Bundesrat
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Die Moderatoren Nicole Frank und Sandro Brotz fühlten Bundesrätin Viola Amherd auf den Zahn. bild: screenshot/srf rundschau

3 Aussagen von Bundesrätin Viola Amherd aus der «Rundschau», die ganz schön überraschen

Die amtierende CVP-Bundesrätin und VBS-Chefin Viola Amherd war zu Gast in der SRF-«Rundschau». Ihr Auftritt war erfrischend – und überraschend. Drei Aussagen, die das beweisen.



Der Start der Oberwalliserin Viola Amherd im Bundesrat war nicht ganz einfach. Als erste Frau an der Spitze des VBS, musste sie sich zuerst in die Dossiers einlesen. Doch das ist ihr mit Bravour und viel Lob gelungen. Es wird sogar gemunkelt, dass Amherd in ihren ersten fünf Monaten im VBS mehr bewegt hat als Parmelin zuvor in drei Jahren.

Amherds Auftritte wirken erfrischend, sie ist präsent, kontert Angriffe gekonnt und ist dossiersicher. Das zeigte sie auch in der SRF-«Rundschau», die am Mittwochabend ausgestrahlt wurde. Die Moderatoren Nicole Frank und Sandro Brotz fühlten der Bundesrätin auf den Zahn. Amherd, die die Fragen stets mit einem Lächeln auf den Lippen beantwortete, überraschte besonders mit drei Aussagen:

Amherd und das Militär

Dass Viola Amherd anfangs ihrer Amtszeit als VBS-Chefin nicht viel mit dem Militär und dessen Strukturen anfangen konnte, ist kein Geheimnis. «Das Amt, das Sie am Anfang gar nicht wollten, scheint ihnen nun zu gefallen. Sie haben ihre Meinung schnell geändert ...», meint Moderatorin Frank spitzfindig.

Amherd zuckt nicht mit der Wimper und erwidert: «Wenn ich einen neuen Gesichtspunkt sehe, bin ich auch gerne bereit, meine Meinung zu revidieren.» Sie sei ein Mensch, der neugierig sei und nicht gerne Routinen habe. «Das kommt mir hier jetzt entgegen. Es wäre schade gewesen, wäre ich nicht in dieses Departement gekommen», erklärt die Bundesrätin.

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Video: streamable

«Als junge Frau waren sie sehr kritisch dem Militär gegenüber», versucht es Moderator Brotz ein zweites Mal. «Jeder Mensch macht eine Entwicklung durch, ich habe auch meine Maturarbeit über Anarchie geschrieben und danach Jus studiert», kontert Amherd darauf schmunzelnd.

Die Wichtigkeit der Armee habe sie aber vor allem 1993 als Stadtpräsidentin von Brig am eigenen Leib erfahren. «Hätten wir da während der schlimmen Unwetter nicht die Hilfe des Militärs gehabt, wären wir wortwörtlich untergegangen.»

Amherd und die Frauen

Auch kein Geheimnis ist Amherds Einsatz für Gleichberechtigung. Am Frauenstreiktag vergangenen Freitag zeigte sie sich auf dem Bundesplatz in violetter Kleidung zusammen mit anderen demonstrierenden Frauen.

Nationalratspraesidentin Marina Carobbio Guscetti, Mitte links, Bundesraetin Viola Amherd, MItte rechts, und die Nationalraetinnen kommen waehrend einer Unterbrechung im Parlament zu den streikenden Frauen auf den Bundesplatz, am Freitag, 14. Juni 2019 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Bild: KEYSTONE

Wie ernst es ihr wirklich mit der Gleichstellung ist, zeigte besonders eine Aussage von Amherd. Auf Brotz' Frage, ob Amherd bei gleicher Qualifikation einer Frau den Vorzug für einen Job geben würde, antwortete die 57-Jährige: «Wenn die Qualifikationen haargenau gleich sind, dann werde ich für jeden einzelnen Posten der Frau den Vorzug geben, bis wir die Gleichstellung erreicht haben.»

Amherd und der Fussball

Amherd ist nicht nur Chefin der Armee, sondern auch Sportministerin. Das veranlasste die «Rundschau»-Moderatoren mit Amherd auch über die grassierende Gewalt während Schweizer Fussballspielen zu sprechen.

Auf die Frage von Moderatorin Frank, ob sich Amherd ein Hochrisikospiel mit einem Gottikind anschauen würde, hatte Amherd eine ziemlich deutliche Antwort bereit: «Das würde ich nicht. Schon allein, weil ich selbst nicht gerne in solche Situationen gerate. Ich vertrage keine Schlägereien.» Sie fände es traurig, dass man besonders mit Kindern nicht mehr an alle Spiele gehen könne, so Amherd weiter.

Bonus

Auch im Netz wurde munter über Amherds Auftritt diskutiert. Und die Bundesrätin las offenbar mit. So bedankte sie sich bei einem Twitter-User, der Amherds Auftritt lobte.

Im Bundeshaus am Tag der Bundesratswahlen

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    Alle Leser-Kommentare
  • LeserNrX 20.06.2019 18:53
    Highlight Highlight Die Aussage zu "Hochrisikospielen", also z.B. Zürich-Basel ist absoluter nonsense und zeugt davon, dass Sie den Realitätsbezug bezüglich Sportveranstaltungen komplett verloren hat. Gewalt im Stadion gibt es praktisch keine, schon gar nicht im Familien oder VIP- Sektor in dem sich die Bundesrätin wahrscheinlich aufhalten würde. Die einzigen zwei Spielabbrüche in dieser Superleague Saison fanden ausserdem bei Spielen statt, welche nicht zu den Hochrisikospielen gezählt werden (GC-Sion, GC-Luzern). Profilierung auf Kosten der "bösen Fussballfans."
  • fidget 20.06.2019 15:10
    Highlight Highlight Was ich bisher von Frau Amherd gesehen und gehört habe ist sehr positiv. Sie ist eine der besten Bundesräte seit langem. Sehr überlegt in ihren Aussagen, die sie sicher und präzise macht. Mir gefällt vor allem ihre Bodenständigkeit und die Freundlichkeit, die sie ausstrahlt. Sehr charismatisch. Weiter so Frau Bundesrätin!
  • Fairness 20.06.2019 14:47
    Highlight Highlight Wenn sie das VBS aufgeräumt hat, kann sie gerne Berset ablösen und den Selbstbedienungsladen Gesundheitsindustrie aufräumen.
  • Janorian 20.06.2019 11:55
    Highlight Highlight Sie ist vielleicht von einem anderen Format, aber ihre Aussage über die Bevorzugung von Frauen bei gleicher Qualifikation, zeugt wieder einmal davon, das Politiker kaum Rückgrad haben.
    Warum: sie hat gelogen.

    Eine Frau Amherd würde in der Privatwirtschaft niemals eine junge frischgebackene Anwältin bevorzugen, wenn nebenan ein gleichaltriger, gleichqualifizierter Mann steht.
    Einfach nur aus einem Grund: Die Frau kann schwanger werden und das ist nicht rentabel.
    • adi37 20.06.2019 13:40
      Highlight Highlight Janorian: Zweifellos funktioniert das vielfach so, wie Sie es beschreiben. Doch genau das ist eben absurd. Unsere Kinder leiden oft genau unter solchen Denkweisen. Die Familie, Grundvoraussetzung einer gut funktionierenden Volkswirtschaft, wird durch reines Rentabilitätsdenken und Egoismus zerstört!
    • fidget 20.06.2019 15:12
      Highlight Highlight Woher willst Du das wissen, dass sie nicht genau so handeln würde, wie sie es sagt? Deine Aussage ist reine Spekulation.
    • satyros 21.06.2019 09:09
      Highlight Highlight War sie nicht in einer reinen Frauenkanzlei tätig, bevor sie in den Bundesrat gewählt wurde?
  • Chrigi-B 20.06.2019 11:50
    Highlight Highlight «Wenn die Qualifikationen haargenau gleich sind, dann werde ich für jeden einzelnen Posten der Frau den Vorzug geben, bis wir die Gleichstellung erreicht haben.»

    Meine Güte wie kann man nur so eine Aussage machen als Bundesrätin. Es gibt eine Studie im Auftrag des Bundes, von der HSG, die aufzeigt, dass die Gleichstellung erreicht ist!
    • Einer Wie Alle 21.06.2019 07:20
      Highlight Highlight Bitte gib Deine Quellen an.
  • Johnny mcgory 20.06.2019 11:46
    Highlight Highlight Ich finde ihre Aussage absolut richtig dass das Militär bei Unwettern und anderen Katastrophen wirklich sinn macht und auch wichtig ist.
    Aber dafür bräuchten wir keine Kampfjets oder Kampfpanzer. Meiner Meinung nach müsste das VBS in diesem Bereich mal einige Punkte überdenken und lieber die Genie- und Rettungstruppen fördern anstelle der Kampftruppen.
    Grüsse aus dem WK
    • 7immi 20.06.2019 12:32
      Highlight Highlight Und den Luftpolizeidienst stellt man dann mit den Schwimmbrücken sicher? Oder wie muss man sich das vorstellen? Verschiedene Aufgaben erfordern verschiedene Truppengattungen...
    • Johnny mcgory 20.06.2019 13:45
      Highlight Highlight Die Luftpolizei muss ja nicht abgeschafft werden aber braucht es dafür wirklich neue Kampfjets oder gäbe es kostengünstigere Alternativen. Zum Beispiel führt Österreich einige Luftpoizeiliche Aufgaben mit Pilatus Maschinen anstelle von Kampfjets aus.
    • Satan (live from hell) 20.06.2019 14:11
      Highlight Highlight Die Absicherung des Luftraums ist nicht unwichtig, doch die Herausforderungen der nächsten Jahre liegen wohl eher woanders. Naturkatastrophen wie jene in Brig werden noch zunehmen dank Klimawandel und Cyberattacken gegen wichtige Infrastrukturen werden wahrscheinlich.
      Ich sehe es wie du Johnny, um unseren kleinen Luftraum zu sichern braucht es nicht so viele Kampfjets.
    Weitere Antworten anzeigen
  • molekular 20.06.2019 11:39
    Highlight Highlight „Die Wichtigkeit der Armee habe sie aber vor allem 1993 als Stadtpräsidentin von Brig am eigenen Leib erfahren.“

    1993 dauerte es aber noch 8 Jahre, bis sie tatsächlich Stadtpräsidentin wurde (2001)
    • Fly3930 21.06.2019 07:29
      Highlight Highlight Ich habe die Sendung nicht gesehen, aber als ich es hier gelesen habe, habe ich mich auch über die Recherche der Sendung gewundert. So viel ich weiss, war Rolf Escher Gemeindepräsident, als wir in Brig in Gummistiefeln über das Ausmass der Zerstörung gestaunt haben.
  • Yorik2010 20.06.2019 11:30
    Highlight Highlight Diese Frau imponiert mir! Wenn ich mir ihre beiden Vorgänger in Erinnerung rufe und schaue was diese beiden SVP Bundesräte geschaffen haben🙈 Jetzt kommt eine intelligente Frau Bundesrätin und erreicht in kürzester Zeit mehr als ihre beiden Vorgänger in der ganzen Amtszeit. Dies gilt vor allem für Herrn Parmelin der war ja mehr oder weniger nur Dekoration.
    • Fairness 20.06.2019 13:03
      Highlight Highlight Was hat denn Ueli Maurer fertig gebracht? Wo ist sie denn, die beste Armee der Welt?
  • P. Silie 20.06.2019 10:39
    Highlight Highlight Zu früh geklickt:

    Weiter im Gesetz unter Absatz 3: Angemessene Massnahmen zur Verwirklichung der tatsächlichen Gleichstellung stellen keine Diskriminierung dar.

    Fazit: Wenn gegen Diskriminierung diskriminiert wird, handelt es sich um positive oder halt eben keine Diskriminierung.
  • P. Silie 20.06.2019 10:37
    Highlight Highlight Quote: «Wenn die Qualifikationen haargenau gleich sind, dann werde ich für jeden einzelnen Posten der Frau den Vorzug geben, bis wir die Gleichstellung erreicht haben.»

    Auszug: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dürfen aufgrund ihres Geschlechts weder direkt noch indirekt benachteiligt werden...

    2 Das Verbot gilt insbesondere für die ANSTELLUNG, Aufgabenzuteilung, Gestaltung der Arbeitsbedingungen, Entlöhnung, Aus- und Weiterbildung, Beförderung und Entlassung.

    😳 https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19950082/index.html
    • Satan (live from hell) 20.06.2019 14:15
      Highlight Highlight Wer wird denn genau diskriminiert, wenn jemandem bei gleicher Qualifikation den Vorzug gegeben wird, um das Team ausgeglichener zu gestalten? Wird die Frau auch diskriminiert, wenn der Mann den Job erhält, oder gilt diese Diskriminierung nur für Männer?
    • P. Silie 20.06.2019 15:14
      Highlight Highlight Ist Ihre Frage ernst gemeint? Die Frau wird den Job bekommen weil sie eine Frau ist.. Schauen Sie, selbst wenn Frau Amherd Frauen präferiert, was sie ja sogar zugibt, so sollte sie ihre Präferenz insgeheim für sich behalten und eine Frau wählen.

      Nur dass das klar ist -> Ich persönlich hätte überhaupt NICHTS dagegen wenn eine Frau die Stelle bekommt!
      Die Tatsache jedoch, dass Frau Amherd dies so offen kommuniziert ist nichts anderes als sexistisch und diskriminiert Männer.
  • Sir Konterbier 20.06.2019 10:06
    Highlight Highlight Also Leute, man kann verdammt noch mal ein Fussballspiel besuchen ohne dass einem auch nur irgendetwas passiert! Wer was anderes behauptet war noch nie im Stadion. Ich bin bin seit Kindesbeinen im Stadion und hab etwa 500 Spiele in der Nati A im Stadion gesehen und mir ist nie etwas passiert, ich bin nicht mal in Gefahr geraten. Bitte Bitte Bitte hört auf mit dem und habt den Anstand euch zu Dingen von denen ihr keine Ahnung habt, einfach nicht zu äussern...

    Sorry ich glaube ich mache in der Regel besonnenere Kommentare aber das nervt echt!
    • marsel 20.06.2019 10:35
      Highlight Highlight @Sir
      Ich bin einverstanden, dass man in der Schweiz jedes Fussballspiel besuchen kann, ohne in Gefahr zu geraten. Doch es erfordert vor allem vor und nach dem Spiel rund um das Stadion eine gewisse Aufmerksamkeit, um nicht am falschen Ort zu sein. Durch Ihre vielen Matchbesuche haben Sie sich diese Routine aneignen können.
      Ich war an weit weniger Spielen als Sie und habe doch schon einige brenzlige Situationen beim Hardturm, Lezi und Joggeli miterlebt, konnte mich aber immer rechtzeitig entfernen.
      Ich kann jedoch gut nachvollziehen, dass man sich das Risiko mit einem Kind nicht geben will.
    • Signor_Rossi 20.06.2019 12:20
      Highlight Highlight @ Sir Konterbier: Amen!
    • Quaxi 20.06.2019 16:04
      Highlight Highlight Merci @Sir Konterbier! Am Kids Day bei YB waren zuletzt 6‘000 Kinder im Stadion. Mein Göttimeitschi und ihr Bruder lieben es an die Spiele mitzukommen. Aber nein, die 6‘000 Kinder sind ja sooooo gefährdet *kopfschüttel*

      Genau wie du habe ich diese „alle Fussball Fans sind böse“- und „bei den Fussballspielen ist es so gefährlich“-Aussagen sowas von satt. Aber hauptsache etwas b(v)erurteilen, was man noch gar nie miterlebt hat 🙈
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 20.06.2019 10:01
    Highlight Highlight Kam sympathisch und besonnen rüber, wirkte informiert aber ein paar Sätzli wirkten etwas gar offensichtlich auswendig gelernt. Jedoch: Auf den Zahn gefühlt wurde ihr keineswegs. Die Moderatoren gaben ihr mit sehr viel Wohlwollen jede Gelegenheit bei diesem Auftritt zu brillieren. Das kennt man aus der Rundschau und gerade vom bissigen Brotz auch anders.

    Kurz nach dem Frauenstreik, bei SRF, bei einer neuen Bundesrätin die ein Männerdepartement über Sport und Krieg führt.

    Konsequente Gleichstellung bedeutet auch, dass man Frauen nicht weiter anders entgegentreten kann als Männern.
    • Satan (live from hell) 20.06.2019 14:23
      Highlight Highlight Brotz ist nur hart zu jenen, die inkompetent sind oder sich herauszureden versuchen (zu recht). Wenn aber jemand dossiersicher ist und gute Antworten gibt, hat Brotz keinen Grund ihr auf den Zahn zu fühlen. Das hat nichts mit Mann/Frau zu tun, sondern mit Kompetenz. Maurer war hingegen in Interviews oft schippisch und ablehnend, da fragt man als Journi halt nach, bis man eine Antwort erhält. Bei Amherd kommen die Antworten sofort und ausführlich, da braucht es keine Nachfragen mehr.
  • Hipster mit Leggins 20.06.2019 09:59
    Highlight Highlight Überraschend: Das sind doch alle Antworten, welche die PC fordert. Alles andere würde einen Shitstorm heraufbeschwören. "Amherd mag ihr Departement nicht, Amherd macht mit Männern weiter wie bisher, Amherd will nichts gegen Hools machen..." Und Watson wäre das auch dabei.
  • Nonkonformist 20.06.2019 09:51
    Highlight Highlight Bei gleicher Qualifikation immer der Frau den Vorzug zu geben, ist eine unglaublich diskriminierende Aussage. Frau Amherd müsste eigentlich sofort zurücktreten.
    • TheOnlyZeus 20.06.2019 10:31
      Highlight Highlight Stimme dem ersten Satz zu. Die Vorstellung, dass ich einen Job nicht kriege bloss weil ich keine Frau bin ist nicht toll und bin erstaunt, dass die Aussage anscheinend so viel Zuspruch erhält.
    • ninolino 20.06.2019 10:38
      Highlight Highlight Den entscheidenden Nebensatz ignorierst du. Genau so funktioniert subtile Propaganda.
    • BeatB_ 20.06.2019 11:13
      Highlight Highlight Bitte den ganzen Kontext: "... bis wir die Gelichstellung erreicht haben".
      Und dann erklär mir bitte, was daran diskriminierend ist.
  • Kaspar Floigen 20.06.2019 09:00
    Highlight Highlight Es ist komisch. Ich bin kein Fan der CVP-Basis und deren Kernwerte. Aber ihre Top-Politiker sind durchgehend mit die Besten.
  • zeromaster80 20.06.2019 08:55
    Highlight Highlight Also liebe Männer, immer schön sagen man identifizierte sich als Frau. Amherd gehört offensichtlich zu der Equality of outcome Fraktion, dafür ist sie bereit sexistisch Einstellungskriterien schwerer zu gewichten. Sie soll bitte mal "gleiche Qualifikation" definieren, ich denke ein Mann mit einem 1.0er Abschluss wird bei ihr gegen eine Frau mit 1.4er Abschluss (Beispiel...) immer den kürzeren ziehen, umgekehrt sowieso.
    • Heyyda! 20.06.2019 16:09
      Highlight Highlight Kommen Sie aus Deutschland? In der Schweiz ist 6 die beste und 1 die schlechteste Note. In dem Sinne: in der Schweiz würden wohl beide Personen nicht eingestellt. 😂
  • Peeta 20.06.2019 08:38
    Highlight Highlight Sie verkörpert die CVP perfekt: sie ist lösungsorientiert und kompromissbereit, hat Augenmass, betreibt keine Polemik, ist authentisch und sehr sehr dossierfest. Wirklich très sympa!
  • RandomRuedi 20.06.2019 08:34
    Highlight Highlight Amherd würde mit dem Gottikind nicht an ein Hochrisikospiel, weil sie Schlägereien nicht mag. - Huch, wie überraschend und erfrischend und spannend. Oder so.
  • Randy Orton 20.06.2019 08:19
    Highlight Highlight Traurig, dass sich sogar Bundesrätinnen von der Polemik um den Fussball infizieren lassen. In ihrer Position müsste sie eigentlich die Fakten kennen und sich nicht zu solch reisserischen Aussagen hinreissen lassen. Von wegen Dossiersicher...
    • Politfan 20.06.2019 15:28
      Highlight Highlight Ihre Aussagen entsprechen der traurigen Wahrheit. Man hat in den letzten Jahren geschlafen und zugeschaut. Es ist höchste Zeit zu Handlen, sonst gibt es irgendwann keine Fans mehr.
  • N. Y. P. 20.06.2019 08:11
    Highlight Highlight Sie ist so erfrischend cool.

    Keine Worthülsen, wie wir sie teilweise von ihren Bundesratskollegen hören. Ich hätte sie gerne als Chefin. Sie nimmt sich nicht übermassen wichtig. In der Sache sicher knallhart, aber im Umgang menschlich.

    Sie hatte gestern die Fahrer der Tour de Suisse auf ihre Etappe geschickt und hatte jede Menge Spass an diesem Anlass. Toll, diese Viola Amherd.

    Sie modert nicht, einem Zombie gleich, vor sich hin, wie ihre drei bürgerlichen Vorgänger, sondern sie packt endlich die Aufgaben an..
  • Trompete 20.06.2019 08:02
    Highlight Highlight Menschen, die behaupten, man könne mit einem Kind kein Fussballspiel besuchen, haben schlichtweg keine Ahnung! Ich habe in den letzten Jahren in Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz Spiele besucht und wurde niemals physisch angegangen. In sämtlichen Stadien gibt es Familiensektoren und in jedem Stadion habe ich auch Kinder im Vorschulalter angetroffen.
    Die Aussagen von Frau Amherd dienen vorallem dazu, Sympathien bei gewissen Bevölkerungsgruppen zu erlangen. Ansonsten gute Nacht, wenn Sie es ernst meint und somit eine exzessive Hxpochonderin unser Militär führen soll.
  • surfi 20.06.2019 07:58
    Highlight Highlight Ich würde Frau Amherd schin das Letzigrund empfehlen. Aber sicher nicht in ein fast leeres Station zum Fussball, nein, ans Weltklasse Zürich. 40'000 Zuschauer ohne jegliche Rempelei.
    • din Vater 20.06.2019 14:40
      Highlight Highlight Der Letzigrund fast während Weltklasse Zürich genau 25'773 Zuschauer...
  • Scaros_2 20.06.2019 07:57
    Highlight Highlight Wo war das den bitte erfrischend? Das waren neutrale Ausreden ohne wirklich sich festnageln zu lassen. Aalglatt in meinen Augen
    • dorfne 20.06.2019 09:05
      Highlight Highlight Sie hat die 6 Milliarden für die Kampfflugzeuge überzeugend gerechtfertigt. 60 statt wie bisher 100% Gegengeschäfte, weil das zu einem niedrigeren Preis führt. Abgesehen davon, dass diese 6 Mia Teil des bereits beschlossenen Armeebudgets sind und nur wegen einer Motion überhaupt vors Volk kommen. Mutig ihre sinngem. Aussage, dass es nicht Aufgabe des Staates sei mit Steuergeldern eine Wirtschaft zu subventionieren, die nicht direkt für den Sicherheitsbereich produziere. Jetzt muss sie sich nur noch für ein Flugzeug entscheiden, das pannenfrei unterwegs sein wird.
  • DerMeiner 20.06.2019 07:49
    Highlight Highlight Sie würde immer der Frau den Vorzug geben? Dann kann sie gleich in die Jobbeschreibung reinschreiben, dass Männer nicht gewollt sind.
    Zudem würde ich bei gleichen Qualis immer noch denjenigen nehmen, der besser ins Team passt.
    • Fly3930 21.06.2019 07:48
      Highlight Highlight Wenn du den Video schaust hörst du, dass sie genau das sagt. Dass die Person auch in den Kontext passen muss und nicht nur die Qualifikationen zählen.
  • malu 64 20.06.2019 07:49
    Highlight Highlight Endlich Hoffnung, dass jemand die Armee renoviert.
  • woooolf 20.06.2019 07:44
    Highlight Highlight Eine Bundesrätin die auf Polemik macht. Naja, ich weiss nicht genau was daran erfrischend sein soll.. Mir scheint es, als ob diese Aussagen sich auf irgendwelche hetzerischen Boulvard Medien stützen, nicht aber von eigenen Erfahrungen zeugen. Eine Schlägerei in einem Familien Sektor habe ich beispielsweise noch nie gsehen. Frau Amherd sollte sich doch zuerst selbst ein Bild von einem "Hochrisikospiel" machen.. Dass es nach den Spielen vereinzelt zu Unruhen kommt, ist nicht wegzudisskutieren, allerdings tangiert dies den "normalen" Matchbesucher in einem Minum der Fälle!
    • Pisti 20.06.2019 12:05
      Highlight Highlight Im Wallis sitzen die Hooligans eben auf der Haupttribüne 😉
    • zellweger_fussballgott 20.06.2019 17:39
      Highlight Highlight Zumindest der eine "Hooligan", der Stadionverbot hatte, wenn er sich gerade nicht selbst auf die Trainerbank setzt. Grüsse gehen raus an. C.C ;)
  • Fairness 20.06.2019 07:36
    Highlight Highlight Da könnte sich so mancher Bundesrat und diverse Politiker „ein Stück abschneiden“ .... Gut gemacht!
  • MacB 20.06.2019 07:34
    Highlight Highlight Sie ist eine gute wahl. Mal sehen, wie es weitergeht. Schön, gibt es nicht nur heissluftgebläse sondern auch noch macher.
  • zellweger_fussballgott 20.06.2019 07:32
    Highlight Highlight In der Fussballdebatte setzt sie mit einer solchen Aussage leider ein falsches Zeichen. Sie lässt sich von Einzelfällen, die durch einzelne und wenige Chaoten verursacht wurden, leiten und gibt denen so quasi noch mehr Macht.
    Listet man alle Super-League Spiele der vergangenen Jahre auf, ist es ein enorm kleiner Bruchteil bei welchen es "eskalierte" und der normale Matchbesucher "in Gefahr war". Eigentlich nie.

    Ich finde nichts desto trotz, dass man eine Lösung für dieses Problem suchen soll/muss. Jedoch soll dies auch im Dialog mit richtigen Fans geschehen...
    • Driver7 20.06.2019 07:56
      Highlight Highlight Aber das auch nur wegen einem massiven Sicherheits-Apparat welcher zum Grossteil durch den Steuerzahler finaziert werden muss, und das für eine einzige Sportart!! Ich möchte nicht wissen wie viel ich für diese "Unterhaltung" zahlen muss (Steuern, Billag-Gebühren für WM Rechte usw) welche mich überhaupt nicht interessiert.. :-/
    • SemperFi 20.06.2019 08:49
      Highlight Highlight Mit Ihrer Schönfärberei sind Sie Teil des Problems. Gewalt an jedem vierten Spiel, das ist für Sie ein enorm kleiner Bruchteil? Und die Öffentlichkeit zahlt und leidet darunter.
    • zellweger_fussballgott 20.06.2019 10:44
      Highlight Highlight Inwiefern kommt Gewalt vor an jedem Spiel? Im Stadion? Ausserhalb? Wo genau? Wer ist oder war davon betroffen?
      Ich färbe hierbmichts schön und verneine auch nicht, dass es ein Problem ist.
      Jedoch herrscht keine unmittelbare Gefahr für normale Matchbesucher, die einfach ein Spiel schauen gehen, weil man mit diesen "Chaoten" nicht in den Kontakt kommt. Ausnahmen gab es diese Saison jedoch leider (in Zürich als GC-Fans attackiert wurden.
      Die Medien bauschen das Thema auf und das Ausmass des Problems, welches durchaus da ist, vergrössert, so dass (1/2)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 20.06.2019 07:19
    Highlight Highlight Angst davor, ein Fussball-Spiel zu besuchen, weil man in eine Schlägerei geraten könnte... Omg, eine Sportministerin, die ihr Wissen über Gewalt und Risiko an den Spielen wohl aus den reisserischen Schlagzeilen der Boulevard-Medien bezieht.
    • Driver7 20.06.2019 07:57
      Highlight Highlight Vielleicht wollte sie einfach nicht sagen das sie Fussball per se dämlich findet ...was ich gut Verstehen kann ;)
    • Heyyda! 20.06.2019 08:34
      Highlight Highlight @Max Dick: Nein, sie möchte "nur" nicht an ein Hochrisikospiel. Und ich - neben dem St. Jakob-Stadion aufgewachsen und somit leider bestens vertraut mit dem Problem - kann das sehr gut verstehen.

      @Driver7: da könnten Sie sehr Recht haben... 😂
  • zellweger_fussballgott 20.06.2019 07:19
    Highlight Highlight Das Beispiel mit dem Hochrisikospiel Zürich gegen YB oder GC war einfach schlecht gewählt. Viola Amherd möchte doch nicht mit ihrem Gottikind in einem Leichtathletikstadion Fussball schauen gehen.
    • derberner 20.06.2019 08:32
      Highlight Highlight Merci für diesen Kommentar, das versüsst einem den Tag! ☺️
  • sapperlord 20.06.2019 07:15
    Highlight Highlight War die Frau Amherd überhaupt schon mal an einem Fussballspiel? Oder weiss Sie das nur von den Medien?
    Sonst kann ich Ihr nicht viel vorwerfen.
  • hämpii 20.06.2019 07:06
    Highlight Highlight Mehr von der Sorte Amherd im Bundesrat bitte!
    • Max Dick 20.06.2019 11:07
      Highlight Highlight Nein Danke.
  • JonathanFrakes 20.06.2019 07:01
    Highlight Highlight Sehr polemische Aussage zu Hochrisikospielen im Fussball. War wahrscheinlich noch nie an einem Fussballspiel. Von einer Sportministerin hätte ich eine differenziertere Meinung erwartet.
    • dorfne 20.06.2019 09:09
      Highlight Highlight Dann hätten die Moderatoren anders fragen müssen. Ich würde niemals, schon gar nicht mit einem Kind ein Risikospiel besuchen. Traurig genug, dass man dieses Hooligan-Problem nicht in den Griff bekommt. Da sollte die Kritik ansetzen.
    • Max Dick 20.06.2019 11:08
      Highlight Highlight Nein die Kritik sollte an Politikern ansetzen, die sich mit solch reisserischen Themen profilieren wollen, anstatt sich um ihre eigentliche Arbeit zu kümmern.
    • JonathanFrakes 20.06.2019 11:44
      Highlight Highlight @dorfne: Es ist problemlos möglich, mit der ganzen Familie ein Hochrisikospiel zu besuchen. Wer etwas anderes behauptet, kennt den Fussball nur aus der Presse. Frau Amherd gehört auch zu dieser Gruppe.
  • Devante 20.06.2019 06:54
    Highlight Highlight Not.my.presidentin.... oder so
  • Sutterli 20.06.2019 06:41
    Highlight Highlight Immer wieder das Märchen, dass man mit Kids nicht an Fussballspiele gehen kann. Obwohl auch an Hochrisikospielen auf der Tribüne in der Regel das Gefährlichste ein Trommelfellriss vom Geschrei all der Schulklassen und Kindergruppen ist. Habs irgendwann mal satt, der Punshingbag von Politikern (von links bis rechts) zu sein.
    • Heyyda! 20.06.2019 08:39
      Highlight Highlight Ich finde, Frau Amherd hat hier eben gerade gut geantwortet: sie gehe wegen sich selbst nicht hin, nicht wegen dem Gottenkind. Die Unterstellung, man könne mit Kindern nicht hingehen, kam somit eigentlich nur von den Moderatoren. Was natürlich nicht besser ist, im Gegenteil....
    • drüber Nachgedacht 20.06.2019 10:09
      Highlight Highlight Sobald wir unsere Steuern nicht mehr dafür ausgeben müssen, weil sogenannte Fussballfans randalieren, wird sehr schnell keiner mehr über gefährliche Spiele reden.

      Die Clubs sollen endliche Verantwortung für ihre Fans übernehmen und konsequente dauerhafte Stadionverbote mit allen Konsequenten aussprechen und durchsetzen.

      Kann ja nicht sein, dass ein paar Wenige Tausenden die Freude verderben.
  • tromboner 20.06.2019 06:19
    Highlight Highlight Watspn: das Amherd-Fan-Medium
    • diderot 20.06.2019 07:06
      Highlight Highlight Trumpboner: der argumentlose Hater.
  • *sharky* 20.06.2019 05:35
    Highlight Highlight Schön, aus dem Wallis kommt also nicht nur Schrott, Stichwort FIFA oder ausgeprägte Vetternwirtschaft.
    Die Frau überrascht wirklich positiv, obwohl ich per se mit dem Militär nicht viel am Hut habe.
    Wären alle Bundesräte*((innen)) so, oder ähnlich, wäre die Schweiz eine bessere Schweiz!
    • *sharky* 20.06.2019 10:46
      Highlight Highlight P.S. Das mit Fussball ist natürlich bullshit, schmälert aber nicht den Gesamteindruck!
    • Max Dick 20.06.2019 11:10
      Highlight Highlight Wieso, was konkret hat die Dame bereits geliefert ausser gesagt dass sie sich nicht an Fussballspiele traut und dass sie lieber Frauen als Männer einstellt bei gleichen Qualifikationen?
      Wenns nur das braucht für eine bessere CH, dann geht es uns aber recht gut :D
    • Politfan 20.06.2019 13:40
      Highlight Highlight Wichtig ist im Herbst der CVP die Stimme zu geben, sonst haben wir womöglich keine Bundesrätin Amherd mehr.
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