SRF-Arena
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James Foley, Sprecher Republican Overseas Switzerland, in der Rassismus-«Arena». screenshot: srf

Trump-Fan entlarvt sich in der Rassismus-«Arena» selbst – und lässt alle ratlos zurück

«Jetzt reden wir Schwarzen» – der Titel der SRF-«Arena» brachte Moderator Sandro Brotz bereits vor der Sendung viel Kritik ein. Nicht etwa wegen des Themas, sondern aufgrund der Auswahl der Gäste. Einer eckte besonders an.



Treffen sich eine SP-Nationalrätin, ein Trump-Anhänger, eine Polizistin und ein Comedian zu einer Diskussion über Rassismus … Was ein bisschen klingt wie der Anfang eines Witzes, trug sich am Freitagabend so im Fernsehstudio im Leutschenbach in Zürich zu. Schon Stunden vor der «Arena»-Sendung war mächtig Feuer unter dem Dach.

SRF-Moderator Sandro Brotz wollte das Thema der Sendung dem Rassismus in unserer Gesellschaft widmen. Unter dem Titel «Jetzt reden wir Schwarzen» lud er Samira Marti, James Foley, Andrea Geissbühler und Kiko in seine «Arena» ein. Das Problem dabei: Drei dieser Hauptgäste sind weiss, einer schwarz.

Das kam bei Vertreterinnen und Vertretern der schwarzen Community in der Schweiz nicht gut an. Auf den sozialen Medien und in Chats riefen sie zum Boykott der Sendung auf. Die Künstlerin und Aktivistin Brandy Butler empörte sich auf Instagram: «Der einzige schwarze Hauptrepräsentant in der Runde ist ein unpolitischer Komiker.»

Auf Twitter verteidigte sich Brotz: «In der «Arena» sind drei Schwarze eingeladen. Hinzu kommen zugeschaltet Manuel Akanji und ein weiterer Schwarzer. Es ist nicht so, dass drei der vier geladenen Gäste weiss sind. Als Moderator garantiere ich für eine faire Debatte.» Ein hohes Versprechen, dass Brotz da machte. Und es heisst zwar, im Nachhinein ist man immer klüger, aber eigentlich hätte schon da klar sein sollen: In dieser Konstellation ist eine gewinnbringende Debatte über dieses eigentlich so wichtige Thema zum Scheitern verurteilt.

Warum, zeigte sich bereits nach wenigen Minuten. Die SVP-Nationalrätin und Polizistin Andrea Geissbühler fand, die Schweiz habe kein Problem mit Rassismus. Vielmehr gebe es verschiedene Gruppen, die gleichermassen von Diskriminierung betroffen seien. Dazu gehören auch SVP-Politiker und Polizisten. Sie habe schon viele schlimme Erfahrungen machen müssen, nur weil sie SVP-Politikerin sei. Das Problem seien die respektlosen Menschen in diesem Land und dagegen müsse man vorgehen. «Ich nenne das nicht Rassismus, sondern Respektlosigkeit.»

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Auch James Foley, der Sprecher der US-Republikaner in der Schweiz, wartete mit einer eigenen Vorstellung davon auf, was Rassismus ist und was dieser für schwarze Leute bedeutet. Er erklärte, Schwarze seien nicht die einzigen, die von Rassismus betroffen seien. Es gebe auch asiatische, türkische und andere Personen, die diskriminiert würden. Doch mit ihren «Black Lives Matter»-Demonstrationen würden Schwarze nun das Thema kapern, aufblasen und so tun, als gehe es nur um sie.

Dieses Statement machte SP-Nationalrätin Samira Marti wütend: «Hier vorne stehen drei von vier Leute ohne Rassismus-Erfahrungen. Was wollen jetzt Sie eine eigene Rassismus-Definition aufbringen und relativieren?» Sie habe sich schwer damit getan, in diese Sendung zu kommen, so Marti. «Aber ich bin hier, weil ich als weisse Schweizerin selbstreflektiert und selbstkritisch über Rassismus nachdenken muss.» Das sei aber nicht möglich, wenn man rassistische Erfahrungen ständig kleinreden wolle.

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Damit traf Marti den wunden Punkt dieser Sendung. Dass es strukturellen Rassismus in der Schweiz gibt, das ist unbestritten, dazu gibt es unzählige Studien und Forschungsberichte. Das betonte auch Moderator Brotz in seiner Sendung. Und doch ist der Umgang damit, gerade der Umgang von weissen Personen, nach wie vor sehr unbeholfen. Es wird negiert, abgestritten, beschwichtigt. Marti brachte es auf den Punkt:

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Doch die Studiogäste diskutierten weiter am Thema vorbei. Da halfen auch die Voten von Comedian Kiko wenig. Er widersprach sich, seine Aussagen blieben oft diffus, gar etwas wirr. Als schwarzer Mann in der Schweiz wisse er, was Rassismus bedeute, er habe es selbst erlebt. Aber er wolle nicht demonstrieren gehen für «Black Lives Matter». Er setze sich auf seine eigene Art für Schwarze ein und er wehre sich gegen Rassismus, weil er sich nichts gefallen lasse. «Aber ich gehe nicht raus und heule rum wegen kleinen Sachen. Wenn ich rausgehe mit dem Gedanken, dass die ganze Welt rassistisch ist, dann passiert es mir auch.» Man könne Rassismus auch erfinden, wenn man ihn zu sehr suche.

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Marti entgegnete, bei den «Black Lives Matter»-Demonstrationen wolle man einzig darauf aufmerksam machen, dass es ein Problem mit Rassismus gebe und dass man dieses lösen müsse. Dass diese simple Forderung schon eine so grosse Provokation darstelle, zeige doch, dass die Schweiz ein Sensibilitätsproblem habe und eine Bildungslücke. «Die Schweiz hat eine koloniale Vergangenheit, das weiss kein Mensch in diesem Land.»

Damit versuchte Marti abermals die Diskussion zu retten, die mehr und mehr zu einer Show von Selbstdarstellern verkam und in der kaum jemand einen sinnvollen Beitrag zur Lösung des Problems beitragen wollte. Da nützte auch der Kniff, mit der Brotz die Misere abzuwenden versuchte, wenig. Kurz vor Ende der Sendung bat er die beiden Zaungäste, die bis dahin in der hinteren Reihe verweilen mussten, nach vorne. Geissbühler und Marti mussten ihre Plätze räumen und mit Gabriella Binkert, Präsidentin der SVP Val Müstair und Angela Addo, Juso-Mitglied und Mitorganisatorin der «Black Lives Matter»-Demonstrationen, standen nun zwei schwarze Personen mehr im Vordergrund – zumindest für die verbleibenden 15 Minuten der Sendung.

Brotz fragte: «Ist die Diskussion eine andere, wenn mehr Schwarze im Fokus stehen. Ist das eine andere Sendung, jetzt da Sie da vorne stehen?» Auf jeden Fall, fand Addo. Der Titel der Sendung sage es ja bereits: Jetzt sprechen mal die Schwarzen. Sie komme anders zu Wort wenn sie hier vorne stehe.

«Alles nur warme Luft um nichts», fand der Trump-Anhänger Foley, der als einzige weisse Person weiterhin mit den drei Schwarzen vorne stehen bleiben durfte. Nein eben nicht, entgegnete Addo. Aber es sei ja klar, dass er, der zuoberst an der Ernährungskette stehe, so denke. Gerade deswegen sei es so wichtig, dass man denen zuhöre, die unten stehen. «Hören Sie uns!», forderte sie ihn eindringlich auf.

Und Foley? «Sie haben nicht das Recht, nicht beleidigt zu werden. C’est la vie.» Ja, was soll man dazu denn noch sagen?

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nachthafenwärter 14.06.2020 00:37
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach der perfekte Moment für Brotz, um festzustellen, dass er für die Arena nicht das Format hat, und mit der Moderation jener Sendung schlicht überfordert ist.
  • murrayB 14.06.2020 00:25
    Highlight Highlight Nur die SP Vertreterin hat den Nagel auf den Kopf getroffen! LOL... :-)
  • dodo, dodo? 13.06.2020 21:15
    Highlight Highlight die sendung „arena“ war schon immer schlimm. div. politiker*Innen kotzen sich aus. dies war nie (auch wenn gewollt und gehofft) kein tv-format um meinungen zu bilden oder zu informieren, objektiv zu sein...
    besonders die diskussions-kultur ist eine katastrophe und mehr schlecht als recht moderiert....
    tut mir leid🤷🏽‍♀️
  • Peter Schwarz 13.06.2020 20:18
    Highlight Highlight Vorurteile gegen Personen oder Gruppen und genau darum handelt es sich grundsätzlich, ist etwas ganz normales, jeder hat das, teilweise auch mit Gründen die so auf die ganze Gruppe zurückfallen . Wer wegen seinen Vorurteilen, andere grundlos diskriminiert der begeht den eigentlichen Rassismus. Und leider muss ich sagen, da sind die neuen "Linken" in ihrer moralischen
    Selbstüberhöhung kaum besser als jene, die sie beschimpfen. Auch sie grenzen ein und aus. Nur das Ziel wechselt. Wer jedoch den "Rassisten" in sich selber nicht erkennt, kann die Welt kaum besser machen.


    • Bildung & Aufklärung 14.06.2020 20:01
      Highlight Highlight Gahts no?

      Natürlich sind abwertende Vorurteile gegenüber ganzen Gruppen nichts "normales" auch wenn ihr Rassisten es sehr gerne so hinstellen wollt.

      Komischerweise tauschen hellhäutige Kinder mit dunkelhäutigen die T-Shirts weil sie ihre Eltern veräppleln wollen, so dass die nicht mehr wissen welches Kind welches sei...
      Komisch, wenn es doch so normal sei, warum haben nicht-beinflusste Kinder das nicht?

      Auch der krude Sprech von wegen "moralische Selbstüberhöhung" entlarvt schonungslos. Überraschung, es gibt solche die moralisch höherstehen und solche die verachtenswert keine Moral haben.
  • Sharkdiver 13.06.2020 19:21
    Highlight Highlight Vielmehr gebe es verschiedene Gruppen, die gleichermassen von Diskriminierung betroffen seien. Dazu gehören auch SVP-Politiker und Polizisten. Sie habe schon viele schlimme Erfahrungen machen müssen, nur weil sie SVP-Politikerin sei. Hahahahahahahahahahahahaha
    Ähhh nein das war kein Flachwitz?
    Ups....
    Dann ist es zum 🤮
    • Maracuja 14.06.2020 13:29
      Highlight Highlight Dass Polizisten, aber auch Feuerwehrleute und Rettungssanitäter bei der Ausübung ihres Berufs angepöbelt und körperlich angegriffen werden, ist ein Problem, dass öffentlich diskutiert werden sollte, genau so wie üble Beschimpfungen und Drohungen gegen Politiker. Aber bitte nicht in einer Sendung zum Thema Rassismus. Polizisten und Politiker können, wenn sie das Ganze nicht mehr aushalten, den Beruf wechseln bzw. zurücktreten. Wer Zielscheibe von Rassismus ist, hat keine Fluchtmöglichkeit.
  • farbarch1 13.06.2020 19:08
    Highlight Highlight Die Kommentare in auf diesen Artikel sind um einiges differenzierter und weitsichtiger als das Konzept der besprochenen Arena-Sendung. Ich bin froh, ein Watsoniarier zu sein.
  • Bajazzo 13.06.2020 18:51
    Highlight Highlight Ein Autoverkäufer, der sich als rassistischer Trump-Klon entpuppt, eine keifende und schreiende, zum Kontrollfreak mutierte Ex-Kindergärtnerin und ein Pausenclown, dessen Auswürfe ohne Punkt und Komma eher einer AK7 gleichen und der seinen Leidensgenossen auch nicht wirklich gerecht wird.
    Dies das Fazit einer überflüssigen Sendung.
    Auch Sandro Brotz hatte ich einmal dem seriösen Journalismus verpflichtet wahrgenommen, was aber in dieser Sendung abläuft, mutiert immer wie mehr zum Boulevard.
    Liebes SRF, mit der Ausrichtung dieser Sendung macht ihr weder euch noch den Zuschauern einen Gefallen.
  • Magenta 13.06.2020 18:27
    Highlight Highlight Zu Brandy Butler Tweet: Warum impliziert sie, ein schwarzer Comedian hätte in der Debatte weniger zu sagen als z.B. ein schwarzer Politiker?

    Kiko hatte in der Arena sehr viel sehr Wichtiges zu sagen, er war nebst Gabriella Binkert der einzige, der wirklich sachlich und gehaltvoll diskutiert hat. Super!
  • H. L. 13.06.2020 18:09
    Highlight Highlight @pun: Brotz ist ein sehr guter Moderator, der meistens tadellos durch die Sendung führt. Ihm wegen eines kontroversen Vorfalls seine Kompetenz abzusprechen, ist nicht richtig.

    Der Lacher des Abends war für mich die Aussage von Frau Geissbühler, dass die überzeichneten Wappen doch nur zeigen, wie gut Schwarze hier willkommen seien. Wie ungebildet kann man sein?
  • Basti Spiesser 13.06.2020 17:17
    Highlight Highlight „Rassismus geht und alle an und betrifft jeden“

    „Blacklivesmatter dreht sich nicht nur um Rassismus gegen Schwarze“

    „Es hätten nur Schwarze in der Sendung sein dürfen!11!“

    Finde den Fehler 😉
    • El Vals del Obrero 13.06.2020 17:47
      Highlight Highlight Gefunden! Dein Satz 3 ist der Fehler, da das niemand so forderte.
    • farbarch1 13.06.2020 18:05
      Highlight Highlight Basti ist nicht niemand.
    • Maracuja 13.06.2020 21:17
      Highlight Highlight @Basti Spiesser

      Die Sendung hiess halt nicht „Rassismus in der Schweiz“ oder so ähnlich, sondern „Jetzt reden wir Schwarzen“, was m.E. zu Recht die Erwartung weckt, dass man Schwarzen eine Plattform bietet, sich zum Thema Rassismus zu äussern. Wäre spannend gewesen, wenn SRF den Mut gehabt hätte, dem Sendungstitel zu entsprechen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basti Spiesser 13.06.2020 17:10
    Highlight Highlight Hat uns Frau Addo tatsächlich verheimlich, dass sie in der Juso war?
    • Ueli der Knecht 13.06.2020 21:24
      Highlight Highlight Hat sie nicht.
    • grünerantifaschist #blm 14.06.2020 10:51
      Highlight Highlight So what? Läck wie sich hier offensichtlich rassisten echauvieren zum kotzen. Und dann behaupten bei uns gäb es keinen rassismus. 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️🖤💚
    • Bildung & Aufklärung 14.06.2020 20:08
      Highlight Highlight Verheimlicht uns der Spiesser-Bünzli tatsächlich, dass er ein endlos provokanter, destruktiver Troll ist?
  • Joss 13.06.2020 16:55
    Highlight Highlight Herr Brotz schafft es nicht, die ARENA aus der rechtsexremen Ecke in die seine Vorgänger sie gestellt haben, herauszuholen.
    Schade.

    • Basti Spiesser 13.06.2020 17:18
      Highlight Highlight Kommt mal aus eurer Bubble raus... herzlich willkommen im Leben.
    • Makatitom 13.06.2020 22:23
      Highlight Highlight Das Leben in der Schweiz ist aber nicht rechtsextrem und wird es nie werden, auch wenn das Spiesse und Nationalblocheristen gerne hätten
    • Gran Torino 14.06.2020 11:21
      Highlight Highlight „rechtsextrem“?! Das ist Blödsinn!
  • Altweibersommer 13.06.2020 16:49
    Highlight Highlight Andrea Geissbühler verwechselt offenbar Rassissmus mit Respektlosigkeit.
    • Basti Spiesser 13.06.2020 17:19
      Highlight Highlight Nein, sie hat es genau so gennant und sprach von Diskriminierung gegen die Polizei, nicht Rassismus.

    • rodolofo 13.06.2020 20:37
      Highlight Highlight @ Basti
      Das ist eben typisch!
      Das Thema lautete "Wie erleben Schwarze Rassismus und wie gehen sie damit um?"
      Und dann kommt die SVP-Hardliner-Polizistin und sagt:
      "He! WIR sind im Fall die Armen! Und Herr Blocher muss seine Villa in Herrliberg ob Zürich mit einer teuren Alarmanlage sichern, nur weil hier so viele kriminelle Ausländer herumlungern!"
    • Ueli der Knecht 13.06.2020 21:26
      Highlight Highlight Sie lügte zB. das Himmelblaue vom Himmel und behauptete, es gäbe in der SVP kein Rassismus, obwohl schon mehrere SVP-Politiker wegen Rassismus verurteilt wurden.

      zB. Adrian Spahr wurde nicht nur wegen Rassismus verurteilt, sondern er ist ebenfalls ein rassistischer Polizist.

      Ergo: Rassismus grassiert in der SVP und es gibt Rassismus auch bei der Polizei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randen 13.06.2020 16:41
    Highlight Highlight Es fällt mir immer schwerer die SVP ernst zu nehmen. Ich will gar nicht mehr wissen was die zu aktuellen Themen sagen.
    • schn wiedr 13.06.2020 19:02
      Highlight Highlight mir fällt es schwer diese diskussion hier ernst zu nehmen. sagen wir mal es gibt diesen "strukturellen rassismus". was genau ist das? es ist doch am ende wieder nur rassismus einzelner, der aber mit dem term "strukturell" versehen wird um es in kritik am system umzuwandeln. aber es ist und bleibt eine persönliche einstellung einzelner personen. und was genau willst du dagegen unternehmen?
    • Joypad 13.06.2020 22:42
      Highlight Highlight Noch weniger Ernst nehmen kann man die Linken im Allgemeinen. Dann lieber die SVP welche das kleinere Übel darstellt.
    • Bildung & Aufklärung 14.06.2020 20:19
      Highlight Highlight Joypad: Weniger nehmen, oder Dosis reduzieren. 'SVP das kleinere Übel" ahahaha... eieiei.

      Mit nur SVP und nie Linken würdest du heute 16h zum Niedrigstlohn in der Fabrik schuften. Nebst dir Kinder die unter dem Fliessband rumkriechen. Ohne Ferien notabene. Ohne Arbeitslosenkasse. Ohne Sozialstaat. Ohne allgemeines Gesundheitswesen. Und und und.

      Alles so 'üble linke Errungenschaften' welche von Rechts ganz massivst bekämpft wurden und immer wieder werden.

  • Fandall 13.06.2020 16:11
    Highlight Highlight Eine Arena über Rassismus, kann ja nur gut kommen 🤦‍♂️
    Die geladenen Gäste können ja nicht einmal bei Themen wie der Biodiversität einander zuhören und sachlich argumentieren...
  • Basti Spiesser 13.06.2020 14:52
    Highlight Highlight Lustig, wie die Kritik von Links kommt, wenn die „rechte“ Seiten mal in der Überzahl ist. Ich muss sagen, ich hatte fast Mitleid mit Frau Marti und Frau Addo. Aber ansonsten ist es oft umgekehrt, als Zeichen der Ausgewogenheit hat SRF eine spannende Arena organisiert.
    • Satan Claws 13.06.2020 15:53
      Highlight Highlight @Basti Spiesser

      Sie behaupten immer die Gesellschaft sei hauptsächlich Links orientiert, aber andererseits soll es ausgewogen sein, wenn Rechte in einer Gesprächsrunde in der Überzahl sind?

      Ausgewogen ist eine Diskussion grundsätzlich dann, wenn sie die Gesellschaft wiederspiegelt. Nun ist es jedoch so, dass eine Sendung mit dem Titel «Jetzt reden wir Schwarzen» nicht ausgewogen sein muss.

      Kompliziert gell?
    • Basti Spiesser 13.06.2020 16:33
      Highlight Highlight @Satan

      Nein, sonst hätte ich ja kein Mitleid gehabt ;-)

      Aber weil sonst oft die Linke Seite in der Überzahl ist, ist es doch schön wenn es auch mal umgekehrt passiert. So wird gegenseitig der Spiegel vorgehalten, für beide Seiten.

      Der Titel war etwas falsch gewählt. Aber warum sind nicht mehr POC gekommen, trotz Einladung?
    • Vintage 13.06.2020 17:50
      Highlight Highlight @Basti vielleicht weil sie keinen Bock haben mit Frau Geissbühler zu diskutieren die sich einen Dreck schert um POC und von Rassismus keine Ahnung hat. Und behauptet in der SVP gäbe es keine Rassisten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basti Spiesser 13.06.2020 14:50
    Highlight Highlight Danke Kiko!
    • Ueli der Knecht 13.06.2020 21:23
      Highlight Highlight Glaubst du, Kiko hätte sich auch so aufgeführt, wenn sein Publikum alles Farbige wären?

      Kiko ist abhängig von seinem Publikum, und er sagt daher das, was ihn bei diesem Publikum beliebt macht. Schliesslich muss Kiko von etwas leben. Wenn man sich als Farbiger bei SVPlern einschleimt, dann kommt das sowieso gut.

      Es ging Kiko nicht um die Sache, sondern um seine Beliebtheit, und dass er sich ins Rampenlicht rücken konnte. Weil das verspricht Profit.
    • Für bessere Tage 14.06.2020 20:10
      Highlight Highlight @Ueli: Deine Kommentare wundern mich immer und immer wieder.
  • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 13.06.2020 14:36
    Highlight Highlight Die Aussagen von Andrea Geissbühler erinnern mich ein bisschen an folgendes Bild
    Benutzer Bild
    • Bildung & Aufklärung 14.06.2020 20:31
      Highlight Highlight Haha, herrliche Antwort :-).

      Gott, diese degenerierten 'Karens' (hier Katie) und 'Kevins' sind echt so peinlich...

      Ist ein bisschen wie wenn die Jäger und Schlachter jeweils weinend erzählen, dass der böse, böse Wolf und der böse, böse Fuchs sich ein Schaf und Huhn um zu überleben geholt haben.
  • pura vida 13.06.2020 14:02
    Highlight Highlight Kann man diese Frau Geissbühler nicht einfach auf stumm schalten?
    Was die von sich gibt ist ja kaum auszuhalten
    • Ueli der Knecht 13.06.2020 14:59
      Highlight Highlight Sie schaut aber jedenfalls auch furchterregend und böse in die Welt. Da stellst du besser auch gleich das Bild ab.
    • esclarmonde 13.06.2020 16:16
      Highlight Highlight Die war schon immer so. Ihre Mutter auch. Ich habe beide an Diskussionsrunden/Podiumsgesprächen erlebt. Sehr ungut.
    • Für bessere Tage 13.06.2020 17:18
      Highlight Highlight @exclarmode: gefährlich was du da machst. Eigentlich genau das, was das Schlusswort auch war: man kann nicht vermeiden, dass man beleidigt wird. Du hast es geschafft sogar noch die Mutter von der SVP Lady zu beleidigen. Und dann glaubt ihr doch tatsächlich noch, ihr bewegt was.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nicky11 13.06.2020 14:01
    Highlight Highlight Wie kann man bloss eine Sendung "Jetzt reden Schwarze" betiteln und dann die SVP und einen Trumpie einladen und zwei der drei Schwarzen in die zweite Reihe setzen? Kann man wirklich so dumm sein?
    • walsa 13.06.2020 23:40
      Highlight Highlight ja echt gell... das tut schon fast weh!
  • Posersalami 13.06.2020 13:56
    Highlight Highlight Wieso bietet man bekennenden Rassisten auch noch eine Bühne in der Arena?

    Bei solchen Themen muss man die einfach ausschliessen. Nicht aus Prinzip, sondern weil man aus Erfahrung weiss, das mit bekennenden Rassisten wie Foley oder Vertretern der SVP kein konstruktiver Dialog zu führen ist.

    Punkt
    • Ueli der Knecht 13.06.2020 15:00
      Highlight Highlight Ich bin voll deiner Meinung.
    • Werren 13.06.2020 15:48
      Highlight Highlight In der Arena gibt es nie konstruktive Dialoge, die leiern dort nur ihre Parolen und Ideologien runter. Die Linken genau so. Ist grundsätzlich so bei politischen Dialogen von Parteienvertretern. Lustig auch immer, wenn sie ihre Message direkt an die Gegenpartei richten, als ob sie die umstimmen oder überzeugen könnten.
    • Werren 13.06.2020 15:48
      Highlight Highlight @Ueli: das wundert mich nicht ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Werren 13.06.2020 13:54
    Highlight Highlight Ich fand eher die Aussage von Addo entlarvend, also sie am Schluss mit Hilfe der Nahrungskette (?!) ) sagte, der weisse Mann stehe über allem und allen und die Schwarzen seien unten und brächten nichts zustande.
    • Basti Spiesser 13.06.2020 14:53
      Highlight Highlight Oder als sie von weisser Zerbrechlichkeit sprach, kurz nach dem sie die Sensibilität verteidigte.
    • Ueli der Knecht 13.06.2020 15:07
      Highlight Highlight "Ich fand eher die Aussage von Addo entlarvend, als sie am Schluss mit Hilfe der Nahrungskette (?!) ) sagte, der weisse Mann stehe über allem und allen und die Schwarzen seien unten und brächten nichts zustande."

      Das hat sie nicht gesagt, @Werren. Vorallem hat sie nicht gesagt, dass Schwarze nichts zustande brächten. Das entspringt deiner Fantasie.

      Frag dich mal, wie es dazu kommen kann, dass du den Einwand von Angela Addo derart grob missverstehst.

      Die bösartige Antwort vom unintegrierten Trumpel war: "Es gibt kein Recht nicht beleidigt zu werden. C'est la vie. Et la vie continue.
    • Werren 13.06.2020 15:41
      Highlight Highlight @Knecht: hat sie dänk schon sinngemäss. Es ist schlicht beleidigend und diskriminierend, Schwarze unten an der Nahrungskette zu platzieren. Eher du verstehst so einiges falsch, ich geb dir auch gleich die Antwort, warum: weil du in deiner Ideologie gefangen bist und nur hörst, was du willst und es verstehst, wie du willst. So, dass es dir in den Kram passt.
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  • drapetomaniac ex. masltov 13.06.2020 13:49
    Highlight Highlight Die einzige Person, die sich entlarvt hat, ist die BLM-Dame, die ernsthaft in Erwägung zieht, nicht in die Sendung zu kommen, weil neben ihr eine SVP-Dame sitzt.
    • Basti Spiesser 13.06.2020 14:54
      Highlight Highlight Oder als sie zugab, eigentlich kaum gehänselt zu haben.

    • Ueli der Knecht 13.06.2020 15:10
      Highlight Highlight Sie hat auch gesagt, dass sie von den Arena-Machern über den Tisch gezogen worden sei, weil die ihr ein anderes Setting versprochen haben.

      Warum haben es denn die Arena-Macher nötig, die Tatsachen derart irreführend zu beschönigen, um wenigstens eine Betroffene in die Runde zu kriegen?

      Und warum konnten die Arena-Macher keine Schwarze von einer Teilnahme überzeugen?
    • Maracuja 13.06.2020 16:39
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht: Und warum konnten die Arena-Macher keine Schwarze von einer Teilnahme überzeugen?

      Ja, warum wohl nicht? In meinem Umfeld gibt es keine Schwarzen, die sich das antun würden. Erfahrungsgemäss reagieren viele Schweizer hochsensibel auf dieses Thema und verfallen in einen Abwehrreflex.
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  • Aniki 13.06.2020 13:48
    Highlight Highlight Weshalb man so einen unsäglichen Typen einlädt ist unbegreiflich und macht mich sprachlos. Gibt solchen Menschen keine Plattform um ihre Lügen zu verbreiten.
  • Don Alejandro 13.06.2020 13:43
    Highlight Highlight Das Setting war wirklich so optimal, aber es war dennoch keine Katastrophen-Arena. Marti gefiel mir sogar sehr gut, denn er akzeptiert die Opferrolle nicht und ist doch selbst ein gutes Beispiel dafür, dass man es "trotz Hautfarbe" sehr weit bringen kann. Es gibt sicher noch viel zu tun, und das Problem mit fehlender Respektlosigkeit abzutun, war genauso einen Schuss in den offen, wie die für mich nicht nachvollziehbare Systematik des Rassismus ggü Schwarze.
    • Ueli der Knecht 13.06.2020 15:18
      Highlight Highlight "Marti gefiel mir sogar sehr gut, denn er akzeptiert die Opferrolle nicht und ist doch selbst ein gutes Beispiel dafür, dass man es "trotz Hautfarbe" sehr weit bringen kann."

      Du machst da offenbar ein Durcheinander.

      Natürlich kann es Samira Marti als weisse Schweizerin sehr weit bringen. Wie kommst du darauf, dass sie ein Er sei, der irgendeine Opferrolle nicht akzeptiere?

      Samira Marti war jedenfalls ein Highlight des Abends. Die einzige, welche sich eloquent gegen die ständigen Relativierungen und gegen das Kleinreden des Rassismus einsetzte.
    • Don Alejandro 13.06.2020 18:05
      Highlight Highlight Shame on me, Mea culpa. Ich meinte natürlich Comedian Kiko...
    • Ueli der Knecht 14.06.2020 11:13
      Highlight Highlight Achsoo, Don Alejandro.

      Mal schauen, wie weit es Kiko noch bringen wird. Er wird auch noch auf die Welt kommen.

      Wenn jemand am Stockholm-Syndrom leidet, dann ist er dennoch ein Opfer, auch wenn er es selbst nicht mehr bemerkt, bzw. sich sogar auf die Seite der Täter stellt, und mit den Tatern kooperiert.

      Auch der verurteilte Rassist und Polizist Adrian Spahr hat es weit gebracht. Man bringt es weit, wenn man sich als Opfer bei seinen Peinigern einschleimt, und sich auf ihre Seite stellt. Von denen gibt's bei der SVP nicht nur Adrian Spahr. Auch Yvette Estermann ist ein solcher Fall.
  • KoTaMo 13.06.2020 13:14
    Highlight Highlight Also ehemalige Sklaven (bzw. ehemalige Kolonialisten) lädt man doch nicht in eine Fernsehsendung ein. Das ist sehr überspitzt formuliert. Ein Kern Wahrheit ist aber dran, wenn es auch in der Schweiz weniger offensichtlich ist.
    Das Thema Schwarze ist immer noch breit unaufgearbeitet. Schwarze werden nicht als gleichwertig angeschaut.
    • Für bessere Tage 13.06.2020 17:48
      Highlight Highlight @KoTaMo: nehmen wir an, ein "Schwarzer" macht eine KV-Ausbildung auf einer Versicherung. Glaubst du allen ernstes, dass er nicht als gleichwertig angeschaut wird im Vergleich zu seinen KV-Kollegen? Was habt ihr für komische Auffassungen. Völliger Blödsinn
    • KoTaMo 13.06.2020 19:11
      Highlight Highlight Für bessere Tage: Ich behaupte mal, dass das weltweit in 70% der Fälle zutrifft.
  • Waldorf 13.06.2020 12:48
    Highlight Highlight Da möchte man im Strahl kotzen...
  • B-Arche 13.06.2020 12:39
    Highlight Highlight Ich lebe in dem USA und der Typus Foley ist hier omnipräsent. Nur sind sie hier wesentlich offener was sie wirklich wollen. Nicht wenige sagen sie fänden Trump nicht wirklich Integer aber nur er schaffte es genügend Wähler für die "important idea" zu bekommen dass "Amerika weiss regiert bleiben müsse" und das ginge nur mit den Republikanern. "Wenn das weisse Amerika die Macht verliert wird USA zu Kalkutta". Das wird laufend wiederholt, nur natürlich nicht im Fernsehen.

    Und nur darum geht es. Stephen Miller (Trumps Berater für Einwanderung) setzt auch Stück für Stück das im Einwanderungsrecht.
    • Ueli der Knecht 13.06.2020 15:21
      Highlight Highlight Dieser paranoide Kalkutta-Spruch gibt es auch von hiesigen fremdenfeindlichen Hetzern:

      "Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht etwa Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta!"
    • B-Arche 13.06.2020 15:57
      Highlight Highlight Ueli: ich würde sagen hinter der vorgehaltenen Hand meinen das immer noch sehr viele Menschen.

      Das geht von leichten Sprüchen wie "ich fühle mich trotzdem sicherer in homogenen weissen Umgebungen" bis hin zu "Hätten die Amerikaner damals keine Sklaven zum Baumwollpflücken aus Afrika eingeflogen hätten sie heute nicht diese Probleme" (Kommentar auf 20 Minuten im Forum).

      Da sind rassistische Ausfälle auf dem Albisgüetli ("Dann kommen ja die ganzen Afrikaner!") fast schon normal :-(
  • Chom 13.06.2020 12:14
    Highlight Highlight Jeder Mensch hat das Recht NICHT beleidigt zu werden!

    Herr Foley
    Als achso stolzer Amerikaner, Rassist und "Patriot" sollten Sie die Schweiz verlassen und in ihr suuuper tolles Land zurückkehren!!

    Adieu Merci.

    USA, von einer "Grossmacht" zum Schandflek der Welt!
    • Fairness 13.06.2020 13:03
      Highlight Highlight Rassismus?
    • pura vida 13.06.2020 14:03
      Highlight Highlight Wie es Donnie immer so schön sagt... You can leave
    • Ueli der Knecht 13.06.2020 15:27
      Highlight Highlight "Jeder Mensch hat das Recht NICHT beleidigt zu werden!"

      In der Schweiz ist das sogar strafbar, jemanden zu beleidigen.

      @Fairness:
      Du bist doch sonst jeweils der Erste, der nach Landesverweis schreit, wenn sich ein Ausländer partout nicht integrieren will.
  • Jazzmusic 13.06.2020 11:54
    Highlight Highlight Bitte meldet alle diese Arena-Sendung bei der SRF Ombudsstelle: https://www.srgd.ch/de/uber-uns/ombudsstelle/beanstandung-einreichen/
    • Tom Scherrer (1) 13.06.2020 12:11
      Highlight Highlight Welchen Grund gibst du an?
    • Scaros_2 13.06.2020 12:18
      Highlight Highlight warum?
    • petrolleis 13.06.2020 13:00
      Highlight Highlight Weil das suggerieren soll, es sei für die betreffende Person ein Thema von Interesse...
      Was es wahrscheinlich nicht ist 🤷‍♂️
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  • Werren 13.06.2020 11:39
    Highlight Highlight Erzählt doch nicht immer von Dingen aus eurer Kindheit, die 20, 30 Jahre her sind. Es geht um jetzt und heute! Und die Realität sieht so aus, dass mittlerweile auch viele Schweizer von Rassismus betroffen sind. Kann ein Lied davon singen? Wer gibt mir eine Stimme? Wann wird wohl das mal zum Thema? Zu sehr sind wir noch in den Klischees gefangen, dass Rassismus weiss gegen schwarz ist, Schweizer gegen Ausländer. Das ist überholt. Bearbeitet das Thema bitte ganzheitlich!
    • noon 13.06.2020 12:21
      Highlight Highlight Ja da hast du absolut Recht.
      Rassismus gibt es auch gegen Weisse und Schweizer. Jedoch wäre es angebracht erst mal die marginalisierten Gruppen zu wort kommen zu lassen.
      Eine Geselschaft ist nur so Stark wie ihr schwächstes Glid. Also ich als schweizer weisser Man bin glaubs nicht so hart von Rassismus betroffen wie eine aussländlische dunkelhäutihe Frau. Aber ja Rassismus ist nicht weiss gegen schwarz sondern eher weiss gegen alle Andern ;)
      So sieht leider unsere Geschichte aus sorry.
    • Gonzolino_2017 13.06.2020 12:24
      Highlight Highlight Genau! Kiko war nicht wirr, er war sachlich! Aber auch hier zeigt sich, dass wenn selbst ein Schwarzer nicht die Meinung der Community vertritt, er auch nicht ernst genommen wird! Kiko sagt klar, wir sind in einem fremden Land und haben uns hier anzupassen und nicht heulend in der Ecke zu stehen - sonst nimmt uns keiner ernst! Dass es Anfeindungen gibt, ist unbestritten und auch, dass das nicht tolerierbar ist! Aber die Anfeindungen sind nicht nur gegen Schwarze, sondern gegenseitig - es gibt auch Schwarze die gegen Weisse hetzen - das kommentiert aber niemand, weil es nicht Medienwirksam ist!
    • bokl 13.06.2020 12:42
      Highlight Highlight Wo/wie bist du betroffen? Beispiele bitte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • T13 13.06.2020 11:37
    Highlight Highlight "Dazu gehören auch SVP-Politiker und Polizisten."

    Hingegen der hautfarbe oder der Herkunft kann man sich aber aussuchen ob man Polizist oder Politiker wird.
    Und dass man in solchen Positionen nicht nur Freunde findet ist eigentlich logisch.
  • Siro97 13.06.2020 11:35
    Highlight Highlight Darum finde ich kann ich die SVP nicht mehr ernst nehmen. Sie spielt auch in dieser Diskussion ihre Opferrolle aus, anstatt das Problem beim Schopf zu packen. Ich empfehle die SVP sich mal zu reflektieren.
  • Werren 13.06.2020 11:35
    Highlight Highlight Warum ist eigentlich jeder, der nicht weiss ist, ein Schwarzer? Warum ist ein Kind eines Weissen und einer Schwarzen automatisch schwarz?
    • Nicky11 13.06.2020 12:24
      Highlight Highlight Das habe ich mich auch schon oft gefragt. Obama zum Beispiel ist genauso weiss wie er schwarz ist - 50/50. Meghan Markle wurde mit einer hellen Haut geboren und niemand nennt sie schwarz, obwohl die Konstellation ja die selbe ist. Das zeigt doch, wie absurd dieser Fokus auf Hautfarbe überhaupt ist. In den USA muss man tatsächlich auf Formularen seine "Rasse" angeben - das ist doch einfach unglaublich.
    • Ueli der Knecht 13.06.2020 15:51
      Highlight Highlight "Warum ist ein Kind eines Weissen und einer Schwarzen automatisch schwarz?"

      Die starken schwarzen Gene können sich offenbar durchsetzen. 😉

      Das verrückte ist ja noch, dass alle diese farbigen Gesprächsteilnehmer Mischlinge sind.

      Schwarze, im US-amerikanischen Sinne, und gemäss der vom Trumpel und Brotz präsentierten Statistik war keiner von all denen.

      Da präsentieren sie eine Statistik mit 13% Schwarzen und 60% Weissen, und bemerken nicht, dass alle die farbigen Teilnehmer zu den 27% gehören, die da einfach mal so unter den Teppich gekehrt wurden.

      Richtig wäre: 60% Weisse, 40% Farbige.
    • Maracuja 13.06.2020 22:24
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht: Schwarze, im US-amerikanischen Sinne, und gemäss der vom Trumpel und Brotz präsentierten Statistik war keiner von all denen.

      Entscheidend sind weder US-Massstäbe noch ihr persönliches Gefühl, sondern was die Black Community dazu meint und die ist zumindest hier in CH nicht ausgrenzend gegenüber Menschen mit afrikanischen Wurzeln, deren Haut nicht so dunkel pigmentiert ist. Grotesk: als Kinder sind z.B. Afroeuropäer den gleichen Beschimpfungen ausgesetzt wie Schwarze, identifizieren sie sich folglich als schwarz, werden sie von Weissen belehrt, dass sie nicht schwarz seien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Spiessvogel 13.06.2020 11:34
    Highlight Highlight können sie sich aus alten Denkmustern befreien.
  • Siro97 13.06.2020 11:32
    Highlight Highlight No one is born hating another person because of the color of his skin or his background or his religion! Wie wahr ❤️💪
  • Spiessvogel 13.06.2020 11:30
    Highlight Highlight Einmal mehr bewahrheitet sich die längst bekannte Tatsache: „Wer über Rassismus spricht, fördert ihn.“ Gesprächskreise verstärken im Zerreden der Probleme die gegensätzlichen Positionen, indem sie die alten Argumentationsketten für das scheinbar unvermeidlich Gegeneinander im Bewusstsein der Menschen verhärten. SRF täte gut daran, statt über Rassismus zu palavern, Sendungen zu kreieren, wo interkulturelles Miteinander echte Kontakte ermöglicht. Nur wenn sich Menschen in gemeinsamem Tun begegnen, lernen sie sich über alle
    • Magenta 13.06.2020 18:48
      Highlight Highlight Einer der besten Kommentare, die ich in den letzten Tagen gelesen habe. Danke!
  • Geo1 13.06.2020 11:22
    Highlight Highlight Foleys Schlussvotum ist unterirdisch und es ist völlig richtig, dass er dafür kritisiert wird. Nur leider sah ich in den letzten Tagen, dass viele seine Ansicht zumindest implizit teilen (auch Kommentierende auf Watson). Von Rassismus betroffene sollten eben nicht so empfindlich sein; oder anders gesagt sich einen Panzer zulegen und sich damit emotional von ihrer Umwelt abschirmen. Mal abgesehen davon, dass diese Strategie nur gegen Mikroaggressionen und nicht gegen strukturellen Rassismus helfen würde, ist diese Forderung im wahrsten Wortsinne unmenschlich.
  • Blizzard_Sloth 13.06.2020 11:22
    Highlight Highlight Mal abgesehen von der offensichtlich schlechten Quote an schwarzen Rednern in einer Arena zu diesem Thema, stellt sich doch eine Frage.

    Inwiefern soll James Foley überhaupt für solch eine Diskussion qualifiziert sein? Wenn man sich die Online-Auftritte der Republicans Overseas Switzerland anschaut, ist schnell festzustellen, dass da kaum/keine ernsthafte Politik betrieben wird. Es handelt sich mehr um Meme-Pages für rechte Verschwörungstheoretiker.
    • Ueli der Knecht 13.06.2020 16:00
      Highlight Highlight Die Extremisten Nicolas Blancho und Abdel Azziz Qaasim Illi (beide Islamischer Zentralrat) sowie die Extremistin Saïda Keller-Messahli (Forum für einen fortschrittlichen Islam) waren auch schon eingeladen. Da gesellt sich nun auch der Fanatiker Foley dazu.

      https://www.ref.ch/news/arena-redaktionsleiter-verweist-gemaessigte-muslime-in-die-zweite-reihe/

      Die Arena lebt nunmal von der Provokokation. Das bringt Einschaltquote. Gemässigte Stimmen und sachliche Argumente sind da nicht gefragt. Wir sind da schliesslich bei Boulevard-Medium SF1 und nicht beim schöngeistigen ARD-alpha oder Arte.
  • Norman Sutter 13.06.2020 11:10
    Highlight Highlight Diese Sendung hat doch einzig und alleine gezeigt das es nicht die oder den Schwarze(n) gibt, so wie es auch nicht die oder den SVP Politiker(in) gibt. Fand es z.B. auch eher speziell das eine weisse SP Politikerin einem Schwarzen erklären will wie er sich punkto Rassismus zu verhalten habe. Da war die Diskussion zwischen Frau Addo und Kiko um einiges spannender.
    Geissbühler und Foley einfach nur peinlich, war aber leider zu erwarten.
  • Stambuoch 13.06.2020 11:00
    Highlight Highlight Ich unterscheide die Luete nur aufgrund von 3 Kriterien:

    - Guter Typ/Typin
    - Lässt mich kalt
    - Vollidiot/in

    Damit lässt es sich wunderbar leben.
  • wasps 13.06.2020 10:53
    Highlight Highlight Herr Brotz, ich schätze Sie ansonsten als kritischen Journalisten, aber seien Sie ehrlich: Sie haben Scheisse gebaut, das Thema total unterschätzt. Der Ansatz, mit Provokateuren die Suppe zu salzen, war hier definitiv falsch.
  • Herman Munster 13.06.2020 10:37
    Highlight Highlight Ich stelle jetzt mal eine These auf.
    In 25-30 Jahren hat sich das Thema Rassismus in der Schweiz erledigt. Denn geht Raus und schaut euch die Kinder an. Da spielen Schweizer Kinder mit Schweizern mit Migrations Hintergrund. Ob aus Thailand, Afrika, Ostblock, Türkei, Ex-Jugoslawien, Deutschland, Spanien oder Italien. Ist den Kindern egal und die Verstehen das Gerede der Alten Leute nicht! Die Leute die ich als Rassistisch einstufe, sind über 30 und die Eltern sind da noch Extremer. Fast immer aus kleinen Dörfern, mit wenigen Ausländern. So ist meine Erfahrung. Time are Changing!
    • petrolleis 14.06.2020 00:23
      Highlight Highlight Eltern prägen ihre kinder...
      Laut dieser Logik dürfte es schon lange keinen rassismus mehr geben, oder?
    • Conradinho 14.06.2020 12:55
      Highlight Highlight Blue Sun, das habe ich mir vor etwas mehr als dreissig Jahren, als ich nach mehreren Jahren Arbeit in Afrika in die Schweiz zurück kam, auch gedacht. Damals wurden wegen der Tamilen-Flüchtlinge nicht nur diese selbst, sondern auch andere Farbige auf offener Strasse beschimpft, vor allem von älteren Leuten. Das war schockierend.
      Danach wurde es nicht wie erhofft besser, sondern es wurde diejenige Partei zur grössten in der Schweiz, die mit fremdenfeindlichen

    • Conradinho 14.06.2020 13:38
      Highlight Highlight und rassistischen Sprüchen, und wo opportun sogar mit antisemitischen Ressentiments ("nachrichtenlose" jüdische Vermögen) Politik machte.

      Wenn ich mir hier so die Kommentare und Blitzereien anschaue, habe ich den Eindruck, dass relativ viele Leute sich immer noch nicht bewusst sind, wo rassistisches Verhalten anfängt. Und leider gibt es immer noch so 20 bis 25%, die völlig unbelehrbar sind, und bei denen man mit Aufklärung und Überzeugungsversuchen nichts erreicht. Da hilft dann nur noch der Hinweis und ev. die Anwendung der Antidiskriminierungsartikel in der BV.
  • -thomi- 13.06.2020 10:28
    Highlight Highlight Nach ca. 15 Jahren ohne, wollte ich mir kürzlich wieder einen Fernseher anschaffen. Ich glaube, ich lasse es noch etwas bleiben...
  • Bruno Meerjungfraumann 13.06.2020 10:27
    Highlight Highlight Samira Marti hat mich schwer beeindruckt! Sie war so reflektiert zum Thema und konnte ihre Meinung im Gegensatz zu anderen Teilnehmenden immer in einem ruhigen Tonfall anbringen. Wenn schon keine POC für die Runde gefunden wurden, so denke ich, hat sie ihren Job wirklich gut gemacht! Aber natürlich, wenn weisse Rassismusleugner*innen eingeladen werden, dann ist ja klar, dass die Diskussion wieder bei Adam und Eva beginnt.
    Wäre schön gewesen, hätte man ein Panel gehabt, in dem alle davon ausgegangen wären“ ja die CH hat auch ein Rassismusproblem, wie weiter?“
    • E7#9 13.06.2020 13:00
      Highlight Highlight Beispiel, welches in der Watson Zusammenfassung natürlich keinen Platz hat:

      Geissbühler und der zugeschaltete Ex-Kriminalpolizist sagen, dass wenn 95% der Drogendealer aus der Dom. Rep. kommen, das Profiling danach ausgerichtet würde und diese vermehrt kontrolliert würden, so funktioniere Criminal Profiling. Das gelte jedoch für alle Bereiche (diese Aussage beinhaltet ja auch, dass bei häuslicher Gewalt v.a. Männer ins Visier genommen werden).

      Antwort Marti: Demnach müsste man alle Männer zwischen 25 und 60 wegen häuslicher Gewalt einsperren.

      Ja, wirklich sehr reflektiert von Marti 🤦🏻‍♂️
    • Nathan der Weise 13.06.2020 13:37
      Highlight Highlight Nur weil man nicht sofort auf den BLM Zug aufspringt und sich kritisch zu einzelnen Punkten äussert muss man sich auch nicht als Rassist beschimpfen lassen. Beide Seiten dürfen ihre Ansichten äussern aber deswegen ist die eigene Meinung nicht die richtige. Wenn man eine schlechte Erfahrung mit z.b Vermieter Polizei etc. gemacht hat, kann man deswegen nicht gleich alle und alles über den gleichen Kamm scheren, weil es ist genau so falsch wie alle Schwarzen, Jugos, Juden sind so und so
  • Rabbi Jussuf 13.06.2020 10:26
    Highlight Highlight Studien.
    Das Problem fängt schon an, bevor die Studie beginnt. dazu bräuchte es eine klare und allgemeingültige Definition von Rassismus, darüberhinaus von "strukturellem" Rassismus. Die gibt es aber nicht! Und so nimmt jede Studie eben eine eigene Definition vor und zwar so, dass die Resultate der Studie auch schön positiv werden, oder noch besser: Man passt gleich die Methodik so an, dass die gewünschten Resultate herauskommen.
    Wenn das noch immer nicht hilft, dann behauptet man einfach irgendwas, so wie die nie genannte Studie über die 10% weniger Einladungen zur Wohnungsbesichtigung.
    • slick 13.06.2020 12:42
      Highlight Highlight Es gibt bestimmt auch seriöse Studien, die (strukturellen) Rassismus nachweisen. Oder gehörst du etwa auch zu den Rassismusleugner oder nur zu denjenigen, die es kleinreden?
    • LeserNrX 13.06.2020 13:32
      Highlight Highlight Ja, weil die Schwarze Community ja eine riesen Lobby (Soros?) hinter sich hat, die dafür sorgt, dass jegliche soziologische Studien ein Rassismusproblem konstruieren, das es so nicht gibt. Wir sollten uns beim Thema lieber auf das Bauchgefühl von irgendwelchen Kommentarschreibern aus der rechten Ecke verlassen, wenn es um das Thema Rassismus geht.
    • Rabbi Jussuf 13.06.2020 16:03
      Highlight Highlight slick
      Was habe ich eben geschrieben?
      Das Problem fängt schon bei der Definition an! Deshalb wird niemand eine seriöse Studie machen. Wäre viel zu teuer und zu aufwändig, und nur mit dem Resultat, dass sie dank der fehlenden oder falschen Definition nicht valide wäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peugeot 13.06.2020 10:26
    Highlight Highlight Rassismus ist eine Gesinnung (Haltung), andere (Rassen=Gruppen) zu beurteilen und zu verurteilen.
    Die Sendung war eine Katastrophe. Aber Warum?
    Weil gewissen Diskussionsteilnehmer wie Marti verzweifelt Gründe gesucht haben alle anders Denkende zu verurteilen. Es war aber offensichtlich das Marti andere Politische Parteien beurteilt und verurteilt. Zusammengefasst heisst das, sie verurteilt andere wegen Rassismus und macht das Gleiche mit politischen rechts stehende Parteien. Aber nicht nur sie auch die meisten in diesem Forum
    • Uranos 13.06.2020 12:16
      Highlight Highlight ohja, so schlimm wenn man vorverurteilt wird. Deswegen ist Rassismus ja ein Problem
    • SJ_California 13.06.2020 12:35
      Highlight Highlight Eine Partei ist keine Rasse.

      Es ist feige, ein reales und relevantes Thema wie Rassendiskriminierung mit so einem schlechten Vergleich relativieren zu wollen.

      Was du ansprichst, ist Respekt generell, zwischen einzelnen Menschen wie auch Gruppen von Menschen (Parteien und Politiker inklusive).
    • slick 13.06.2020 12:46
      Highlight Highlight Du scheinst den Unterschied zwischen einer Rasse und einer politischen Partei nicht zu kennen. Wikipedia hilft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • So oder so 13.06.2020 10:24
    Highlight Highlight "Dazu gehören auch SVP-Politiker und Polizisten. Sie habe schon viele schlimme Erfahrungen machen müssen, nur weil sie SVP-Politikerin sei"

    Ok , Geissbühler weiss nicht was Rassismus ist.
    • Basti Spiesser 13.06.2020 15:02
      Highlight Highlight Sie hat vom Diskriminierung gesprochen und hat absolut Recht.
  • mrmikech 13.06.2020 10:23
    Highlight Highlight "es gibt kein Rassismus, es gibt nur Respektlosigkeit"...

    Aha, wusste ich nicht. Jetzt sehe ich die Weltgeschichte auf eine ganz anders. Dann wurden die Sklaven einfach respektlos behandelt, oder? Dann wurden die Juden die in die Gaszimmer endeten einfach respektlos behandelt, oder?

    Es braucht also nur ein bisschen mehr Respekt, Problem weg, oder? SVP hat wirklich eine Lösung für alles.
    • Für bessere Tage 13.06.2020 18:13
      Highlight Highlight @Mrmikech: verdammt noch mal; was kommst du jetzt mit Juden und Sklaven daher. Zum einen hat es nichts mit der Schweiz zu tun (kommt jetzt bitte nicht mit den Kolonien), zum anderen ist es lange her. Klar, unverzeihlich und man soll es auch nicht vergessen. Aber jetzt und hier geht es um das Thema Rassismus in der Schweiz. Ich befürchte, dass viele, welche demonstrieren gehen, keine Ahnung haben wofür genau.
  • Rabbi Jussuf 13.06.2020 10:20
    Highlight Highlight "Dass es strukturellen Rassismus in der Schweiz gibt, das ist unbestritten, dazu gibt es unzählige Studien und Forschungsberichte."

    Soso. Ziemlich sicher könnte man mit Leichtigkeit jede der Studien zerpfücken, die zu dem Resultat kommen, es gäbe strukturellen Rassismus in der Schweiz.
    Der weitaus grössere Teil der (seriösen) Studien aber werden den Schluss gar nicht erst zulassen, es gäbe SR in der Schweiz.
    • Hierundjetzt 13.06.2020 11:57
      Highlight Highlight Es sicher. Diese Art der "Methodik" publizierte Watson vor einigen Tagen genau so:

      x% der 15 - 24 jährigen waren schon 1x auf Social Media von Rassismus betroffen ergo gibt es in der Schweiz ein Rassismusproblem. Das ist schlicht unseriös.

      Der Arena fehlten sämtliche politischen Schwergewichte, politisch Betroffenen ((Sektion der SP Migranten zB) und Verbandsfunktionäre aus dem Bereich Migration, daher war für mich diese Sendung zum vergessen. Die Gemengenlage reicht für den Kulturplatz aber nicht für die Prime Time.
    • Uranos 13.06.2020 12:18
      Highlight Highlight Und ich bin mir sicher, dass du die überhaupt gelesen hast. "Der weitaus grössere Teil" -> hast du dir das schnell ausgedacht oder gibts da ne Quelle dafür?
    • Rabbi Jussuf 13.06.2020 13:32
      Highlight Highlight Uranos
      Habe eben 2 von den 2 Studien über "Diskriminierung bei der Wohnungssuche zerpflückt. War wirklich zu einfach. Kannst nachlesen, steht irgendwo in diesem Thread.

      In diesem Fall also 100% nicht nur "den weitaus grössten Teil"
  • Tropennütteler 13.06.2020 10:20
    Highlight Highlight Ich fand das ganze lächerlich...wie eine Kindersendung.

    Hört am besten einmal was einer der grössten gesagt hat. Gibts auch mit DeUt.
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  • Joshzi 13.06.2020 10:19
    Highlight Highlight Schon die Empfindlichkeit der Parteiexponenten der SVP, die sonst keine Hemmungen zeigen, gross gegen andere auszuteilen zeigt, wie tief dieser Rassismus in uns allen steckt. Natürlich zeigen ihn nicht alle gleichermassen, oft auch unbeabsichtigt. Dass wir von einer SVP nicht viel erwarten können, das scheint mir aufgrund dieser offen gelebten Affinität zu einem rassischtischen, chauvinistischen, autoritären Präsidenten geradezu logisch.
  • DerTaran 13.06.2020 10:12
    Highlight Highlight Natürlich hat die Schweiz ein Rassismus Problem, und sogar breiter gefasst, ein fremdenfeindlichkeits Problem. Dazu muss man sich nur den Erfolg der SVP anschauen. Wer fremd aussieht und fremd spricht (bei uns ganz wichtig), wird ausgegrenzt und diffamiert. Wir diskriminieren sogar unsere französisch und italienisch sprechenden Miteidgenossen.
    • Basti Spiesser 13.06.2020 15:04
      Highlight Highlight Wtf? Wo lebst du? Die Schweiz hat 30% Ausländeranteil, es wäre an sich praktisch unmöglich jeden der fremd spricht oder fremd aussieht auszugrenzen.
  • Coffeetime ☕ 13.06.2020 10:11
    Highlight Highlight Seit wann entscheidet jemand für mich, wann ich beleidigt zu sein habe? 🤦🏻‍♀️

    Ich kann nur den Kopfschütteln, ob so viel Überheblichkeit... und Blödsinn.
  • i schwörs 13.06.2020 10:11
    Highlight Highlight "Was uns eint, sind die Gene, was uns trennt, sind die Vorurteile". (H. Seidler, 1985, in "Das Reichssippenamt entscheidet. Rassenbiologie im Nationalsozialismus").

    Der Begriff "Rasse" entbehrt beim Menschen jeglicher genetischer Grundlage. Es gibt keine "Menschenrassen".

    Wenn Menschen aufgrund von äusseren Merkmalen diskriminiert werden, hat man zuzuhören und nicht in Abrede zu stellen. Da fängt Selbstreflektion an.

    Zu Foley's Schlusswort: stimmt, aber es gibt ein Recht, sich dagegen zu wehren. Vor allem gibt es kein Recht, andere zu beleidigen.
    Und ja, der Titel war irreführend. http://wS UNS
    • Peter Schwarz 14.06.2020 01:20
      Highlight Highlight Der Begriff Rasse wird desswegen als falsch erachtet, weil er heutzutage nur noch in der Zucht verwendet wird. Richtig wäre Art oder Unterart. Also dass, was die Meisten mit "Rasse" meinen und auch problemlos unterscheiden können, gibt es schon. In der Wissenschaft spricht man neuerdings einfach von genetischen Populationen. Gemeint ist jedoch das gleiche wie früher mit "Rasse".
    • DerTaran 14.06.2020 21:54
      Highlight Highlight Es gibt auch keine Unterarten unter Menschen, wir sind uns genetisch alle so ähnlich, dass man naturwissenschaftlich weder von Rassen noch Unterarten reden kann. Die Genetischen Unterschiede innerhalb einer sogenannten Menschenrasse sind genauso groß wir zwischen Menschenrassen. Deshalb ist beim Menschen, Rasse nur eine gesellschaftliche und keine naturwissenschaftliche Tatsache.
    • Peter Schwarz 15.06.2020 01:22
      Highlight Highlight Herr Taran
      Das ist eine politische Definition nicht die der Wissenschaft. s.Wiki ..Unterart als Rang nicht objektivierbar, sondern beruht auf Konvention.
      Die Variation der Gene innerhalb einer Gruppe lassen keinen Schluss über ihre Wirkung zu. Der Unterschied zwischen gen. Populationen bei kognitiven und physischen Fähigkeiten beträgt jedoch bis zu 40%. 60 bis 80% werden den Genen zugeschrieben. Wir sind nicht alle gleich. Die gen. Var. bei Braun und Eisbären ist übrigens viel kleiner als bei Menschen. Nach ihnen also gleich.


  • Magnum 13.06.2020 10:04
    Highlight Highlight Tja. Wenn man ein Fan eines dysfunktionalen Grossmauls von Politiker ist, der sich das Recht heraus nimmt, alle Andersdenkenden zu beleidigen, dann muss man wohl auch behaupten, dass niemand das Recht habe, nicht beleidigt zu werden.

    Diagnose: Erziehungsversuche in der Kinderstube fehlgeschlagen.
    Bei Trump. Bei Foley. Bei noch so vielen MAGA-Schreiern.
  • AnnenMay 13.06.2020 10:04
    Highlight Highlight Das beste fand ich ja, als die SVP Polizistin sagte: "Wir sind keine Rassisten...[2min später]... wir kontrollieren mehr Schwarze wegen Drogendeal [...] denn wir müssen ja nicht den Normalbürger(!) kontrollieren."
    Liebe SVP, zu sagen, dass Schwarze keine "Normalbürger" sind, das ist rassistisch! ;)
    • Werren 13.06.2020 11:45
      Highlight Highlight Ui da wirds einem ja grad trümlig, soviel bringst du durcheinander. Drogendealer sind keine Normalbürger nein, egal ob s oder w.
    • Uranos 13.06.2020 12:21
      Highlight Highlight Bürger zu sein definiert sich über das Bürgerrecht. Drogendealer können genau so gut "Normalbürger" sein. [Nebenbei impliziert "normal", dass Drogendealer abnormale=minderwertige Menschen sind]
    • Werren 13.06.2020 12:59
      Highlight Highlight @Uranos: warum ist abnormal = minderwertig?? Gehts noch?? Abnormal heisst nicht der Norm entsprechend und die Norm definiert sich über die Mehrheit.
  • SJ_California 13.06.2020 09:59
    Highlight Highlight Ich würde Frau Geissbühler raten, aus der SVP auszutreten, dann muss sich die Arme nicht mehr diskriminiert fühlen...
  • Für bessere Tage 13.06.2020 09:47
    Highlight Highlight Die Meinungen hier sind grösstenteils einstimmig. Auch ich bin kein Fan der SVP noch von Trump/Anhängern. Blenden wir das jetzt aber mal aus, dann bleiben zwei Ladies (Marti und Addo), welche sich für mehr Gerechtigkeit einsetzen. Leider mit einer kindlichen Tonalität (die Welt muss besser werden, wir kämpfen dafür, Flower Power). Addo war selbst in den letzten 10 Min. unfähig, Inhalte zu vermitteln. Marti war hysterisch nervös. Bevor ihr jetzt auf den Blitz drückt: es bringt nichts, wenn ihr hier nur eure Meinung bestätigt haben wollt. Es werden nie alle ein einheitliches Denken haben.
    • Magnum 13.06.2020 11:49
      Highlight Highlight Den Blitz bekommst Du von mir nicht wegen einer allfälligen Störung meiner Filterblase. Sondern weil du Addo und Marti fast ausschliesslich auf Grund ihres Auftretens und der Tonalität abqualifizierst, ohne auf ihre inhaltlichen Forderungen einzugehen.

      Wenn Dir Auftreten und Tonalität so wichtig sind: Was war Dein Eindruck zu Foley (arrogant bis zum Abwinken) und Geissbühler (aggressives Opfer-Gehabe)? Für mich sind diese beiden Teil des Problems, das in der Arena hätte diskutiert werden sollen. Aber sicher nicht Teil irgendeiner Lösung.
    • Für bessere Tage 13.06.2020 13:12
      Highlight Highlight @Magnum: lies zwischen den Zeilen (auch ich bin kein Fan...). Klartext: ja - Geissbühler sehr aggressiv und "irritierend". Foley: bis auf den Schlusssatz ist mir nichts geblieben. Die "Hauptinteressen-Vertreter" waren aber Marti und Addo. Es war "Ihr" Thema. Und dafür hat Addo inhaltlich extrem wenig beigetragen (übersetzt hab ich nur mitgenommen: Ihr seit sooo gemein zu uns) Kiko hatte mehr "Treffer" und Aussagekraft. Wobei der arme Kerl jetzt ziemlich attackiert wird. Ganz schön "rassistisch", finde ich...
    • Aerohead 13.06.2020 20:56
      Highlight Highlight @für bessere Tage:
      1. Das mag sein, dass Addo nicht viel Substanzielles zur Problemlösung beigetragen hat. Aber mach du das mal in einer Runde, in der dein Anliegen marginalisiert wird!
      2. Kiko wusste nicht mal, was das Wort "marginalisiert" bedeutet. Ich finds ja toll, dass er offensichtlich gut mit dem existierenden Rassismus klarkommt, aber sein Mangel an Empathie mit denen, die offensichtlich nicht so gut dran sind, war unerträglich.
      3. Frau Marti als hysterisch nervös zu bezeichnen, lässt sich für mich nur durch Realitätsverlust erklären.
  • Saerd neute 13.06.2020 09:45
    Highlight Highlight Die Schweiz hat eine koloniale Vergangenheit??
    • Magnum 13.06.2020 11:52
      Highlight Highlight Ja, Saerd neute: Nicht in Form staatlicher Kolonien, aber in Form privatwirtschaftlicher Profiteure des Kolonialsystems.

      Aber klar: Man kann nicht alles wissen. Man darf sich aber durchaus informieren und gescheiter werden.
    • Basti Spiesser 13.06.2020 15:11
      Highlight Highlight Immernoch, wir stehlen Afrika die Human Ressource und die wichtige gebildete obere Mittelschicht.
    • Saerd neute 13.06.2020 19:54
      Highlight Highlight Magnum
      Wenn man die Dinge so betrachtet darfst du nichts mehr kaufen, denn irgendwo hintendran ist immer etwas nicht sauber. Du darfst auf keinen Fall in " günstigere" Länder verreisen denn so nützt du das Währungsgefälle aus, notabene auch eine Art von Kolonialismus. Und du darfst auf keinen Fall ein paar tausend Franken " gut anlegen" denn so ünterstützt du sicher auch irgendwie um die Ecke die Ausbeutung Drittweltstaaten.
      Du weisst was ich meine.
    Weitere Antworten anzeigen
  • noon 13.06.2020 09:44
    Highlight Highlight He Leute das war doch eine super Sendung.
    Entlich zeigt mal ein Sender auf wie Rassissmus geht.

    Eine weisse Polizistin die aggresiv auf das Thema Rassismus reagirt und behaupted dass das Problem die armen Polizisten und SVPler sind. Top.
    Das man als POC nicht einfach seine Uniform ausziehen kann und dan nicht mehr angefeindet wirt, versteht sie anscheinend nicht.

    Dann ein Trump Anhänger. Gibt sicher eine tolle Diskusion über Rassissmus. Top.

    Um das ganze noch ein bisschen ins lächerliche zu ziehen einen schwarzen Komiker der ziemlich unpolitisch ist.
    • Magenta 13.06.2020 18:53
      Highlight Highlight Zu Deinem letzten Satz: Muss man politisch sein, um von Dir ernst genommen zu werden?
    • noon 14.06.2020 12:09
      Highlight Highlight nein aber drei weisse gäste ein weisser moderator
      und der einzige poc der sagt rassismus gibts halt da ziet man einfach aus dem dorf in die stadt da ists nicht so schlim das ist dann schon ein bisschen komisch oder nicht
  • noon 13.06.2020 09:44
    Highlight Highlight Aber ez tut doch nicht so am schluss dürffen sie ja auch mal vorne Sitzen
    wie die grosse. Und isch es schön da vore? xesch wend schön brav wartisch döfsch au mal füre cho.
    Danke für die schöne skizzierung von Rassissmus Live am TV. Top.
    • Basti Spiesser 13.06.2020 15:13
      Highlight Highlight Hä? Warum sind dann nicht mehr dunkelhäutige der Einladung gefolgt?
    • noon 14.06.2020 12:14
      Highlight Highlight Keine ahnung. Dann nennt aber die Sendung bitte weisse sprechen über schwarze die meinen sie seien diskriminiert. So war die Arena in etwa.
  • Petra Meier 13.06.2020 09:38
    Highlight Highlight wegen Brotz schau ich die Arena schon lange nicht mehr. Ein weiterer Tiefpunkt ist nun diese Sendung.
    Ich hätte besser doch für No Billag gestimmt.
    • Basti Spiesser 13.06.2020 15:14
      Highlight Highlight Einfach hammer! Haha. Wie die Linken jetzt auf Anti SRF machen und plötzlich zu Mainstream Kritikern werden 😂 weil eine Sendung mal nicht in ihr Weltbild passt. Schon deswegen war die gestrige Arena sehr wichtig.
  • Capslock 13.06.2020 09:33
    Highlight Highlight Andrea Geissbühler , wenn Sie von Diskriminierung der SVP sprechen, dann steht es Ihnen frei, die Partei zu verlassen um diesen "Angriffen" sich zu entziehen. >Ihre Gesinnung aber, wird dies wohl kaum zulassen, nur müssen Sie sich dann aber auch nicht über das Verhalten anderer beschweren. Sie und ihr Verein sind doch sonst stets und immer wieder für die Einhaltung der Meinungsfreiheit, oder hat sich diesbezüglich in letzter Zeit etwas geändert?
    • Basti Spiesser 13.06.2020 15:16
      Highlight Highlight Also du sagst, Menschen die Diskriminiert sind, sollen sich den angriffen entziehen, aufgeben und weglaufen. Sagen dies auch zu Minderheiten die diskriminiert werden?
    • Capslock 14.06.2020 11:38
      Highlight Highlight Wer sagt denn dass Menschen, welche diskriminiert werden aufgeben sollen? Den ganzen Text und genau lesen, ok?
  • Trompete 13.06.2020 09:32
    Highlight Highlight Ich fand die Aussagen von Kiko keineswegs wirr. Anhand der Kommentarspalte könnte man meinen, eine dunkelhäutige Person müsse per se eine Opferposition einnehmen und dürfe sich nur insofern äussern, als die geäusserte Meinung deckungsgleich mit dieser zugewiesenen Rolle ist. Ist nicht genau dies Rassismus?
    Ich fand seinen Auftritt sehr gelungen, während die anderen Teilnehmer mich eher weniger überzeugt haben.
  • Fairness 13.06.2020 09:30
    Highlight Highlight Was heisst Foley entlarvt sich selbst? Seine Einstellung war ja schon vorher bestens bekannt.
    • Aniki 13.06.2020 13:55
      Highlight Highlight Ja und dann holt man noch sich noch so jemanden ins Studio 🙈
    • Basti Spiesser 13.06.2020 15:17
      Highlight Highlight Macht ja durchaus Sinn. BLM ist ein amerikanisches Phänomen.
  • Hugo Hugentobler 13.06.2020 09:30
    Highlight Highlight Was ich besonders interessant fand war, dass keiner der schwarzen Gäste oder zugeschalenen Gäste sich ernsthaft über Rassismus in der Schweiz beklagte. Alle redeten von absoluten Einzelfällen und sagten, dass sie so gut wie keinen Rassismus erleben und von der Schweizer Polizei stets gut behandelt würden.

    Ebenfalls wurde von mehreren Seiten hervorgehoben, dass sich die Situation im Laufe der Jahre stark verbesserte.

    Natürlich heisst das nicht, dass wir in der Schweiz keine Rassismusprobleme haben, aber wir sind auf einem guten Weg!
  • Quo Vadis 13.06.2020 09:30
    Highlight Highlight Grundsätzlich stimme ich mit Foley's Aussage überein: «Sie haben nicht das Recht, nicht beleidigt zu werden. C’est la vie.»

    Es schlägt in meinen Augen jedoch wie ein Pendel, d.h. die Frage WIE man etwas oder jemanden kritisiert, ob dies tatsächlich eine Beleidigung ist... oder ob der/die kritisierte in Schneeflöckchen-Manier die Beleidigte mimt -> eine einfache Art und Weise übrigens einer unliebsamen Diskussion aus dem Weg zu gehen.

    Ich achte mich darauf niemanden zu beleidigen, aber ich habe vorallem die Pflicht nicht immer wegen jedem 💩 gleich beleidigt zu sein.
    • Uranos 13.06.2020 12:23
      Highlight Highlight Wenn du aufgrund deiner ethnischen Zugehörigkeit beleidigt wirst, ist das Rassismus
  • Kai Stamm 13.06.2020 09:29
    Highlight Highlight Hätte man die Runde mit Schwarzen Gästen gefüllt, wäre die Diskusion vor allem emotional und mit eigenen Anekdoten gefüllt gewesen. Ein objektiver Diskurs ist nicht mit subjektiv Betroffenen möglich. Das gilt im Übrigen für jedes politische Thema, nicht nur für dieses.
    • Magnum 13.06.2020 11:57
      Highlight Highlight Da bin ich aber froh, dass Frau Geissbühler nicht auf sehr emotionale Art Anekdoten dazu vorgebracht hat, wie sie als SVP-Politikerin und Polizistin angefeindet und *diskriminiert* wird.

      Nein: Der Titel der Arena versprach nun einmal etwas anderes. Und gerade bei Rassismus ist der Blick von Unbetroffenen (im Fall von Geissbühler und Foley ist eher von Verursachern auszugehen) eben weder komplett noch besonders aufschlussreich.
    • De-Saint-Ex 13.06.2020 12:09
      Highlight Highlight Was Du uns also damit sagen willst: nur wer nicht betroffen ist (als Opfer nota bene), kann objektiv darüber befinden, auch wenn der nicht die leiseste Ahnung hat, wie sich das anfühlt, was der „Andere“ subjektiv erlebt???
      Wow!
    • Basti Spiesser 13.06.2020 15:20
      Highlight Highlight @Magnum eine Vertreterin der Polizei da zu haben, wird dem Thema gerecht.

      @de-saint
      Frau Addo hat doch gesagt, Rassismus betrifft jeden ;-) wie subjektiv Frau Marti wohl Rassismus erlebt hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wolk 13.06.2020 09:25
    Highlight Highlight Shame on you, SRF.
  • x4253 13.06.2020 09:23
    Highlight Highlight Wie wenig die SVP reflektiert zeigt die Aussage von Geissbühler:"Ich kenne kein SVP Mitglied dass Rassistisch ist". SVP Politiker welche wegen Rassendiskriminierung verurteilt wurden (Liste ist wohl nicht abschliessend, hab nur kurz Google angeworfen):
    - Adrian Spahr
    - Nils Fiechter
    - Marcel Toetl
    - Jean-Luc Addor
    - Roland Schöni
    - Martin Baltisser
    ...

    Und Herrn Addor kennt sie bestimmt (genau so weiss sie dass er verurteilt wurde)
    • Basti Spiesser 13.06.2020 15:21
      Highlight Highlight Das ist alles? 😂
    • x4253 13.06.2020 15:27
      Highlight Highlight @Basti
      nö, aber die Bekanntesten.
  • IMaki 13.06.2020 09:19
    Highlight Highlight Zitat aus dem Artikel.
    "In dieser Konstellation ist eine gewinnbringende Debatte über dieses eigentlich so wichtige Thema zum Scheitern verurteilt."
    Und weil dieser Satz zu exakt jeder Agenda-Sendung vorangestellt werden muss, tue ich mir das nicht mehr.
  • De-Saint-Ex 13.06.2020 09:18
    Highlight Highlight Na ja... wenigstens habe ich etwas dabei gelernt... die SVPler sind die wahren Nig... der Schweiz.
    Nach dieser „Erkenntnis“ mochte ich allerdings nicht weiter schauen... wahrlich ein Highlight in der Geschichte von SRF!
    • Basti Spiesser 13.06.2020 15:22
      Highlight Highlight Haha. Du wirst ja immer besser. Wenns nicht in Meinungsbild passt, verdrängen?
    • De-Saint-Ex 13.06.2020 16:02
      Highlight Highlight Danke für die Blumen... aber bedanken musst Du Dich wenn schon bei Frau Geissbühler...
  • Dong 13.06.2020 09:18
    Highlight Highlight Diese Identity Politics bringen uns noch ins Grab!

    Da reklamiert Angela Addo offen, man hätte ihr sagen sollen, dass sie neben einer SVP-Frau steht, sie wäre evtl. nicht gekommen. Stellt euch mal vor, Andrea Geissbühler hätte ein Problem damit gehabt, neben einer Schwarzen zu stehen, wir hätten sie bis zum Südpol gejagt! Aber wir sind ja die guten, wir mobben im Namen der Gerechtigkeit...
    Ich war froh um Kiko, der da Bodenhaftung gezeigt hat. Die ganzen sogenannten "Aktivisten" drehen sich nur noch um sich selbst.
    • Werren 13.06.2020 11:41
      Highlight Highlight Richtig, fand Kiko auch erfrischend gut. Alle anderen sind viel zu sehr in ihrer Ideologie gefangen.
    • Für bessere Tage 13.06.2020 13:31
      Highlight Highlight Endlich mal auch Kommentare, welche in eine andere Richtung gehen. I like it und bin völlig derselben Meinung. Absolutes No-Go von Angela Addo. Und auch ich hab den Kiko geliebt. Der einzige "Nicht-Politiker", aber so was auf den Punkt.
  • flugsteig 13.06.2020 09:12
    Highlight Highlight Es ist schon ein wenig entlarvend was man hier in den Kommentaren so liest.
    Bei den Artikeln zu den Schokoküssen war die gängige Meinung, dass weisse dazu keine valide Meinung haben können und sie den schwarzen doch bitte zuhören sollen.
    Bei diesem Artikel vertritt ein schwarzer eine Meinung die den Kommentatoren nicht passt und schon wird er als Witzfigur dargestellt und ich möchte fast schon sagen niedergeschrien.
    Doppelmoral ist wohl kein ausschließlich rechtes Phänomen.
    • Basti Spiesser 13.06.2020 15:23
      Highlight Highlight Einfach genial! Wie ich schon oft gesagt habe, die Gutmenschen entlarven sich selber.
  • Menel 13.06.2020 09:10
    Highlight Highlight Wenn nach einer solchen Frage niemand aufsteht, dann weiss man, dass es noch was zu tun gibt.

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  • Maracuja 13.06.2020 09:05
    Highlight Highlight Man stelle sich eine SRF-Sendung mit dem Titel „Jetzt reden wir Bauern“, in der Bauern krass untervertreten sind, vor. Würde in der Schweiz nicht toleriert.
  • Prometheuspur 13.06.2020 09:04
    Highlight Highlight «Sie haben nicht das Recht, nicht beledigt zu werden. C’est la vie» 😱

    Es ist eher Unrecht widerlich und respektlos zu meinen über das Recht zu verfügen, gegen_über eine_r Person urteilen zu dürfen, was für ein Recht sie denn habe oder nicht habe. Und das auch noch öffentlich   ;-/
    • noon 13.06.2020 11:41
      Highlight Highlight Absolutes Beispiel warum es blm Proteste in der Schweiz braucht wenn ein Typ so ne Bemerkung machen kann ohne das er in einer SRF Sendung dafür zur Rede gestellt wird????
    • Für bessere Tage 13.06.2020 13:25
      Highlight Highlight @Prometheuspur: Ich will den Mann nicht in Schutz nehmen. Aber deutsch ist eine Fremdsprache für ihn. Schau dir den Satz mal neutral an: "man wird es nie schaffen, dass alle Menschen zueinander nett sind. Man kann nicht vermeiden, dass man beleidigt wird". Beispiel: wenn ich so dick wäre wie der, würde ich jetzt nicht noch ein Stück Torte essen. Du alter Trottel: Bleib doch du in Corona-Zeiten einfach zu Hause. Wegen euch wurden Bars und Discos geschlossen". Hast du noch nie beleidigt? Wurdest du noch nie beleidigt?
    • Prometheuspur 13.06.2020 17:36
      Highlight Highlight Doch doch habe ich gewiss schon, und nicht zimperlich. Jedoch tu ich dies meist wenn mir "meine innere Stimme sagt; "ey Prometheus, die Person hat jetzt aber etwas ganz und gar dick aufgetragen". Sei es zu unrecht, sei es ein Versuch sich auf andere Kosten selber zu profilieren oder was immer.. und es bei mir denkt; "gehts eigentlich noch ;) usw. etc. so wie jeder Mensch es auch tut. Die einen können sich weniger, andere besser wehren, dass kennst du ja selber genauso. Also ja, ich habe auch schon beleidigt. Kommt halt drauf an bezüglich was, weshalb, wofür, woher trari trara und trallala.
  • CheshireCat2020 13.06.2020 08:57
    Highlight Highlight Die Schweizer lassen hinsichtlich dieses Themas wirklich keinen einzigen Fettnapf aus und machen jeden möglichen Fehler. Wäre ein lustiger Dick und Doof Film und ist irgendwie bewundernswert weltfremd und naiv.
    • Basti Spiesser 13.06.2020 15:24
      Highlight Highlight Sprichst du von Frau Addo? Die den rassistischen Ausdruck, weisse Zerbrechlichkeit brauchte?
  • Rellik 13.06.2020 08:54
    Highlight Highlight Im Artikel steht: "Dass es strukturellen Rassismus in der Schweiz gibt, das ist unbestritten, dazu gibt es unzählige Studien und Forschungsberichte."
    Gibt es dazu Quellen? Was ich in bisher gehört habe, waren vor allem äusserst unangenehme Erfahrungen mit Einzelpersonen - Wo gibt es systematischen Rassismus hier?
    • Jules Douglas 13.06.2020 09:17
      Highlight Highlight Das hast du ja gerade aufgezahlt du kennst personen. Was willst du noch mehr. Die struktur ist leicht.
      Die Beamten sind nicht verflichtet um was zu beweisen. Diese tool ist nur 1 von vielen.....
    • Miracoolix 13.06.2020 09:19
      Highlight Highlight Google hilft bestimmt...
    • loquito 13.06.2020 09:30
      Highlight Highlight Lies doch mal den Artikel zu Racial Profiling von vor kurzem. Eine Mehrheit findet das super und ein akkurates Mittel, die bösen Ausländer zu fassen.. Mach mal als schwaruer die Autoprüfung oder bewirb dich mal mit einem ic am Ende deines Namens...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hofer Ernst 13.06.2020 08:45
    Highlight Highlight Diese Arena-Sendung war wirklich schlecht. Man hat die falschen Leute eingeladen zu diesem Thema.
    • Roland Bach 13.06.2020 10:36
      Highlight Highlight Durch das Band, stimmt.
    • Basti Spiesser 13.06.2020 16:25
      Highlight Highlight 😂 nur weil es ausnahmweise mal nicht eurer Meinung entsprach. Alle Gäste und zugeschaltenen waren falsch? Warum?
    • Für bessere Tage 13.06.2020 18:27
      Highlight Highlight Ich stimme mit Basti Spiesser überein. So wenig Toleranz, wie die meisten hier für das Gegenüber mitbringen: erschreckend. Und noch schlimmer, die meisten davon meinen noch sie seien absolut im Recht. Ich bin seit der "Mohrenkopf" Debatte bei Watson. Aber liebe Leute; lange halte ich das hier nicht aus. Macht einem ja völlig kaputt.
  • 45rpm 13.06.2020 08:43
    Highlight Highlight An und für sich kann Herr Brotz in seine Arena einladen, wen er will. Und es hätte sich niemand gestört, wenn die 4 Gäste der gestrigen Arena zum Thema "Ist Trump wahnsinnig?" diskutiert hätten.
    Bei einem Titel "Jetzt reden wir Schwarzen" wäre es allerdings mit einer gewissen Sensibilität von Seitens Brotz's passender gewesen, nur Schwarze als Hauptgäste einzuladen. Weisse hätte man immer noch dazuschalten können.
  • Trompete 13.06.2020 08:40
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Tschowanni 13.06.2020 08:35
    Highlight Highlight Schon als ich im Vorfeld die Besetzung der Sendung mitbekommen habe, wusste ich, dass ich mir das nicht antun sollte. Wie ich heute lese, war es die richtige Entscheidung.
    • Tschowanni 13.06.2020 11:50
      Highlight Highlight Ach nee, is wahr?
  • insert_brain_here 13.06.2020 08:32
    Highlight Highlight Immer wieder schön, wenn die Privilegierten den weniger Privilegierten erklären, dass Privilegien gar nicht existieren.
    • CapD17 13.06.2020 09:43
      Highlight Highlight Wir leben in einer Demokratie und die Politiker sind bemüht, alle Menschen in dieser Demokratie zu vertreten. Zu einer Demokratie gehört es auch, unliebsamen Stimmen zu zuhören. Frau Butler hatte das Gefühl, sie könne ein Kaffeekränzchen mit SP und Juso-Sympathisanten abhalten. So funktioniert eine Demokratie aber nicht. In einer Demokratie darf man auch Meinungen zu etwas haben, dass einen nicht direkt betrifft. Wo kämen wir dann sonst hin? Diese Ideologen wollen aber nicht, dass man ihnen zuhört, sondern dass man ihnen zustimmt und gehorcht.
    • Roland Bach 13.06.2020 10:38
      Highlight Highlight Klar sind Schweizer in ihrem eigenen Land priviligiert gegenüber Ausländern. Denken sie es wäre andersrum nicht so?
    • noon 13.06.2020 10:52
      Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thommy Erlemann 13.06.2020 08:32
    Highlight Highlight Ich fand diese Arena eine Katastrophe, insbesondere Andrea Geissbühler. Was der Trumpel dort zu suchen hatte, ist mir auch nicht klar. Schade, dass am Ende der Sendung nicht mein Foto vom 6.6.2020 in Basel gezeigt wurde. Das wäre besser gewesen als jedes Schlusswort.


    (SRF hatte das Foto gekauft, Copyright Thomas Erlemann)
    Benutzer Bild
    • Stefan Morgenthaler-Müller 13.06.2020 09:00
      Highlight Highlight "Schade, dass am Ende der Sendung nicht mein Foto vom 6.6.2020 in Basel gezeigt wurde. Das wäre besser gewesen als jedes Schlusswort." SRF hatte das Foto gekauft, Copyright Thomas Erlemann

      Warum wäre Ihr Foto besser gewesen?
    • ChlyklassSFI 13.06.2020 09:14
      Highlight Highlight Geht es dir um Werbung für dich?
    • cal1ban 13.06.2020 09:16
      Highlight Highlight Angestellte im öffentlichen Dienst sollten sich in ihrer Dienstzeit nicht an Kundgebungen beteiligen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 13.06.2020 08:21
    Highlight Highlight «Die Schweiz hat eine koloniale Vergangenheit, das weiss kein Mensch in diesem Land.»

    Es gibt einiges an Literatur zu diesem Thema, z.B. Kolonialität und Geschlecht im 20. Jahrhundert von Patricia Purtschert.


    Kernaussage aus dem Watson-Artikel: Dass es strukturellen Rassismus in der Schweiz gibt, das ist unbestritten, dazu gibt es unzählige Studien und Forschungsberichte. Das betonte auch Moderator Brotz in seiner Sendung. Und doch ist der Umgang damit, gerade der Umgang von weissen Personen, nach wie vor sehr unbeholfen. Es wird negiert, abgestritten, beschwichtigt.
    • Rabbi Jussuf 13.06.2020 10:32
      Highlight Highlight Lest bloss dieses Buch nicht. Neben ein paar Fakten ist es nur ideologischer Müll.
    • Gopfridsenkel 13.06.2020 11:14
      Highlight Highlight Nur weil es Literatur zu einem Thema gibt heisst es nicht, dass die Bevölkerung Kenntnis davon hat...
    • Eistgleichemcequadrat 13.06.2020 11:26
      Highlight Highlight Wenn es "einiges an Literatur zu diesem Thema" gibt, heißt das leider noch lange nicht, dass viele das Thema kennen. Und schon gar nicht, dass sich eine große Mehrheit der Bevölkerung mit Hirn und Herz mit dem Thema befasst hat. Wo soll man anfangen? Am besten wären die Schulen, aber sind da die nötigen Voraussetzungen (fair ausgearbeitetes Lehrmaterial, engagierte Lehrkräfte) überall vorhanden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baba 13.06.2020 08:01
    Highlight Highlight Vorausschickend: Die gestrige Arena habe ich mir noch nicht angesehen. Wenn ich jetzt aber lese, dass während der Hauptdiskussion drei von vier Gästen weiss sind und das Thema der Sendung "Jetzt reden die Schwarzen" ist, dann betrachte ich das als Fail erster Güte! Haben mögliche andere Diskussionsteilnehmer Sandro Brotz einen Korb erteilt?

    Frage: Was ist der Grund, wieso farbige Menschen immer häufiger mit "People of Color" bezeichnet werden? Ein Anglizismus, wo es einen gleichlautenden, wertfreien Ausdruck in der deutschen Sprache gibt. Wenn "weiss" korrekt ist, ist es "farbig" doch auch 🤔
    • Kruk 13.06.2020 09:08
      Highlight Highlight Es scheint ein Begriff zu sein der von irgrndwelchen Rassentheorien kommt und war nie eine selbstbezeichnung.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Farbiger

      ich hoffe sehr man wird sich in der deutschen Sprache auf etwas vernünftiges einigen können.

      Diese PoC, BIPoC finde ich ziemlich mühsam.
    • SJ_California 13.06.2020 09:52
      Highlight Highlight Farbige ≠ Schwarze
    • El Vals del Obrero 13.06.2020 09:57
      Highlight Highlight Das ist auch etwas was ich nicht verstehe. Ich würde mich doch gerade diskriminiert fühlen, wenn man nur mit umständlichen fremdsprachigen Ausdrücken bezeichnet werden darf. Etwa so, wie wenn man selbst ein heikles Tabu sei.
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  • Der_Andere 13.06.2020 07:57
    Highlight Highlight Mein Gott Frau Geissbühler. 🤦🏻‍♂️

    Das Repräsentieren von Positionen mit politischer oder gesellschaftlicher Strahlkraft führt zu Reaktionen. Diese mögen diskriminierend sein. Das betrifft aber nicht nur Sie. Das passiert bei Beamten, bei Lehrern, bei Bauern, bei allen. Und verschreit nicht ihr bei der SVP Linke als Sozis? Oder Grüne als realitätsfremde Baumknutscher?
    Sie haben sich selbst ausgesucht sowohl Polizistin, wie auch SVPlerin zu sein. Sie exponieren sich selbst.

    Aber kein Schwarzer hat sich gedacht: „Ich glaube ich werde mit dunkler Hautfarbe geboren.“
    Problem nicht verstanden.
    • regen 13.06.2020 09:15
      Highlight Highlight auf den punkt gebracht....👍
    • Jessesgott! 13.06.2020 09:40
      Highlight Highlight Ich bin auch kein Freund von Geissbühler. Aber ich kann mir gut vorstellen und glaube ihr, dass Polizisten als Gruppierung, strukturell und oft pauschal massiv auf übelste Art diskriminieret, beldeidigt und beschimpft werden. Das ist ebenfalls nicht in Ordnung. Deshalb ja: Weshalb spricht man nicht von „Respektlosigkeit“ bis hin zu „Verachtung“ gegenüber bestimmten Gruppen in Minderheit, anstatt von „strukturellem Rassismus“ explizit gegenüber dunkelhäutigen Menschen?
    • De-Saint-Ex 13.06.2020 09:50
      Highlight Highlight Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, keine Kommentare zu diesem Thema mehr zu lesen...
      Nach Lesen Deines bin ich aber froh, es trotzdem getan zu habe. Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen... und „Grüne als realitätsfremde Baumknutscher“? 😂🤣😂 (habe selber grün gewählt)... muss wohl unter einem Stein leben, dass ich diesen Ausdruck noch nie gehört habe... sollte er aus Deiner Feder stammen... dann doppelt Danke!
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  • Lebenundlebenlassen 13.06.2020 07:56
    Highlight Highlight Der Titel passte nicht zur Sendung, aber sie wiederspiegelte die Haltung in der Schweiz ziemlich gut.. 8 Millionen Menschen mit 4 Millionen verschiedenen Meinungen und Haltungen..
    • De-Saint-Ex 13.06.2020 13:25
      Highlight Highlight Und die anderen 4 Millionen? Alles SVP-Mitglieder ;-) ?
    • Lebenundlebenlassen 13.06.2020 15:39
      Highlight Highlight Hoffe es nicht 😉
  • Ueli der Knecht 13.06.2020 07:54
    Highlight Highlight "Das Problem dabei: Drei dieser Hauptgäste sind weiss, einer schwarz."

    Genau genommen war gar kein/e Schwarze/r in dieser Sendung.

    Der lautstarke Selbstdarsteller Kiko ist kein Schwarzer sondern ein Hispanic (gemäss amerikanische "Rassenkategorien") Gabriella Binkert Becchetti distanzierte sich ausdrücklich davon, eine Schwarze zu sein. Sie sei eine Farbige. Auch Angela Addo hat einen zu hellen Teint, um als Schwarze zu gelten.

    Einzige Ausnahme: Der kurz zugeschaltete Manual Akanji.

    Und zum Glück hatte nach dem oberpeinlichen Auftritt von Kiko Patty Basler das Schlusswort.
    • Maracuja 13.06.2020 09:19
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht: Auch Angela Addo hat einen zu hellen Teint, um als Schwarze zu gelten.

      Geht‘s noch! Sie als Weisser* wollen tatsächlich (und das auch noch anhand von Rassekategorien - so etwas wie Rasse gibt es nicht) bestimmen, welche dunkelhäutigen Menschen sich als Schwarze bezeichnen dürfen? Meine Kinder bezeichnen sich bewusst als schwarz und sie haben es nie erlebt, dass dunkler pigmentierte Menschen sich daran störten. Es sind immer nur Weisse, die spalten wollen zwischen Schwarze und Farbige.
      * aufgrund ihrer Texte gehe ich davon aus, dass sie weiss sind
    • Miracoolix 13.06.2020 09:24
      Highlight Highlight Akanji hat doch ein weisses Elternteil?
    • El Vals del Obrero 13.06.2020 10:01
      Highlight Highlight Darum geht es doch nicht. "Weisse" sind ja auch eher beige-rosa oder so und nicht wirklich weiss. Es gibt wohl keine Menschen, die RGB(0,0,0) oder RGB(255,255,255) sind.
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  • Der Rückbauer 13.06.2020 07:47
    Highlight Highlight Die heute show auf ZDF hat mich gerettet. Es war die letzte vor den Sommerferien.
    Ich finde es überhaupt gut, dass die heute show parallel zur Arena stattfindet.
    • CalibriLight 13.06.2020 10:03
      Highlight Highlight Dem kann ich mich nur anschliessen.
  • bnezeli 13.06.2020 07:45
    Highlight Highlight Mit Jonas Projer als Moderator wäre es nie zu diesem Disaster gekommen. Er hätte sich bestimmt bemüht, schwarze Gesprächspartner einzuladen.
    • Ueli der Knecht 13.06.2020 08:41
      Highlight Highlight Du hast das <ironie>-Tag vergessen. Oder zumindest ein Augenzwinkern. 😉
    • Rabbi Jussuf 13.06.2020 10:39
      Highlight Highlight Mit Projer wäre es eskaliert.
    • Maracuja 13.06.2020 11:53
      Highlight Highlight Rabbi Jussuf: Mit Projer wäre es eskaliert.

      Spätestens nach dem Herrenmenschen-Schlussstatement von Foley wäre eine Eskalation angebracht gewesen.
  • Mimi-Lee 13.06.2020 07:43
    Highlight Highlight Frau Geissbühler sieht sich selber als Opfer von Rassismus resp. Respektlosigkeit, wie sie es nennt. Dabei vergleicht sie Äpfel und Birnen und vergisst das entscheidende:
    Sie hatte die Wahl, aber SIE hat sich für die SVP entschieden, SIE hat den Polizistenberuf gewählt.
    Sie konnte sich denken, dass beides nicht zuoberst auf der Beliebtheitsskala steht und was sie sich da aussetzt.

    Aber kein Mensch kann selber entscheiden oder wählen mit welcher Hautfarbe er/sie zur Welt kommt. Und deswegen unterschiedlich behandelt zu werden, geht nun mal nicht!
    • Peugeot 13.06.2020 08:28
      Highlight Highlight @Mimi
      Äpfel u. Birnen vergleichen. Sie war Polizistin und hat tagtäglich erlebt wie Polizisten attackiert, beschimpft oder sogar mit dem Leben bedroht werden. Respektlosigkeit ist höchstens, wie abschätzig Sie "als Opfer von Rassismus resp. Respektlosigkeit, wie sie es nennt" das erlebte von Frau Geissbühler kommentieren.
    • ninolino 13.06.2020 08:39
      Highlight Highlight Frau Geissbühler erfährt die Respektlosigkeiten, die sie anprangert, aus meine Sicht primär als Frau Geissbühler. Weil sie den Respekt, den sie einfordert, schlicht nicht verdient.
      Es gibt viele Polizisten und sogar einige SVP-Politiker, die ich respektiere. Aber ich respektiere Menschen aufgund ihrer Fähigkeiten, wenn Respekt ausschliesslich für Rollen eingefordert wird, habe ich Mühe. Glänzen diese Rollenträger zudem noch mit Inkompetenz, wird es ganz schwierig...
    • Mimi-Lee 13.06.2020 09:11
      Highlight Highlight @Peugeot. Ich mindere nicht, was Frau Geissbühler erlebte. Aber sie stellt sich als Opfer von Respektlosigkeit hin und meint, es sei das gleiche, wie Rassismus. Das ist es eben nicht! Mit diesem Vergleich verharmlost sie Rassismus. Denn niemand kann wählen, als was er/sie geboren wird und darf deswegen nicht diskriminiert werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max321 13.06.2020 07:42
    Highlight Highlight Ganz üble Sendung. Kann grundsätzlich passieren, ist aber in diesem Fall tragisch weil Rassismus in der CH gegen Schwarze wichtig ist.

    Sandro Brotz war chancenlos. Nach dem Club (Markus Somm on racism....... .. ...) der zweite Fail.

    Und "sinnvolle Debatten" gibt's leider selten in der Arena, wo hauptsächlich Partei-PR getrieben wird!
    • Basti Spiesser 13.06.2020 20:22
      Highlight Highlight Rassismus in der Schweiz gegen Schwarze ist wichtig?
  • Vecchia 13.06.2020 07:34
    Highlight Highlight Mir schleierhaft, wieso man einen Foley einlädt. Unerträglich und billige Provokation mit Extremen seitens SRF.
    Ich musste wegzappen und so blieb bei mir das Bild, dass einzig Kiko mit gesundem Menschenverstand gesegnet ist.

    Dass man die begrüssenswerte Bewegung "Black Lives Matter" hierzulande nicht in unseren Landessprachen führt, finde ich übrigens auch heikel. Weil so suggeriert werden könnte, dass das Problem "von aussen kommt" und uns nichts angeht...

    • dorfne 13.06.2020 08:38
      Highlight Highlight Ich find es wichtig, dass gerade Republikaner Foley eingeladen wurde! Er hat sich als einer demaskiert, der den strukturellen Rassismus in den USA stärkt. Gestern durch Verharmlosen und Leugnen des Problems.
    • Vecchia 13.06.2020 09:26
      Highlight Highlight dorfne,

      ich glaube, wir hier können nur die Situation in der CH verbessern, abgesehen von unserem Konsumverhalten. Dazu brauchen wir keine Republikaner. USA ist kein Massstab für die Schweiz, selbst wenn einige SVPler das meinen.

      Die US-Probleme waren immer bekannt (wenn man sie sehen wollte). Bloss war z.B. für CHer der Kuklux-Clan vor ca. 40 J. noch der absolute Horror und die Personifinizierung des Bösen, während er heute im Februar in der Innerschweiz durch die Strassen spazieren darf...

  • kupus@kombajn 13.06.2020 07:18
    Highlight Highlight Das war eine der überflüssigsten Arena-Sendungen, die ich je gesehen habe. So will man über Rassismus sprechen? Was für ein grandioser Reinfall!

    Von Brotz bin ich enttäuscht. Foley hätte er für seine letzte Aussage in den Senkel stellen sollen, ja müssen. Diese Aussage war sowas von anmassend, herablassend und entwürdigend....und so typisch!
  • banda69 13.06.2020 07:12
    Highlight Highlight Es gibt noch viel zu tun.
  • rodolofo 13.06.2020 07:11
    Highlight Highlight Per Skype meldet sich ein berühmter Fussballer zu Wort mit dem afrikanischen Namen Akanji.
    Wieder ein Schweizer mit schweizer Mutter und nigerianischem Vater.
    Wenn sogar hier aufgewachsene Fussball-Nationalspieler Erfahrungen mit Rassismus machen müssen, zeigt das doch deutlich, dass wir ein Problem mit dem Rassismus haben, oder etwa nicht?!
    Darauf macht die Politikerin in der Runde immer wieder aufmerksam und sie fordert uns auf hin zu schauen und etwas zu tun!
    Der Thurgauer Komiker will den tierischen Ernst wieder etwas auflockern. "Thurgauer Humor" ist sicher eine hilfreiche Ausgangs-Basis.
    • dorfne 13.06.2020 09:15
      Highlight Highlight Chancengleichheit in Bildung und auf dem Arbeitsmarkt. Auch Menschen aus dem ehem. Yugoslavien könnten mitreden: wenn der Familienname z.B. auf ic endet, wird man bei der Stellen- und Lehrstellensuche nach hinten durchgereicht. Stattdessen holt man dann die Leute aus dem EU-Ausland.

  • rodolofo 13.06.2020 07:02
    Highlight Highlight Dann kam die "Gute Schwarze" zu Wort:
    Bestens integriert, Bündner Dialekt sprechend, SVP-Mitglied, "Seconda" und "Halb-Schwarze" von Schweizerin und Nigerianer.
    Wenn das Exotische so weit reduziert worden ist, dann ist die Integration dieser solchen Person kein Beweis mehr für die besondere Toleranz-Fähigkeit eines Dorfes...
    Neben ihr auf den "Hinterbänken":
    Die weniger brave, halb-schwarze "Seconda", hin und wieder verfolgt, belästigt und gedemütigt von Schwyzer Polizisten. Der SVP-Kanton Schwyz ist ein Hardcore-Pflaster für alle interessanten Menschen!
    Das ist uns allen klar.
    ...
    • circumspectat animo 13.06.2020 08:33
      Highlight Highlight Ich verstehe deinen Kommentar nicht.
    • Queen C 13.06.2020 08:34
      Highlight Highlight ‚Wenn das Exotische soweit reduziert worden ist, dann ist die Integration...‘

      Rodolofo, es geht doch einzig darum, dass die Hautfarbe eines Menschen nicht zu seiner Ausgrenzung führt. Man muss nicht automatisch alles gut finden, was eine dunkelhäutige Person sagt und tut.
      Warum soll die Toleranzfähigkeit in diesem Dorf nicht genug bewiesen sein?
    • Maracuja 13.06.2020 10:24
      Highlight Highlight @Rodolofo: Wenn das Exotische so weit reduziert worden ist

      Können Sie exotisch definieren? Weshalb erwarten Sie diese Eigenschaft bei Schwarzen? Wieso behaupten Sie, bei einer Frau, die in einem Schweizer Dorf sozialisiert wurde, sei das Exotische reduziert worden? Kommen Nichtweisse denn mit genetisch angeborener Exotik auf die Welt? Und weshalb benutzen Sie die Bezeichnung Halbschwarze (ich kenne keine AfroeurpäerInnen, die sich so bezeichnen)?
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  • Sosolala 13.06.2020 06:55
    Highlight Highlight Wenn man das Abstimmungsverhalten der SVP in der vergangenen Woche anschaut und sich mit der Biografie von Frau Geissbühler auseinandersetzt, kommt gar nicht auf die Idee, diese Frau zu einer Gesprächsrunde mit diesem Thema einzuladen. Zudem war Frau Geissbühler einmal bei der Polizei und ist heute glücklicherweise nicht mehr aktiv. Ihre Art und Denkweise bringt den Berufsstand in Verruf. Ja, wir haben ein Rassismusproblem und wir sollten dringend daran arbeiten.
    • Pukelsheim 13.06.2020 08:22
      Highlight Highlight Es geht aber bei der Arena halt gerade drum, dass alle Standpunkte (fair) vertreten sind. Auch wenn einem die Haltung von Geissbühler nicht passt, repräsentiert sie mit ihrer Meinung doch einen (Gross?)teil der Bevölkerung.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 13.06.2020 08:30
      Highlight Highlight "Ja, wir haben ein Rassismusproblem und wir sollten dringend daran arbeiten."

      Das hat man hier in den letzten Tagen schon gefühlt hundert mal gelesen und in den letzten 2, 3, 20 Jahren immer wieder von Politikern gehört.

      Und wie sollten wir (wen meinen Sie mit wir?) daran arbeiten? Es genügt nicht, das zu sagen und danach wieder nichts zun.
    • soulpower 13.06.2020 08:58
      Highlight Highlight Stefan Morgenthaler-Müller Es stimmt nicht, dass "nichts" getan wird. Heute Samstag gehen viele in unserm Land gegen Rassismus auf die Strasse, um ein "Zeichen" zu setzen. Ich gehe davon aus, dass diese und viele andere auch im täglichen Leben tolerant miteinander umgehen, was eigentlich noch viel wichtiger ist. Man muss bei sich selber anfangen!
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  • rodolofo 13.06.2020 06:52
    Highlight Highlight Der Titel für die Sendung war schlecht gewählt.
    Die Sendung selber war aber recht gut!
    Denn die Diskussionsrunde bildete das Spektrum, in dem sich die Debatten und Auseinandersetzungen rund um das Thema Rassismus bewegt.
    Da war einmal der selbstzufriedene "Weisse König" und Trump-Sprachrohr, für den es überhaupt keine Probleme mit Rassismus und Polizeigewalt gibt.
    Genau so "Fake News", wie die Gefährlichkeit von CoVid-19, oder der Klimawandel...
    Die SVP-Polizistin reagierte in der bekannten Manier von "Es paar a t Oore chasch haa!":
    Die kriminellen Ausländer seien das Problem.
    ...
  • N. Y. P. 13.06.2020 06:52
    Highlight Highlight «Jetzt reden wir über Schwarze»

    Das wäre der korrekte Titel gewesen.


    Mit den richtigen Gästen, also Schwarzen, die den subtilen Alltagsrassismus erleben, wäre eine wertvolle Diskussion in Gang gekommen.
    • Für bessere Tage 13.06.2020 08:46
      Highlight Highlight .. Die Schwarzen wollten ja nicht kommen. Das hat Brotz ja gesagt.
    • dorfne 13.06.2020 09:32
      Highlight Highlight @Für bessere Tage. Sind die Schwarzen ev. deshalb nicht gekommen, weil sie in der Schweiz glücklich sind?
    • Alnothur 13.06.2020 10:33
      Highlight Highlight Das ist doch eh symptomatisch für diese Elitärdebatte hier in Europa: ein paar Hobbylose, die sich im Namen Anderer empören müssen, weil ihnen sonst langweilig ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Satanite 13.06.2020 06:49
    Highlight Highlight Ich finds eine Katastrophe, dass der Präsident der Republikaner in der Schweiz überhaupt eingeladen wurde. Das hat etwas von ausländischer Staatspropaganda. Auch zu sagen, dass wir heute Abend die reden lassen, die es betrifft und, dann nur 3 POC zum Thema einladen.... Ist es echt so schwierig POC Historiker, Ethnologen, etc, zu finden? Bin wirklich von Sandro Botz und der Arena-Redaktion enttäuscht!
    • pun 13.06.2020 08:13
      Highlight Highlight Geht mir auch so. Auch POC PolitikerInnen wären in allen Parteien zu finden.
    • Basti Spiesser 13.06.2020 20:31
      Highlight Highlight Anscheinend war es schwierig, da ja viele abgesagt haben. BLM ist ein amerikanisches Phänomen, da macht es durchaus Sinn auch mal mit „Trump“ zu reden, als nur über ihn.
  • N. Y. P. 13.06.2020 06:46
    Highlight Highlight Herr @Brotz

    Sie haben es sicher gut gemeint, aber die Sendung ist für die Tonne.

    Schon der Titel der Sendung !

    Dann stehen da ein weisser Trump-Groupie. Eine weisse SVP-Nationalrätin, die findet, die Schweiz habe KEIN Rassismus Problem..

    Aber Moment mal, im Titel steht doch, dass Personen hier sind, die darüber reden wollen..

    Und wieso steht da jetzt die Geissbühler?

    Dass die zwei Schwarzen am Schluss nicht noch am Halsband vorgeführt wurden, war reiner Zufall.

    Die Arena SELBER zeigte wie Rassismus geht.