Grossbritannien
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epa08342489 (FILE) - Britain's opposition Labour Party then Spokesperson for Exiting the EU, Keir Starmer (L) is congratulated following his speech by then party leader Jeremy Corbyn (R) at the Labour Party Conference in Brighton, Britain, 25 September 2017 (reissued 04 April 2020). Keir Starmer was announced elected succesor to Labour Party leader Jeremy Corbyn on 04 April 2020 in a ballot of party members, trade unionists and other supporters.  EPA/NEIL HALL *** Local Caption *** 53790919

Keir Starmer (link) folgt auf Jeremy Corbyn (rechts). Bild: EPA

Corbyns Nachfolge ist bestimmt: Starmer wird Labour-Chef



Keir Starmer ist zum neuen Chef der Labour-Partei und damit zum Oppositionsführer in Grossbritannien gewählt worden. Das teilten die britischen Sozialdemokraten am Samstagvormittag mit.

Der 57-Jährige tritt die Nachfolge von Jeremy Corbyn an. Unter dessen Führung hatte Labour bei der Parlamentswahl im vergangenen Dezember die schwerste Niederlage seit 1935 eingefahren. Zur Vizechefin wurde die bisherige bildungspolitische Sprecherin Angela Rayner gewählt.

Der ehemalige Menschenrechtsanwalt Starmer setzte sich gegen seine Konkurrentinnen Rebecca Long-Bailey und Lisa Nandy durch. Seine Wahl gilt als klare Abkehr von dem stramm linksgerichteten Kurs der britischen Sozialdemokraten in den vergangenen Jahren. Der 70-Jährige Altlinke Corbyn und seine Mitstreiter standen immer wieder in der Kritik, antisemitische Tendenzen in ihrer Partei zu dulden. Auch hier dürfte Starmer auf einen Neustart hinarbeiten. (pit/sda/dpa)

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
*klippklapp*
04.04.2020 13:48registriert December 2017
Meine Lockdown-Lektüre: Manufacturing Consent von Noam Chomsky.
Nun liefert mir Watson auch noch ein perfektes Anschauungsbeispiel!
"...in der Kritik, antisemitische Tendenzen in ihrer Partei zu dulden...."
Ohne sich mit dem Thema und der Anschuldigung zu beschäftigen, wird sie selbst in Artikeln wiederholt, die nichts mit dieser Anschuldigung zu tun haben. So wird dem Leser keine Chance auf ein eigenes Bild geben.
Der Fakt, dass die Kritik besteht ist nicht falsch, lässt jedoch ausser Acht, dass ja genau die Medien die "Macher" dieser Kritik sind, die sie dann immer wieder nachschreiben.
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