Europa
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Syrian refugees disembark from a luxury yacht used by about 250 Syrian refugees to travel across the Aegean Sea from the Turkish coast in the Greek island of Lesbos November 21, 2015. Balkan countries have begun filtering the flow of migrants to Europe, granting passage to those fleeing conflict in the Middle East and Afghanistan but turning back others from Africa and Asia, the United Nations and Reuters witnesses said on Thursday. REUTERS/Yannis Behrakis

Ein Rettungsboot holt Flüchtlinge an Land. Bild: YANNIS BEHRAKIS/REUTERS

Rekordzahl von Flüchtlingen erreicht Italien über das Mittelmeer

2016 sind so viele Flüchtlinge wie nie zuvor über das Mittelmeer nach Italien gekommen. Mehr als 181'000 Menschen sei die gefährliche Reise gelungen, fast ein Fünftel mehr als im Vorjahr, teilte das Innenministerium in Rom am Freitag mit.



«Es war ein Rekordjahr», sagte der zuständige Beamte im Innenministerium, Mario Morcone. Zugleich starben bei der Überfahrt nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mit fast 5000 so viele Menschen wie nie zuvor.

Seit Anfang 2014 sind mehr als eine halbe Million Menschen von Nordafrika aus mit Booten nach Italien gekommen. Die meisten flüchteten vor Kriegen, Armut und Unterdrückung, und es gibt kaum Anzeichen dafür, dass ihre Zahl zurückgehen wird. Die grösste Gruppe kommt aus Nigeria, gefolgt von Eritrea, Guinea, der Elfenbeinküste und Gambia.

Derzeit leben etwa 175'000 Flüchtlinge in Lagern in Italien. 2015 hatten die Mitgliedstaaten der Europäischen Union zugesichert, 40'000 Flüchtlinge aus Italien aufzunehmen – doch bisher wurden nur 2654 in andere Länder gebracht. (dwi/sda/reu)

Hunderte Flüchtlinge stranden am Bahnhof von Como (I)

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27Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Intellektueller 30.12.2016 18:59
    Highlight Highlight Sie aus der Seenot zu retten ist ritterlich. Sie nicht zurückzuschleppen woher sie kamen, das ist einfach nur dumm.
    • FrancoL 30.12.2016 20:08
      Highlight Highlight Dumm ist es die Rückschleppmöglichkeiten OHNE jegliche Kenntnisse in den Raum zu stellen. Aber immer schön kommentieren und anheizen, ohne Grundlage. Ich würde dir gerne einige Artikel der italienischen Presse empfehlen, damit Du den möglichen Rahmen überhaupt abschätzen kannst, denn Du hast nicht die mindeste Ahnung der rechtlichen Möglichkeiten. Aber das nützt wohl bei deinem Typ Intellekt nicht viel.
    • Intellektueller 31.12.2016 12:29
      Highlight Highlight @Franco: Dann kläre mich auf, statt bloss mit leeren Behauptungen meine Unwissenheit zu bemängeln!
      Jeder Staat hat das Recht eine Einreise in sein Land zu verhindern, auch mit äusserster Gewalt.
      In diesem Fall finde ich es nicht angemessen, die Flüchtlingsboote von einem Kanonenboot versenken zu lassen. Aber es vor die Küste seiner Herkunft zurückzuschleppen und ausreichend Schwimmwesten abzugeben ist ohne weiteres durchsetzbar und zumutbar.
      So würden viel weniger illegale Immigranten ertrinken, weil der Anreiz für die tödl. Fahrt wesentlich kleiner wäre, und folglich weniger sie versuchten.
    • FrancoL 31.12.2016 16:46
      Highlight Highlight @Intellektueller; Lies bei Gelegenheit etwas über Seerecht und dann versuche nochmals von Zurückschleppen zu posten. Das Seerecht hat hier Gültigkeit und nicht die Wünsche des Intellektueller. Der Anreiz wäre viel kleiner? Was weisst Du von Anreizen dieser Leute? Nicht viel offensichtlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • pachnota 30.12.2016 18:53
    Highlight Highlight Ach... Und ich dachte, die Zahl der Asylsuchenden gehe zurück?
    Gute Nacht, wenn die morgen alle an der CH Grenze stehen.

    Leute, das kommt nicht gut.
    Das gebe ich euch heute schwarz auf weiss.

    Solange Europa seine Grenzen offen lässt wie ein Scheunentor, werden immer mehr kommen.
    Ohne Ende.
    Und die rechten Parteien werden Sieg um Sieg einfahren.

    Bis dieser verantwortungslose Spuk aufhört.
    • FrancoL 30.12.2016 20:04
      Highlight Highlight Wenn Du genau lesen kannst dann ist diese hohe Zahl an Flüchtlingen nicht in den letzten Wochen zusammengekommen, sondern über das ganze Jahr. Und wie genau haben die Asylgesuche in der Schweiz gegenüber den letzten Jahren zugenommen?
      Fakten bringen nicht Behaupungen!
    • DerRaucher 30.12.2016 20:49
      Highlight Highlight Die Schweiz ist für die meisten Asylsuchenden eh unattraktiv. Es spricht sich rum das es Länder gibt die Asylsuchende würdiger behandeln. Alleine bei den Syrern sah man dich wie unattraktiv die Schweiz momentan für diese Menschen ist. Die meisten wollten einfach durch die Schweiz um nach Deutschland und Skandinavien zu kommen.
    • Froggr 30.12.2016 21:09
      Highlight Highlight Und wenn er denn jemals aufhören wird, dann auf ganz hässliche Art und Weise!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bijouxly 30.12.2016 18:48
    Highlight Highlight "Die meisten flüchteten vor Kriegen, Armut und Unterdrückung" und der Rest in der Hoffnung auf ein besseres Leben in einem konjunkturstarken Land, welche im Duden als Wirtschaftsmigranten bezeichnet werden, in der Realität aber ebenfalls unter "Flüchtlinge" fallen.
    • Bijouxly 31.12.2016 00:04
      Highlight Highlight Ja, nur leider nützt die Genfer Konvention absolut nichts, wenn man a) Wirtschaftsmigranten nicht vor der Einreise abweisen kann, sprich die Einreise verweigern bzw b) die abgelehnten Asylbewerber nicht abschieben kann, da die Herkunftsländer die Rückreise verweigern.
      Es ging mir aber in dem Kommentar um den Begriff "Flüchtlinge": Dessen vermischter Gebrauch für alle möglichen Menschen, die irgendwo einreisen, ist mir ein Dorn im Auge. Es gibt Flüchtlinge und es gibt Wirtschaftsmigranten.

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