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Bruno Fernandes mit schmerzverzerrtem Gesicht – aber war es nicht ein Foul von ihm?
Bruno Fernandes mit schmerzverzerrtem Gesicht – aber war es nicht ein Foul von ihm?
Bild: keystone

Hier gab es Penalty für Manchester United – warum der VAR dennoch nicht eingriff

10.07.2020, 09:35

Es läuft bei Manchester United. Seit dem Restart haben die «Red Devils» kein Spiel verloren, zuletzt fünf Partien in Serie gewonnen und dabei 16:3 Tore erzielt. Gestern gab es einen ungefährdeten 3:0-Sieg gegen Aston Villa.

Das Tor, welches United auf die Siegerstrasse brachte, sorgte aber für Diskussionen um den Videoschiedsrichter (VAR). Bruno Fernandes dribbelte sich in den Strafraum und stand Ezri Konsa nach einer Drehung um die eigene Achse auf die Wade – dafür gab es einen Elfmeter, den Fernandes danach gleich selbst verwandelte.

Die Aktion von Bruno Fernandes, welche zum Elfmeter führte.
Video: streamable

Der Penaltypfiff sorgte bei vielen Premier-League-Anhängern für Unverständnis – vor allem auch deshalb, weil der VAR nicht eingriff. Auch United-Legende Ryan Giggs sagte im TV-Studio, dass es aus seiner Sicht keinen Elfmeter hätte geben dürfen.

Zweikampf zwischen Bruno Fernandes gegen Ezri Konsa – was wäre die richtige Entscheidung?

Eine Erklärung für den Entscheid gibt der britische VAR-Experte Dale Johnson:

Dass der VAR in dieser Situation dennoch hätte eingreifen sollen, liess die Premier League bei der BBC-Sendung «Match of the Day» verlauten: «Es war die falsche Entscheidung, es hätte vom VAR korrigiert werden müssen und wäre eigentlich ein Foul an Konsa gewesen.»

Villa-Trainer Dean Smith

«Die Entscheidung ist eine Schande. Ich kann verstehen, dass Jon Moss (Schiedsrichter, die Red.) die falsche Entscheidung trifft, aber ich weiss nicht, wo der VAR hingeschaut hat. »

United-Trainer Ole-Gunnar Solskjaer

«Ich denke, es ist ein Penalty. Der Junge fährt sein Bein aus, während Fernandes einen fantastischen Zidane-Maradona-Move macht und dann auf ihm landet.»

(zap)

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