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Fortschritte bei der Bekämpfung der Buschbrände in Kalifornien



Bei starker Sommerhitze und Trockenheit in Kalifornien geht der Kampf gegen mehr als ein Dutzend Buschfeuer weiter. Die Feuerwehr meldete am Montag erste Fortschritte beim Versuch, die verheerenden Brände im Norden des Westküstenstaates unter Kontrolle zu bringen.

Das sogenannte Carr-Feuer, das Teile der Ortschaft Redding zerstört hatte, sei jetzt zu 20 Prozent eingedämmt, teilten die Behörden mit. Vor den Flammen geflüchtete Anwohner durften erstmals in die Brandgebiete zurückkehren. Viele fanden allerdings nur noch verkohlte Reste vor. Das Feuer, das in den letzten Tagen sechs Menschen das Leben kostete, hat mehr als 700 Gebäude zerstört.

Das Ferguson-Feuer am Fusse der Sierra Nevada, nahe der Nationalparks Yosemite, Sequoia und Kings Canyon, war am Montag zu 30 Prozent eingedämmt. Bei Löscharbeiten in dem teils schwer zugänglichen Gelände waren zwei Helfer ums Leben gekommen. Starker Rauch hatte zur mehrtägigen Schliessung des berühmten Yosemite-Tals geführt. Erst an diesem Freitag sollen Besucher wieder zugelassen werden.

Nach Angaben der Feuerwehr wüten derzeit 17 grössere Brände zwischen San Diego am Südrand Kaliforniens und der nördlichen Grenze zum Nachbarstaat Oregon. Rund 50'000 Menschen mussten ihr Zuhause verlassen. (sda/dpa)

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