Fussball
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Tagung in Marrakesch

Kehrtwende bei der FIFA – der Garcia-Bericht soll «in angemessener Form» veröffentlicht werden

19.12.14, 13:16 19.12.14, 15:18

Die FIFA-Chefetage weilt zurzeit in Marrakesch. Bild: Christophe Ena/AP/KEYSTONE

An einer Sitzung im marokkanischen Marrakesch hat die FIFA-Ethikkomission heute morgen beschlossen, dass der umstrittene Bericht von Michael Garcia veröffentlicht werden soll. Allerdings stehen noch Anklagen gegen drei Ex-Mitglieder des FIFA-Exekutivkomitees an – ehe diese nicht über die Bühne gegangen sind, darf der Bericht noch nicht an die Öffentlichkeit. 

Wegen des Zeugenschutzes kann das 430-seitige Dokument nur in einer angepassten Version publiziert werden, da gewisse Stellen geschwärzt werden müssen. Per Pressemitteilung lässt die FIFA verlauten, «dass in Bezug auf einzelne Personen und Vorgänge weitere Abklärungen beziehungsweise Untersuchungen erforderlich sind; mithin scheint die Angelegenheit gegenwärtig noch nicht vollständig aufgearbeitet zu sein.» 

Garcia hatte die Korruptionsvorwürfe um die WM-Vergaben 2018 an Russland und 2022 an Katar untersucht. Öffentlich geworden war bisher nur eine stark verkürzte und harsch kritisierte Auswertung des deutschen Richters Hans-Joachim Eckert.

«Wir werden die Abstimmung für 2018 und 2022 nicht revidieren», bekräftige Blatter. Laut dem FIFA-Oberhaupt gibt es «keine rechtlichen Gründe», die Entscheide der Exekutive für die Gastgeber der beiden nächsten WM-Turniere zurückzunehmen. Beim Bericht von Garcia gehe es um die Vergangenheit. «Und ich bin auf die Zukunft fokussiert», betonte der Schweizer. 

Bereits gestern stellten die FIFA-Funktionäre Katar ein Ultimatum zur Verbesserung der Menschenrechte. Das deutsche Mitglied des FIFA-Exekutivkomitees Theo Zwanziger forderte, bis zum 15. März eine unabhängige Kommission einzurichten, welche die Arbeitsbedingungen der Gastarbeiter überprüfen soll. Dieser Antrag wurde nun einstimmig angenommen. 

 (cma/si)

Das ist nur Spass: «Sepputin»



Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • teXI 20.12.2014 02:03
    Highlight Sepp Blatter muss die Welt echt für saudumm halten. Er soll allen einen Gefallen tun und den Stuhl räumen... lieber gestern als heute!
    0 0 Melden

Aus der Provinz zurück ins Rampenlicht: Xherdan Shaqiri ist jetzt Liverpooler

Xherdan Shaqiri vollzieht innerhalb von England einen bemerkenswerten Wechsel. Premier-League-Absteiger Stoke City einigt sich mit dem FC Liverpool auf einen 17-Millionen-Franken-Deal.

Der nächste Profi mit Super-League-Erfahrung nach der Liga-Attraktion Mohamed Salah (ex Basel) betritt ein schwieriges Pflaster. Die Erwartungen beim Finalisten der letzten Champions-League-Saison sind um ein Vielfaches höher als in Stoke-on-Trent. Dem FC Liverpool folgen rund um den Globus mehrere 10 Millionen Anhänger.

Shaqiri wird bei Liverpool mit der Rückennummer 23 spielen – so wie auch in der Schweizer Nationalmannschaft.

Jürgen Klopp dirigiert in Anfield einen Klub, der im letzten …

Artikel lesen