Eismeister Zaugg
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Ambri's player Jesse Zgraggen, left, fights for the puck with Kloten's Topscorer Denis Hollenstein, right, during the preliminary round game of National League Swiss Championship 2017/18 between HC Ambri Piotta and EHC Kloten, at the ice stadium Valascia in Ambri, Switzerland, Saturday, November 18, 2017. (PPR/Gabriele Putzu)

Denis Hollenstein zum ZSC: Kommt das gut? Bild: PPR

Denis Hollenstein – ein Spieler, der nur für die ZSC Lions Sinn macht

Die ZSC Lions sind der einzige Klub für Denis Hollenstein (28). Weil er der meistüberbezahlte und -überschätzte Spieler der Liga ist.

21.11.17, 17:50 22.11.17, 09:16


Wie definieren wir einen Leitwolf? Er ist dazu in der Lage, eine Mannschaft besser zu machen. Seine Leistung ist nicht abhängig von seinen Mitspielern – er macht vielmehr seine Mitspieler besser.

Denis Hollenstein ist WM-Silberheld und einer der besten Schweizer Stürmer auf den Aussenbahnen. Aber er ist kein Leitwolf. Weil er von einem starken Mittelstürmer abhängig ist. Es macht für Kloten keinen Sinn, mehr als 600 000 Franken für einen Stürmer auszugeben, der einen Fünferblock nicht als Center zu führen vermag. So gesehen ist Denis Hollenstein der meistüberschätzte und überbezahlte Spieler der Liga.

Spieler Denis Hollenstein anlaesslich der Ankunft der Schweizer Eishockey Nationalmannschaft am Montag, 20. Mai 2013 auf dem Flughafen in Zuerich Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Denis Hollenstein kümmert sich nach dem Gewinn der WM-Silbermedaille um die Fans in der Schweiz. Bild: KEYSTONE

Ein Roman Wick mit Biss

Sinn macht ein Stürmer wie Denis Hollenstein nur für einen Titanen mit einer starken Mittelachse aus Schweizern oder Ausländern. Also für einen Klub wie Bern oder die ZSC Lions.

Denis Hollenstein bringt den ZSC Lions Intensität auf die Aussenbahnen plus Tore und Assists. Er ist sozusagen ein Roman Wick mit Biss – und damit eine Nummer grösser als der Schillerfalter, der schon vor Denis Hollenstein den Weg ins Hallenstadion eingeschlagen hat. Und die ZSC Lions können es sich leisten, einen Spieler wie einen Leitwolf zu bezahlen, der kein Leitwolf ist.

Für die ZSC Lions würde es Sinn machen, mit Roman Wick zu verlängern. Wenn sie Meister werden wollen, brauchen sie viel offensive Feuerkraft – und Roman Wick bringt diese Feuerkraft. Er könnte im Verantwortungswindschatten von Denis Hollenstein die Aussenbahnen unsicher machen und produktiv werden wie nie zuvor.

ZSC Lions Stuermer Roman Wick zieht sich die Silbermedaille ab, nach der Niederlage im fuenften Playoff Finalspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem  HC Davos, am Samstag, 11. April 2015, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Auch Roman Wick wechselte einst von Kloten zum Erzrivalen ZSC. Bild: KEYSTONE

«Ich will zum Fall Hollenstein nicht einmal zitiert werden, dass ich nicht zitiert werden möchte.»

Kürzlich kam Denis Hollensteins Agent Roly Thompson nach Kloten um zusammen mit seinem Schweizer Anwalt und Spieleragenten Georges Müller den Deal mit den ZSC Lions aus einem laufenden Vertrag heraus per Ende Saison zu machen. Seither riskiert kein Chronist viel, wenn er verkündet, Denis Hollenstein werde Ende Saison ins Hallenstadion wechseln. Das Gerücht macht zum gefühlten hundertsten Mal die Runde.

Aber hatte Denis Hollenstein nicht kürzlich erklärt, er werde den Vertrag in Kloten erfüllen? Hat er. Aber schon der grosse Konrad Adenauer prägte das Motto: «Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.» Und Adenauer war in der Politik eine grössere Nummer als Hollenstein junior in unserem Hockey. Die Aussage zeigt halt auch, sollte sie sich als Lüge entpuppen, dass Denis Hollenstein halt kein wirklich grosser Spieler ist.

Die Geheimnistuerei inzwischen hohen Unterhaltungswert und gipfelte in der Aussage eines ZSC-Generals: «Ich will zum Fall Hollenstein nicht einmal zitiert werden, dass ich nicht zitiert werden möchte.» Inzwischen bestätigen etwa ein Dutzend Personen, der Deal sei angeblich gemacht – nur dazu mit Zitat stehen mag niemand.

Denis Hollenstein im ZSC-Trikot? Daran werden sich die Fans erst noch gewöhnen müssen. Bild: keystone, watson

Hans-Ueli Lehmann hat die Chance, seinen teuersten Spieler ab nächster Saison von der Lohnbuchhaltung zu haben. Und er verliert dann einen Spieler, der von seiner Wirkung auf dem Eis mit einem Ausländer ersetzt werden kann, der ein Drittel weniger kostet. Eine Karriere-Fortsetzung in Kloten machte im Grunde weder für Denis Hollenstein noch für den Klub Sinn.

Sportlich ist der Abgang von Denis Hollenstein also verkraftbar zumal in der Kabine die Stimmung besser sein dürfte, wenn der Star, der in einem «Sparteam» ein Krösus sein darf, gegangen ist.

Wird der Deal als Lichterlöschen interpretiert?

Hingegen ist der Verlust eines so populären Spielers politisch und werbetechnisch schwierig zu kompensieren. Die Gefahr, dass so ein Transfer als «Lichterlöschen» interpretiert wird, ist erheblich.

Die Fans werden, wenn es denn soweit ist, Denis Hollenstein den Wechsel schon verzeihen. Spieler kommen und gehen, Klubs bleiben bestehen. Und einer wie Denis Hollenstein will ja auch einmal in seiner Karriere Meister werden. Das ist, wenn er nicht aus dem Züribiet wegziehen will, halt nur im Hallenstadion möglich.

Kloten's Head coach Kevin Schlaepfer gestures, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and EHC Kloten, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, November 14, 2017. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Kevin Schläpfer sieht kein Unruhepotential. Bild: KEYSTONE

Gut ist mit Kevin Schläpfer ein Trainer an Bord, der mit seinem Optimismus den EHC Kloten in schwierigen Zeiten befeuert. Sonst droht dem traditionsreichsten NLA-Unternehmen (seit 1962 ununterbrochen in der höchsten Liga) schon mittelfristig das Schicksals eines Farmteams der Rapperswil-Jona Lakers.

Kevin Schläpfer bleibt gelassen

Kevin Schläpfer nimmt das ganze Theater gelassen. «Ich habe Denis Hollenstein auf die neusten Gerüchte angesprochen. Er hat wiederholt, was er uns schon seit Wochen sagt: Ja, er stehe in Verhandlungen und es sei noch nichts entschieden.»

So oder so sieht er kein Unruhepotenzial. Kloten lebt ja seit Monaten mit dieser Situation und hat sich an diese Transfergeschichten gewöhnt wie der Hund an die Flöhe. Und Kevin Schläpfer macht noch eine Rechnung mit einer entwaffnenden Logik auf: «Wenn wir Vincent Praplan und Denis Hollenstein verlieren sollten und dafür mit vier Ausländern antreten können, dann sind wir ja nächste Saison mindestens so stark wie jetzt …»

Mit Hollenstein senior, statt junior:

Video: watson/Laurent Aeberli, Reto Fehr, Lea Senn

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    Alle Leser-Kommentare
  • Banana Joe 22.11.2017 11:00
    Highlight Witzig dass gerade der Klaus Hollenstein nicht als Leitwolf sieht, sein ehemaliger Sturmpartner Bodenmann in Bern aber ein solcher Leitwolf sein soll...Seit ca. 5 Jahren scort Hollenstein min. jede Saison 30 Punkte oder mehr und ist Captain, Vorzeigekämpfer, Identifikaitonsfigur und Topscorer - als was sonst, wenn nicht als "Lichterlöschen" sollte man diesen Transfer dann betrachten? Mit Grassi, Hollenstein, Praplan wird zwar der Lohnaufwand kleiner, aber wie bitte will man diese Stürmer auch nur annähernd adäquat ersetzen?
    Lehmann fährt diesen Klub an die Wand.
    16 3 Melden
  • Vinz Roberts 22.11.2017 10:55
    Highlight Das Konzept der Konkurrenz Spieler vor der Nase abluchsen ist nicht neu. Hollenstein ist ein guter Flügel und kann sicher in der 2. Linie für mehr Feuerkraft sorgen. Die Frage die sich mehr stellt, ist Hollenstein in der Lage sich durchzusetzen??? Bei Genf hat er es nicht geschafft und in der Limmatstadt ist die Konkurrenz nicht ohne, das haben der Dorfkönig Ambris, als auch Shore bemerkt.

    Doch das grösste Problem der Lions ist die Mittelachse! Shore, Sjögren sowie der neue Finne (eigentlich Flügel) enttäuschen auf ganzer Linie und wenn dann noch Suter fehlt, sieht es zappendüster aus.
    6 4 Melden
    • Banana Joe 22.11.2017 11:24
      Highlight «Bei Genf hat er es nicht geschafft...» 53 Spiele, 41 Punkte ist für dich also sich nicht durchsetzen...
      8 1 Melden
    • Vinz Roberts 22.11.2017 14:22
      Highlight Wieso ist er dann zurück nach Kloten?
      2 2 Melden
    • Banana Joe 22.11.2017 15:44
      Highlight Vielleicht aber nur vielleicht weil sein Vater dort Trainer war und er die Gelegenheit nutzen wollte mit seinem Vater zusammen in einem Team zu wirken...ist aber nur eine Vermutung. *Irony off*
      6 1 Melden
  • CASSIO 21.11.2017 22:10
    Highlight müsste die schlagzeile nicht "selbst hollenstein hält's nicht mehr in kloten aus" heissen?
    50 8 Melden
  • Brucho 21.11.2017 20:50
    Highlight Denis Holenstein ist einer der besten Schweizer Stürmer auf den Aussenbahnen. DH der meistüberschätzte Spieler der Liga.
    Ja was jetzt nun Top oder Flop?
    Klaus Zaugg gefällt einfach ein wechsel von DH zum Z nicht. Denn nach dem Zuzug von Bodenmann würde der Z seinem SCB die von ihm auf Jahre lächerlich voraus gesagte Unschlagbarkeit im Meisterrennen streitig machen und eine weitere Theorie von Zaugg wäre nur noch Schall und Rauch.
    Würde DH zum SCB wechseln würde da nichts von meistüberschätzt und überbezahlt stehen, sondern nur ein weiterer genialer Schachzug und Top Transfer für den SCB.
    73 17 Melden
    • Goon 21.11.2017 22:11
      Highlight Königstransfer würde dann dort stehen 😉
      78 8 Melden
    • mukeleven 22.11.2017 00:17
      Highlight ... ‚unser‘ leo ist schon könig dort goon! 😉
      5 11 Melden
  • Yotanke 21.11.2017 20:46
    Highlight KZ geht langsam auf das Pensionsalter zu. Das merkt man und dass es so ist, ist gut so. Es gibt wenige Spieler wie Hollenstein, die jederzeit ein Spiel im Alleingang entscheiden können. Hätten die Tigerli oder der grosse SCB Hollenstein geholt, hätte er von einem Königstransfer geschwafelt (oder gesabert?).
    82 19 Melden
  • kupus@kombajn 21.11.2017 20:00
    Highlight Langsam geht Zaugg mit seinem Hollenstein-Genöle und dem ewig selben Spruch über die Zukunft Klotens als Lakers-Farmteam selbst mir auf den Sack, und das heisst dann schon was. http://I
    69 15 Melden
  • pjj 21.11.2017 19:56
    Highlight Mimimimi Klaus Z.: nur weil er nicht zum SCB wechselt, ist er auf einmal kein Leitwolf mehr. 😂🤣😂
    Wenn er zum SCB wechselns würde, hätte es geheissen: Dynastie für mindestens 5 Jahre...
    116 21 Melden
    • Cyril Brunner (1) 23.11.2017 15:21
      Highlight :D
      1 0 Melden
  • Pana 21.11.2017 19:46
    Highlight "Sonst droht dem traditionsreichsten NLA-Unternehmen (seit 1962 ununterbrochen in der höchsten Liga) schon mittelfristig das Schicksals eines Farmteams der Rapperswil-Jona Lakers."

    Es gibt verdammt nochmals auch etwas zwischen NLA und Farmteams. Kloten kann genau so gut wie ein Langnau oder eben Rapperswil in der NLB spielen. Sich auffangen, und mittel oder längerfristig wieder die NLA anpeilen. Die Aussage ist an Ignoranz bzw Arroganz kaum zu überbieten.
    92 7 Melden
  • Quilker 21.11.2017 19:37
    Highlight Denke das ist für Kloten gut. Da wird viel Geld frei für andere Optionen. Der Kevin macht das schon... Ehm nein der Laferi wirds nicht machen... Der nächste Bitte.... 😂
    21 21 Melden
  • Eingestein 21.11.2017 18:43
    Highlight Also Chlöisu: Da der Hollenstein kein Leitwolf ist macht er den ZSC nicht besser oder?
    43 15 Melden
    • RedWing19 22.11.2017 10:56
      Highlight Doch, die Gründe hat ja Zaugg in diesem Bericht gerade erklärt.😄
      3 1 Melden
  • MARC AUREL 21.11.2017 18:43
    Highlight Ich begreife die Lions nicht ehrlich gesagt... Nach Bodenmann jetzt Hollenstein? Beides eher Mitläufer als Leader, davon hat der Z schon genug. Ich sehe kein Konzept, ausser ein wildes zusammenkaufen. Wohin der Weg führt wissen wir schon bei soviele Stars!
    51 93 Melden
    • welefant 21.11.2017 19:03
      Highlight ich mag den Z sowas von nicht (kloten und bern etwa gleich wenig) aber inti, hollenstein, bodenmann, wick dazu noch einen sutter, herzog..... gibt jetzt leideres...
      71 5 Melden
    • Brucho 21.11.2017 19:13
      Highlight Naja auch mit Bodenmann und Hollenstein spielen beim Z immernoch 10x mehr Spieler aus der eigenen Organisation als wie beim SCB. Gerade heute wurde zum Beispiel mit Karrer einem der vielen Jungs aus dem eigenen Nachwuchs verlängert. Ein Fan von einem komplett zusammen gekauften Team sollte nicht das Konzept beim ZSC kritisieren.
      76 22 Melden
    • Dmnk 21.11.2017 19:28
      Highlight Welch Ironie so etwas von einem SCB-Fan zu hören...
      65 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • goldmandli 21.11.2017 18:33
    Highlight Sollte Zürich Roman Wick ebenfalls halten, sehe ich rot bei der Nächstjährigen Bilanz.
    49 16 Melden
    • Brucho 21.11.2017 19:15
      Highlight Musst denn Du das Defizit tragen? Nein! Okay dann bsssst
      34 20 Melden
    • holden27 21.11.2017 19:17
      Highlight Die Bilanz ist jedes jahr rot.
      Aber der herr frey gleicht das ja gerne wieder aus.
      Deshalb... scheiss egal, kaufen sie sich halt die halbe liga zusammen 😏😌
      46 29 Melden
    • Echo der Zeit 21.11.2017 19:48
      Highlight wieso, der Fehr zahlt doch - Rotezahlen waren beim Z noch Nie ein Thema.
      21 24 Melden
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  • aby 21.11.2017 18:11
    Highlight ich kann mich nur wiederholen: jahrelang pflegte Kloten die Spieler mit Kohle von anderen Clubs abzuschöpfen, nun sind sie (endlich!) mal auf dem Boden der Realität angekommen bzw. sind sie nun auch“Opfer“ dieser ach so tollen freien Marktwirtschaft und können nur noch ausgeben, was sie im Säckel haben... sorry, ich kann meine Schadenfreude nicht verbergen, aber Rappi-Farmteam ist doch immerhin etwas?
    119 98 Melden
    • goldmandli 21.11.2017 22:12
      Highlight Zürich, Lugano, Lausanne? Tun doch genau das selbe?
      24 9 Melden
    • Anded 22.11.2017 11:54
      Highlight @aby Hast du paar prominente Beispiele aus den letzten 10 Jahren?
      2 1 Melden
  • Röbi Roux 21.11.2017 18:04
    Highlight Wie lange gehts wohl bis die ersten „Verräter“ Kommentare kommen? Hey er hat nur seinen Arbeitgeber gewechselt wie wir alle schon einmal.
    38 41 Melden
  • Sloping 21.11.2017 18:01
    Highlight "Es macht für Kloten keinen Sinn, mehr als 600 000 Franken für einen Stürmer auszugeben, der einen Fünferblock nicht als Center zu führen vermag. So gesehen ist Denis Hollenstein der meistüberschätzte und überbezahlte Spieler der Liga."

    Was ist dann Damien Brunner, ebenfalls Flügel und gemäss Klaus mit gegen 1 Mio./Jahr nach dieser Definition?
    130 17 Melden
    • Luzi Fair 21.11.2017 19:50
      Highlight Damien ist ein NHL Star
      18 45 Melden
    • weepee 21.11.2017 20:06
      Highlight Nichts Neues, der Grundsatz „überlegen, dann schreiben“ wird bei KZ des Öfteren nicht so ernst genommen - hauptsache in die Tasten hauen
      35 8 Melden
    • Leguan 21.11.2017 20:43
      Highlight DB...Im Hockeyjargon, kurz gesagt: Eine Pussy !!!
      18 9 Melden
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Und was wird aus dem SCB, wenn Biel doch eine grosse Mannschaft ist?

Biel gewinnt in Bern 5:2 und übernimmt die Tabellenspitze. Zum ersten Mal seit Menschengedenken ist Biel in jeder Beziehung besser als Bern. Die «goldenen 1970er Jahre» sind zurück.

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Zum letzten Mal hat Biel vor mehr als 30 Jahren eine Meisterschaft vor dem SC Bern beendet. Im Frühjahr 1988 erreicht Biel in der Qualifikation den fünften Schlussrang. Der SCB nur Platz sieben. Zum letzten Mal spielen …

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