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Wahlkampfseite von Trump gehackt – Unbekannte forderten Cryptos für Informationen



Die Highlights des zweiten Duells zwischen Trump und Biden

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Team watson
Petar Marjanović
Seite der Wahlkampagne von US-Präsident Trump offenbar gehackt
Die Webseite der Wahlkampagne von US-Präsident Donald Trump ist kurzzeitig gehackt worden. Am Dienstagabend (Ortszeit) erschien beim Klicken der Kategorie «Events» die Aussage: «Diese Seite wurde beschlagnahmt. Die Welt hat genug von den Fake-News, die täglich von Präsident Donald J. Trump verbreitet werden.» Danach folgten unbelegte Anschuldigungen gegen die amerikanische Regierung sowie gegen Donald Trump persönlich. Oben auf der Seite prangten die Logos der Amerikanischen Bundespolizei FBI sowie des US-Justizministeriums.

Dabei verlangten die mutmasslichen Hacker für kompromittierende Informationen über Trump die Einzahlung von Kryptowährung, was den Vorfall zudem wie einen Betrugsversuch aussehen liess. Nach wenigen Minuten waren die Aussagen und Anschuldigungen jedoch wieder verschwunden, die Seite funktionierte wieder normal.

Die Hintergründe waren zunächst unklar. Das Wahlkampfteam Trumps bestätigte am Abend den Hack. Man arbeite mit den Strafverfolgungsbehörden bei der Suche nach den Tätern zusammen, hiess es in einer Mitteilung. Sensible Daten seien nicht in Gefahr gewesen. (sda/dpa)

Trump greift muslimische Abgeordnete an: «Hasst» die USA
US-Präsident Donald Trump hat die aus Somalia stammende US-Kongressabgeordnete Ilhan Omar (im Bild) erneut scharf angegriffen. Bei einer Wahl seines Herausforderers Joe Biden Anfang November würde die Einwanderung aus Staaten mit vielen Terroristen (unter anderem Syrien und Somalia) stark ansteigen, behauptete Trump am Dienstag bei einer Wahlkampfveranstaltung in Michigan. «Wisst ihr, wenn ich an Somalia denke, denke ich an Omar. Ilhan Omar», sagte Trump unter den Buhrufen der Menge und fuhr fort, dass die muslimische Volksvertreterin die USA hasse. «Sie mag es, uns zu erzählen, wie wir unser Land regieren sollen, ist das nicht nett?».
Muslim Voter Summit
Omar, die als Kind mit ihrer Familie aus Somalia in die USA geflüchtet war, ist zusammen mit anderen demokratischen Abgeordneten des linken Flügels bereits des Öfteren von Trump öffentlich verbal attackiert worden. Vergangenes Jahr warf sie Trump vor, sie mit der Verbreitung eines Tweets in Lebensgefahr zu bringen. Der Präsident hatte eine Botschaft geteilt, in der behauptet wurde, dass Omar am Jahrestag der Anschläge des 11. September gefeiert und getanzt habe. Sie wurde im Internet daraufhin heftig angefeindet. Die Abgeordnete hatte klar gestellt, dass das verbreitete Video nicht am 11. September, sondern Tage später aufgenommen worden sei. (sda/dpa)
First Lady ist nicht immer einverstanden mit Trumps Tweet-Formulierungen
Election 2020 Melania Trump

Bei ihrem ersten Wahlkampfauftritt seit zwei Monaten hat First Lady Melania Trump die Twitter-Aktivitäten von US-Präsident Donald Trump verteidigt. «Erstmals in der Geschichte können die Bürger dieses Landes jeden Tag über soziale Medien direkt und unmittelbar von ihrem Präsidenten hören», sagte Melania Trump am Dienstag in Atglen im umkämpften US-Bundesstaat Pennsylvania.

«Ich bin nicht immer damit einverstanden, wie er die Dinge sagt. Aber es ist ihm wichtig, dass er direkt zu den Menschen spricht, denen er dient.»

Eine Woche vor der US-Wahl warf die First Lady den Medien vor, ein falsches Bild von ihrem Ehemann zu zeichnen – «eines, das ich nicht wiedererkenne». Donald Trump sei «hartnäckig, erfolgreich und fair», sagte Melania Trump. Aus dem Publikum kam der Zwischenruf: «Und hübsch!» Die First Lady antwortete: «Ich stimme zu.» (sda/dpa)
Hohe Beteiligung in Sicht: Schon jetzt halb so viele Wähler wie im Jahr 2016
Eine Woche vor der Präsidentenwahl in den USA haben bereits mehr als 69 Millionen Amerikaner ihre Stimme abgegeben. Das entspricht mehr als der Hälfte aller Stimmen, die bei der Wahl vor vier Jahren abgegeben wurden, wie am Dienstag aus Daten des «U.S. Elections Project» des Politikwissenschaftlers Michael McDonald von der Universität Florida hervorging. 2016 stimmten der Wahlkommission FEC zufolge rund 137 Millionen Amerikaner ab.
USA NEW YORK EARLY VOTING
Bei der Wahl am 3. November tritt der republikanische US-Präsident Donald Trump gegen den demokratischen Herausforderer Joe Biden an. Ausserdem werden alle Sitze im Repräsentantenhaus und gut ein Drittel der Sitze im Senat neu vergeben.

Wegen der Coronavirus-Pandemie wird bei der Wahl in den USA erwartet, dass mehr Amerikaner als sonst von der Möglichkeit Gebrauch machen, ihre Stimme vor dem eigentlichen Wahltag persönlich oder per Briefwahl abzugeben. Nach den Daten des Projekts scheinen bislang erheblich mehr registrierte Demokraten als Republikaner ihre Stimme frühzeitig abgegeben zu haben. Die Registrierung bei einer Partei sagt nicht unbedingt etwas über das Stimmverhalten aus. (sda/dpa)
Biden und Trump gehen mit neuen TV-Spots in Wahlkampf-Endspurt
Mit sehr unterschiedlichen Wahlkampfspots wollen Joe Biden und Donald Trump in den letzten Tagen vor der US-Präsidentschaftswahl punkten.

Das Biden-Team stellte am Dienstag eine Reihe von Werbeclips vor, in denen der Herausforderer unter anderem die Einheit des tief gespaltenen Landes beschwor und seine Unterstützung für die «Black Lives Matter»-Bewegung bekräftigte. Auch wandte er sich an die Wähler und forderte diese auf, die «düstere, wütende Politik» der letzten Jahre unter Präsident Trump zu beenden.

Das Wahlkampfteam vom Präsident Trump veröffentlichte demgegenüber einen neuen Spot, in dem Biden das «Anheizen der Flammen» in «brennenden Städten» der USA vorgeworfen wird. Die Werbung spielt auf vereinzelte Gewaltausbrüche im Zuge der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den vergangenen Monaten an.

Nur eine Woche vor der US-Wahl am 3. November hat Biden bezüglich der Wahlkampfspenden und des damit verbundenen Werbebudgets einen deutlichen Vorteil gegenüber Trump. Beobachtern zufolge gibt er deutlich mehr Geld für TV-Werbung in den umkämpften Bundesstaaten aus als der Amtsinhaber. (sda/dpa)

Obama wirft Trump vor, den Kampf gegen Corona «vermasselt» zu haben
Eine Woche vor der US-Wahl hat Ex-Präsident Barack Obama seinem Nachfolger Donald Trump im Kampf gegen die Corona-Pandemie erneut Versagen vorgeworfen. «Er hat es vermasselt», sagte der Demokrat am Dienstag bei einem Wahlkampfauftritt in der Stadt Orlando im umkämpften US-Bundesstaat Florida.
Election 2020 Obama
«Wir sind das grösste, wohlhabendste, mächtigste Land der Welt und wir können das irgendwie nicht in den Griff bekommen, weil unsere Regierung ihren Job nicht gemacht hat», sagte Obama. Effektiveres Handeln der Regierung hätte Tausende Menschenleben retten können, sagte er. Präsident Trump habe die Pandemie «ignoriert» und weigere sich, dafür Verantwortung zu übernehmen, sagte Obama.

«Aber wissen Sie was, so funktioniert der Job nicht. Sie müssen rund um die Uhr verantwortlich sein», sagte er. «Den ganzen Tag Fernsehschauen und Sachen erfinden, löst keine Probleme», sagte Obama mit Blick auf den Republikaner Trump. Obama warb für die Wahl des Demokraten Joe Biden, seines früheren Vizepräsidenten. Dieser habe einen «konkreten Plan», Amerika wieder gesünder, fairer und stärker zu machen. Obama war vergangene Woche erstmals für Biden bei einer grösseren Kundgebung aufgetreten. (sda/dpa)
Wie lange geht es noch bis zur Wahl?





Berichte: Bloomberg bucht in letzter Minute mehr TV-Werbung für Biden
Election 2020 DNC
Der Milliardär Michael Bloomberg hat einer Zeitung zufolge eine Woche vor der US-Wahl in den umkämpften Bundesstaaten Ohio und Texas neue TV-Werbespots für den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden gebucht.

Die Kosten betrügen rund 15 Millionen US-Dollar (13 Millionen Euro), berichtete die «New York Times» unter Berufung auf Bloombergs politischen Berater Howard Wolfson. Die beiden Bundesstaaten böten die «beste Gelegenheit», um für Biden zusätzliche Stimmen einzuwerben, erklärte er.

Präsident Donald Trump, der sich am 3. November um eine zweite Amtszeit bewirbt, hatte Ohio und Texas 2016 sehr überzeugend gewonnen. Aktuellen Umfragen zufolge liegt Trump in beiden Staaten derzeit ebenfalls in Führung, allerdings nur knapp. Beide Bundesstaaten könnten für einen Sieg bei der Präsidentenwahl entscheidend sein. Das bevölkerungsreiche Texas gilt allerdings seit Langem als Bastion der Republikaner. Ein Sieg Bidens dort käme einem politischen Erdbeben gleich. Ohio wiederum war bei der Wahl 2008 und 2012 noch an den Demokraten Barack Obama gegangen.

Der frühere New Yorker Bürgermeister Bloomberg hat bislang zur Unterstützung von Bidens Kampagne bereits Millionen Dollar in Florida investiert, einem Staat der für seine knappen Wahlergebnisse bekannt ist.

Bloomberg hatte sich ebenfalls um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten für diese Wahl beworben, konnte sich jedoch trotz eines massiven Budgets im Vorwahlkampf parteiintern nicht die nötige Unterstützung sichern. (sda/dpa)
Deutsche Studie: Trumps Industriepolitik ist gescheitert
US-Präsident Donald Trump ist mit seinem Ziel einer Stärkung der heimischem Industrie gescheitert. Dies stellte das deutsche Institut für Weltwirtschaft (IfW) in einer Studie fest.

urn:newsml:dpa.com:20090101:201027-99-93863

«Trump konnte weder Produktion noch Beschäftigung in der Industrie beziehungsweise in den von ihm protegierten Branchen ankurbeln», sagte IfW-Konjunkturforscher Klaus-Jürgen Gern zu der am Dienstag veröffentlichten Analyse. «Positive Trends wurden bereits von der Obama-Regierung initiiert oder sind konjunkturellen Aufholprozessen geschuldet. In der Automobilbranche haben sich Aufschwungstendenzen unter Trumps America-First-Politik sogar abgeschwächt.»

Demnach legte die US-Industrieproduktion von 2017 bis 2019 zwar mit insgesamt 7,2 Prozent kräftiger zu als in den meisten anderen grossen Industriestaaten (G7). Allerdings dürften die hohen Wachstumsraten im wesentlichen Aufholprozessen nach der amerikanischen Industrierezession 2015 und 2016 geschuldet sein. Deren Auslöser sei der Crash der Ölpreise gewesen, der insbesondere die Fracking-Industrie in den USA unter Druck gesetzt hatte.

«Protektionistische Strategien sind nicht geeignet, nachhaltige Wachstumsimpulse zu geben», fassen die Forscher zusammen. Vielversprechender sei es, auf die Stärken der US-Wirtschaft im internationalen Wettbewerb zu setzen. Den damit verbundenen Strukturwandel müsse der kommende Präsident der USA besser abfedern – etwa durch gezielte Investitionen in Infrastruktur und Bildung in den besonders betroffenen Regionen. (awp/sda/reu)
21:46
Lange Schlangen bei Stimmabgabe in New York
Nach teils langen Schlangen vor Wahllokalen in New York für die frühzeitige Stimmabgabe bei der US-Präsidentschaftswahl hat Bürgermeister Bill de Blasio Nachbesserungen beim Ablauf gefordert. «Der Wahlvorstand war offensichtlich nicht auf diese grosse Beteiligung vorbereitet und muss sofort nachbessern, um alle New Yorker zu unterstützen, die am demokratischen Prozess teilnehmen wollen», sagte der demokratische Bürgermeister am Montag bei einer Pressekonferenz. Die langen Schlangen könnten Menschen sonst von der Stimmabgabe abhalten.

Zuvor hatte bereits die Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez, die aus New York stammt und am Wochenende dort eigenen Angaben zufolge ihre Stimme abgegeben hat, die langen Schlangen als «Ungerechtigkeit» kritisiert. Nach Angaben des Wahlvorstands hatten am Wochenende mehr als 190 000 Menschen in der Millionenmetropole New York von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, ihre Stimme frühzeitig abzugeben. Anfangs hatte es Berichte gegeben, nach denen Menschen mehrere Stunden dafür in Schlangen angestanden hätten. Die Wartezeiten hätten sich am Sonntag und Montag aber bereits verkürzt, es habe erste Nachbesserungen im Ablauf gegeben, sagte die Stadtratsabgeordnete Carlina Rivera per Kurznachrichtendienst Twitter.
Election 2020 New York Early Voting
19:20
Trump: «Ich werde die Wahl nur bei massivem Wahlbetrug verlieren»
US-Präsident Donald Trump hat seine Überzeugung wiederholt, dass er bei der bevorstehenden Abstimmung nur im Fall von verlieren könnte. Besonders die Abstimmung per Briefwahl sei betrugsanfällig, behauptete Trump am Montag bei einem Wahlkampfauftritt in der Stadt Allentown im Bundesstaat Pennsylvania. «Das ist meiner Meinung nach der einzige Weg, wie wir verlieren können: massiver Wahlbetrug», sagte Trump. Der Republikaner liegt in Umfragen vor der Präsidentenwahl am 3. November derzeit allerdings hinter seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden.

Trump hat bislang keine stichhaltigen Belege für seine wiederholte Warnung vor massivem Wahlbetrug vorgelegt. Experten und selbst viele Republikaner haben Trumps Warnungen zurückgewiesen. Wahlbetrug ist in den USA extrem selten und wird von der Justiz streng geahndet.

Die Behörden rechnen wegen der Corona-Pandemie mit einer massiven Ausweitung der Briefwahl, was für viele Wahlämter eine Herausforderung ist. Viele Wähler und Behördenvertreter in den Bundesstaaten sehen diese Art der Abstimmung als einen guten Weg, das Corona-Risiko einer Abstimmung im Wahllokal zu vermeiden. Auch die Demokraten machen sich für die Briefwahl stark. Der Republikaner Trump hingegen scheint die Briefwahl als Finte seiner Gegner zu betrachten, um ihn mit Hilfe einer hohen Wahlbeteiligung zu schlagen.
Election 2020 Trump
16:15
Trump spielt Corona herunter und macht die Medien verantwortlich
US-Präsident Donald Trump hat die Gefahr des Coronavirus erneut heruntergespielt und den Medien vorgeworfen, die Pandemie aus politischen Gründen aufzubauschen.

Die Anzahl der Neuinfektionen steige nur, weil in den USA so viel getestet werde, erklärte Trump am Montag in einem Tweet. Er sprach von einer «Verschwörung der Fake News Medien».

Die «korrupten» und falsch informierenden Medien schlachteten die Pandemie gezielt bis zur Wahl am 3. November aus, um ihm zu schaden, schrieb Trump. «Am 4. November wird sich das Thema völlig verändern.»

Die Anzahl der täglich gemeldeten Corona-Neuinfektionen ist in den USA zuletzt auf rund 70 000 gestiegen. Der Anstieg ist damit deutlich schneller als jener der Tests. Experten warnen, dass die USA mit Beginn der kalten Jahreszeit vor einer neuen Corona-Welle stehen. Ein plötzliches Verschwinden der Pandemie als Top-Thema in den US-Medien nach der Wahl scheint daher extrem unwahrscheinlich. In den USA, einem Land mit 330 Millionen Einwohnern, gibt es Daten der Universität Johns Hopkins zufolge bislang 8,6 Millionen bestätigte Infektionen und 225 000 Todesfälle - mehr als in jedem anderen Land.

In seinen Tweets erneuerte Trump auch seine Aussage, wonach «junge Menschen» nach einer Covid-19-Erkrankung «sehr schnell wieder gesund werden». Renommierte Gesundheitsexperten haben dieses von Trump wiederholt angeführte Argument als irreführend und gefährlich bezeichnet. Schwere Krankheitsverläufe bei Jüngeren sind selten, aber nicht unmöglich. Zudem können sie ältere Personen oder Menschen mit Vorerkrankungen anstecken, für die Covid deutlich gefährlicher ist.
16:01
Trumps Sprache: Einfach, sprunghaft und emotional
Election 2020 Trump 60 Minutes
«Great», «incredible», «deal» und «money»: Diese Wörter benutzt der amtierende US-Präsident Donald Trump besonders häufig. Sein Vokabularreichtum ist im Vergleich mit anderen Präsidenten denn auch mit Abstand am kleinsten.

Das haben Wissenschaftler um den Computerlinguisten Gerold Schneider von der Universität Zürich herausgefunden. Das Team analysierte den Sprachgebrauch des US-Präsidenten und verglich diesen mit dem von früheren Präsidenten und Präsidentschaftskandidatinnen und -kandidaten.

Generell sei die Sprache von Präsidenten in Debatten und Reden seit dem Ende des letzten Jahrhunderts in den USA immer einfacher geworden, sagte Schneider gemäss einer Mitteilung der Uni Zürich. Aber im Vergleich zu früheren US-Präsidenten sei Trumps Sprache am klarsten «Ich»-zentriert. Barack Obama hingegen betonte deutlich mehr das «Wir».

Zudem spreche Trump in kurzen Sätzen, nutze viele Schlagwörter und Wiederholungen. Seine Sprache sei emotional und mit Drohgebärden und Eigenlob versetzt - und oft von negativen Aussagen geprägt. Ebenfalls verwende der amtierende Präsident viele Verben und eher weniger Nomen.

Die Wissenschaftler untersuchten zudem Interviews mit Trump aus den vergangenen vierzig Jahren. Denn die Frage, ob der mächtigste Mann der Welt an einer neurodegenerativen Erkrankung leide, sei beunruhigend, sagte Schneider. Sprachlich manifestiere sich eine sich ankündigende Demenz in zunehmend vagen Referenzen, etwa dem verstärkten Verwenden von Personalpronomen anstatt von Namen, einem schwindenden Vokabular und zunehmenden sprachlichen Inkohärenzen, etwa wenn jemand am Satzende den Satzanfang bereits vergessen habe.

Gemäss den Analysen des Teams blieb der Vokabularreichtum von Trump während des untersuchten Zeitraums ähnlich. Jedoch wiederhole er sich öfters. «Aber am deutlichsten war, dass die sprachlichen Inkohärenzen zugenommen haben», sagte Schneider. Ob die sprachliche Entwicklung Trumps pathologische Züge habe, lasse sich letztlich aber nicht sagen. (sda)
15:36
New Yorker Polizist suspendiert, weil er «Trump 2020» durch den Lautsprecher gerufen haben soll
Ein Polizist des New York Police Departments (NYPD) wurde suspendiert, nachdem in den Sozialen Medien Videos von ihm kursierten, in denen er durch den Lautsprecher seines Dienstwagens «Trump 2020» gerufen haben soll.



Das NYPD bestätigte, dass der Vorfall untersucht werden würde. Währenddessen wurde der Polizist suspendiert. «Der Vorfall sei zu 100 Prozent inakzeptabel», sagte der NYPD-Kommissar Dermot Shea auf Twitter. «Die Strafverfolgung muss unpolitisch bleiben. In unserer Rolle ist es wichtig, ALLEN New Yorkern zu dienen, unabhängig von politischen Überzeugungen.»

Auch New Yorks Bürgermeister, Bill de Blasio, äusserte sich zu dem Vorfall auf Twitter: «Lassen Sie mich klar sein: JEDER NYPD-Offizier, der irgendeine politische Agenda im Dienst vorantreibt, wird mit Konsequenzen rechnen müssen», schreibt der Bürgermeister. «Wir werden hier schnell handeln, so etwas wird nicht toleriert.»

Hier beendet Trump das Interview mit «60 Minutes»
US-Präsident Donald Trump hat ein Interview mit dem TV-Sender CBS wegen der kritischen Fragen der Interviewerin scharf verurteilt. Auf Twitter forderte Trump dazu auf, sich «die Voreingenommenheit, den Hass und die Unhöflichkeit» in dem knapp 38-minütigen Gespräch mit der renommierten CBS-Journalistin Lesley Stahl anzuschauen. Nun hat der Sender seinerseits Videoaufnahmen veröffentlicht, in denen der Moment zu sehen ist, wo Trump genug hat.

Die letzte Frage, die Stahl dem Präsidenten stellt, lautet: «Denken Sie, dass Ihre konfrontierenden Tweets die Leute abschrecken?» Trump antwortet, dass er das nicht so sehe. Er wäre nicht hier, wenn er keine Sozialen Medien hätte und fängt an, die Medien zu kritisieren. Einen Moment später sagt ein Produzent, wie viel Zeit noch übrig sei. Trump so: «Ich glaube, ich habe genug vom Interview. Ok? Das ist genug. Wir gehen.»

Trump stimmt früh bei US-Präsidentenwahl ab
US-Präsident Donald Trump hat am Samstag von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, frühzeitig seine Stimme bei der Präsidentenwahl abzugeben. Trump suchte dafür ein Wahllokal in einer Bibliothek in West Palm Beach im Bundesstaat Florida auf. «Ich habe für einen Typen namens Trump abgestimmt», sagte er danach in die Fernsehkameras. Danach betonte er erneut, dass eine persönliche Stimmabgabe sicherer sei als Briefwahl.

Florida, wo Trump seit gut einem Jahr seinen offiziellen Wohnsitz hat, gehört zu den Bundesstaaten, die ihre Einwohner bereits vor dem offiziellen Wahltermin am 3. November abstimmen lassen.

Bisher gaben bereits mehr als 50 Millionen Menschen ihre Stimme in Wahllokalen oder per Brief ab. Bei der Präsidentenwahl 2016 hatten insgesamt knapp 139 Millionen Amerikaner abgestimmt. Angesichts der Corona-Krise nutzen mehr Menschen als sonst die Möglichkeit zur frühen Stimmabgabe. Nachdem es in den vergangenen Monaten die Sorge gab, dass per Brief abgeschickte Stimmzettel nicht rechtzeitig ankommen könnten, nehmen viele Menschen stundenlange Wartezeiten in Kauf, um persönlich abzustimmen. Das war zum Beispiel in New York der Fall, wo am Samstag Wahllokale für frühe Abstimmungen öffneten.

Trump behauptet seit Monaten, dass mit massenweise per Post verschickten Stimmzetteln die Gefahr von Wahlfälschungen drastisch steige. Experten und Wahlbehörden betonen unterdessen, dass es dafür keine Belege gebe. Die Demokraten warnen vor einem Versuch des republikanischen Präsidenten, auf diese Weise Zweifel am Wahlausgang zu säen.

Bei der vergangenen Präsidentenwahl vor vier Jahren hatten insgesamt gut 47 Millionen US-Bürger die Möglichkeit zur frühen Stimmabgabe genutzt. Diesmal waren es bis Samstag nach Daten des «U.S. Elections Project» des Politikwissenschaftlers Michael McDonald von der Universität Florida bereits 56 Millionen. Von ihnen hätten knapp 17,5 Millionen persönlich abgestimmt und rund 38,5 Millionen per Brief.

Trump hatte bei einem Wahlkampfauftritt in Florida am Freitag noch gescherzt, dass er sich wenn nötig auch zwei Stunden lang für die Stimmabgabe anstellen würde. Tatsächlich hatte der Secret Service das Wahllokal bereits Stunden vor dem Eintreffen des Präsidenten abgesichert, wie der TV-Sender CNN berichtete. Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass die Strasse davor komplett abgeriegelt war. Trumps Sprecherin Kayleigh McEnany bestätigte mitreisenden Journalisten, dass keine anderen Wähler in der Bibliothek waren.

Trump liegt zehn Tage vor dem Wahltermin in Umfragen hinter dem demokratischen Herausforderer Joe Biden zurück. Der Präsident versucht, mit Wahlkampfauftritten in möglicherweise entscheidenden Bundesstaaten eine Wende einzuleiten. Allein für Samstag setzte er gleich drei Auftritte in North Carolina, Ohio und Wisconsin an. Ungeachtet der wieder rapide steigenden Corona-Infektionszahlen versammeln sich für die Trump-Reden Tausende Anhänger, viele von ihnen tragen keine Masken.

Biden wollte am Samstag zwei Mal in Pennsylvania sprechen, bei einem der Auftritte sollte der Sänger Jon Bon Jovi dazustossen. Er setzt in der Corona-Krise auf kleine Events mit strikten Abstandsregeln. Unter anderem sitzen seine Anhänger dabei oft in ihren Autos auf Parkplätzen. (sda/dpa)


Election 2020 Trump
Biden verspricht Wählern kostenlose Corona-Impfung
Eine Impfung gegen das Coronavirus soll nach Willen des demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Joe Biden für alle Menschen in den USA kostenlos sein. Auch für Bürger ohne Krankenversicherung müsse die Regierung eine kostenfreie Schutzimpfung garantieren, sagte Biden am Freitag in Wilmington im Bundesstaat Delaware. In den USA sind Millionen Menschen aus Kostengründen nicht krankenversichert. Experten hoffen, dass es im kommenden Jahr einen allgemein verfügbaren Impfstoff geben wird.

Der Demokrat Biden erneuerte seine Kritik am Krisenmanagement von Präsident Donald Trump. «Er hat Amerika aufgegeben», sagte der 77-Jährige. Der Republikaner habe immer noch keinen schlüssigen Plan, die Pandemie einzudämmen. «Er will nur, dass wir angesichts der schrecklichen Todeszahlen und dem Schmerz für so viele Amerikaner abstumpfen und resignieren», sagte Biden. Er tritt bei der Wahl am 3. November gegen Trump an.

Biden stellte am Freitag erneut seinen Plan vor, um die Pandemie einzudämmen. Unter anderem will Biden im Fall eines Wahlsiegs die Kapazität für Corona-Tests massiv ausbauen, sich im ganzen Land für das verpflichtende Tragen von Masken einsetzen und die heimische Produktion von Schutzkleidung deutlich ausbauen.

Insgesamt gibt es Daten der Universität Johns Hopkins zufolge in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, seit Beginn der Pandemie rund 8,4 Millionen bestätigte Coronavirus-Infektionen. Gut 223 000 Menschen starben bislang – mehr als in jedem anderen Land der Welt. Die Zahl der Neuinfektionen steigt auch in den USA seit Tagen wieder an. Am Donnerstag allein waren der Universität Johns Hopkins zufolge knapp 72'000 positive Tests gemeldet worden. (sda/dpa)Election 2020 Biden
Trump spottet in Live-Schaltung mit Israel und Sudan über Biden
Kurz vor der Wahl in den USA hat Präsident Donald Trump bei einer Telefonkonferenz mit den Regierungen des Sudans und Israels über seinen Herausforderer Joe Biden gespottet. Vor Journalisten verkündete Trump während der Schaltung am Freitag im Weissen Haus, dass sich der Sudan und Israel unter seiner Vermittlung auf eine Normalisierung ihrer Beziehungen geeinigt hätten. «Denkst Du, Sleepy Joe hätte diesen Deal machen können, Bibi?», fragte Trump Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. «Das glaube ich nicht.» Netanjahu antwortete diplomatisch: «Wir schätzen die Hilfe für Frieden von jedem in Amerika.» Zur selben Zeit waren der Ministerpräsident des Sudan, Abdullah Hamduk, und der Vorsitzende des Souveränen Rates des Landes, Abdel Fattah Burhan, in der Leitung.

Der Republikaner Trump (74) verspottet seinen 77-jährigen demokratischen Herausforderer Biden regelmässig als «Sleepy Joe» («Schläfriger Joe»). Trump unterstellt dem früheren Vizepräsidenten Biden immer wieder mangelnde körperliche und geistige Fitness und zweifelt öffentlich an, ob er dem Präsidentenamt gewachsen sei. In Umfragen vor der Wahl am 3. November liegt Biden vor Trump. (sda/dpa)Trump
Schon jetzt mehr Früh-Wähler als 2016
USA ELECTIONS EARLY VOTING
Elf Tage vor der Präsidentenwahl in den USA haben bereits mehr Wahlberechtigte von der Möglichkeit einer frühen Stimmabgabe Gebrauch gemacht als vor der Wahl 2016 insgesamt.

Nach Daten des «U.S. Elections Project» des Politikwissenschaftlers Michael McDonald von der Universität Florida vom Freitag haben bereits mehr als 49,3 Millionen Amerikaner ihre Stimme abgegeben - das entspricht mehr als einem Drittel aller Stimmen bei der Wahl vor vier Jahren. Damals nutzten insgesamt gut 47 Millionen Bürger die Möglichkeit der frühen Stimmabgabe.

Wahlberechtigt ist zunächst jeder der rund 330 Millionen US-Bürger, der mindestens 18 Jahre alt ist. Das wären gut 233 Millionen, es gibt aber Ausnahmen. Zudem müssen sich alle Bürger vor der Abstimmung beim zuständigen Wahlamt registrieren lassen. 2016 gab es rund 214 Millionen eingetragene Wähler, von denen 140 Millionen abstimmten. Das entsprach einer Wahlbeteiligung von 63 Prozent.

Bei der Wahl am 3. November tritt der republikanische US-Präsident Donald Trump gegen den demokratischen Herausforderer Joe Biden an. Ausserdem werden alle Sitze im Repräsentantenhaus und gut ein Drittel der Sitze im Senat vergeben.

Nach den Daten des Projekts scheinen bislang erheblich mehr registrierte Demokraten als Republikaner ihre Stimme frühzeitig abgegeben zu haben. Die Registrierung bei einer Partei sagt nicht unbedingt etwas über das Stimmverhalten aus.

Wegen der Coronavirus-Pandemie wird bei der Wahl in den USA erwartet, dass mehr Amerikaner als sonst von der Möglichkeit einer frühen Stimmabgabe oder der Briefwahl Gebrauch machen. Trump macht allerdings seit Monaten Stimmung gegen Briefwahl, weil er darin massives Betrugspotenzial sieht. Belege dafür hat er nicht vorgelegt.

Im historischen Verlauf zeigt sich, dass die Wahlbeteiligung in den USA höher liegt, je kontroverser der Wahlkampf abläuft. Trump hat die Wahl zur wichtigsten in der Geschichte der USA erklärt. Auch Biden hat die Bedeutung dieser Wahl für die Zukunft der Vereinigten Staaten immer wieder unterstrichen. (sda/dpa)
5:22
Biden: Werde Präsident aller Amerikaner sein
Der US-Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Joe Biden, hat seinen politischen Gegnern zugesichert, im Falle seines Wahlsieges auch ihr Präsident zu sein. Beim TV-Duell in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee am Donnerstagabend (Ortszeit) wurden Biden und Amtsinhaber Donald Trump gefragt, was sie den Amerikanern, die nicht für sie gestimmt hätten, in ihrer Rede zur Amtseinführung sagen würden.

Biden antwortete: «Ich werde sagen: Ich bin ein amerikanischer Präsident, ich vertrete euch alle, ob ihr für oder gegen mich gestimmt habt.»

Trump sagte: «Erfolg wird uns zusammenbringen.» Er versprach, die USA in seiner zweiten Amtszeit wieder so erfolgreich zu machen wie vor der Corona-Pandemie.

Trump warnte, sollte Biden die Wahl am 3. November gewinnen, würden die USA in eine nie dagewesene wirtschaftliche Depression schlittern. «Es wird ein sehr, sehr trauriger Tag für dieses Land sein.»

Biden sagte, er werde den Menschen Hoffnung geben. «Was hier zur Wahl steht, ist der Charakter des Landes: Anstand, Ehre, Respekt, Menschen mit Würde zu behandeln und sicherzustellen, dass jeder gleiche Chancen hat. Ich werde dafür sorgen, dass Sie das bekommen. In den vergangenen vier Jahren haben Sie das nicht bekommen.» (sda/dpa)
4:59
Biden: Neue Jobs durch Klimawandel – Trump: Zerstörung der Wirtschaft
US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden will den Klimawandel für die Schaffung neuer Jobs in den USA nutzen. «Wir können wachsen und sauberer sein, wenn wir den Weg gehen, den ich vorschlage», sagte Biden bei der letzten TV-Debatte gegen Amtsinhaber Donald Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) in Nashville. Biden versprach dabei 18,6 Millionen neue Jobs, ein Programm, um Häuser energieeffizienter zu machen und 50 000 Ladestationen für Elektroautos an amerikanischen Highways.

Trump lobte dagegen seinen eigene Umwelt-Bilanz und warf Biden vor, mit der Abkehr von fossilen Brennstoffen der Ökonomie zu schaden: «Wenn Sie die Wirtschaft kaputt machen wollen, müssen Sie die Ölindustrie abschaffen.» Er werde nicht Abermillionen von Jobs und Tausende von Unternehmen für das Pariser Klimaabkommen opfern. Die Trump-Regierung hatte sich aus dem internationalen Pakt zurückgezogen.

Trump hatte sich in der Vergangenheit mehrfach skeptisch dazu geäussert, ob es den Klimawandel überhaupt gibt und falls ja, ob er vom Menschen verursacht ist. Die USA sind einer der grössten Verursacher von Treibhausgasen. Bei der ersten TV-Debatte Ende September hatte der Präsident allerdings eingeräumt, dass er «in einem gewissen Ausmass» glaube, dass Umweltverschmutzung und Treibhausgase zur Erderwärmung beitrügen. Trump wirft Biden vor, dass dessen Umweltschutzpläne unbezahlbar wären. Biden hat angekündigt, den Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen rückgängig zu machen. (sda/dpa)
4:58
Fracking ist Reizthema im US-Wahlkampf
Mit Blick auf die Stimmen im besonders hart umkämpften US-Staat Pennsylvania hat US-Präsident Donald Trump seinem Herausforderer Joe Biden vorgeworfen, sich gegen die umstrittene Ölfördertechnik Fracking zu stellen. «Er ist gegen Fracking», sagte Trump am Donnerstag (Ortszeit) in der zweiten und letzten Fernsehdebatte vor der US-Präsidentschaftswahl am 3. November.

Biden wies dies zurück und sagte, er sei zwar dagegen, neue Genehmigungen für Fracking-Projekte auf bundeseigenem Land zu erteilen. Bei bestehenden Projekten werde es aber darauf ankommen, Emissionen aus dieser Art der Förderung einzufangen. Dafür müsse in zusätzliche Techniken investiert werden.

Mit Fracking (Hydraulic Fracturing) wird vor allem in Pennsylvania, im Nordosten der USA, die Öl- und Gasförderung vorangetrieben. Dabei wird unter hohem Druck eine Flüssigkeit in den Boden gepresst, um das Gestein durchlässiger zu machen und Öl sowie Gas fördern zu können. Kritiker warnen, dass dabei das Grundwasser gefährdet wird. (sda/dpa)
4:34
Biden kritisiert anhaltenden strukturellen Rassismus in den USA
Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat den weiterhin anhaltenden strukturellen Rassismus in den USA kritisiert. In den Vereinigten Staaten herrsche immer noch nicht völlige Gleichheit, sagte Biden am Donnerstagabend (Ortszeit) im zweiten und letzten TV-Duell mit Präsident Donald Trump. «Es ist eine Tatsache, dass es in den USA strukturellen Rassismus gibt», sagte er. Biden warf Trump vor, Rassismus noch weiter Vorschub zu leisten. «Er giesst in jedes einzelne rassistische Feuer Öl», sagte Biden.

Trump wiederum behauptete, er habe so viel für Afroamerikaner und Schwarze getan wie kein anderer Präsident vor ihm, höchstens mit der Ausnahme von Abraham Lincoln. «Ich bin die am wenigsten rassistische Person in diesem Raum», sagte Trump. Der Präsident weist die Idee, dass es in den USA strukturellen Rassismus gibt, zurück. Er spricht zum Beispiel bei Fällen von Polizeigewalt gegen Schwarze von bedauernswerten Einzelfällen. (sda/dpa)
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346 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
w'ever
12.10.2020 12:42registriert February 2016
ich behaupte nach wie vor, dass die covid "erkrankung" von trump teil seiner wahlkampagne ist.
aufmerksamkeit um jeden preis.
70792
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U+1F595
21.10.2020 06:45registriert July 2020
Und alle konnten es besser als der orange Elefant im Politladen.
Sogar ein Stock hat mehr Rhythmus als dieser Wackel-Onkel.
40522
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Unicron
12.10.2020 12:27registriert November 2016
"Bereits im September attestierte das Forscherteam Trump anhand ihrer Internetanalysen den Sieg für November 2020 - entgegen aller Umfragewerte. "
Omg, bitte sagt doch nicht sowas...
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