Elektroauto
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Wenn der Tesla ungewollt beschleunigt – US-Behörde soll zahlreiche Vorfälle untersuchen



Die US-Behörde für Strassen- und Fahrzeugsicherheit NHTSA muss sich mit einem Fall auseinandersetzen, in dem es um Elektroautos von Tesla geht, die ungewollt beschleunigen sollen. Eine Petition, die bei der Bundesbehörde eingereicht wurde, führt 127 Nutzerbeschwerden auf, die sich auf 123 Fahrzeuge beziehen.

Bei jedem Vorfall soll ein Tesla-Auto ohne Vorwarnung automatisch beschleunigt haben. Dies führte insgesamt zu 110 Unfällen mit 52 Verletzten. Vor allem beim Einparken sollen die Fahrzeuge plötzlich selbstständig aufs Gas gedrückt haben. Betroffen sind dabei die Tesla-Modelle S, 3 und X.

Das Amt für Mängeluntersuchungen will nun zuerst prüfen, ob die Petition angenommen wird oder nicht. Sollte die Beschwerde berechtigt sein, könnte das eine Untersuchung von knapp 500'000 Fahrzeugen nach sich ziehen.

Menschliches Versagen oder Software-Fehler?

Im ersten Moment dürfte es nun darum gehen, herauszufinden, ob die Autos tatsächlich selbstständig beschleunigt haben oder schlicht ein Bedienfehler vorliegt. Tesla selbst hat sich zu der Petition noch nicht geäussert.

Unabhängig davon untersucht die NHTSA noch 14 weitere Unfälle von Tesla-Fahrzeugen, bei denen die Nutzung der Autopilot-Funktion oder Assistenzsystemen eine Rolle gespielt hat. In einem Fall überfuhr der Tesla im Autopilot-Modus eine rote Ampel und verursachte eine Kollision.

Auch in der Schweiz kam es nach einem Unfall mit einem Tesla bereits zu einem Gerichtsfall. Ein Genfer verklagte Tesla, weil sein Fahrzeug im Autopilot-Modus einen Unfall verursacht hatte: Der Tesla fuhr Vollgas mit Autopilot, doch das System erkannte das andere Fahrzeug nicht. Der Tesla bremste nicht ab und wich auch nicht aus.

(pls)

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31
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31Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Booker 21.01.2020 21:06
    Highlight Highlight Wie auch immer – sollte so ein technischer Fehler vorliegen ist das natürlich unschön. Trotzdem behaupte ich bei 100'000 Parkmanövern mit dem Tesla Parkassistent gibt es weniger Schäden als bei 100'000 manuellen Parkversuchen. Das gilt genauso für den Autopiloten, auch hier gibt s weniger Unfälle und Tote als ohne.
  • rodolofo 21.01.2020 07:58
    Highlight Highlight Solche Unfälle der "Künstlichen Intelligenz" waren ja eigentlich absehbar.
    Sie kann halt auch nicht intelligenter sein als diejenigen, welche sie programmiert haben...
  • Thomas Bollinger (1) 20.01.2020 22:50
    • DerHans 21.01.2020 07:04
      Highlight Highlight Das Dementi ist jedoch keinen Artikel wert...
    • @schurt3r 21.01.2020 09:04
      Highlight Highlight @DerHans

      Doch, ist es.
      Artikel folgt demnächst.
    • Thomas Bollinger (1) 21.01.2020 14:17
      Highlight Highlight Sorry Schurter, falsch geblitzt. Froimi 🥰
  • RicoH 20.01.2020 22:49
    Highlight Highlight Wer mit Autopilot eine rote Ampel überfährt und einen Unfall baut, dem sollte man sowieso das Billett entziehen.
  • sunshineZH 20.01.2020 22:20
    Highlight Highlight Tesla 💪😂
    • DerHans 21.01.2020 07:05
      Highlight Highlight Da haben sie wieder was für den Stammtisch.
  • Auric 20.01.2020 20:00
    Highlight Highlight Nachdem Tesla das alles dokumentiert, werden die den Teufel zumindest ihre Kunden als die Vollpfosten bloßstellen die sie anscheinend sind, die werden ganz ruhig den Anwälten ihre Daten zeigen und die Kunden abfinden, aber nicht mit Phantastillionen.
  • Freethinker 20.01.2020 19:14
    Highlight Highlight Naja... Beim Computer ist das Problem meistens vor dem Bildschirm zu finden... Hier wahrscheinlich auch...
  • Ökonometriker 20.01.2020 17:16
    Highlight Highlight Tesla wird ja wohl ausführliche Logs schreiben? Dann dürfte man der Sache relativ schnell auf den Grund gehen können.
    • DerHans 20.01.2020 18:01
      Highlight Highlight Da zeigt sich doch, wie erschrecken uninformiert gewisse Leute sind. Aber Hauptsache eine grosse Klappe und gegen Etwas schiessen wovon man nichts versteht. In die selbe Kategorie gehören die Vandalen, welche vom Sentry Mode erwischt werden und dann los heulen, sie fühlten sich in ihrer Privatsphäre verletzt.
  • DerHans 20.01.2020 16:50
    Highlight Highlight Es wäre noch interessant zu erwähnen, dass diese Petition von einem Shorter gestartet wurde. Da hat jemand wohl viel Geld verloren und ist ein ziemlich schlechter Verlierer.

    https://teslamag.de/news/petition-leerverkaeufer-will-rueckruf-aller-tesla-model-s-model-x-und-model-3-in-usa-26573
    • @schurt3r 21.01.2020 09:04
      Highlight Highlight Ja, danke.
      Haben die Stellungnahme gesehen.
      Artikel folgt demnächst ;-)
  • atlas 20.01.2020 16:43
    Highlight Highlight Interessanterweise gabs mal eine ähnliche Geschichte in den 70er Jahren, als Audi mit ihren Fahrzeugen in den amerikanischen Markt wollte. Gemäss einigen Audi Käufern haben die Fahrzeuge aus scheinbar unerfindlichen Gründen von selbst stark beschleunigt. Eine Untersuchung der Fhz Behörde hat dann gezeigt, dass die Nutzer sich bei den schmaleren Pedale des deutschen Herstellers verdrückt haben...
    Mein erster Tipp wäre eher, dass das unmittelbare Drehmoment der EV noch nicht von allen beherrscht wird (ist mir offengestanden mit meinem auch schon passiert, zum Glück ohne Folgen...)
  • MarGo 20.01.2020 16:43
    Highlight Highlight ... jo wüssed sie Herr Polizist, sAuto hät vo sich us eifach Gas geh... i ha gar nöd wölle mit 80 durch diä 30er-Zone...

    ;)
  • bärn 20.01.2020 16:39
    Highlight Highlight solch ein mist... ist übrigens einer der das ganze theater inszeniert welcher auf leerverkäufe gesetzt hat... nun hat er einen haufen kohle in den sand gesetzt und versucht zu retten was zu retten ist... typisch amis halt... und überhaupt nicht ein thema für tesla sondern in der automobilbranche grundsätzlich... guter versuch derjenigen welche alle die garage niederfahren... ;-)
  • doomsday prophet 20.01.2020 16:17
    Highlight Highlight next level tesla
    Benutzer Bild
    • Aladdin 21.01.2020 07:34
      Highlight Highlight Nur der da ist cooler:
      Benutzer Bild
  • Ricardo Tubbs 20.01.2020 16:07
    Highlight Highlight diese fahrenden kabelrollen und selbstfahrsysteme und knöpfli da und dort sind der anfang vom ende...sage es ja ständig.
    • bärn 20.01.2020 16:35
      Highlight Highlight DIE kompetenz hat gesprochen/geschrieben
    • rolf.iller 20.01.2020 17:05
      Highlight Highlight Also zu Knöpfli. War gerade beim Autokauf/Auswahl behilflich. Und Knöpfli war ein massgebender Unterschied zw Tesla und dem Rest. Beim Tesla gibts kaum welche und der Rest hat ihr "Cockpit" vollgepackt mit irgendwelchen Knöpfen und Hebelchen und was noch.

      Als Teslafahrer fragst Dich nur schon beim Powerbutton, wozu es den braucht. Des Auto weiss ja, dass der Schlüssel da ist oder nicht. Das ganze Einschalten, abschliessen usw ist überflüssig.
    • Inspector Callahan 20.01.2020 18:05
      Highlight Highlight @Ricardo; Also erstmal möchte ich vorausschicken, das ich höchsten Respekt vor deinem Fachwissen und den immer fundierten Kommentaren deinerseits habe. Jetzt aber, hast du ein monetäres Interesse, Tesla schlecht zu reden oder gehörst du schlicht zur Heugabeln und Fakeln-Fraktion?
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 20.01.2020 15:50
    Highlight Highlight "Vor allem beim Einparken sollen die Fahrzeuge plötzlich selbstständig aufs Gas gedrückt haben."
    Ja nee, schon klar. An den Elektroantrieb muss sich mancher erst gewöhnen.
    • Aladdin 21.01.2020 07:47
      Highlight Highlight @ aglio e olio: Eigentlich dauert die Umgewöhnung zirka zwei Sekunden (geschätzt). Der Motor reagiert auf sich ändernden Druck auf das „Gas“-Pedal so, wie man sich das von einem Verbrenner schon immer gewünscht hätte: sanft, aber verzögerungs- und ruckfrei vom sorgfältig rangieren bis zum Abrufen der maximalen Leistung.

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