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Randale und Schlägereien – Zürcher Polizei lief in der Nacht auf Sonntag auf Hochtouren

Bei mehreren Auseinandersetzungen in der Nacht auf Sonntag in der Stadt Zürich sind mindestens vier Menschen erheblich verletzt worden. Zudem wurden mehrere Reisecars besprayt. Auch mit St.Galler Fussballchaoten mussten sich die Polizisten abmühen.



Kurz vor Mitternacht seien zwei Gruppen von je rund 20 Menschen am Sechseläutenplatz aufeinander losgegangen, teilte die Zürcher Stadtpolizei am Sonntag mit. Ein 15-Jähriger sei dabei durch einen scharfen Gegenstand am Hals verletzt worden und habe mit der Sanität ins Spital gebracht werden müssen.

Passanten auf dem Sechselaeutenplatz vor der Medienorientierung des Initiativkomitees

Ort des Geschehens: Sechseläutenplatz in Zürich. Bild: KEYSTONE

Kurz nach 1.30 Uhr habe eine Polizeipatrouille im Kreis 4 einen heftigen Streit zwischen vier Männern bemerkt. Nach der zuerst verbalen Auseinandersetzung seien plötzlich zwei Männer der Gruppe aufeinander losgegangen. Einer der Männer habe einen Gegner gegen eine Fensterscheibe gestossen, die dabei zu Bruch gegangen sei. Die Polizisten hätten Pfefferspray einsetzen müssen, um die Kontrahenten zu trennen. Zwei Männer im Alter von 26 und 29 Jahren seien verletzt worden und hätten ins Spital gebracht werden müssen.

Der Zürcher Kreis «Cheib». google maps

Kurz vor 04.00 Uhr habe eine Gruppe von rund zehn Personen ebenfalls im Kreis 4 eine Frau belästigt. Ein 26-jähriger Mann habe sich dazwischen gestellt, um die Frau zu schützen. Dabei sei er durch die Gruppe angegriffen und am Arm mit einem Messer verletzt worden. Den Angreifern sei die Flucht gelungen. Der Verletzte sei ins Spital gebracht worden.

Die Sachbeschädigungen an den Reisecars waren der Einsatzzentrale der Stadtpolizei nach 08.30 Uhr gemeldet worden. Die im Kreis 5 abgestellten Fahrzeuge seien versprayt worden. Eine Polizeipatrouille sei vor Ort ausgerückt, um mögliche Hinweise auf die Täterschaft abzuklären.

Randale nach FCZ-Spiel

Nach dem Fussballspiel FC Zürich gegen FC St. Gallen am Samstagabend in Zürich ist es zu Sachbeschädigungen und einem Scharmützel zwischen St. Galler Fans und der Stadtpolizei gekommen. Drei Polizeifahrzeuge und zwei Busse der Verkehrsbetriebe wurden beschädigt.

Wie die Kantonspolizei Zürich am Sonntag mitteilte, wurden nach Spielende die Fans des FC St. Gallen mit mehreren Bussen der Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich zum Extrazug am Bahnhof Altstetten gebracht. Dabei wurden bei zwei Bussen mehrere Scheiben beschädigt. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken.

Nicht das erste Mal, dass sich die St.Galler nicht zu benehmen wissen:

Am Bahnhof Altstetten bestiegen die Fans den Extrazug. Unvermittelt verliessen mehrere vermummte Personen den Zug dann wieder und griffen die anwesende Polizei durch Würfe von Steinen, Flaschen und Böllern an. Ebenfalls wurden die Einsatzkräfte mit Farbkugeln beschossen.

Die Polizei setzte Gummischrot und Reizgas ein. Drei Einsatzfahrzeuge der Stadtpolizei wurden durch Steinwürfe beschädigt. Auch an der Infrastruktur des Bahnhofs entstanden Sachschäden in noch unbekannter Höhe. (bal/sda)

Aktuelle Polizeibilder: Kollision mit Reisecar in Aarburg

Krawalle: 10 Polizisten verletzt

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51
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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dorfne 27.05.2019 07:44
    Highlight Highlight Schafft die Nachtzüge wieder ab. Dann müssen sich die Jungs um Mitternacht auf den Heimweg machen, bevor sie vor lauter Überdruss, Alkohol und andern Drogen ausflippen.
    • Undnär 27.05.2019 08:06
      Highlight Highlight Es sind im Fall nicht immer die jungen sind 30plus dabei
    • Simsalabum 27.05.2019 10:07
      Highlight Highlight Weisst du viele viele mehr dann nach Konsum von Alkohol und Drogen fahren würden?
    • AdiB 27.05.2019 10:38
      Highlight Highlight Ich nutze auch den nachtzug wenn ich am wochenende aus bin. Sehe es nicht ein wieso ich ein auto nehmen muss, wenn ich mit dem zug gleich lange habe wie mit dem auto. Dafür muss ich mit dem zug kein parkplatz suchen und auch muss ich nicht daraif achten was und wieviel ich konsumiere.

      Ps: ich bin über 30, kann man nicht mehr als jung bezeichnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 27.05.2019 06:11
    Highlight Highlight Ich sehe nicht ein, warum wir braven Steuerzahlerinnen und Steuerzahler den überbezahlten Profisport via Unterstützung von Stadionbau und –betrieb und Übernahme von Sicherheitskosten subventionieren sollen, vor allem wenn wir sehen, dass sich die Hooligans immer wieder aufs Dach geben. Was soll daran von öffentlichem Interesse sein?
  • STERNiiX 26.05.2019 23:27
    Highlight Highlight Wieso wurden denn die St.Galler mit den Bussen an den Bahnhof gebracht? Nein, keine wertende Frage, bin mir nur gewohnt dass man zurückläuft.
    Ach und respekt an den 26 jährigen. Edle Ritter gibts leider nur noch selten. 👍
  • Eskimo 26.05.2019 18:12
    Highlight Highlight Die Zürcher wollen das so....
  • sherpa 26.05.2019 17:01
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • P. Meier 26.05.2019 14:21
    Highlight Highlight Wo bleibt jetzt die medienwirksame Empörung über die Randale der Fussballfans? Den Vereinen und dem Verband ist es wieder absolut egal, da die Vorfälle ja nicht im Stadion statt fanden. Zum Glück gibt es nächstes Jahr nur die Hälfte von Spielen mit Teilnahme von Randaletouristen in Extrazügen.
  • MilfLover 26.05.2019 14:04
    Highlight Highlight „Brudi, han de Lohn übercho. Shisha Öpfel gaht uf mich.“
    „Fix Brudi.“
    „Nachher Langstrass go schlegle.“
    „Fix Brudi.“
    • WickedPanda 26.05.2019 15:46
      Highlight Highlight Kulturbereicherung at its finest...
    • JaneSodaBorderless 26.05.2019 15:48
      Highlight Highlight Ich tippe eher auf Koks wie Shisha.
    • Im Diskurs Versunken 26.05.2019 16:06
      Highlight Highlight "Niewiederfaschismus" aber ein paar Brudiclichés auf Watson posten. Hmm, Rassismus fängt zu Hause an.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Coffeetime 26.05.2019 13:58
    Highlight Highlight Also langsam frage ich mich, ob diese Randalierer nicht irgendwo in ein Kriegsgebiet gesendet werden sollten... mal ein Weile auf einer Sanitätsstation arbeiten. Denen vergeht dann sicher die Lust auf dieses Kriegsgehabe. 🤔
    • Undnär 26.05.2019 16:42
      Highlight Highlight Steinbruch mit kette am Bein arbeiten bis zur Vernunft..
    • dorfne 27.05.2019 07:47
      Highlight Highlight Das sollte die Sommerferien kosten. Ein Schnellgericht sollte diese Jungs zu 120 Sozialstunden verknurren.
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 26.05.2019 13:51
    Highlight Highlight Zum Glück binni en Schach hooligan und nöd es tubeli vom fc güllä ^_^
  • gjonkastrioti 26.05.2019 13:45
    Highlight Highlight Ich frage mich immer: Müssen wir solche Leute ins Spital bringen und verarzten lassen?
    • dä dingsbums 26.05.2019 14:46
      Highlight Highlight Super Idee, Einstein.

      🤦‍♂️
    • gjonkastrioti 26.05.2019 15:08
      Highlight Highlight Auf jeden Fall habe ich grossen Respekt vor den Ärzten und Krankenpflegern, die solche Typen im Spital behandeln. Ich könnte es nicht.
    • Na_Ja 26.05.2019 15:22
      Highlight Highlight Und wer entscheidet, wem geholfen wird? Weil die Polizei und Sanitäter bei teilweise Schwerverletzten ja so viel Zeit haben zu ermitteln, wer jetzt Täter und wer Opfer ist... http://n
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gogl Vogl 26.05.2019 13:32
    Highlight Highlight Respekt für den 26 jährigen Mann, der sich einen Stich für die Menschenwürde einer Dame eingefangen hat. Zivilcourage riskiert heute kaum jemand.
    • DemonCore 26.05.2019 15:01
      Highlight Highlight Das ist eben der echte Mann. Setzt sich ein für alle, vor allem für die schwachen. Auch wenn dauernd auf seinem Geschlecht als ganzes rumgehackt wird und er gesetzlich diskriminiert wird.
    • TheOnlyZeus 26.05.2019 16:17
      Highlight Highlight Ist schon sehr nobel. Würde aber mal meinen, dass das eine Situation bei der man niemanden einen Vorwurf machen kann der nicht eingreift - gegen 10 Typen kann man kaum was ausrichten.

      Aber sicher mal sicherstellen, dass die Polizei alarmiert ist.
    • Knety 26.05.2019 18:17
      Highlight Highlight Toxische Männlichkeit eben.*ironie*
    Weitere Antworten anzeigen
  • Calvin Whatison 26.05.2019 13:27
    Highlight Highlight und die Nächte werden noch wärmer.! 🤦🏻‍♂️
  • grandvlad 26.05.2019 13:23
    Highlight Highlight Wahre Worte: Sport ist Mord....
  • malu 64 26.05.2019 13:18
    Highlight Highlight Wäre das in Bern passiert wäre die Reitschule schuld! Aber da es nur Fußballfans sind und eine andere Gesinnung haben, wird es als selbstverständlich beachtet, dass man ein bisschen Flaschen, Steine, Böller und Pyros auf die Bullen schmeißt.
    • Lowend 26.05.2019 15:59
      Highlight Highlight Mir fehlt das orchestrierte Geschrei der rechten Wutbürger gar nicht, die jetzt fordern müssten, alle Zürcher Fussballclubs oder gleich die ganze Stadt Zürich zu schliessen und alle Randalierer in‘s KZ zu schicken.
    • Selbst-Verantwortin 26.05.2019 16:28
      Highlight Highlight In beiden Fällen sind nur geistige 🦠 Amöben beteiligt.
      Und in beiden Fällen sollten die Institutionen, welche zuwenig dagegen tun (Vereine, Reitschule) und darum mitverursachend sind, in die Pflicht genommen oder geschlossen werden.
      Aber keine Ahnung, warum du hier die Reitschule zum Thema machst.
    • Bobo B. 26.05.2019 16:30
      Highlight Highlight Sinnloser Kommentar. Das kannst du doch ganz bestimmt besser...oder vielleicht doch nicht?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Knety 26.05.2019 13:04
    Highlight Highlight Quo vadis Turico?
  • Toerpe Zwerg 26.05.2019 13:00
    Highlight Highlight Alkohol
    • dmark 26.05.2019 13:17
      Highlight Highlight Wahrscheinlich - gepaart mit einer labilen geistigen Haltung durch permanente Bildungsverweigerung im Gruppenrausch.
    • Ich_bin_ich 26.05.2019 13:21
      Highlight Highlight Der liebe Alkohol und sonstige Drogen
      Aber, als der Artikel über die Drogenstatistik vor einiger Zeit veröffentlicht wurde, waren ja die meisten Kommentarschreiber der Meinung, Suchtmittel brauche es ja ab und an zur Entspannung und um Spass zu haben.

      Also das letzte Wochenede in Zürich hört sich gemäss Artikel wirklich entspannt, spassig an. Respekt.
    • Cas 26.05.2019 14:19
      Highlight Highlight Und Dummheit
    Weitere Antworten anzeigen
  • Harvey Dent 26.05.2019 12:58
    Highlight Highlight Sollte nun jedem klar sein, dass in jeder Fankurve grenzdebile Gewaltfetischisten zu finden sind. Ein gesellschaftliches Problem also. Man ‘wünscht’ sich die Hooliganzeit zurück. Die hatten wenigstens noch etwas Moral, Ehre, Kodex und Stil. Jedenfalls musste sich niemand vor Hools fürchten, wenn er als normaler Fan an ein Spiel gegangen ist.
  • Posersalami 26.05.2019 12:50
    Highlight Highlight Kann man Taser nicht so bauen, dass sie über 50-60m von Scharfschützen eingesetzt werden können? Oder kann man die nicht mit Farbe „markieren“ um sie dann 2-3 Tage später Zuhause festzunehmen?

    Ich habe 0 Verständnis für diese Art von Verhalten! Jeder Fr Schaden an Zügen oder Bahnhöfen müsste von den Verursachern abgearbeitet werden! Dafür müsste man sie erstmal schnappen..
    • DemonCore 26.05.2019 15:04
      Highlight Highlight Die Chemie kann einiges. Solche Farben könnte man schon herstellen. Sind nicht sehr gesund, aber das ist bei Hooligans ja nicht das Hauptproblem.
    • kettcar #lina4weindoch 27.05.2019 07:42
      Highlight Highlight Ich stell mir so Buttersäurekapseln vor, die geschossen werden können und den getroffenen 2-3 Tage zum Himmel stinken lassen :)

Mann drückt Zürcher Polizistin brennende Zigarette ins Gesicht

Ein 45-jähriger Mann hat am Dienstagmittag eine Zürcher Verkehrspolizistin angegriffen und ihr eine brennende Zigarette ins Gesicht gedrückt. Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.

Die Polizistin war wegen eines Verkehrsunfalls zum Hauptbahnhof gerufen worden. Als sie nach Abschluss des Falles auf ihr Motorrad steigen wollte, wurde sie vom Angreifer von hinten angesprochen und beleidigt. Als sie sich zu ihm umdrehte, drückte ihr der Mann plötzlich eine brennende Zigarette ins Gesicht.

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