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Twitter sperrt Bakom-Konten – und reagiert nicht auf Fragen

06.10.2020, 16:15
Bild: sda

Seit dem 28. September kann das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) nicht mehr twittern. Twitter habe seine vier Konten ohne Erklärung gesperrt und reagiere nicht auf Anfragen des Bakom, teilte die Behörde am Dienstagnachmittag mit.

Bei den vier Bakom-Konten handelt es sich um Konten auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch. Die Konten seien ohne Vorwarnung oder Erklärung gesperrt worden, schreibt das Bakom. Das Bakom setzt nach eigenen Angaben alles daran, um die Angelegenheit zu klären. Twitter habe allerdings bisher nicht auf Anfragen reagiert.

Wer Bakom sucht, findet das:

Bei Twitter heisst es, Konten würden gesperrt, die gegen die Regeln des Unternehmens verstossen würden. In der Regel ist in Fällen von Gewalt oder Belästigungen der Fall. Die Bakom-Konten waren bisher von Twitter nicht verifiziert worden.

«Das Amt bedauert diese Situation, die sich seiner Kontrolle entzieht, und entschuldigt sich bei seinen Followerinnen und Followern», heisst es in der Medienmitteilung weiter. Das Bakom verweist darauf, dass seine Informationen weiterhin auf der eigenen Website oder in Form von Medienmitteilungen veröffentlicht werden. (aeg/sda)

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28 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Überdimensionierte Riesenshrimps aka Reaper
06.10.2020 16:39registriert Juni 2016
Aber Trump bleibt Aktiv?
Hat das Bakom zuviel Nackte Haut gezeigt?
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Coffeetime ☕
06.10.2020 16:54registriert Dezember 2018
Na, da blamiert sich wohl wieder die Zwitscherfirma...
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Tomtschi
06.10.2020 18:18registriert März 2019
Das BAKOM hat ja die technischen Möglichkeiten ein Webseite zu sperren. Sperrt mal Twitter und in 2m14.371s bekommt ihr alle Antworten auf eure Fragen (natürlich nur während euren Bürozeiten) :-)

Anschliessend redet euer Pressesprecher dann von technischem Versagen, und alles ist gut...
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Sperrung von Twitter-Konto: Niederlage für Trump vor Gericht

Der frühere US-Präsident Donald Trump hat im juristischen Kampf gegen die Sperrung seines Twitter-Kontos eine Schlappe erlitten. Ein Bundesrichter im US-Bundesstaat Kalifornien wies am Freitag eine entsprechende Klage Trumps ab. Der Richter liess Trump und seinen Anwälten aber die Möglichkeit offen, diese in geänderter Form erneut einzureichen. Die Kläger würden nicht aus einer starken Position heraus argumentieren, hiess es in der Urteilsbegründung. Twitter sei ein privates Unternehmen und der erste Verfassungszusatz, der die Meinungsfreiheit schützt, gelte für staatliche Eingriffe - nicht aber für angebliche Eingriffe privater Unternehmen, hiess es weiter.

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