Energiewende

Costa Ricas staatlicher Energieversorger (ICE) setzt auch auf Windenergie. Bild: Getty Images South America

Geht doch! Costa Rica lebt seit 300 Tagen von Strom aus 100 Prozent erneuerbaren Energien

23.11.17, 08:17 23.11.17, 08:35

Costa Rica ist der Vorreiter in Sachen erneuerbare Energien. Seit 300 Tagen deckt das Land den Strombedarf mit erneuerbarer Energie ab und setzt somit den Plan der Regierung um, bis 2021 ganz ohne fossile Brennstoffe auszukommen. 

Bereits 2015 erzeugte der zentralamerikanische Staat 299 Tage lang 100 Prozent ihres Stroms aus erneuerbaren Energiequellen. Um das Ziel 2021 zu erreichen, baute Costa Rica das grösste und leistungsstärkste Wasserkraftwerk Mittelamerikas.

Grösstes Wasserwerk 

Wenn die Turbinen des Wasserkraftwerks Reventazón anlaufen, geht in halb Costa Rica das Licht an. Mit einer Kapazität von 305,5 Megawatt kann der Staudamm über eine halbe Million Haushalte mit Strom versorgen. «Das ist das grösste und leistungsstärkste Wasserkraftwerk Mittelamerikas», sagt der Geschäftsführer des staatlichen Energieversorgers ICE, Carlos Obregón.

Nach dem Ausbau des Panamakanals ist Reventazón das grösste Infrastrukturprojekt der vergangenen Jahre in der Region. Der Stausee in der Provinz Limón im Osten des Landes misst 700 Hektar, die Staumauer ist einen halben Kilometer lang und ragt 130 Meter in die Höhe. 1,34 Milliarden US-Dollar hat das Grossprojekt gekostet.

Das Wasserkraftwerk ist ein weiterer Baustein der grünen Revolution in Costa Rica.

Das Wasserkraftwerk ist ein weiterer Baustein der grünen Revolution in Costa Rica. Innerhalb von fünf Jahren will sich das Land unabhängig von fossilen Energien machen. Bild: Getty Images South America

Wenig Widerstand

Anders als in Nachbarländern wie beispielsweise in Honduras, wo Indigene und Bauern immer wieder heftig gegen Wasserkraftprojekte protestieren, gab es gegen das Mega-Projekt in Costa Rica und dem Plan bis 2021 auf fossile Brennstoffe zu verzichten kaum Widerstand. 

«Es geht auch ohne fossile Brennstoffe, daher kommt der Enthusiasmus.» Bild: Getty Images South America

In den Strassen der Hauptstadt San José brannte schon 1884 elektrisches Licht – als dritte Stadt nach den Weltmetropolen New York und Paris. Man versteht sich als Trendsetter. 

Während der Vulkan Arenal ruht, strebt Costa Rica das Ziel an, das erste Land der Welt zu werden, das ohne fossile Brennstoffe auskommen kann.   Bild: Getty Images South America

Vorreiterrolle

Wenn es um Energie geht, hinken die reichsten Nationen der Welt weit hinter Ländern wie Costa Rica hinterher. «Für alle, die weltweit für den Klimaschutz arbeiten, ist das Beispiel Costa Rica ermutigend», sagt Mónica Araya vom Forschungsinstitut «Costa Rica Limpia». (nfr/ohe/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 24.11.2017 11:17
    Highlight Costa Rica hat einen ökologischen Fussabdruck von 1.1.

    Die Schweiz einen von 2.4.

    Wer hier nun Costa Rica mit der Schweiz vergleichen will, soll mal anfangen, seinen ökologischen Fussabdruck um über 50% zu reduzieren.
    9 2 Melden
  • Gummibär 24.11.2017 10:35
    Highlight Ich hatte gestern Nacht einen Traum: Die konservativen Kräfte der Schweiz beschlossen, wie in Costa Rica, die Armee und Luftwaffe abzuschaffen und das Verteidigungs-Budget dafür einzusetzen, die Schweiz möglichst energie-autark zu machen, ohne sie mit Atommüll-Endlagerung auf alle Ewigkeit zu belasten. Das war wohl eine Auswirkung des guten Merlot den ich zum Abendessen getrunken habe.
    25 5 Melden
  • Thom Mulder 23.11.2017 16:17
    Highlight Wofür man plötzlich Geld hat wenn man keine Armee bezahlen muss. So ist Wohlstand und Fortschritt möglich für alle, statt viel Geld in den Schlund von Waffenherstellern und Militärlobby zu werfen. Wann machen wir das bei uns endlich?
    53 9 Melden
  • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.11.2017 13:26
    Highlight Ein Rotor einer Windkraftanlage frisst eine Tonne seltener Erden.

    Ein Mensch stellt für die Umwelt kein Problem dar.
    Siebenkommafünfmilliarden Menschen aber schon.
    13 30 Melden
  • jaran17 23.11.2017 11:14
    Highlight Costa Rica wird ja nicht umsonst als die Schweiz Mittelamerikas genannt.

    Doch sollten wir nicht nur als Vorbild dienen, sondern auch mal unseren Stolz beiseitelegen und andere Länder als Vorbild nehmen.

    Posersalami hat ja bereits den Stromverbrauch pro Kopf erwähnt. Bei der ganzen Energiewendegeschichte wüsste man mMn genau da ansetzen. Statt zu überlegen wie wir den Strom "ökologisch" produzieren können wäre es sinvoller zu überlegen wie wir mit der aktuellen Produktion ökologisch umgehen.
    36 7 Melden
  • Scaros_2 23.11.2017 10:57
    Highlight Mich würde an dieser Stelle Interessieren wie hoch ist der Energiebedarf des Landes gegenüber den Möglichkeiten stand heute aus Erneuerbaren Energien zu produzieren.

    Wie sieht da der Deckungsbeitrag aus. Dann weiter was für Leistungen in Stauseen oder Windparks in Flächen etc. brauchen wir dafür.

    Ich glaube nähmlich nicht das die Schweiz oder andere Europäischen Ländern ihr Strombedarf den man heute hat mit den Möglichkeiten decken kann.

    Technologie müsste noch effizienter werden und die Stromproduktion noch besser.
    18 14 Melden
    • BärenAdler 24.11.2017 07:01
      Highlight Ginge ziemlich sicher. Jetzt als Beispiel Norwegen, die setzen derzeit zu 98% und auch die streben die 100% und wenn Norwegen es schafft sollten es auch viele andere Europäer schaffen. Auch wenn Norwegen viel Platz und wenig Einwohner hat, was es sicherlich leichter macht.
      11 1 Melden
    • Lügensperber 24.11.2017 12:02
      Highlight Logisch nicht, denn der Verbrauch ist immer noch steigend.
      Elektroauto, Elektroroboter,

      Wir rennen wie eine junge Katze dem Schwänzchen hintennach.

      Wie wär es mit weniger Verbrauch?!
      Wie wär es mit verantwortungsvollerem Umgang.
      9 1 Melden
  • Rookie 23.11.2017 10:13
    Highlight Genau. Hat ja klimatisch und wirtschaftlich 1:1 vergleichbare Strukturen...🙄🙄🙄
    Illusionen werden nicht realistischer mit solchen Schlagzeilen.
    35 48 Melden
  • Dönerstag 23.11.2017 09:58
    Highlight Schön zu hören! Costa Rica ist in vielen Dingen ein Vorreiter. Es ist ebenfalls eines der ersten Länder der Welt, welches ihre Armee komplett abgeschafft hat...
    127 24 Melden
    • Lügensperber 24.11.2017 11:55
      Highlight Genau und zwar bereits vor 70 Jahren : So wurde die Armee bereits 1948 zugunsten der Förderung von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft.
      Costa Rica ist fast 10`000km2 grösser.
      10 1 Melden
  • Posersalami 23.11.2017 09:43
    Highlight "..setzt somit den Plan der Regierung um, bis 2021 ganz ohne fossile Brennstoffe auszukommen."

    Sogar Costa Rica hat einen Plan, um das Land ins 21Jhd. zu befördern. Hier ist das leider undenkbar.. wir werden den Anschluss verpassen, wenn wir nicht endlich mal anfangen nötige Entwicklungen anzustossen! Steuern für Unternehmen zu senken und Wohltaten für die Bauern gehört aber nicht dazu, zu mehr sind wir nicht mehr fähig.
    153 33 Melden
    • Lügensperber 24.11.2017 11:45
      Highlight Den Anschluss haben wir schon lange verpasst und zwar wegen den Atomkraftwerken. Jetzt beschäftigen wir uns mit der Entsorgung und dann mit dem Rückbau. Dieses kostet uns Milliarden. Die Schweiz ist und bleibt ein Land der Absahner und Steuerdrücker aus dem Ausland. Wir haben unsere Nische gefunden!?
      Wir sind gross darin Reiche anzuziehen um dann auf der Liste der Milliardäre zu landen.
      10 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 23.11.2017 09:35
    Highlight Coole Slideshow
    4 4 Melden
  • Der Rückbauer 23.11.2017 09:33
    Highlight Costa Rica Bananenrepublik? Nee, die Costaricaner gehören zu den glücklichsten Menschen der Welt (http://www.rp-online.de/panorama/ausland/in-costa-rica-ist-man-gluecklich-bid-1.1966215). Schweiz? In Sachen erneuerbare Energien (ohne Wasser): Bananenrepublik!
    50 12 Melden
  • Gelöschter Benutzer 23.11.2017 09:05
    Highlight OMG, versuch mal in der CH ein Wasserkraftwerk zu reaktivieren ....
    25 11 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.11.2017 13:29
      Highlight Die Schweiz ist überdurchschnittlich stark von der Klimaerwärmung betroffen.

      Hier wird es bald kein Wasser mehr geben. Überleg dir schon mal eine Lösung auf Basis von Granit.
      5 24 Melden
    • Gelöschter Benutzer 23.11.2017 13:47
      Highlight Wow, Wüste so von heute auf morgen?

      Wieso genau? Weil warm = Wüste?

      Hmmm, so im 1. Jahrtausend n. Chr. war hier auch Wüste gell?!

      Die Errettung wäre der Sozialismus gell?
      9 15 Melden
  • Regas 23.11.2017 09:03
    Highlight Das Kraftwerk kann also max. 305,5 Megawatt liefern, beachtlich. Das KKW Gösgen liefert 1050 Megawatt und das auf der Fläche von etwa 4 Fussballfeldern, also Strom für 1.5 Millionen Haushalte. (Nimmt man die halbe Million laut Text).
    32 59 Melden
    • Heimwerkerkönig 23.11.2017 09:45
      Highlight 4 Fussballfelder, wenn alles gut geht.
      39 9 Melden
    • FrancoL 23.11.2017 09:48
      Highlight Ich denke es ist wirklich sinnvoll auf 4 Fussballfeldern eine derartige Belastung für heute, morgen und übermorgen zu konzentrieren. Den anfallenden Müll können wir sicherlich in Deinem Garten verbuddeln.
      Fertig denken und nicht einfach schreiben.
      62 18 Melden
    • Posersalami 23.11.2017 10:01
      Highlight Und wer sagt ihnen, dass ein Haushalt in CR gleich viel Strom (nicht Energie!) verbraucht wie einer in der Schweiz? Die Fakten sehen so aus:

      Costa Rica: 1.794 kWh / Jahr und Kopf

      Schweiz: 7.315 kWh / Jahr und Kopf

      https://www.indexmundi.com/map/?v=81000&l=de

      Ihre Rechnung ist also falsch.
      35 8 Melden
    • Haiderfroh 23.11.2017 10:32
      Highlight @Posersalami
      Der Artikel sagt: 306 MW für 500 Tsd. Einwohner. Das entspricht 5361 KWh pro Kopf und Jahr (KWh/c/a). Du sagst aber, dass in Costa Rica durchschnittlich 1794 KWh/c/a und Jahr verbraucht. Das heisst der Artikel ist nach Deiner Quelle falsch.
      Nimmt man die Leistung von 1050 KW und den im Artikel postulierten Pro-Kopf-Verbrauch, dann würde dies sogar für 1.7 Mio. Menschen reichen, womit Regas Aussage stimmt. Es reicht für 1.5 Mio Menschen. Nach Deiner Quelle würden 1050 KW für über 5 Mio Costaricaner reichen.

      Doch der Punkt ist ein anderer: AKWs benötigen viel weniger Fläche!
      13 2 Melden
    • Regas 23.11.2017 11:34
      Highlight Alle schreiben genau das was ich erwartet habe!
      Die Umweltbelastung durch den sicher entsorgten Atommüll ist weit geringer als die Belastung durch den Bau und betrieb des Riesen Stausees.
      Posersalami: Ich Habe mich auf den Verbrauch in Costa Rica bezogen, lesen sollte man können.
      In der Schweiz würde also das Costa Rica Wasserkraftwerk nur für ca. 125 Tausend Haushalte reichen und das KKW ca. für 400 Tausend. (Abschätzungen genügen hier)
      10 21 Melden
    • Posersalami 23.11.2017 11:59
      Highlight @ Haiderfroh: Ich vertraue im Zweifelsfall den Zahlen aus dem CIA Factbook mehr, als Zahlen eines Watson Artikels.

      Solche Angaben sind eh immer mit Vorsicht zu geniessen. Ich habe schon gesehen, das für die Pro Kopf Angabe einfach der Gesamtverbrauch des Landes durch Einwohner geteilt wurde, also inkl. Industrie etc.

      Ist bei ihrem Flächenverbrauch für AKWs auch der gigantische Flächenverbrauch für die Uranmine eingerechnet, ohne die ihr AKW nur unnütz herumsteht?
      7 4 Melden
    • Posersalami 23.11.2017 12:04
      Highlight @Regas: Unsinn! Ein Stausee zerstört natürlich lokal die Natur durch Überflutung. Entfernt man den Stausee bleibt aber nichts zurück, was stört.

      Ihren tollen Atommüll haben wir die nächsten 100 000 Jahre an der Backe, bei einem Unfall werden ganze Landstriche unbewohnbar. Der Abbau von Uran verseucht die Umwelt zusätzlich mit giftiger Chemie, und das sogar ohne Unfälle!
      25 4 Melden
    • E. Edward Grey 23.11.2017 12:33
      Highlight Nur kann ich im See auch Baden und Bötelen.
      14 5 Melden
    • Tomjumper 23.11.2017 13:00
      Highlight Sicher entsorgter Atommüll? Hab isch da was verpasst? Den Rückbau hast du auch noch vergessen. Wodurch wird denn die Belastung durch den Betrieb eines Staudamms verursacht? Die weiteren möglichen Nutzungen eines Stausees, Fischzucht, Tourismus, Wassersport, ect. müsstest du auch noch in Betracht ziehen. Nicht zu vergessen der Vergleich eines grossen Unfalls bei beiden Varianten.
      13 3 Melden
    • Silent Speaker サイレントスピーカー 23.11.2017 13:35
      Highlight @Haiderfroh: "Doch der Punkt ist ein anderer: AKWs benötigen viel weniger Fläche!"

      Das stimmt nur, so lange man die Endlagerung und die Anlagen zur Aufbereitung, Anreicherung, dem Abbau und den Transporten nicht mit einberechnet. Also eine Milchmädchenrechnung, wie sie SVPler gerne machen.
      19 4 Melden
    • Haiderfroh 23.11.2017 17:32
      Highlight @Silent:
      Nein, das stimmt definitiv nicht.
      Durch Stauseen wird um mehrere Grössenordnungen mehr intakte Natur zerstört, als durch Kernkraftwerke. Hinzu kommt die Zerstörung der Natur unterhalb des Staudammes, wegen der Restwasserproblematik.
      Pro Gigawattstunde Elektrizität sind Kernkrafwerke unschlagbar effizient hinsichtlich ihrer Ökologie.
      Ihre Gefährlichkeit könnte seit 50 Jahren mit Flüssigkristallreaktoren umgangen werden (z. B. mit Thorium). Geschah aber nicht, weil Flüssigkristallreaktoren sich nicht eignen zur Gewinnung von waffenfähigem Plutonium.
      3 11 Melden
    • FrancoL 23.11.2017 20:05
      Highlight @haider: Blind bis ins Kochenmark aber dazu noch beschränkt. Nicht einmal fähig eine Vollkostenrechnung inkl Entsorgung und Rückbau anzudenken und hier grosse Töne spucken. Unschlagbar einfältig.
      Wer so neben der Realität steht ist in unseren Breitengraden fehl am Platz.
      4 7 Melden
    • Posersalami 23.11.2017 20:10
      Highlight @ Haiderfroh: Jetzt hören sie doch mal auf mit diesem Thorium-Voodoo! Es gibt noch immer keinen Reaktor, der wirtschaftlich betrieben werden kann und es ist auch nicht klar, ob das jemals gelingen wird. Ebensogut können sie auf die Fusion hoffen. Das Flüssigsalz ist hoch korrosiv und giftig.


      Und ja, so eine Uranmine ist total unschädlich und beeinträchtigt die Natur gar nicht.. so schaut ihre ökologische Lösung aus:
      http://umweltfairaendern.de/wp-content/uploads/2014/08/Ikiwaner-1280px-Arandis_Mine_querDie-Grube-der-Rössing-Mine-bei-Swakopmund.jpg

      8 2 Melden
    • FrancoL 23.11.2017 20:33
      Highlight @Haider; Kleiner Nachtrag zu Thorium: Lies einmal genau nach WIESO Flüssigkristallreaktoren bis heute nicht Serien mässig die Energieaubereitung übernehmen können. Und vor allem bleibe nicht einfach beim Text stehen der die volle Verwertung des Thoriums ins Feld führt sondern lese auch die Stellen die die Zwischenphasen der Nutzung beschreiben. Nimm Dir Zeit, denn die brauchst Du bei Deiner voreingenommenen Art und Weise Dinge zu sehen.
      Denn unschlagbar ist eines, Deine enge Sicht der Realität.
      Kleiner Hinweis bei AKWs Wertminderung der Umgebung ist auch mit zu betrachten.
      6 2 Melden
    • Haiderfroh 24.11.2017 09:09
      Highlight @FrancoL
      Du irrst Dich auf der ganzen Linie.
      0 6 Melden
  • Snowy 23.11.2017 08:58
    Highlight Good News.

    Interessant wären noch ein paar Facts zum "Wie"?

    Wie wird der Strom gespeichert in wind- und sonnenarmen Zeiten? Alles in Stauseen? Batterien? Dezentrale Netze.
    31 2 Melden
    • Bits_and_More 23.11.2017 10:22
      Highlight Mit Wasserkraft (80%) und Geothermie (ca. 15%, vulkanisches Gebiet) kann viel Bandenergie bereit gestellt werden.
      Aber dieses Rekordjahr ist auch auf die vielen Niederschläge in diesem Jahr zurückzuführen.
      Je nach Flussstand schwankt natürlich die Energie durch die Wasserkraft.
      Wind und Sonne würde ich hier mal vernachlässigen, da diese kaum was ausmachen.


      9 2 Melden
    • Snowy 23.11.2017 11:41
      Highlight Danke.
      5 1 Melden
  • dracului 23.11.2017 08:54
    Highlight Bravo, Costa Rica! Und in der ach so fortschrittlichen Schweiz kultivieren wir noch die ältesten AKWs der Welt!
    130 38 Melden
    • MacB 23.11.2017 09:48
      Highlight Naja, bei jeder Erhöhung einer Staumauer um 2 Meter geht das grüne Geschrei ja auch gleich los. Da fehlt es dann an derselben Kompromissbereitschaft, die ich rechts ebenso oft vermisse.
      50 8 Melden
    • Kubod 26.11.2017 01:40
      Highlight Klar haben wir nicht mehr die allerneusten AKWs. Woher auch. Es können ja keine neuen, modernen gebaut werden.
      Es sind AKWs die seit ihrem Bau bei jeder neuen Entwicklung modernisiert und dem neuen Standard angepasst wurden.
      So gesehen, sind es modernere, als viele in den Nachbarländern. Auf alle Fälle um einiges moderner, als die kaputtgesparten von Fukushima.
      0 0 Melden
  • Dharma Bum 23.11.2017 08:33
    Highlight Die Schweiz deckt den Käsebedarf an 365 Tagen im Jahr selber. Oder was genau sollte hier gesagt werden ...?

    Costa Rica hat ca. 1/2 der Einwohner pro KM2, die Schweiz deckt bereits fast 50% aus Wasser/erneuerbaren, also, wäre die Schweiz bei gleicher Einwohnerzahl ... ja genau: Käsedeckend.
    31 24 Melden
    • Posersalami 23.11.2017 09:48
      Highlight Nein, wir decken nicht 50% aus Wasserkraft. Knapp 70% der verbrauchten Energie werden in Form von Fossilen Energieträgern importiert. Nur 24% der verbrauchten Energie in der Schweiz ist Strom, davon knapp 60% Wasserkraft. Also knapp 14% der verbrauchten Energie in der Schweiz kommt aus der Wasserkraft.

      CR will aus der Fossilen Energie aussteigen, das betrifft also nicht nur die Stromproduktion zum kochen und waschen!
      25 19 Melden
  • Silverstone 23.11.2017 08:32
    Highlight Neodym!!! Um Gottes Willen, denkt denn hier keiner an das Neodym!!?!!
    Und die Vögel sterben ja auch alle bei der enormen Anzahl an Windkraftwerken...
    Achtung, Kommentar kann Spuren von Ironie enthalten
    58 28 Melden
    • Fräulein P 23.11.2017 08:43
      Highlight gott sei dank hat costa rica eine riesen biodiversität da ist das nicht so problematisch ;)
      9 6 Melden

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