Russland
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99 Prozent ausgezählt + Putin mit 76,7 Prozent wiedergewählt + 3000 Manipulationsversuche 

19.03.18, 06:28 19.03.18, 14:11

Russlands Staatschef Wladimir Putin hat die Präsidentenwahl mit rund 76,7 Prozent der Wählerstimmen gewonnen. Das teilte die Wahlkommission am Montagmorgen nach der Auszählung von 99 Prozent der Stimmzettel mit.

Wladimir Putin hat gut lachen: Der Amtsinhaber ist bis 2024 wiedergewählt. Bild: AP/POOL EPA

Damit bleibt der 65-Jährige wie erwartet für sechs weitere Jahre im Amt. Den zweiten Platz erreichte der Kommunist Pawel Grudinin mit 11,8 Prozent. Dahinter lag der Rechtspopulist Wladimir Schirinowski mit 5,7 Prozent.

Putin: Russland hat Ex-Spion Skripal nicht vergiftet

Der am Sonntag wiedergewählte russische Präsident Wladimir Putin hat die Vorwürfe als Unsinn bezeichnet, Russland habe den früheren Spion Sergej Skripal und dessen Tochter in Grossbritannien vergiftet. Russland besitze das militärische Nervengift nicht, das nach britischen Angaben bei dem Anschlag verwendet worden sei, sagte er.
Ausserdem hätte es nach seinen Worten mehr Opfer gegeben, wenn dieses Gift verwendet worden wäre. Er sei bereit, mit den britischen Behörden bei den Ermittlungen zu dem Anschlag zusammenzuarbeiten. (sda/reu)

Für die liberale TV-Journalistin Xenia Sobtschak stimmten 1,7 Prozent, vier weitere Kandidaten erhielten noch weniger Stimmen. Die Wahlbeteiligung bei der Abstimmung am Sonntag lag bei rund 67 Prozent.

Wahlen in Russland: eine Bilderreise

Oppositionsnahe russische Wahlbeobachter registrierten rund 3000 Manipulationsversuche wie Mehrfachabstimmung. Mit Spannung wird die Bewertung der Wahl durch die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) am Montagnachmittag erwartet. Die OSZE hatte rund 600 Beobachter im Einsatz.

Glückwünsche aus Asien

Chinas Präsident Xi Jinping gratulierte dem russischen Staatschef Wladimir Putin zu seiner Wiederwahl. China sei bereit, die Beziehungen mit Moskau auf eine «höhere Ebene» zu bringen, erklärte Xi am Montag laut der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua.

Schon jetzt sei die «Partnerschaft» beider Länder «auf dem besten Niveau in der Geschichte» und ein «Beispiel für eine neue Art internationaler Beziehungen». 

Berichte über Wahlmanipulationen

Putins wohl ärgster Widersacher Alexej Nawalny durfte nicht bei der Wahl kandidieren. Er war zuvor in einem von vielen als politisch motivierten Prozess verurteilt worden und rief daraufhin zum Boykott der Abstimmung auf.

Alexej Nawalny durfte nicht antreten Bild: EPA/EPA

Anhänger Nawalnys, die den Wahlablauf überwachten, berichteten von Manipulationen. So seien Wähler in Bussen von Wahllokal zu Wahllokal gefahren worden, damit sie mehrmals ihre Stimme haben abgeben können. «Wir würden das 'Shuttle-Bus-Wahl' nennen», sagte ein Mitstreiter des Oppositionellen.

Reporter der Nachrichtenagentur Reuters beobachteten zudem, dass viele Wähler Selfies mit ihren Stimmzetteln in Wahllokalen machten. Auf Nachfrage gaben sie an, sie müssten diese ihren Vorgesetzten als Beweis für die Teilnahme an der Wahl vorlegen.

Der Nicht-Regierungsorganisation Golos lagen bereits im Vorfeld der Wahl Beschwerden vor, dass Druck auf Firmenbelegschaften, Staatsangestellte und Studenten ausgeübt wurde, zur Wahl zu gehen. Medien berichteten von Geldprämien und der Verlosung von IPhones für Selfies mit angekreuztem Stimmzettel aus dem Wahllokal. Wählern sollte die Stimmabgabe zudem mit Geldprämien und Konzertkarten versüsst werden.

Mit seiner Wiederwahl könnte Putin die Geschicke des grössten Landes der Erde bis 2024 lenken - länger als all seine sowjetischen und postsowjetischen Vorgänger mit Ausnahme von Josef Stalin.

Russen begrüssen aussenpolitischen Kurs

Seit rund 18 Jahren an der Staatsspitze inszeniert sich Putin als starker Anführer, der Russland wieder den Status einer Weltmacht gegeben hat, die vom Westen nicht ignoriert werden kann.

Der von ihm eingeschlagene Konfrontationskurs wie zuletzt in der Affäre um die Gift-Attacke auf den Doppelspion in Grossbritannien schadet seinem Ansehen in der Bevölkerung nicht. Russland hat im Zuge der Krise zum Gegenschlag ausgeholt und britische Diplomaten des Landes verwiesen. Die Regierung in Moskau weist die ihr vorgeworfene Verwicklung in den Anschlag zurück.

Bild: EPA/EPA

In seiner vierten Amtszeit steht Putin auch vor der Herausforderung, die lahmende Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Russland hängt am Tropf seiner Energieexporte. Fallende Preise für Öl und Gas sowie westliche Sanktionen haben der Wirtschaft stark zugesetzt.

Putin wurde erstmals im Jahr 2000 zum Präsidenten gewählt. Nach zwei vierjährigen Amtszeiten folgte ein Rollentausch mit Ministerpräsident Dmitri Medwedew und eine weitere - per Verfassungsänderung auf sechs Jahre verlängerte Periode als Präsident ab 2012. Mehr als zwei Amtszeiten in Folge sind nicht zulässig, es sei denn, die Verfassung würde erneut angepasst. (sda/reu/afp)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
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55Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Toerpe Zwerg 19.03.2018 12:03
    Highlight Putin wäre auch ohne Manipulationen gewählt worden.

    Dass trotzdem vielerorts manipuliert wurde, zeigt bloss, wie tief sich das Krebsgeschwür der durch die korrupte Kleptokratie legitimierten Mafia-Kultur schon in der Gesellschaft eingenistet hat.
    5 1 Melden
  • maxi 19.03.2018 07:14
    Highlight es schrint als wäre es nicht nur bei manipulationsversuchen geblieben?

    https://twitter.com/Gulay_Pole/status/975362595308875777?s=19
    4 4 Melden
  • Fischra 18.03.2018 23:34
    Highlight Das hätte niemand gedacht. Die Überraschung schlechthin 😂😂
    17 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 18.03.2018 22:38
    Highlight Ja, da keifen und wettern sie wieder, die welche einfach nicht verstehen können, dass die Russen jenem Mann die Stimme geben, den sie am fähigsten halten, adäquat mit den unzähligen politischen und medialen Angriffen und Wirtschafts-Kriegen gegen ihr Land umzugehen.
    Die 90er Jahre sind noch präsent, als mit Jelzin eine US-Puppe das Land derart in den Abgrund gefahren hat, dass sogar die Lebenserwartung um Jahre zurückgeworfen wurde.
    24 50 Melden
    • Commander 19.03.2018 06:43
      Highlight Fähig ist der Putin, ja. Aber auch zu allem fähig.
      14 6 Melden
    • x4253 19.03.2018 07:09
      Highlight Klar, wenn man alle ernstzunehmende Gegner ins Gefängnis wirft, öffentlich diffamiert oder eben beseitigt, hat das Volk keine wirklichen Alternativen mehr.
      Wen sollten sie denn sonst wählen? Den "Lasst uns die Grenzen von vor 1917 wiederherstellen"-Schirinowski?
      19 9 Melden
    • Monsieur Cringeadism 19.03.2018 07:11
      Highlight Also mein lieber Informant, ich erlaube es mir jetzt sie ein bisschen zu informieren.
      Rund um Putin gibt es einen sogenannten Machtzirkel dem es in der Tat nicht schlecht geht. Es geht jedoch vergessen, dass Korruption immer noch ein grosses Problem ist, dass die Wirtschaft am Boden ist und dass der normale Bürger ohne Beziehung gar keine Möglichkeit hat einen richtigen Job zu bekommen.
      16 9 Melden
    • fcsg 19.03.2018 07:38
      Highlight Es ist auch nicht besonders schwierig eine Wahl zu gewinnen, wenn man den grössten Gegner grundlos von der Wahl ausschliesst und kritische Journalisten mundtot gemacht werden.
      13 9 Melden
    • Dong 19.03.2018 08:45
      Highlight Seit Putin geht es in Russland aufwärts, das BIP pro Kopf ist heute (trotz Krise) 6 mal so hoch wie 1999, deshalb ist das Wahlergebnis plausibel.
      Das heisst nicht automatisch, dass die Kritik an Putin komplett falsch ist, das BIP pro Kopf ist gleichzeitig fast zehnmal kleiner als das in der Schweiz.
      Aber das ist genau der Grund, warum Putin von hier aus komplett anders betrachtet wird, als von einem Russen, der die Jelzin-Ära noch erlebt hat, und das sind die Wähler. Oh würden die Medien häufiger differenzieren, oh wie schön wär das.
      10 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 19.03.2018 09:52
      Highlight @Monsieur Cringeadism
      Nun, die wichtigsten globalen Player haben sich ihre Macht auf unterschiedliche Weise gesichert.
      In den USA ist es das Zweiparteien-System, welche beide dem militärisch industriellen Komplex verpflichtet sind und sich sonst nur um Nuancen unterscheiden, in Deutschland ist es die unbeliebte aber alternativlose Merkel und die Groko, in China die Kommunistische Partei.
      Der Unterschied ist lediglich, dass wir „unseren“ Systemen den Anschein einer Demokratie geben während wir die anderen als Diktatur beschimpfen.
      13 8 Melden
    • x4253 19.03.2018 11:03
      Highlight @Dong
      Wirklich? Das BIP Russlands ist 25% tiefer als jenes von Italien, der Grosstteil der Wirtschaftsleistung stammt zudem aus Bodenschätzen. Die Wirtschaftsstruktur ähnelt eher jener aus Saudi Arabien. Zudem treibt ser Staat die Verstaatlichung der Industrie weiter voran zwecks Machtsicherung. Aktuell steigen die Preise für Konsumgüter massiv, die Löhne sinken aber zunehmend. Renten werden gestrichen, und Leute für dämliche Prestigeprojekte von Putinfreunden enteignet und Zwangsumgesiedelt.
      Putin ist voll dabei, das Chaos der 90er wiederzubeleben.
      5 5 Melden
    • AustinOsmanSpare 19.03.2018 11:45
      Highlight Russland hat gerademal das doppelte BIP der Schweiz, eigentlich ein vernachlässigbarer Zwerg. Ein Zwerg mit viel Land, Nukelarmüll und der tiefsten Lebenserwartung der "Grossmächte".

      Putin streut ein bisschen nationalismus, eine kleine wärmende Decke alten Glanzes.

      Dieser Herr ist genau was die Russen brauchen auf dem Weg zum Drittweltland.
      6 6 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 19.03.2018 11:53
      Highlight @fcsg

      „die grössten Gegner“

      Weisst du überhaupt wer Nawalny oder Nemzov waren? Schirinovski und Grudinin wären viel beliebter...
      4 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.03.2018 12:01
      Highlight Nö @ Informant. Der Unterschied ist, dass "unsere" Systeme Demokratien sind.
      6 8 Melden
  • pamayer 18.03.2018 22:20
    Highlight Warum heisst das Prozedere nicht PUTIN WAHL?
    38 13 Melden
  • AustinOsmanSpare 18.03.2018 20:54
    Highlight Wer ist Putin?
    11 26 Melden
  • Lusch 18.03.2018 20:20
    Highlight Zählen dürfte in diesem Fall eine äusserst unnötige Angelegenheit sein! 😂
    46 10 Melden
    • Schnuderbueb 18.03.2018 22:26
      Highlight Lass die nur zählen. So machen die nichts blöderes.
      48 10 Melden
  • Lord_Mort 18.03.2018 20:00
    Highlight "Wahlen" in Russland. Ich denke die könnten die Wahlzettel gleich mit Putins Namen vordrucken, das würde sicher Zeit und Geld sparen.
    62 18 Melden
  • Sharkdiver 18.03.2018 19:51
    Highlight Das weis man auch ohne zählen
    79 18 Melden
  • Avalanche89 18.03.2018 19:47
    Highlight Was passiert mit denen die nicht für Putin gestimmt haben?
    55 27 Melden
    • Ni Hao 18.03.2018 19:55
      Highlight Das gleiche wie mit denen die ja zu nobillag gestimmt haben.... Die scheisst es mächtig an... ;)
      37 18 Melden
    • DerTaran 18.03.2018 19:57
      Highlight Gulag!
      30 14 Melden
    • viandare 18.03.2018 20:17
      Highlight Sie werden bei ihrem nächsten England-Aufenthalt vergiftet!
      *Ironie off*
      39 10 Melden
    • ströfzgi 18.03.2018 20:28
      Highlight Was willst du hören?
      13 15 Melden
    • _kokolorix 18.03.2018 21:36
      Highlight Vermutlich eine Lohnkürzung...
      6 10 Melden
  • Lowend 18.03.2018 19:47
    Highlight Wer hätte das gedacht? Erstaunlich ist nur die russische Genauigkeit, dass sogar Teilergebnisse schon bis in den Bereich von einem Zehntel von einem Promill berechnet werden! Bei einer solchen Genaigkeit muss wohl alles mit extrem rechten Dingen zu und hergegangen sein! 🤔…😂
    65 31 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 18.03.2018 21:05
      Highlight Auch hier werden sehr genaue Ergebnise bei Wahlen und Abstimmungen errechnet auch im Promille Bereich.
      26 21 Melden
    • _kokolorix 18.03.2018 21:40
      Highlight @NWO
      Ja, vor allem wenn erst ein Viertel ausgezählt ist...
      Das Ergebnis hätten sie schon vor zwei Wochen veröffentlichen können, jetzt wird nur noch darüber geknobelt wie man die Realität an das Plansoll Putins angleichen kann
      21 21 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 18.03.2018 22:55
      Highlight @_kokolorix, auch in anderen europäischen Ländern werden noch nicht endgültige Ergebnise im Promile Bereich genau angegeben. Was habt ihr den für seltsame Argumente?
      15 4 Melden
    • Lowend 18.03.2018 23:09
      Highlight Zwischenergebnisse von GfS uä. werden meist mit einer Marge im Prozentbereich angegeben, aber ev. stören solche mathematischen Kleinigkeiten den omnipotenten Putin nur beim Penisvergleich, den Sie offenbar auch lieben?
      10 13 Melden
    • Dirk Leinher 21.03.2018 08:59
      Highlight Wenn man zu faul ist auf 1 oder 2 Dezimalstellen zu runden, gibt es halt Berechnungen im Promillebereich.
      0 1 Melden
  • kleiner_Schurke 18.03.2018 19:44
    Highlight WoW das DIE Überraschung schlechthin!
    116 14 Melden
  • pazüsen 18.03.2018 19:42
    Highlight Da kommt mir gerade ein alter DDR-Flüsterwitz in den Sinn:

    Im Innenministerium der DDR wurde eingebrochen. Der Polizeichef will sich selber um die wichtige Sache kümmern und ruft den Innenminister an: "Wurde etwas wichtiges gestohlen?" "Halb so wild" entgegnet dieser, "nur die Wahlergebnisse der nächsten 30 Jahre."
    135 13 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 18.03.2018 19:41
    Highlight Das ist eine fette Überraschung! Niemand hat wohl gerechnet das dieser unbekannte Putin gewählt wird!
    49 7 Melden
  • rabatt13 18.03.2018 19:40
    Highlight Oh was?
    37 5 Melden
  • Juliet Bravo 18.03.2018 19:30
    Highlight Oh - nicht 95%?
    44 8 Melden
    • DerTaran 18.03.2018 19:58
      Highlight Man will eine gewisse Glaubwürdigkeit wahren.
      53 9 Melden
  • manuel0263 18.03.2018 19:28
    Highlight Wer hätte das für möglich gehalten? Wenn der Wahlmodus nicht nochmals geändert wird, muss er 2024 wieder eine Runde aussetzen und eine Strohpuppe ins Amt setzen. 2030 geht's dann endlich weiter...bis 2042.
    46 3 Melden
  • amore 18.03.2018 19:28
    Highlight Eigentlich sollte man über diese Pseudowahl gar nicht berichten.
    50 10 Melden
  • Knety 18.03.2018 19:26
    Highlight Was für eine Überraschung 🙄
    33 4 Melden
  • Scaros_2 18.03.2018 19:22
    Highlight Putin bekommt von mir keine Glückwünsche.

    Die hat er schon vor Monaten bekommen,......... als die letzten Gegner via Gerichte etc. unschädlich gemacht wurden.
    40 12 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 18.03.2018 21:06
      Highlight Nur weil man es oft wiederholt, wirds nicht wahrer.
      18 51 Melden
    • Domsh 18.03.2018 21:53
      Highlight Das stimmt nicht, Putin hatte Gegner! Alles handverlesene Marionetten - echte Qualitätsarbeit!
      Man will sich schliesslich von den afrikanischen Diktatoren abheben.
      38 8 Melden
    • Gelöschter Benutzer 18.03.2018 22:13
      Highlight Scaros kann nichts dafür, er gibt lediglich das Narrativ der Westpropaganda wieder.
      Chli plump, aber am Stammtisch kann man damit schon punkten.
      14 47 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 18.03.2018 22:52
      Highlight Was kann eigentlich Putin dafür das seine Gegner schlecht sind? Das ist nicht seine Schuld. Wenn ihr Nawalny meint der wurde nicht zugelassen weil er öfters gegen das Gesetz verstossen hat.
      7 20 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.03.2018 00:26
      Highlight Während der Informant ...
      11 3 Melden
    • Z&Z 19.03.2018 06:25
      Highlight Mal eine verrückte Idee; angenommen, Putin geniesst in der Russischen Bevölkerung tatsächlich enormen Rückhalt (denkt an die Zaren, die Russen sind nicht unbedingt gegen dieses Regierungssystem) und wir bekommen nur die Nörgeleien von winzigen Randgruppen mit. Was würde das nun aussagen?
      11 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 19.03.2018 07:02
      Highlight Diese Idee ist nicht verrückt. Das ist so. Die Frage ist trotzdem müssig.
      8 1 Melden
    • Scaros_2 19.03.2018 07:14
      Highlight Natürlich hat der Typ Rückhalt. Der macht ja auch auf den Starken Mann der International Eier zeigt. Ich würde aber nicht sagen das es dem Volk ausserordentlich gut geht. Auch hat Putin mehr interessen an Aussenpolitik als Innenpolitische Themen anzustossen oder Reformen.
      6 2 Melden
    • Domsh 19.03.2018 08:04
      Highlight Es gab bei den Deutschen auch mal einen demokratisch gewählten, starken Mann der viel Rückhalt in der Bevölkerung hatte - jedenfalls einem grossen, nationalistisch denkenden Teil - weil er es endlich mal den “grossen“ anderen Staaten “zeigte“. Der wollte ebenfalls die Macht über Jahrzehnte nicht mehr abgeben und fing an Gebiete heimtückisch “zurückzuholen“.
      Gut ist das nicht...
      3 3 Melden
    • Z&Z 19.03.2018 08:19
      Highlight @Toerpe ist sie, ja. Aber mich nervt es einfach immer, wenn ich Kommentare lesen muss wie, gefakte Wahl, gezinkte Wahl usw. Kann ja auch sein, dass alles völlig nach demokratischen Standards passiert ist. Kann sein. Und nur die Ewiggestrigen, welche das Denken im Kopf haben Russland = Feind kommen da nicht dahinter. Wir sollten dieses Denken endlich mal ablegen, denn inzwischen steht China vor der Tür.
      1 4 Melden
    • Scaros_2 19.03.2018 10:14
      Highlight Klar, so zeug passiert bei uns ja auch bei jeder Wahl.

      https://www.watson.ch/International/Russland/471741546-Diese-7-Beispiele-zeigen--wie-die-russischen-Wahlen-manipuliert-wurden

      Man muss schon zugeben, dass die Russen noch nicht einmal die Blöse sich geben es zu verschleiern. Es wird einfach aktiv so gemacht. Was sollen die anderen Staaten auch sagen? Hier geht es um Innenpolitische Themen da kann das Ausland nur Protestieren aber nichts machen. Daher ist es den Russen auch egal. Sollen die nur Reden denken sie sich.
      4 3 Melden
    • Dirk Leinher 21.03.2018 09:03
      Highlight Ja, im Westen wird viel verschleiert, da sind die Russen wirklich ehrlicher korrupt.
      1 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 21.03.2018 15:41
      Highlight Ist ja auch eine Qualität "ehrlich korrupt". Bloss, wo genau finden Sie diese Ehrlichkeit?
      1 0 Melden

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