • Oliver Wietlisbach 29.07.2015 12:37
      Highlight Highlight Es gibt meines Wissens noch keinen. Ich vermute, nicht vor September/Oktober.
    • Foxon 31.07.2015 11:54
      Highlight Highlight Im Herbst kommt Windows 10 Mobile.
  • saukaibli 29.07.2015 11:28
    Highlight Highlight Also zusammengefasst: Auf jedem Rechner wo Win7 oder 8 läuft, wird auch Win10 laufen. Win10 bringt die Vorteile von Win7 (besseres GUI für Desktops und Laptops) und Win8 (Schnellerer Start, bessere Rückwärtskompatibilität und Stabilität) zusammen, zumindest in der Theorie. Ich hoffe einfach dass M$ es endlich schafft die beknackten Neustarts nach jedem noch so kleinen Update abzuschaffen, das nervt gewaltig.
    • Franz Zorn 30.07.2015 11:33
      Highlight Highlight @A. Portmann: Windows ist nicht gratis! "Nutzer von Windows 7 und Windows 8.1 erhalten das Upgrade auf die neue Software innerhalb eines Jahres kostenlos. Benutzer eines älteren Windows-Systems wie Vista oder XP müssen beim Upgrade auf die Windows-10-Home-Edition 135 Euro bezahlen oder 279 Euro für die Firmenversion Pro." (NZZ vom 30.07.2015, S. 46)
    • Franz Zorn 30.07.2015 12:33
      Highlight Highlight OS X und andere UNIX-Derivate sind gratis – wirklich gratis, also nicht kostenfreie Updates, deren Gültigkeitsbereich erst noch zeitlich gebunden ist. Kommt dazu, dass nur Personen oder Unternehmen in den Genuss eines kostenfreien Upgrades kommen, die im Besitz bestimmter kostenpflichtiger Vorgänger-Versionen sind.
    • Slant 31.07.2015 03:00
      Highlight Highlight Nicht alle OS X Versionen waren gratis.
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