DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Silvan Hefti (links) freut sich mit Torschütze Meschack Elia über den Treffer zum 1:1.
Silvan Hefti (links) freut sich mit Torschütze Meschack Elia über den Treffer zum 1:1.Bild: keystone

Wende nach der Pause – YB schlägt Luzern und ist neuer Leader

Drei Tage nach der bitteren Niederlage in der Europa League gegen die Roma kehrten die Young Boys in der Super League in die Erfolgsspur zurück. Gegen den FC Luzern siegte der Meister und Cupsieger nach Rückstand 2:1 und übernimmt die Tabellenspitze.
25.10.2020, 18:1125.10.2020, 20:40

Die Berner beherrschen den Rollentausch zwischen Europacup und Meisterschaft offenbar gut. Am Donnerstag hatte das Team von Gerardo Seoane gegen die AS Roma, den Gruppenfavoriten der Europa League, nach einer Führung die Partie mit 2:1 verloren.

Drei Tage später gaben die Berner im leeren Wankdorf-Stadion selber den Spielverderber und drehten das Spiel nach einem frühen Rückstand. Meschack Elia (58.) und Jean-Pierre Nsame (69.) trugen sich bei der verdienten Wende als Torschützen ein.

Jean-Pierre Nsame trifft per Kopf zum 2:1.
Jean-Pierre Nsame trifft per Kopf zum 2:1.Bild: keystone

YB hätte sich gegen das noch sieglose Luzern einen weitaus weniger nervenaufreibenden Abend bescheren können. Der spätere Siegtorschütze Jean-Pierre Nsame verpasste nach einem ersten von mehreren Fehlern des Luzerner Neuzuzuges Alex Carbonell das 1:0 nach wenigen Sekunden knapp.

Auch in der Folge schien die Partie für den Meister und Cupsieger den gewohnten Gang zu nehmen, bis die 18. Minute das Spielgeschehen auf den Kopf stellte. YB-Verteidiger Jordan Lefort traf bei einer Abwehraktion im eigenen Strafraum das Bein von Stefan Knezevic, den fälligen Penalty nutzte Marvin Schulz zum 1:0.

Dass YB letztlich bis zur 69. Minute auf die vollendete Wende warten musste, lag in erster Linie an Luzerns Goalie Marius Müller. Der Deutsche bewahrte das Team von Fabio Celestini mit mehreren guten Paraden vor einer weitaus höheren Niederlage. «Ohne ihn hätte das Spiel heute auch 1:4, oder 1:5 für YB enden können», sagte Luzerns Mittelfeldspieler Varol Tasar gegenüber Blue zu Müllers Leistung.

Loris Schaub und sein FC Luzern kämpften wacker, warten aber noch immer auf den ersten Saisonsieg.
Loris Schaub und sein FC Luzern kämpften wacker, warten aber noch immer auf den ersten Saisonsieg.Bild: keystone

Young Boys - Luzern 2:1 (0:1)
Keine Zuschauer. - SR Schärer.
Tore: 19. Schulz (Foulpenalty) 0:1. 58. Elia (Nsame) 1:1. 69. Nsame (Moumi Ngamaleu) 2:1
Young Boys: Von Ballmoos; Hefti, Lustenberger, Zesiger, Lefort (57. Maceiras); Sulejmani (57. Fassnacht), Aebischer (70. Gaudino), Camara, Moumi Ngamaleu; Elia (70. Siebatcheu), Nsame (85. Rieder).
Luzern: Müller; Schulz (46. Frydek), Alves, Knezevic, Sidler; Carbonell (82. Emini), Ndenge; Tasar (75. Alounga), Schaub, Ugrinic; Sorgic (65. Ndiaye).
Bemerkungen: Young Boys ohne Sierro (gesperrt), Lauper, Martins, Petignat und Spielmann (alle verletzt). Luzern ohne Binous, Burch, Owusu, Grether, Schürpf und Schwegler (alle verletzt). Verwarnungen: 32. Carbonell (Foul). 45. Tasar (Foul). 60. Camara (Foul). 85. Nsame (Spielverzögerung). (sda)

Die Tabelle

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Torschützenkönige in der Schweiz seit 1990

1 / 31
Die Torschützenkönige in der Schweiz seit 1990
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Betrinken und Beklagen mit Quentin

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Alex Frei ist für Basel eine vorzügliche Wahl – hiesse der Präsident nicht David Degen
Alex Frei führt den FC Winterthur in die Super League und wechselt darauf zu seinem Sehnsuchtsklub Basel. Das verspricht höchste Unterhaltung. Weil der grosse, starke Mann beim FCB, David Degen, gerne in die Arbeit des Trainers reinfunkt.

Alex Frei hat in seinem Leben schon viele richtige Entscheidungen getroffen. Beispielsweise im November 2019. Es war richtig, dass er das Angebot aus Hannover abgelehnt hat und beim FC Basel geblieben ist. U18 statt 2. Bundesliga, das muss man sich mal geben. Frei verzichtete auf den Karrieresprung. Auch, weil er die Gefahr erkannte, sich in diesem chaotischen Umfeld die Karriere nachhaltig zu beschädigen.

Zur Story