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epa06891500 French player react with the trophy after winning the FIFA World Cup 2018 final between France and Croatia in Moscow, Russia, 15 July 2018.

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Frankreich, der verdiente Weltmeister! Bild: EPA/EPA

Der grosse Taktik-Vergleich – was die WM von der absoluten Weltspitze trennt

Klopp'sches Pressing, Guardiolas Positionsspiel: Viele der besten Klubmannschaften zeichnen sich durch prägnante Merkmale aus. Was ist davon bei der WM zu sehen – und was fehlt? Eine Analyse.

16.07.18, 06:28

Danial Montazeri, Moskau / spiegel online



Ein Artikel von

Nirgends ist der Fussball so hochklassig wie in den K.-o.-Runden der Champions League, heisst es. Wer gesehen hat, wie der FC Liverpool in diesen Spielen gegen den Ball arbeitete oder Bayern München sich Chancen erspielte, wird kaum widersprechen.

Ganz so einfach ist es nicht:

Taktiktrends werden im Klubfussball entwickelt, dort, wo Trainer täglich mit ihren Teams arbeiten. Bei Nationalmannschaften kommen sie erst später an. Pressing, Positionsspiel, Gegneranpassungen – was davon gab es bei dieser WM zu sehen? Ein Überblick.

Der Kommentar zum Titel:

Gegner jagen und lenken

Woher kennt man es?

Wer mal ein Spiel einer von Jürgen Klopp trainierten Mannschaft gesehen hat, ahnt, worum es geht. Auch Pep Guardiola lässt seine Spieler den Gegner jagen, es fällt nur nicht so auf, weil seine Teams anschliessend viel länger den Ball halten.

Während Guardiola auf Angriffspressing setzt, also das Anlaufen des gegnerischen Spielaufbaus schon tief in dessen Hälfte, greifen Klopp-Teams meist noch etwas tiefer an. Sie verstehen es hervorragend, bestimmte Zonen zu versperren und zugleich bewusst andere bewusst freizulassen. Gepaart mit dem richtigen Anlaufverhalten werden Gegenspieler gezielt in Räume gelenkt. Dann folgt die Balleroberung.

Manchester City's coach Pep Guardiola, right, and Liverpool's coach Juergen Klopp, left, attend the English Premier League soccer match between Manchester City and Liverpool at the Etihad Stadium in Manchester, England, Saturday, Sept. 9, 2017. (AP Photo/Rui Vieira)

Klopp und Guardiola – die Taktikfüchse schlechthin. Bild: AP/AP

Und bei der WM?

Beim FC Liverpool benötigte Klopp wenige Monate, um das Team erfolgreich pressen zu lassen. «Wenige Monate» – diese Zeit hat nicht jeder WM-Teilnehmer. Mannschaften aber, die seit Jahren mit demselben Trainer arbeiten, hätten dieses Element einstudieren können.

Das taten aber nur die wenigsten. Die meisten Teams verteidigten zwar gut organisiert, mit kurzen Abständen unter den Spielern und ohne Stürmer, die nicht mit nach hinten arbeiten. Meist wurden gegnerische Spieler aber nur gedeckt, nicht gelenkt. Und hohes Pressing war die Ausnahme.

Das ging nicht auf:

Positionsspiel

Woher kennt man es?

Das Positionsspiel stammt aus der holländischen Schule, wurde in den vergangenen Jahren aber vor allem mit Spaniens Fussball, insbesondere dem FC Barcelona verbunden. Auch Bayern München beherrscht es. Manchester City wurde mit dieser Spielweise jüngst englischer Meister.

Das Positionsspiel soll das Chaos im Ballbesitz systematisieren. Einer Mannschaft werden Zonen zugewiesen, die je nach Spielsituation besetzt sein müssen. Der Sinn: Der Vorteil freier Bewegungen auf dem Platz – nämlich Verwirrung beim Gegner zu stiften – soll beibehalten werden ohne die Nachteile zu übernehmen – nämlich, dass eigene Positionen unbesetzt bleiben und der Spielfluss ins Stocken gerät (und schlimmstenfalls der Ball verloren geht). Im Erfolgsfall wirkt die Mannschaft organisch, alles ist im Fluss – und verdammt schwer zu verteidigen.

Spain's Andres Iniesta, center challenges for the ball with Russia's Mario Fernandes during the round of 16 match between Spain and Russia at the 2018 soccer World Cup at the Luzhniki Stadium in Moscow, Russia, Sunday, July 1, 2018. (AP Photo/Victor R. Caivano)

Andrés Iniesta – er und Isco tanzten gegen Russland zu oft aus der Formation. Bild: AP/AP

Und bei der WM?

Positionsspiel klingt kompliziert. Ist es auch. Daher ist es verständlich, dass nur wenige Nationalmannschaften darauf bauen. Wer aber zwangsläufig auf hohe Ballbesitz-Anteile kommt, weil sich seine Gegner hinten reinstellen, hat mit diesem Mittel gute Chancen, Ballbesitz in Siege zu verwandeln.

Spanien und Deutschland versuchten sich daran, in zarten Ansätzen etwa auch England. Top-Niveau erreichte keines dieser Teams. Die Engländer kamen bei Ballbesitz nicht über ihre Ansätze hinaus. Bei Spanien verabschiedeten sich zu viele Spieler aus ihren Positionen, weil sie sich den Ball aus der eigenen Defensive abholen wollten. Bei Deutschland waren es einzelne Spieler, die ihre Aufgaben nicht erfüllten – und schon zerbröselte das ganze System.

» Die grosse Taktik-Analyse zu Weltmeister Frankreich.

Anpassungen an den Gegner

Woher kennt man sie?

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, als Guardiola Bayern-Trainer war und wir Zuschauer bis zum Anpfiff darüber im Unklaren blieben, wie die Mannschaft spielen würde? Formation, Spielerrollen, das änderte sich wöchentlich. Grundlage für die Anpassungen war das Scouting. Tendiert der gegnerische Innenverteidiger dazu, seine Position zu halten oder rückt er heraus? Solche Überlegungen bestimmten die eigene Taktik mit.

Mexico's Edson Alvarez celebrates after his team won the group F match between Germany and Mexico at the 2018 soccer World Cup in the Luzhniki Stadium in Moscow, Russia, Sunday, June 17, 2018. (AP Photo/Matthias Schrader)

Mexiko jubelt im Vorrundenspiel gegen Deutschland. Bild: AP/AP

Und bei der WM?

Kurz nach Turnierbeginn sprach Mexikos Trainer Juan Carlos Osorio einen DER Sätze dieser WM, als er sagte, er und sein Team hätten bereits vor einem halben Jahr ihren Plan fürs Spiel gegen Deutschland ausgetüftelt. Mexiko gewann 1:0, die Deutschen schieden wenige Tage später aus.

Es gab bei der WM viele Beispiele für gelungene Anpassungen an die Spielweise des Gegners. Wie Mexiko hatte sich auch Belgien einen klugen Plan zurechtgelegt, um im Viertelfinal gegen Brasilien nach Balleroberungen Konter durch die gegnerischen Formationslücken zu fahren. Russland veränderte seine Pressinghöhe je nach Gegner und war insbesondere gegen Spanien gut eingestellt. Demgegenüber stehen aber auch Mannschaften, die sich vor allem auf einige einstudierte Mechanismen verliessen. Wie zum Beispiel England.

Diese Taktik ist nie ausser Mode:

Gegenpressing

Woher kennt man es?

Die Geschichte des Fussballs ist voll von Trainern, die mit ihren Ideen das Spiel veränderten. Valery Lobanovsky und später Arrigo Sacchi gelten zum Beispiel als Erfinder und Perfektionierer der Raumdeckung, die in den 70er- und 80er-Jahren die Art prägten, wie Mannschaften verteidigen. Mittlerweile sei im Fussball alles erfunden worden, was es zu erfinden gebe, heisst es.

Die letzte strukturelle Neuerung wird Guardiola zugeschrieben: das Gegenpressing. Sein FC Barcelona gilt zumindest als jene Mannschaft, die vor zehn Jahren als erste konsequent und auf hohem Niveau Gegenpressing praktizierte. Das heisst, dass nach Ballverlusten nicht der Weg zum eigenen Tor gesucht wurde, sondern der nach vorne: zum Gegenspieler. Der Sinn: Konterunterbindung durch sofortiges Pressing.

England's Marcus Rashford fights for the ball with Croatia's Sime Vrsaljko and Dejan Lovren, right, during the semifinal match between Croatia and England at the 2018 soccer World Cup in the Luzhniki Stadium in Moscow, Russia, Wednesday, July 11, 2018. (AP Photo/Thanassis Stavrakis)

Hartnäckig! Die Engländer wussten im WM-Halbfinal teilweise gar nicht, wie ihnen geschah. Bild: AP/AP

Und bei der WM?

Während es vor vier Jahren, bei der WM in Brasilien, längst nicht alle Teams koordiniert ins Gegenpressing gingen, gab es diesmal kaum eine Mannschaft, die darauf verzichtete. Auf besonders hohem Niveau praktizieren das die vier Halbfinalisten – England, Belgien, Kroatien und Frankreich.

Der zweite Stern für Frankreich: Alle Fussball-Weltmeister

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hans der Dampfer 16.07.2018 13:22
    Highlight Die Mentalität und Aufopferungs Wille spielt auch eine grosse Rolle sonnst wären Teams wie Kroatien oder Schweden nie so weit gekommen. Frankreich hat einen guten Mix gefunden aus all den Punkten gepaart mit einem sehr guten Team mit viel Qualität aber ein Spielstil wie Spanien 2010 oder Deutschland 2014 hatten sie per se nicht. Trotzdem haben sie, wenn man Quali und alles dazu nimmt, verdient gewonnen. Im November 2015 hat Frankreich gegen Deutschland das Prestigeduell souverän gewonnen. Da war schon klar das mit denen zukünftig zu rechnen ist.
    2 1 Melden
  • Jaspar Stupan 16.07.2018 11:53
    Highlight Das was hier beschrieben wird ist in anderen Sportarten seit Jahrzehnt "normal" und im Fussball werden sie als etwas neues gefeiert. Die Engländer stellen sich in Formation auf nach Freistössen und laufen ein System, wow! Der Fussball hinkt taktisch / technisch den anderen Sportarten um Jahr hinterher und technische Dinge wie Videobeweis werden seit Jahren in fast allen Sportarten als "normal" angeschaut und der Fussballer denkt, hej, das ist jetzt aber jetzt etwas neues und es immer am Anfang einfach schlecht, weil es der durchschnitts Fussballer/Fan nicht versteht, zu kompliziert!
    8 25 Melden
    • greeZH 16.07.2018 12:05
      Highlight Blödsinn. Welche Sportarten sollen das sein welche dem Fussball Jahre voraus sein sollen?
      15 3 Melden
    • Pegi9999 16.07.2018 12:33
      Highlight @greeZH

      Eishockey
      8 15 Melden
    • Jaspar Stupan 16.07.2018 14:05
      Highlight Es ist nicht nur Eishockey. Basketball, Handball, Volleyball, Football usw. Alle diese Sportarten entwicken sich, Regeln werden angepasst. Es werden techn. Hilfmittel genutzt. Nur der Fussball hat im Prinzip die gleichen Regeln wie 1863 und wenn was neues kommt sind die Leute überfordert weil sie es nicht verstehen und ausser Fussball nichts kennen. Fussball ist so beliebt weil es sehr "simpel" ist.Es gibt Dinge über die man im Fussball tagelang redet die wären in anderen Sportarten nicht mal eine Diskussion wert weil so einfach. z.B Abseits oder Rückpass zum Goalie.
      9 1 Melden
  • manolo 16.07.2018 07:04
    Highlight und was bleibt übrig, wenn man die Taktik von Petkovic mit den oben erwähnten gegenüber stellt? mit seinem sterilen Steinzeitspiel, das seit anfang nie angepasst und
    weiterentwickelt wurde ist kein Blumentopf zu gewinnen!
    67 37 Melden
    • Pascal Mona 16.07.2018 08:34
      Highlight Und das Ausscheiden kann ja gar nicht mit dem einfach schlechteren Spielermaterial erklärt werden?! Spielen Shaqiri und Co. wirklich tragende Rollen in grossen Klubs? Bis auf Sommer haben wir keine Weltklasse Spieler. Von den Viertelfinalisten war ein einziger schlechter besetzt (die euphorisierten Russen) als die Schweiz (die Schweden schätze ich +/- gleich “stark“ ein). Die Taktik ist eher das kleinste Problem unserer Nati...
      34 41 Melden
    • Eifach öpis 16.07.2018 12:28
      Highlight @pascal: also xhaka spielt eine Hauptrolle bei Arsenal und gehört somit auch in die Kategorie Weltklasse. Er hat so viele Pässe gespielt, wie kein Spieler in der Premier League es jemals tat. Solche Rekorde brechen nur Schlüsselspieler.
      11 5 Melden
    • Pascal Mona 16.07.2018 14:31
      Highlight Naja über Einzelheiten kann man sich streiten... Für mich ist Arsenal kein absoluter Top-Klub (mehr). Zudem sind halt sehr viele von Xhakas Pässen Alibipässe, welche zwar sicher ankommen aber sehr wenig bringen. Ich sähe Xhaka bei keinem der Halbfinalisten in der Startelf... auch bei den Viertelfinalisten bei Maximum zwei.. aber nur meine Meinung.
      4 0 Melden
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