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Teils kräftige Regenfälle im Süden mildern Waldbrandgefahr



Das Tessin kann aufatmen: Nach einer langen Trockenphase kam am Mittwoch endlich der ersehnte Regen - und zwar gleich in Massen. Stellenweise fielen bis zu 100 Liter pro Quadratmeter. Im Norden sorgte derweil eine Kaltfront für Schneeflocken bis ins Flachland.

Besonders im Nordtessin wurde es am Mittwoch richtig nass. In der Region Maggiatal in Richtung San Bernardino sorgte ausgiebiger Niederschlag für 50 bis 80 Liter Regen pro Quadratmeter, wie Meteorologe Eugen Müller von MeteoSchweiz auf Anfrage sagte.

An einigen Stellen fielen sogar bis zu 100 Liter pro Quadratmeter - so zum Beispiel in Robiei oder San Bernardino. In Locarno TI fiel über 70 Liter Regen pro Quadratmeter. Im Südtessin waren die Niederschläge etwas weniger ausgiebig, dennoch sammelte sich rund 20 bis 40 Liter pro Quadratmeter.

Viel Neuschnee

Im Norden kehrte derweil der Winter zurück. In Basel wurde am Morgen zwei Zentimeter Neuschnee registriert, wie MeteoNews mitteilte. Für Ende April sei das sehr aussergewöhnlich. Grund war eine Kaltfront, die vor allem im Norden für viel Neuschnee sorgte, wie Müller sagte.

Dadurch sank die Schneefallgrenze bis in tiefe Lagen. Betroffen waren die Nordwestschweiz und das östlichen Flachland, wo sich Schneematsch bildete. Die Niederschläge dürften im Verlauf des Tages aber nachlassen, schreibt MeteoSchweiz.

In der Nordwestschweiz, der Romandie und im zentralen Mittelland beruhige sich das Wetter und längere trockene Abschnitte seien zu erwarten. Der Niederschlagsschwerpunkt verlagere sich an und in die Alpen. Daher würde es auch im Nordbünden zunehmend nass. Die Luft sei dort aber deutlich wärmer, weshalb die Schneefallgrenze höher liege. (sda)

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