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Roger Federer glänzte gegen Andy Murray von A bis Z.
Roger Federer glänzte gegen Andy Murray von A bis Z.Bild: Getty Images Europe
Im Halbfinal gegen Wawrinka?

Federer zerstört Murray: «So habe ich mir das vor dem Spiel auch nicht vorgestellt»

Was für eine Show von Roger Federer! Er haut Andy Murray die Bälle nur so um die Ohren, schlägt den Schotten 6:0, 6:1 und zieht als Gruppensieger in den Halbfinal der World Tour Finals ein. Dort könnte er am Samstag auf Stan Wawrinka treffen.
13.11.2014, 22:5414.11.2014, 07:28

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Der Jubel war auch schon überschwänglicher: Zu klar dominierte Roger Federer seinen Gegner, um sich ausgelassen zu freuen.
Der Jubel war auch schon überschwänglicher: Zu klar dominierte Roger Federer seinen Gegner, um sich ausgelassen zu freuen.Bild: STEFAN WERMUTH/REUTERS

Roger Federer hat sich bei seiner 13. Teilnahme an den ATP-Finals zum zwölften Mal für die Halbfinals qualifiziert. In seinem letzten Gruppenspiel bezwang Federer Andy Murray in weniger als einer Stunde 6:0, 6:1. Erst einmal, vor sieben Jahren gegen Novak Djokovic, hatte der Schotte zuvor so hoch verloren. «Natürlich bin ich sehr zufrieden, dass ich so ein gutes Match gespielt hatte», sagte Federer anschliessend.

Mit einer überragenden Leistung gewann Roger Federer auch sein drittes Spiel in London ohne Satzverlust und sicherte sich damit den Sieg in der Gruppe B. Der 33-jährige Baselbieter trifft nun am Samstag auf den Zweiten der Gruppe A und dürfte damit einem Duell mit dem Weltranglisten-Ersten und Titelverteidiger Novak Djokovic vorerst aus dem Weg gehen.

Die Statistiken zum eindrücklichen Sieg.
Die Statistiken zum eindrücklichen Sieg.Bild: SRF

Federer: «Vielleicht etwas entspannter als sonst»

Gegen Murray bot Federer den knapp 18'000 Zuschauern eine Gala und packte sein ganzes Repertoire an Schlägen aus. Unter den Augen von Pippa Middleton und Chelsea-Trainer Jose Mourinho, der von den Fans ausgebuht wurde, spielte sich Federer in der der ausverkauften O2-Arena phasenweise in einen Rausch.

Der Schweizer wusste nach dem nachmittäglichen Dreisatz-Sieg von Kei Nishikori gegen David Ferrer, dass er schon fix im Halbfinal steht. «Deshalb war ich vielleicht ein wenig entspannter als sonst», mutmasste der Champ. «Ich habe mir sicher nicht vorgestellt, dass es so ein Spiel gibt. Andy wird im nächsten Jahr wieder da sein, ich wünsche ihm eine gute Saison.»

Aus die Maus: Für Andy Murray ist die Saison 2014 vorbei.
Aus die Maus: Für Andy Murray ist die Saison 2014 vorbei.Bild: ANDY RAIN/EPA/KEYSTONE

Murray: «Er spielte ausserordentlich gut»

Nach einem Zwischenspurt mit 14 gewonnenen Ballwechseln entschied Federer den ersten Durchgang nach nur 24 Minuten für sich. Und auch im zweiten Durchgang liess der Schweizer nicht locker. Sein Gegner konnte einem schon fast Leid tun; Federer spielte mit seinem langjährigen Rivalen Katz und Maus. Erst nach 53 Minuten schaffte Murray seinen ersten Spielgewinn – zwei Minuten später war die Partie beendet.

«Zwar bin ich von meiner Leistung enttäuscht», sagte Murray. «Aber auch wenn ich gut gespielt hätte, hätte er wohl gewonnen. Er spielte ausserordentlich gut.»

«Papi hat so schnell gemacht, wie es ging!»
«Papi hat so schnell gemacht, wie es ging!»Bild: SwissMinipeople
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Am Samstag gegen Wawrinka?

Mit der zwölften Halbfinal-Qualifikation an den ATP-Finals egalisierte Federer den Rekord von Ivan Lendl. Der Schweizer hat nur einmal, 2008 in Schanghai, die Gruppenphase am Finale der besten acht Spieler des Jahres nicht überstanden.

Neben Federer bietet sich heute Abend (21 Uhr) auch Stan Wawrinka die Möglichkeit, den Halbfinal-Einzug zu schaffen. Welches Resultat der Romand im Duell mit dem kroatischen US-Open-Sieger Marin Cilic (ATP 9) für die Qualifikation benötigt, hängt auch von der Partie am Nachmittag zwischen Djokovic und Tomas Berdych ab. Gewinnt Djokovic auch seine dritte Partie in London, womit er sich die Nummer 1 im Ranking am Jahresende sichern würde, könnte sich Wawrinka gegen Cilic eine Niederlage in drei Sätzen leisten, um sich ein Halbfinal-Duell gegen Federer zu sichern. (ram/si)

Im Davis-Cup ein Team, am Samstag möglicherweise Gegner: Wawrinka und Federer.
Im Davis-Cup ein Team, am Samstag möglicherweise Gegner: Wawrinka und Federer.Bild: EPA/KEYSTONE
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