Fussball
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Jubel bei Luzerns Francesco Margiotta nach dem Tor zum 1-0 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem FC St. Gallen, in der Swisspor Arena in Luzern, am Sonntag, 16. Februar 2020. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Luzerns Francesco Margiotta jubelt nach seinem Siegtreffer gegen St.Gallen. Bild: KEYSTONE

St.Gallen kassiert erste Niederlage des Jahres – YB kann aber nicht profitieren



Luzern – St.Gallen 1:0

Nach den jüngsten Siegen gegen ambitionierte Mannschaften wie Basel und YB macht der FC Luzern auch vor Leader St. Gallen nicht halt. Luzern siegt 1:0. Das einzige Tor erzielte nach einer halben Stunde Francesco Margiotta mit einem Foulpenalty, den St. Gallens linker Aussenverteidiger mit einem kuriosen Foul an der Strafraumgrenze verschuldet hatte.

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Die Highlights der Partie. Video: YouTube/Teleclub Zoom

Je länger die Partie dauerte, umso mehr Druck musste Luzern, die nunmehr einzige noch verlustpunktlose Mannschaft der Rückrunde, über sich ergehen lassen. Aber dank einer soliden Defensive und dem ausgezeichneten Torhüter Marius Müller hielten sie diesem stand. Mitte der zweiten Halbzeit beispielsweise bewährte sich Müller kurz nacheinander bei gefährlichen Schüssen von Axel Bakayoko und Jordi Quintilla.

Drei strittige Penaltyszenen in Luzern – nur einmal gab's Elfmeter. Video: SRF

Bis zum Schluss stieg das Cornerverhältnis auf 13:1 für St. Gallen an. Die Luzerner kamen zeitweise kaum aus der eigenen Hälfte heraus, dennoch verloren sie die Ordnung in der Defensive nicht. In den letzten Minuten, als die Ostschweizer den Angriff noch weiter forcierten,, hätte auch noch das 2:0 fallen können - dies nicht nur bei einem Lattenschuss von Ibrahima Ndiaye in der 86. Minute.

Der überglückliche neue Luzerner Trainer Fabio Celestini – sein Einstand in der Innerschweiz hätte nicht besser ausfallen können als mit zwölf Punkten aus vier Spielen – nahm nach dem Match mehrmals das Wort «Mentalität» in den Mund. Seine Spieler hätten eine phantastische Mentalität gezeigt, sagte der Waadtländer unter anderem. St. Gallens Trainer Peter Zeidler freut sich derweil auf das Heimspiel gegen die Young Boys vom nächsten Sonntag und auf ein ausverkauftes Stadion. Weiter sagte der Deutsche: «Luzern hatte einen hervorragenden Torhüter. Für uns ist die Niederlage kein Weltuntergang.»

Luzern - St. Gallen 1:0 (1:0)
11'406 Zuschauer. - SR Schärer.
Tor: 30. Margiotta (Foulpenalty) 1:0.
Luzern: Müller; Schwegler, Lucas, Knezevic, Sidler; Ndiaye, Ndenge, Mistrafovic (63. Schulz), Schürpf; Margiotta (76. Eleke), Males (83. Bürki).
St. Gallen: Zigi; Hefti, Stergiou, Letard, Muheim; Quintilla; Görtler (55. Bakayoko), Babic; Guillemenot (86. Ribeiro); Itten, Demirovic.
Bemerkungen: Luzern ohne Matos (gesperrt), Voca, Kakabadse und Binous (alle verletzt). St. Gallen ohne Ruiz (gesperrt), Lüchinger, Nuhu und Strübi (alle verletzt). 86. Lattensschuss Ndiaye. Verwarnungen: 17. Mistrafovic (Foul), 30. Zigi (Reklamieren), 37. Hefti (Schwalbe), 60. Males (Foul), 63. Bakayoko (Foul), 68. Knezevic (Foul).

Luzerns Torhueter Marius Mueller im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Luzern und dem FC St. Gallen, in der Swisspor Arena in Luzern, am Sonntag, 16. Februar 2020. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Luzern-Torhüter Müller rettet mehrfach mirakulös. Bild: KEYSTONE

Lugano – YB 2:1

Die Young Boys haben auch in Lugano nicht aus ihrem Formtief auf fremdem Terrain gefunden. Sie unterlagen zum ersten Mal seit März 2002 im Tessin. Filip Holender und Alexander Gerndt trafen für die Luganesi zum 2:1-Sieg.

Seit Lugano 2015 wieder in die Super League spielt, waren die Reisen der Young Boys ins Stadion Cornaredo immer einträglich. Sechs Siege und drei Remis erreichten sie in den letzten neun Partien. Aber am Sonntagnachmittag waren ihre momentanen (Auswärts)-Schwächen zu offensichtlich.

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Die Highlights der Partie. Video: YouTube/Teleclub Zoom

Lugano profitierte davon: Filip Holender traf in der 17. Minute mit einem Schuss von der Strafraumgrenze zum 1:0 und Alexander Gerndt, der ehemalige Young Boy, erzielte in der 84. Minute nach einem Konter seinen ersten Super-League-Treffer der Saison. Beiden Toren waren Fehler in der YB-Defensive vorangegangen, vor dem ersten griff Neuzugang Jordan Lefort zu zögerlich an und am Ursprung des zweiten stand ein Fehler von Fabian Lustenberger.

Das augenfälligste Berner Manko betraf aber die Offensive, die erst nach einer Stunde etwas besser in Fahrt kam und sich Chancen erspielte. Dass Jean-Pierre Nsame und Nicolas Moumi Ngamaleu gesperrt fehlten, war spürbar, zumal Guillaume Hoarau nahezu wirkungslos blieb.

Es war der 18-jährige Samuel Ballet, der bei seinem Debüt für die 1. Mannschaft der Young Boys den einzigen Treffer erzielte. In der 90. Minute, gut zehn Minuten nach seiner Einwechslung, schoss er das 1:2 und beendete zumindest die Berner Serie von 374 Minuten ohne Auswärtstreffer. Das warten auf einen Auswärtssieg geht derweil weiter. Den letzten gab es vor vier Partien Ende November in Sitten.

Lugano - Young Boys 2:1 (1:0)
3122 Zuschauer. - SR Horisberger.
Tore: 17. Holender (Covilo) 1:0. 84. Gerndt (Lovric) 2:0. 90. Ballet (Sulejmani) 2:1.
Lugano: Baumann; Yao, Sulmoni, Daprelà, Lavanchy; Lovric (92. Kecskes), Covilo, Custodio; Holender (69. Lungoyi), Gerndt, Aratore (78. Selasi).
Young Boys: Von Ballmoos; Janko (78. Ballet), Lustenberger, Lefort, Garcia; Spielmann (46. Sulejmani), Aebischer, Martins (78. Gaudino), Fassnacht; Mambimbi, Hoarau.
Bemerkungen: Lugano ohne Bottani, Obexer, Sabbatini, Rodriguez und Guidotti (alle verletzt). Young Boys ohne Nsame, Moumi Ngamaleu (beide gesperrt), Lotomba, Sierro, Sörensen (alle verletzt), Camara und Lauper (beide rekonvaleszent). 88. Gelb-Rote Karte gegen Gerndt. Verwarnungen: 25. Holender (Foul). 29. Covilo (Foul). 37. Gerndt (Foul). 54. Aratore (Foul).

Lugano's player Alexander Gerndt,  right, celebrate with Lugano's player Christopher Lungoy, left, the 2-0 goal, during the Super League soccer match FC Lugano against BSC Young Boys, at the Cornaredo Stadium in Lugano, Sunday, February 16, 2020. .(Keystone - ATS / Ti-Press / Alessandro Crinari)

Lugano darf gegen YB überraschend jubeln. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Servette – Zürich 4:1

Servette hat ein weiteres Zeugnis seiner Stärke abgelegt. Trotz einer völlig ungenügenden Chancenauswertung siegten die Genfer daheim gegen den FC Zürich 4:1. Die aufregendsten und letztlich entscheidenden Szenen spielten sich Mitte der zweiten Halbzeit ab.

Die Zürcher, die bis dorthin hochzufrieden sein mussten, dass sie nur 0:1 in Rückstand lagen, glichen um ein Haar aus, aber der Genfer Innenverteidiger Steve Rouiller schlug den Ball von der Torlinie weg. Im nachfolgenden Angriff spielte Antonio Marchesano, der beste Zürcher, Aiyegun Tosin frei.

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Die Highlights der Partie. Video: YouTube/Teleclub Zoom

Dieser traf mit einem wuchtigen Schuss zum 1:1. Wieder nur Sekunden später wechselte Servettes Trainer Alain Geiger Koro Koné ein. Mit seiner ersten Ballberührung köpfelte der Ivorer eine Flanke von Varol Tasar zum 2:1 ein. Koné bestellte in der Schlussphase mit einem echten Hattrick auch das 3:1 und das 4:1.

Für die in der Defensive weiterhin anfällige Mannschaft von hat nunmehr drei der ersten vier Spiele nach der Winterpause verloren.

Servette - Zürich 4:1 (1:0)
7052 Zuschauer. - SR Dudic.
Tore: 23. Kyei (Stevanovic) 1:0. 64. Tosin (Marchesano) 1:1. 67. Koné (Tasar) 2:1. 79. Koné (Stevanovic) 3:1. 94. Koné (Stevanovic)
Servette: Frick; Sauthier, Rouiller, Sasso, Iapichino; Ondoua, Cognat (82. Imeri); Stevanovic, Cespedes, Tasar (90. Alves); Kyei (65. Koné).
Zürich: Brecher; Rüegg, Omeragic, Mirlind Kryeziu, Pa Modou; Domgjoni, Sohm (55. Hekuran Kryeziu); Tosin, Marchesano, Kololli (82. Winter); Mahi (69. Kramer).
Bemerkungen: Servette ohne Park und Schalk (beide verletzt). Zürich ohne Nathan, Schönbächler (beide gesperrt), Charabadse, Janjicic und Zumberi (alle verletzt). 84. Lattenschuss Tasar. Verwarnungen: 31. Pa Modou (Foul), 41. Domgjoni (Foul), 55. Mirlind Kryeziu (Foul), 93. Imeri (Foul). (pre/sda)

Servette's players celebrate their goal after scoring the 2:1, during the Super League soccer match of Swiss Championship between Servette FC and FC Zuerich, at the Stade de Geneve stadium, in Geneva, Switzerland, Sunday, February 16, 2020. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Der FCZ kassiert auch in Genf vier Tore. Bild: KEYSTONE

Die Tabelle:

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • jeffo56 17.02.2020 02:30
    Highlight Highlight YB-Gerardo Seoane was haben sie sich da gedacht - den spielmann hätte man in bern nord weiter spielen lassen sollen
    die stätig wiederkehrenden verletzungen. medizinische abteilung. traningsmethoden. kommen mir bei YB langsam aber sicher suspekt vor! will YB zum 3x meister werden?

  • TanookiStormtrooper 16.02.2020 20:51
    Highlight Highlight Es bleibt immerhin spannend an der Spitze.
  • länzu 16.02.2020 20:02
    Highlight Highlight Warum dieser Aebischer be YB immer durchspielt, ist mir schleierhaft. Der Mann ist einigermassen talentfrei, kriegt viel zu viele Bälle und weiss nicht, was damit anfangen. Ganz besonders schlimm sind seine Freistösse und Corner. Die verfehlen meistens das Ziel deutlich. Und seine Distanzschüsse müssten auch geübt werden. Die haben nämlich nicht Nat A Niveau. Mit Sulejmani wäre ja einer wieder fit, der das kann. Und Gaudino hat auch mehr Kreativität, als Aebischer.
  • Kennlar 16.02.2020 19:19
    Highlight Highlight St. Gallen zittert schon. Sehr gut. Basel und YB werden euch wieder einholen. Mit Leichtigkeit.
    • Zanzibar 16.02.2020 21:09
      Highlight Highlight Wenn ich mich nicht täusche haben alle 3 verloren?
  • Pryda 16.02.2020 19:15
    Highlight Highlight Super League ist wenn in einer Runde, alle vermeintlich schwächeren Teams ihr Spiel gewinnen. 👌
    • Adam Smith 16.02.2020 22:59
      Highlight Highlight @Pryda In meinen Büchern war Servette haushoher Favorit gegen die Zürcher unter Magnin. ;)
  • maxi #sovielfürdieregiongetan 16.02.2020 19:12
    Highlight Highlight Da erneut keine gegenwehr kam von SH, wurde halt das Wetter beobachtet.

    #säubstlöifer
    Benutzer Bild
  • Milli 16.02.2020 18:31
    Highlight Highlight Was ich nie verstehen werde, ist, wie die lieben Mitbürger jeweils zu Tieren mutieren wegen des Fussballs. Am Bahnhof Luzern steht so viel Polizei und Security in Vollmontur und mit Absperrungen, man denkt es ist Krieg.
    • Natürlich 16.02.2020 18:55
      Highlight Highlight Verstehe ich auch nicht 🤷🏻‍♂️
      Va ist es nur im Fussball so.
      In keiner anderen Sportart gibt es solche Szenen/Polizeiaufgebote.
      Niemandem käme es zb in den Sinn am Chuenisbärgli eine Schlägerei anzuzetteln weil ein Ösi gewinnt.
    • Team Insomnia 16.02.2020 19:08
      Highlight Highlight Sehr viele, aber nicht alle, Fussball „Fans“ die Woche für Woche ins Stadion prügeln, ähm ich meinte pilgern, sind halt nicht die hellsten Kerzen auf der Torte. Schon von Natur aus nicht gerade mit Intelligenz gesegnet, kombiniert mit jeder Menge Alkohol und/oder sonstigen Dorgen, werden sie in der Gruppe halt aggressiv, ausfällig und gewaltsam.
    • Pümpernüssler 16.02.2020 19:43
      Highlight Highlight So sieht es in Luzern immer aus. Etwas neues sonst zu berichten?
    Weitere Antworten anzeigen
  • KingsGambit 16.02.2020 18:28
    Highlight Highlight Schade für den FCSG!
    Aber heute muss man sich auch an der eigenen Nase nehmen.
    Taktischer Fehler von Zeidler Fazliji nicht spielen zu lassen.😉
    • KingsGambit 16.02.2020 18:45
      Highlight Highlight Fazliji hat immernoch eine 100% Gewinnquote. Sieht so aus, dass nicht alle verstanden habe was ich gemeint habe.
  • greeZH 16.02.2020 18:05
    Highlight Highlight Hauptsache den Vertrag von Magnin um 2 Jahre verlängern auf Grund einer glücklichen Serie im Herbst.
    • Ferd Blu 16.02.2020 18:52
      Highlight Highlight Magnin muss selbst den Bettel hinschmeissen wenn wir wirklich Verbesserungen anstreben denn Canepa wird ihn halten und möglicherweise bei einem Abstieg auf ihn bauen. Der Kader ist sicher nicht gut aufgebaut dank Canepas Unwilligkeit. Aber andere Trainer erreichen mit gleicher oder sogar schlechterer Mannschaftsqualität viel mehr als Magnin. Unter ihm hat man 7 Kanter Niederlagen kassiert in dieser Saison allein während die Thun und Xamax viel weniger haben. Es kann nicht sein das man ihm soviele Chancen gibt.
    • Ferd Blu 16.02.2020 18:57
      Highlight Highlight Magnin hatte seit Herbst 2018 keine langfristige gute Phase mit dem FCZ erlebt, seit dem gab es nur zwei Ausnahmen, als man den Klassenerhalt vorzeitig erreicht hat letzte Saison, und die gute Phase im Herbst dieser Saison. Das waren nur kleine Ausreisser nach oben in einer dauerhaft Schlechten Amtszeit für ihn. Man sah es schon länger das er es nicht packt. Man hatte massig Zeit gehabt ihn zu beurteilen und das Fazit lautet ganz klar Magnin freistellen. Man hat ihm zu viele Chancen gegeben anderswo wäre er wohl drei mal entlassen worden.
    • Jol Bear 16.02.2020 21:51
      Highlight Highlight Entweder ist Magnin ein schlechter Trainer und die Spieler gut oder Magnin gut und die Spieler schlecht oder beides, sowohl Magnin als auch die Spieler sind nix. Die Variante Magnin UND Spieler sind gut, schliesse ich mal aus.
  • Ferd Blu 16.02.2020 17:58
    Highlight Highlight Magnin sofort freistellen.
  • slash_ 16.02.2020 17:54
    Highlight Highlight Mal gewinnt die bessere Mannschaft, mal gewinnt die Mannschaft mit dem Schiri im Rücken...
    • kärli 16.02.2020 18:00
      Highlight Highlight Sowieso eine Sauerei, dass ein innerschweizer Schiri ein Spiel des FC Luzern pfeifen darf.
    • P. Meier 16.02.2020 18:05
      Highlight Highlight Ich empfehle die Schiedsrichterausbildung zu machen, damit endlich fähige Leute wie Sie solche Spiele leiten.
    • slash_ 16.02.2020 19:02
      Highlight Highlight Zuteilung ist ja wirklich sehr fragwürdig. Dass ein Innerschweizer für einen Innerschweizer Verein pfeifft liegt auf der Hand.
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