Donald Trump
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Bernie Sanders erklärt, wie viel der durchschnittliche Arbeiter unter Trump wirklich mehr verdient. screenshot: youtube/Senator Bernie Sanders

Bernie Sanders hat gerade Trump zerpflückt

Senator Bernie Sanders hat Donald Trumps Rede analysiert – und deren Schwächen schonungslos aufgedeckt.



Donald Trump sprach am Dienstagabend (Ortszeit) über die Lage der Nation. Und die 80-minütige Rede hat gesessen. 75 Prozent der Zuschauer goutierten den Auftritt des US-Präsidenten.

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screenshot: cbsnews 

65 Prozent der Zuschauer gaben an, dass Trumps Ansprache sie stolz gemacht habe. Nur gerade 21 Prozent fühlten sich während der Rede wütend.

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Starke Werte. Trump hat den Ton getroffen, positive Emotionen bei den Zuschauern ausgelöst. 

Aber nicht bei Bernie Sanders.

Wie so oft seit der Wahl von Donald Trump filterte der Senator aus Vermont die patriotischen Klänge des US-Präsidenten heraus. Sanders konzentrierte sich nur auf die Fakten und präsentierte diese in einem Youtube-Livestream.

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Sanders' «Faktencheck» in voller Länge. Video: YouTube/Senator Bernie Sanders

Das Fazit: Nüchtern betrachtet ist die Lage der USA bei Weitem nicht so «great», wie sie der Präsident am Dienstagabend präsentiert hat. 

Wir haben neun wichtige Punkte aus Sanders' Analyse herausgepickt:

Arbeitslosigkeit

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gif: youtube/senatorberniesanders/watson

Trump habe in seiner Rede die tiefe Arbeitslosigkeit und die starke Wirtschaft gelobt, sagt Sanders, und das sei auch richtig so.

Die Werte sind in der Tat gut. Unter Trump konnte die Arbeitslosigkeit weiter gesenkt werden.

Aber:

«Trump vergass zu erwähnen, dass während seines ersten Amtsjahrs so wenige Jobs geschaffen wurden wie seit 2010 nicht mehr. Gemäss des Büros für Arbeitsstatistik wurden in Trumps ersten elf Monaten 254'000 Jobs weniger kreiert als in den elf Monaten zuvor.»

Bernie Sanders

Einkommen

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gif: youtube/senatorberniesanders/watson

Wenn man über die Wirtschaft spreche, dann müsse man auch erwähnen, was dies für die Arbeitnehmenden bedeute, so Sanders.

Und dort ist vom Wallstreet-Boom wenig zu spüren. 

Zwar habe der durschnittliche Arbeiter in den Vereinigten Staaten eine Lohnerhöhung erfahren, doch diese sei verschwindend klein und werde durch die steigenden Gesundheitskosten wieder aufgefressen, so Sanders. Die Erhöhung betrage gerade mal 0,17 Prozent. 

«Seit vergangenem März sind die drei reichsten US-Amerikaner um 68 Milliarden Dollar reicher geworden. Gleichzeitig verdient der durchschnittliche amerikanische Arbeiter gerade mal 4 Cent pro Stunde mehr. Am Ende der Woche macht das etwas mehr als 1 Dollar 60.»

Bernie Sanders

Gesundheitswesen

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gif: youtube/senatorberniesanders/watson

Trump habe während des Wahlkampfes versprochen, dass er eine Gesundheitsversicherung für alle Amerikaner einführen werde, sagt Sanders weiter.

Doch die Realität sieht anders aus.

Heute seien drei Millionen US-Amerikaner weniger versichert als zum Zeitpunkt von Trumps Amtseinführung, und diese Zahl werde in den kommenden Monaten noch weiter zunehmen. 

«Ich habe heute Abend viele meiner republikanischen Kollegen applaudieren hören, wie grossartig es ist, dass Millionen von Amerikanern ihre Gesundheitsversicherung verlieren. Nicht wirklich etwas, das ich verstehe.»

Bernie Sanders

Klima

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gif: youtube/senatorberniesanders/watson

Dann geht Sanders zu jenen Themen über, die Trump mit keinem Wort angesprochen hat. Und das obschon sie zu den wichtigsten Herausforderungen gehören, «die auf die USA und die ganze Welt zukommen». 

Er vestehe nicht, wie ein Präsident eine Rede zur Lage der Nation halten und dabei den Klimawandel nicht erwähnen könne, so Sanders.

«Nein, Mr. Trump, der Klimawandel ist kein Scherz. Es ist eine Realität, die verheerenden Schaden im ganzen Land und auf der ganzen Welt anrichtet.» 

Bernie Sanders

Ausbildung

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Des Weiteren fragt sich Sanders, wie der Präsident der Vereinigten Staaten nicht darüber sprechen kann, dass es sich hunderttausende junge Menschen nicht leisten können, ans College zu gehen. 

«Hunderttausende kluge, junge Köpfe können es sich nicht leisten, ans College zu gehen, während Millionen anderer mit einem grossen Schuldenberg aus der Schule kommen und mit diesen Schulden kämpfen für den Rest ihres Lebens.»

Bernie Sanders

Russland

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gif: youtube/senatorberniesanders/watson

Auch Russland erwähnte Donald Trump während seiner Rede nicht.

Und das obschon der eigene CIA-Direktor davon ausgehe, dass Russland auch bei den Zwischenwahlen im Jahr 2018 eingreifen werde, so Sanders.

«Wie kann es sein, dass ein Präsident nicht darüber spricht, dass Russland bei den Wahlen 2016 mit einem Cyber-Krieg eingegriffen hat?»

Bernie Sanders

Einwanderung

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gif: youtube/senatorberniesanders/watson

Dann kommt Sanders wieder zurück zu den Themen, die der US-Präsident angesprochen hat. Die Einwanderung etwa.

Donald Trump habe mit seinem Entscheid, den Schutzstatus der «Dreamers» aufzuheben, eine Krise ausgelöst, so Sanders. Eine Umfrage nach der anderen zeige, dass über 80 Prozent der US-Amerikaner glaube, dass man den legalen Statuts dieser jungen Menschen schützen solle. 

«Es wäre unsäglich und ein moralischer Fleck auf unserem Land, wenn wir diesen 800'000 jungen Menschen, die in diesem Land geboren und grossgezogen wurden, den Rücken zukehren.»

Bernie Sanders

Man müsse das Thema Einwanderung unbedingt ansprechen, so Sanders, aber das bedeute nicht, ...

Infrastruktur

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gif: youtube/senatorberniesanders/watson

Präsident Trump habe auch über das Thema Infrastruktur gesprochen, so Sanders, und das sei auch richtig so.

Aber die Art und Weise, wie der US-Präsident diese erneuern wolle, sei «absolut falsch». Trump wolle die Staaten dazu bewegen, Brücken und Strassen an Private zu verkaufen.

«Und wie würde die Wallstreet ihre Investitionen wieder reinholen? Sie würde neue Gebühren einführen, die von den amerikanischen Pendlern und Hausbesitzern bezahlt werden müssten. »

Bernie Sanders

Opioid-Krise

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gif: youtube/senatorberniesanders/watson

Donald Trump habe korrekterweise über die Notwendigkeit gesprochen, die Opioid-Krise zu bekämpfen. 

«Aber ich sage zu Donald Trump, man hilft jenen, die unter einer Opioid-Sucht leiden nicht, in dem man Medicaid (Anm. d. Red.: Gesundheitsfürsorgeprogramm für Personenkreise mit geringem Einkommen) um eine Billion Dollar kürzt. Wir müssen Medicaid ausweiten, nicht kürzen.» 

Bernie Sanders

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • Siro97 01.02.2018 11:58
    Highlight Highlight @ Meyer Und ausserdem kann man nicht sagen, dass Sanders und Trump ähnlich sind. Sanders ist für eine offene USA, setzt sich für den Klimaschutz ein und macht sich für die ärmeren Leute sowie Migranten, die aus Kriegsländerm fliehen stark. Mr Trump ist komplett das Gegenteil. Der Republikaner will eine komplette Abschottung, spaltet die Gesellschaft und glaubt nicht an den Klimawandel.
  • Meyer 01.02.2018 09:28
    Highlight Highlight Es ist im vergangenen Jahr viel passiert in der USA, wie schon seit Langem nicht mehr. Es ist der Saldo zwischen Positiven und Negativem der zählt. Dieser ist zu Gunsten von Donald Trump.
    Bernie Sanders kritisiert Trump zu recht, denn er hat auch Fehler gemacht. Grundsätzlich sind beide in der Person nicht sehr unterschiedlich, auch Sanders hätte einiges bewirken können. Nun ist aber Trump Präsident und er macht seine Arbeit gut. Er setzt um, nicht so wie sein Vorgänger der wohl immer mit Ankündigungen und schönen Worten glänzte aber wenig auf die Reihe brachte.
    • Siro97 01.02.2018 11:35
      Highlight Highlight @Meyer Obama konnte eine obligatorische Versicherung für die Bevölkerung einführen. Ausserdem hat sich die Beziehung zwischen Kuba und USA massiv verbessert, dank Obama.
  • Weissenstein 01.02.2018 09:03
    Highlight Highlight Leute fragen mich, warum ich die Welt als verloren betrachte…
  • Gutelaunetyp 31.01.2018 21:51
    Highlight Highlight Bei aller Wut gegen die Politik von Trump, aber sind diese Fakten die Sanders aufstellt auch wirklich alle bestätigt, oder nutzt er diese ua. für sich aus?
    • Fichtenknick 01.02.2018 06:09
      Highlight Highlight Ich habe da eine ganz revolutionäre Idee: recherchier doch mal ein bisschen. Google zum Beispiel kann helfen.
    • Gutelaunetyp 01.02.2018 07:33
      Highlight Highlight Das Problem ist nicht, dass ich die Fakten nicht glaube, sondern die Fakten von einem anderen Politiker widerlegt werden und nicht von den Nachrichten selbst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bebby 31.01.2018 21:25
    Highlight Highlight Schwierig wird es in den USA dann, wenn die mainstream Medien Trumps Weltsicht aus purem Opportunismus übernehmen, so wie offenbar bereits die Wirtschaftsbosse es tun. Dann haben wir eine Gleichschaltung. Aber dazu ist es noch ein weiter Weg.
  • ARoq 31.01.2018 20:29
    Highlight Highlight
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  • Trump's verschwiegener Sohn 31.01.2018 19:37
    Highlight Highlight Beinahe noch wichtiger für die so notwendige Gesundung der amerikanischen Gesellschaft als Sanders' politische Ideen, ist womöglich seine kompromisslos natürliche, unprätentiöse Art. Es ist doch so, dass auch bei den Demokraten die grossen Namen alle dieses "einstudierte", unnatürliche Getue an den Tag legen. Die ganze amerikanische Kultur ist von Oberflächlichkeit zerfressen. Wenn sich jetzt echt so ein Typ der sogar physisch leicht schwächlich rüberkommt, behaupten könnte, dann könnte das echt die so wichtige kulturelle Genesung des amerikanischen Volkes einläuten.
  • Normi 31.01.2018 19:36
    Highlight Highlight 1. Trumpy-Grumpy wurde gewählt deal with it

    2. Andere Meinungen & Ansichten zu Verteufeln und verbieten zu wollen ist für mich Faschismus
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    • exeswiss 31.01.2018 23:13
      Highlight Highlight @Normi "Andere Meinungen & Ansichten zu Verteufeln und verbieten zu wollen ist für mich Faschismus"

      hallo Faschist. ich zitiere deinen absatz um zu kommentieren, dass du ein video gepostet hast das mit "Liberal Tears Mug" startet und somit andere meinungen nicht toleriert. da muss man nicht mal das ganze video schauen da reichen die ersten 5 sekunden.
    • Astrogator 01.02.2018 07:14
      Highlight Highlight Zu Punkt 2, das heisst also die SVP ist faschistisch?
      Immerhin verteufelt sie alles und jeden der nicht auf ihrer Linie ist, übrigens wie auch Trump...
    • Normi 01.02.2018 07:48
      Highlight Highlight Tja wenn meine Kommentare immerwieder gelöscht werden, kann ich nicht richtig diskutieren...

      Aber zum Glück lebe ich nicht in einer save space Bubble

      Und ja die SVP hat Fascho Tendenzen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shin Kami 31.01.2018 19:19
    Highlight Highlight Wenigstens ein letzter Rest Logik und Wahrheit existiert noch in den USA. 75% kaufen Trump den Mist ab, das sagt so einiges aus...
  • sealeane 31.01.2018 18:59
    Highlight Highlight Waren es 80%der amerikaner die seine rede gut fanden oder 80% der zuschauer der Rede? Ich denke viele der Opposition haben sich die rede gespart...
  • Pana 31.01.2018 18:54
    Highlight Highlight Musste das Video nach 30 Sekunden abstellen. Es stimmt mich depressiv, dass dieser Mann keine Chance hatte zum Präsident werden.
  • Spooky 31.01.2018 18:49
    Highlight Highlight Bernie Sanders soll lieber auf seine eigene Partei verruckt sein, nicht auf Donald Trump. Er soll bei seinen eigenen Leuten ausmisten. Seine eigenen Leute haben ihn verraten, nicht Donald Trump.
    • saukaibli 31.01.2018 19:41
      Highlight Highlight Das Eine schliesst das Andere nicht aus.
    • Fichtenknick 31.01.2018 20:24
      Highlight Highlight Erstens: verruckt sein gibt’s in der Deutschen Sprache nicht.
      Zweitens: der Ärger auf die eigene Partei nützt nun nichts mehr, deshalb fokussiert er sich auf das Wesentliche. Solltest du auch mal versuchen.
    • Spooky 31.01.2018 20:38
      Highlight Highlight @saukaibli
      Aber er verschont seine eigene Partei. Das ist zwar verständlich, aber nicht gut.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bert der Geologe 31.01.2018 18:09
    Highlight Highlight Was weder Trump noch Sanders ansprachen, ist das unglaubliche Schuldenwachstum der USA. Ich denke, die sprechen das bewusst nicht an, weil beide es noch steigern wollen. Der Eine um die Waffenlieferanten und Geldsäcke reicher zu machen, der andere um das Geld aus dem Fenster zu werfen. Aber China und/oder Saudiarabien werden dann schon Kredite geben und damit ihren Einfluss ausweiten.
  • maljian 31.01.2018 17:26
    Highlight Highlight Ich frage mich ja manchmal, wie es ausgegangen wäre, wenn Bernie der Präsidentschaftskandidat der Demokraten geworden wäre und nicht Clinton.
    • Luca Brasi 31.01.2018 17:47
      Highlight Highlight Wir hätten dann wahrscheinlich einen anderen US-Präsidenten, der aber einen republikanisch dominierten Kongress gegen sich hätte.
    • fcsg 31.01.2018 17:51
      Highlight Highlight Er hätte auch verloren... Er wäre von Trump als Kommunist dargestellt worden, was bei den meisten Amerikanern eine blinde Abneigung und Angst auslöst.
    • satyros 31.01.2018 18:18
      Highlight Highlight Bernie war vor allem im Rost Belt stark. Dort holte er seine Stimmen gegen Clinton und dort gewann Trump die Präsidentschaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 31.01.2018 17:23
    Highlight Highlight Ja meine Damen und Herren, heisse Luft gespickt mit Patriotismus und die Amis jubeln. Damit erübrigt sich auch die Frage, wieso so ein Typ überhaupt Präsident werden kann.
    • roger.schmid 31.01.2018 18:01
      Highlight Highlight @Magnum: stimmt. Aber "die Amis" finde ich zu verallgemeinernd.

      Immerhin lehnt die Mehrheit der Amerikaner Trump ab. Als hoffnungsloser Optimist glaube ich daran, dass dies das letzte Aufbäumen der ewig Gestrigen ist und das Pendel nun zugunsten von Sanders zurückschlägt.
  • JaneSodaBorderless 31.01.2018 17:01
    Highlight Highlight Thank you, Bernie Sanders!

    Und danke für den Artikel, Herr Manser!
  • manuel0263 31.01.2018 16:53
    Highlight Highlight So wie beschrieben sieht die Situation aus, wenn man nicht einfach blind dem Rattenfänger aus Hameln applaudiert wie die Jubelperser einst beim Schah. Stattdessen schreit man wie ein kleines Kind "Fake News", weil einem die Realität nicht gefällt oder nicht ins eigene Weltbild passt. Hoffentlich sind die USA bei den nächsten Wahlen reif für einen Präsidenten wie es Bernie Sanders gewesen wäre. Oder sein würde...
  • manhunt 31.01.2018 16:51
    Highlight Highlight «Es wäre unsäglich und ein moralischer Fleck auf unserem Land"
    lieber bernie, dein "land" ist bereits mit moralischen flecken übersät.
  • lilie 31.01.2018 16:51
    Highlight Highlight Dass der Grossteil der Amerikaner die Rede des Präsidenten für gut befand, ist das eigentliche Problem dieses Landes.

    Mehr, scheint mir, gibts dazu nicht zu sagen.
    • g0ldrake 31.01.2018 17:39
      Highlight Highlight In diesem Sinne:

      Play Icon
    • Hanjo 31.01.2018 17:57
      Highlight Highlight Unsere Elite hat ja in Davos bewiesen, dass nicht nur der Grossteil der Zuschauer der Rede den Donald ganz toll findet. Der Grossteil der Amerikaner hat aber die Rede wahrscheinlich zwecks Psychohygiene gar nicht erst mitverfolgt.
    • RatioRegat 31.01.2018 18:43
      Highlight Highlight Zustimmung fand die Rede bei 75% der Zuschauer, nicht bei 75% der Amerikaner. Das ist ein Unterschied, denn wer Trump nicht ohnehin toll findet, wird - wenn es nicht sein muss - wohl kaum mehr als eine Stunde aufwenden, um seine Rede zu hören.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Swizzi 31.01.2018 16:42
    Highlight Highlight Bernie Sanders hat sich gerade selbst zerpflückt. Es ist unglaublich wieviel Unfähige sich anmassen, Präsident Trump zu be(ver)urteilen, aber selbst noch nichts besseres geleistet haben.
    • roger.schmid 31.01.2018 17:17
      Highlight Highlight @swizzi: Sanders ist schon verdammt lange in der Politik und er hat sehr viel geleistet.
      Seine Vorstösse und Reden kann jeder über Jahrzehnte zurück verfolgen.
      Er hat nicht wie 'Con Don' alle paar Tage seine Meinung um 180 Grad geändert und x-mal Konkurs angemeldet und x Leute betrogen. Selten gab es einen so konstanten und ehrlichen Politiker, der sich tatsächlich für die kleinen Leute einsetzt wie Sanders.

    • chrisdea 31.01.2018 17:23
      Highlight Highlight Ach Swizzi, wenn man sich interessieren würde, dann wüsste man, was Mr Sanders schon alles geleistet hat... Und das ist weitaus mehr und signifikanter* als bei Mr Trump der Fall ist.

      *Swizzi: dies Ist ein Wort das Erwachsene benützen. Es bedeutet "wichtiger".
    • blobb 31.01.2018 17:35
      Highlight Highlight chchchchchch
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