Interview
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Wirtschaft vs Gesundheit

Bild: watson/keystone/shutterstock

Interview

Wirtschaft vs. Gesundheit? «Epidemiologen und Ökonomen müssen jetzt zusammenspannen»

Die einen fürchten sich vor einer unkontrollierten Verbreitung des Coronavirus, die anderen vor einem zu grossen Schaden für die Wirtschaft durch den Lockdown. Der Wirtschaftshistoriker Tobias Straumann sagt im Interview, wie Epidemiologen und Ökonomen jetzt zusammenarbeiten müssen.



Wir sind jetzt in der dritten Wochen des Lockdowns und schon wird gefordert, dass es jetzt eine möglichst baldige Rückkehr zur Normalität brauche. Ist das nicht verfrüht?
Tobias Straumann: Zur Normalität, so wie es vor der Coronakrise war, kann man sicher noch nicht zurückkehren. Aber wir sollten jetzt möglichst bald darüber diskutieren, wie die Wirtschaft langsam wieder hochgefahren werden kann. Die Gefahr ist, dass man nun das vorläufige Ende der Massnahmen des Bundesrates abwartet und dann am 19. April nicht weiss, wie es weitergehen soll.

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

«Die Gefahr, den Ausstieg aus der Krise zu verschlafen, ist viel grösser.»

Vor allem Bürgerliche wollen, dass die Wirtschaft so schnell wie möglich wieder aktiviert wird. Epidemiologen warnen vor solchen Schnellschüssen. Wie sehen Sie das?
Am 20. April wieder alles aufzumachen, wäre fatal. Aber es ist sicher möglich, einige Lockerungen zu machen. Es gibt bestimmte Läden, die öffnen können, ohne dass sie gegen die Hygienevorschriften verstossen. Abstand halten, Hände waschen, all das muss natürlich aufrechterhalten werden. Es kommt jetzt auf die Details an. Es braucht kleine Schritte an verschiedenen Stellen. Das macht schon sehr viel aus. Und nur so kann man eine Krise überwinden.

Tobias Straumann Prof. fuer Wirtschaftsgeschichte, der Universitaeten Zuerich und Basel, spricht ueber

Bild: KEYSTONE

zur Person:

Tobias Straumann ist Wirtschaftshistoriker und Titularprofessor an der Universität Zürich. Er ist Spezialist für die Geschichte von Wirtschafts- und Finanzkrisen.

Ist es jetzt nicht gefährlich, schon von Lockerungen der Massnahmen zu sprechen, bevor die eigentliche Krise überhaupt richtig begonnen hat? Das vergangene Wochenende hat gezeigt: Die Leute beginnen, die Massnahmen auf die leichte Schulter zu nehmen.
Nein. Die Gefahr, den Ausstieg aus der Krise zu verschlafen, ist viel grösser. Wir haben es schon verschlafen, rechtzeitig auf die Ausbreitung des Virus zu reagieren. Wir haben Italien zugeschaut und abgewartet. Das darf uns nicht nochmal passieren. Wir müssen uns jetzt Gedanken machen, was danach kommt. Das Argument, diese Diskussion nicht führen zu dürfen, finde ich eigenartig. Das ist ja gerade die grosse Stärke unserer Demokratie, dass wir über solche Dinge sprechen dürfen und so gemeinsam gute Lösungen finden, die von der grossen Mehrheit mitgetragen werden.

Gut, Sie wollen also darüber diskutieren. Haben Sie konkrete Vorschläge?
Wie gesagt, kommt es jetzt auf Details an. Wir müssen uns überlegen: Wie könnte sich ein Schuhladen organisieren, damit er wieder öffnen kann? Wie ein Coiffeursalon? Das muss man jetzt ganz konkret mit den Ladenbesitzern anschauen – unter Einbezug von Epidemiologen. Dabei entstehen kreative Lösungen, an die sich die Kunden anpassen können.

«Die Diskussion Wirtschaft oder Gesundheit ist ärgerlich! Wir müssen uns doch nicht für das eine oder andere entscheiden.»

Kreative Lösungen und Kunden, die sich anpassen. Ist das nicht ein Tropfen auf den heissen Stein?
Wenn ein Schuhladen wieder öffnen kann und mit Einhaltung der Sicherheitsvorschriften wieder etwas Umsatz generieren kann, dann macht das schon viel aus, ja. Auch wenn es vielleicht nur ein Viertel dessen ist, was er vorher eingenommen hat. Immerhin läuft das Geschäft wieder. Wenn hingegen die Läden über lange Zeit zubleiben und gar nichts passiert, droht ein Absturz.

Inwiefern?
Dann kippt es systemisch. So wie bei der Finanzkrise. Dann kommt es zu einer Kettenreaktion. Die Leute gehen pleite, können ihre Miete nicht mehr bezahlen. Die Vermieter können ihre Kredite nicht mehr bedienen. Die Banken beginnen, die Kredite dort zurückzuholen, wo sie noch können. Das trifft die gesunden Unternehmen. Dann interessiert sich auch kein Mensch mehr dafür, was jetzt in den Spitälern läuft. Weil es dann um Arbeitsplätze geht und acht Millionen Menschen betroffen sind. Soweit darf man es nicht kommen lassen.

Heisst das, die Rettung der Wirtschaft muss höher gewichtet werden als die Rettung unseres Gesundheitssystems?
Die Diskussion Wirtschaft oder Gesundheit ist ärgerlich! Wir müssen uns doch nicht für das eine oder andere entscheiden. Wir haben einen grossen Spielraum. 80 Prozent der Bevölkerung arbeiten ja immer noch. Und wo nicht gearbeitet wird, gibt es für die Einzelnen Lösungen. Um die Krise zu bewältigen, muss man sehr banal und konkret werden. Und zusammenarbeiten. Epidemiologen und Ökonomen müssen zusammenspannen. Gegeneinander auszuspielen bringt jetzt nichts. Ich bin überzeugt, dass beides möglich ist: Das Gesundheitssystem vor dem Kollaps zu schützen, ohne dass die Wirtschaft einen zu grossen Schaden nimmt.

In der «NZZ am Sonntag» wurde kürzlich die Frage gestellt, ob die Kur teurer ist als die Krankheit selber. Ist der Preis, den wir im Kampf gegen das Virus bezahlen, zu hoch?
Nein, bis jetzt überhaupt nicht. Bis zum 19. April können die wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns gut abgefedert werden. Wenn wir danach jeden Millimeter, den wir für Anpassungen haben, ausnutzen, bin ich ziemlich optimistisch, dass es gut kommt.

«Was bringt es mir, zu wissen, dass ein Menschenleben nun eine halbe Million wert ist?»

Gesundheitsökonomen berechnen jetzt, wie viel ein Menschenleben kosten darf. Was finden Sie?
Was bringt es mir, zu wissen, dass ein Menschenleben nun eine halbe Million wert ist? Oder dass es weniger wert ist, je älter eine Person ist? Solche Fragen sind doch jetzt völlig überflüssig. Wir brauchen jetzt keine Preise für alte Leute, wir brauchen konkrete Lösungen für konkrete Probleme. Es ist ja unglaublich, was in den letzten zwei Wochen geleistet wurde. Die Lernkurve ist extrem steil. Die Spitäler haben sich neu organisiert, die Kapazitäten wurden raufgefahren. Jetzt haben wir nochmals drei Wochen Zeit, es noch besser zu machen, weiter zu lernen und geeignete Massnahmen zu ergreifen.

Was können wir aus früheren Krisen lernen?
Das Wichtigste ist, aufzupassen, dass der wirtschaftliche Einbruch nicht systemisch wird. In der Finanzkrise hat man genau diesen Fehler gemacht und viel zu lange zugewartet. Aber abgesehen davon kann man diese Krise jetzt nicht mit früheren vergleichen. Diese Pandemie ist aussergewöhnlich. Alles in allem bin ich aber überzeugt, dass man eine grosse Wirtschaftskrise verhindern kann. Indem man das eine tut, aber das andere nicht lässt. Weiterhin bei den Sicherheitsmassnahmen streng sein, aber dort, wo man kann, schrittweise und langsam lockern. So kommen die Unternehmen und die Wirtschaft langsam wieder in die Gänge.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Wilde Ziegen nutzen den Lockout in Wales

So funktioniert der Drive-In-Coronavirus-Test

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

105
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
105Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Car_Driver 02.04.2020 12:32
    Highlight Highlight Ich rechne schon mal mit Blitzen

    Ich denke nach dem Zitat "Das Wohl Vieler, wiegt schwerer als das Wohl weniger"

    Wir opfern für eine Minderheit die Gesellschaft und deren Ruin. Massenarbeitslosigkeit, Reszission, Steuererhöhungen für viele Jahre, KK-Prämien die explodieren und ein Mittelstand der bluten muss.

    Man rettet einen 80-Jährigen heute, der mit 82 stirbt wegen einem Herzinfarkt. Dafür muss der 30 Jährige 10 Jahre Schulden abbauen und leiden, fair? Solidarisch?

    Ich habe in einer Woche kaum genug Geld für Essen oder ich verschulde mich, da kaum Einkommen ich bin für Wirtschaft retten
  • tipsi 02.04.2020 07:25
    Highlight Highlight Schon jetzt gibt es Betriebe wo der 2 Meter Abstand nicht oder nur schwer eingehalten werden kann. Aber sie laufen weiter weil die Wirtschaft höher gewichtet wird. Und dann will man noch mehr Geschäfte öffnen? Obwohl bei kleinen Geschäften find ich es eher gerechtfertigt, da wird besser auf Abstand geschaut, weil die eigene Existenz davon abhängt (zb Bäckerei)
  • DrDeath 01.04.2020 23:35
    Highlight Highlight Der Coiffeur könnte bspw. seine Scheren an Bambusstangen kleben und so den Sicherheitsabstand einhalten. In der Gastronomie könnte man mit Telekinese experimentieren, damit der Kellner den Teller nicht anfassen muss. (fertig Sarkasmus)

    Ich finde es ziemlich blödsinnig, hier Platitüden und Phrasen zu dreschen und Forderungen in den Raum zu stellen, ohne praktische Lösungen auch nur anzudenken.

    Frei nach dem Motto: "Ich hab euch doch schon gesagt was es braucht, wie es geht könnt jetzt ihr rausfinden, das muss doch gehen"
  • Don Alejandro 01.04.2020 16:48
    Highlight Highlight Wenn man die Zahlen anschaut, dann sollte man eher eine Warnung für die folgenden Ostern ausgeben, statt jetzt schon von einer Lockerung zu reden. Lieber ein Schrecken mit Ende. Dies käme mittel- und langfristig auch der Wirtschaft zu Gute.
  • uhl 01.04.2020 14:52
    Highlight Highlight Ohne Wirtschaft keine Gesundheit und umgekehrt. Leider begreifen das viele immer noch nicht und verteufeln a priori "die Wirtschaft". Hier spielen so viele Faktoren rein, da braucht es etwas mehr als ein Kreisli und eine Stunde brainstormen. Ich finde, dass gerade sehr viel sehr gute Arbeit geleistet wird.
  • Nkoch 01.04.2020 14:07
    Highlight Highlight Auf die Gefahr hin, überheblich zu klingen: diese Antworten hätte ich euch auch geben können, das meiste davon basiert auf dem crazy little thing called Menschenverstand (gesund)
    • Maya Eldorado 01.04.2020 15:00
      Highlight Highlight Vielleicht ist ja der gesunde Menschenverstand durch das Virus aus krank geworden.
      Diese Frage stelle ich mir nicht zum ersten Mal.
    • Nkoch 01.04.2020 16:00
      Highlight Highlight Oder er war davor schon angeschlagen
  • johnnygonewild 01.04.2020 13:36
    Highlight Highlight Richtig gesagt: Aufhören, Wirtschaft und Gesundheit gegeneinander auszuspielen.
    Überhaupt geht es doch darum, sowohl gesundheitliche, psychische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Konsequenzen miteinander abzuwägen. Und so entsprechend step-by-step eine Normalisierung anzupeilen. Wir dürfen das Leben nicht abwürgen. Sonst sind die langfristigen - auch gesundheitlichen - Folgen fatal und viel schwerwiegender als das Virus selbst.

    In der Verantwortung sind Politik und Medien, entsprechend aufbauende Signale zu setzen. Und eine breite Diskussion mit unterschiedlichen Meinungen zuzulassen.
  • O.Brady 01.04.2020 13:32
    Highlight Highlight Die meisten Patienten die sterben (> 85%) sind älter als 75. Soll man wirklich alles daransetzen, dass sie überleben?
    • Maya Eldorado 01.04.2020 14:58
      Highlight Highlight Also ich bin bald so alt. Nein ich möchte das nicht. Aber ich möchte selber bestimmen, wenn es genug ist.
      Ich möchte z.B. auf keinen Fall ein Beatmungsgerät, wenn die Chancen schlecht sind, dass es hilft.

      Eigentlich möchte ich in diesem Fall einfach zuhause bleiben, in der Erwartung wohin das führt.

      Gerade vor der erste Coronafall im Tessin war, hatte ich eine ziemlich happige Grippe, mochte nichts mehr essen, zum Trinken gezwungen. Auch hatte ich ziemlich Atemprobleme. Aber da war die Schweiz ja noch nicht betroffen.
    • Mimo Staza 01.04.2020 15:46
      Highlight Highlight Nein, die hatten ihre Chance. Lasst sie sterben. Meine Tante zuerst, brauch die nicht mehr, lieber kann ich mir nächstes Jahr Ferien in den Maldevien leisten.
      Achja, und meine Kollegin die mit 35 gerade erst Brustkrebs besiegt hat aber noch geschwächt von der Chemo ist, darf auch gleich gehen, ein Sieg pro Leben genügt.
      Wollen wir sonst noch jemanden loswerden?
    • Mimo Staza 01.04.2020 16:23
      Highlight Highlight Entschuldigt, dass ich nochmals darauf antworte. Aber solche Fragen höre ich leider zu oft in letzter Zeit und es ist nicht OK. Diskriminierung ist nie in Ordnung.

      Die meisten Menschen, die an Ebola sterben sind Schwarze Menschen, sollen wir da wirklich so viel dagegen machen?
      ---> Reaktion: Aufschrei! Rassissmus! Diskriminierend! Unmenschlich!

      Die meisten Menschen, die an Corona sterben sind alte Menschen, sollen wir da wirklich so viel dagegen machen?
      ---> Reaktion: Legitime Frage! Hat was! Müssten wir schon diskutieren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maya Eldorado 01.04.2020 13:23
    Highlight Highlight Ich stelle fest: Die Community besteht aus lauter Spezialisten.
    • Mimo Staza 01.04.2020 14:14
      Highlight Highlight Wenn nur noch lauter "richtige/echte" Spezialisten (was immer das heissen soll) in einer Demokratie mitdiskutieren dürfen, dann ist es eben keine Demokratie mehr sondern eine Expertokratie.
    • DrDeath 01.04.2020 23:40
      Highlight Highlight Mimo Staza Das gibt's imfall wirklich. Das Wort was du suchst is "Meritokratie"
    • Mimo Staza 02.04.2020 00:38
      Highlight Highlight Ja, Expertokratie ist eher umgangssprachlich, aber wird von den Medien gerne genutzt (NZZ, ZEIT etc.). Soweit ich das nachvollziehen kann, ist die Expertokratie und Technokratie sehr nahe zusammen (vielerorts sogar Deckungsgleich). --> Wahl als Amtsträger aufgrund der Expertise.

      Meritokratie ist sehr ähnlich bezieht sich aber auf den Verdienst respektive die Leistung. --> Wahl als Amtsträger aufgrund der Leistung.

      Meritokratie kannte ich gar nicht und musste selber nachschauen. Danke für die Horizonterweiterung.
  • M.Ensch 01.04.2020 13:16
    Highlight Highlight Corona ist kein alle auffressender Zombie. Die Banken kommen so oder so an ihr Geld. Die Versicherungen wissen in der Regel auch, wies geht. Die Börse sowieso und die Pharma. Das sind die Geldmaschinen. Wir sollten aber die Wirtschaft schrittweise öffnen für jene, die das Geld abends noch in der Kasse zählen müssen, um daraus die Kosten zu bestreiten. Sie sind letztlich dem Druck von Banken, Versicherungen und Immobilienbesitzern ausgesetzt, die irgendwann nicht mehr lange fackeln werden.
  • Demetria 01.04.2020 12:17
    Highlight Highlight Bei der Pest sind alle wieder raus gerannt, sobald es aussah als ob die Lage etwas besser geworden wäre. Die Leute sind gestorben wie die Fliegen. Der Herr Neuzeithistoriker ist wohl zu faul zum Handschriften lesen. Wenn das passiert, kann es auch einen Kollaps geben. Jetzt haben mal die Virologen von der Phil 2 das sagen, ob das den Schlipsträgern der anderen Fakultäten passt oder nicht. Alles andere ist verantwortungslos. Natürlich geht es nur um die arme Coiffeuse, nicht um ihre Aktienpakete. Wir wissen ja von 2009 wie sie sich um die Kleinen gekümmert haben: etwa die kleine Coiffeuse UBS.
    • Panic4Clicks 01.04.2020 15:39
      Highlight Highlight Nun, der Schlipsträger gibt einen Feuchten darauf was der Phil 2 labert. Virologen sind für den Pöbel.
    • DrDeath 01.04.2020 23:43
      Highlight Highlight Demetria kein genereller Einspruch, aber die Situation der Menschen in Zeit der Pest war eine andere. Die konnten nicht zum Coop und einen Karton voll Raviolidosen holen. Die hatten nur die Wahl zwischen Teufel Pest und Beelzebub Hungertod. Etwa so wie jetzt in Indien. Aber generell geb ich dir recht, Unvernunft, dein Name ist Menschheit. Menschheit, dein Name ist Gier.
  • Goldjunge Krater 01.04.2020 12:01
    Highlight Highlight Tolles Interview! 👍👌

    Es ist wichtig die Wirtschaft asap wieder hochzufahren! 💪

    Langsam glaube ich, dass vielen Leuten die aktuelle Situation irgendwie ganz gelegen kommt und sie darum die Massnahmen nicht so rasch wieder lockern wollen? Täusche ich mich?
    • Caturix 01.04.2020 12:28
      Highlight Highlight Nein. Wenn ich sehe wie viele bei uns im Kaff am rumhängen sind oder fort gehen unter der Woche, Besuch haben ... es sieht so aus ob einige die Situation ausnutzen um Ferien zu machen darum auch die Blitze.
    • Orias Riese 01.04.2020 12:53
      Highlight Highlight "Langsam ...".
      Uuih, Goldjunge Kater, tausch das aber nicht über Zoom-App aus. Solches solltest du tunlichst für dich behalten, um keinen weiteren Schaden anzurichten.
    • MarGo 01.04.2020 13:26
      Highlight Highlight ja, tust du - wie so oft... oder wie kommst du auf deine Gedankengänge?
      Wenn mittlerweile schon 12- bzw. 16-jährige an Covid sterben, denke ich eher, dass alle einfach eine ziemliche Angst davor haben und nicht übereilt wieder mit Grossraumbüros, Klimaanlagen, vollen Zügen etc konfrontiert werden möchten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antichrist 01.04.2020 11:57
    Highlight Highlight Erstaunlich finde ich, dass wir eigentlich problemlos auf viele dieser Dienstleister im medizinischen Bereich, die von der Krankenkasse bezahlt werden, verzichten können. Die Menschen gehen plötzlich nicht mehr zum Arzt und entlasten damit unser Gesundheitssystem und die Krankenkassenprämien massiv. Dies muss man unbedingt so beibehalten und den Selbstbehalt in Zukunft massiv erhöhen. Es ist die Gelegenheit unser falsches System zu verbessern.
    • De-Saint-Ex 01.04.2020 12:54
      Highlight Highlight Wenn es darum ginge, für Bagatellfälle eine Pauschal-Beteiligung einzuführen, wäre ich ja bei Dir. Wenn Du generell die Franchise erhöhst, bestrafst Du all jene, die unbedingt eine ärztliche Versorgung brauchen gleich doppelt...
  • Aletheia 01.04.2020 11:51
    Highlight Highlight Ökonomen und Epidemiologen sollen zusammenarbeiten? Oh nein, bitte nicht! Wir brauchen nicht noch mehr Macht für Menschen, die es gewohnt sind, Menschen als Abstrakta zu behandeln. Zweimal eine gefärbte Brille ergibt nur in den seltensten Fällen ein scharfes Bild.
    • Toerpe Zwerg 01.04.2020 13:08
      Highlight Highlight Falsch. Gegenseitige dioptrien ergeben ein scharfes Bild.
    • Aletheia 01.04.2020 13:17
      Highlight Highlight Ja sind sie denn wirklich gegenseitig? Ich glaube kaum. Sie werden ein Pseudobild der Situation erstehen lassen, die die Freundschaft ausser acht lässt. Aber ja, in der heutigen Situation ist wohl nicht mehr zu erwarten...
    • Orias Riese 01.04.2020 16:14
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg
      Brille aufgrund von Presbyopie? Das erklärt dann vieles.
    Weitere Antworten anzeigen
  • paule 01.04.2020 11:36
    Highlight Highlight Wir brauchen schlicht ein Gesunde Bevölkerung und eine Gesunde Wirtschaft, weil nur eine gesunde Wirtschaft die Gesundheitskosten stemmen kann.
    Aber wir brauchen wieder mehr Unternehmer und weniger Manager, Manager = meist Abzocker, Unternehmer übernehmen auch Verantwortung den Angestellten gegenüber.
    Also wir müssen irgendwann die Immunisierung Schrittweise einführen oder es wird schnell ein Medikament gefunden, was ich zu bezweifeln wage.
    • Toerpe Zwerg 01.04.2020 13:09
      Highlight Highlight Manager ist eine Berufsbezeichnung. Es heht nicht ohne.
    • paule 01.04.2020 13:22
      Highlight Highlight Lieber Zwerg, leider sind Manager selten Macher.
      Unternehmer schon, da mache ich halt schon einen Unterschied.
      Ich war Unternehmer und verantwortlich für meine Leute, das habe ich wörtlich genommen. Geht es mir gut, soll es auch meinen Leuten gut gehen, dann gibt es das bessere Produkt, die Leute stehen für das ein was sie machen und am Schluss sind nur noch die ewigen Nörgler unzufrieden, die wichtigen übrigen aber schon.
    • Orias Riese 01.04.2020 16:17
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg.
      Da camouflieren Sie aber und melangieren zugleich.
      @paule
      So ist es.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Berner_in 01.04.2020 11:16
    Highlight Highlight Herr Straumann hat‘s auf den Punkt gebracht:
    Wir kommen da nur einigermassen heil heraus, wenn Epidemiologen und Ökonomen zusammenspannen.

    Gemeinsam mit dem Bundesrat können so Szenarien erörtert und kreativ wirksame Alltagslösungen gefunden, welche die Dinge in die richtige Richtung bewegen.
    • Turnbeutelvergesser 01.04.2020 16:16
      Highlight Highlight Stimmt, aber die Wirtschaft wird durch viele verschiedene Einzelinteressen dominiert, was oft nicht im interesse der mehrheit ist. Während ABB aus langweile testet, ist anderenorts hohes Fieber, Husten und Halsschmerzen zusammen kein Testgrund. Die Hausärzte haben teilweise gar keine Masken mehr. Wenn wir für fast alle Branchen ausnahmen machen, wird für die Anderen noch später Normalität eintreten.
  • Dr no 01.04.2020 11:08
    Highlight Highlight Genau jetzt wäre es an der Zeit die Diskussion zu führen, wieviel ein Menschenleben kosten darf. Diese Frage hätten wir angesichts der unkontrolliert explodierenden Kosten unseres Gesundheitssystems sowieso schon längst stellen müssen. Sind schwierige Fragen schon klar. Aber gerade jetzt wäre der Zeitpunkt dazu. Gerade die Leute, die jetzt nach strengeren Massnahmen und Ausgangssperre was weiss ich schreien, sind die, die dann am lautesten heulen werden, wenn ihnen die Rechnung dieser Massnahmen präsentiert wird. Ich meine all die Zahlungen des Bundes, das Geld regnet ja nicht vom Himmel.
  • Hiker 01.04.2020 10:53
    Highlight Highlight Ich finde diesen Herrn Straumann ziemlich arrogant. Hinterher alles besser zu wissen ist sehr einfach. Nicht der Bundesrat hat alles verschlafen sondern schon lange vorher Leute wie dieser Prof Straumann. Warum waren wir so schlecht vorbereitet? Das sind die Fragen die man stellen muss! Nicht wer wann zu spät war als der Ernstfall eintrat. Und jetzt unterstellt er pauschal unserer Polit Führung den Ausstieg zu verschlafen. Die sind längst daran das sorgfältig zu planen. Der Herr sollte besser mithelfen und nicht in der Presse Weisheiten von sich geben. Besserwisser gibts genug. Gemeinsam!
    • Nerd077 01.04.2020 11:19
      Highlight Highlight "Die Gefahr ist, dass man nun das vorläufige Ende der Massnahmen des Bundesrates abwartet und dann am 19. April nicht weiss, wie es weitergehen soll."

      "Wir haben es schon verschlafen, rechtzeitig auf die Ausbreitung des Virus zu reagieren. Wir haben Italien zugeschaut und abgewartet. Das darf uns nicht nochmal passieren. Wir müssen uns jetzt Gedanken machen, was danach kommt."

      Beides aus dem Text oben kopiert. Ich lese da weder Arroganz noch Kritik am BR raus, sondern eher Kritik an uns als gesamte Nation, ihm eingeschlossen.
    • bernd 01.04.2020 11:25
      Highlight Highlight Ja genau, dieser Straumann hat das Virus gar nicht verhindert, wieso sollte er sich jetzt zur aktuellen Situation und zu den nächsten Schritten äussern dürfen?
    • Gubbe 01.04.2020 11:40
      Highlight Highlight Bernd: Nun, er nennt sich Wissenschaftler.
    Weitere Antworten anzeigen
  • blueberry muffin 01.04.2020 10:52
    Highlight Highlight Naja, Tote kann man nicht lebendig machen, Geld hingegen ist ein rein theoretisches Konstrukt geworden, das nicht durch Gold oder sonstige Rohstoffe gesichert ist.

    Von dem her, schon witzig wo unsere Prioritaeten liegen.
    • elco 01.04.2020 12:35
      Highlight Highlight Tote kann man nicht lebendig machen? Halbtote aber auch nicht.
  • De-Saint-Ex 01.04.2020 10:46
    Highlight Highlight Herr Straumann, mit Verlaub, Ihr Ansatz ist falsch. Wenn wir jetzt darüber diskutieren, wir wir zum Status unseres Wirtschaftens von vor der Krise zurückkehren können, würde das bedeuten, dass wir von dieser Pandemie rein gar nichts gelernt haben. Die Ursache Nr 1 der Pandemie ist die Globalisierung. Zur Erinnerung: nicht das Virus bewegt sich, es sind die Menschen, die es bewegen. Somit bereiten wir dem nächsten Virus eine Seidenstrasse... im wahrsten Sinne des Wortes... die Frage muss lauten. Wie können wir wirtschaften und so ein Risiko gleichzeitig zumindest minimieren.
    • blueberry muffin 01.04.2020 10:54
      Highlight Highlight Am besten auch gleich im Anbetracht zur Klimakatastrophe. Die wird uns noch haerter treffen als der Corona Virus und wir werden jetzt wohl alle Staatsreserven aufbrauchen.

      Wird Zeit, das sich was aendert.
    • Berner_in 01.04.2020 11:22
      Highlight Highlight Das ist im Grundsatz schon richtig... nur ist jetzt nicht der Zeitpunkt, die Dinge so tiefschürfend anzugehen...

      Jetzt ist Feuer löschen angesagt und dann wird man sehr intensiv diskutieren müssen.

      Ich glaube auch nicht, dass wir danach einfach in die Zeit vor dieser Pandemie zurückkehren werden
    • phreko 01.04.2020 11:36
      Highlight Highlight Claro, zurück ins Mittelalter.

      Was verstehst du unter minimieren?
    Weitere Antworten anzeigen
  • MasterPain 01.04.2020 10:40
    Highlight Highlight Kommt auch noch ein Interview mit einem Medizinhistoriker? Nein, nicht Mörgeli!
    • phreko 01.04.2020 14:17
      Highlight Highlight Meinst eine Sterblichkeit von 1% bei mehrheitlich 70+ jährigen ist historisch was besonderes?
  • Mimo Staza 01.04.2020 10:37
    Highlight Highlight - Watson macht ein Interview mit einer Fachperson, weil Watson denkt, die Person hätte was wichtiges zu sagen.

    - Fachperson sagt im Interview: "Die Diskussion Wirtschaft oder Gesundheit ist ärgerlich! Wir müssen uns doch nicht für das eine oder andere entscheiden. Wir haben einen grossen Spielraum."

    - Watson denkt sich: "Wirtschaft vs. Gesundheit?" wäre doch ein toller Titel.
  • Aletheia 01.04.2020 10:36
    Highlight Highlight Ökonomen und Epidemiologen sollen zusammenarbeiten? Oh nein, bitte nicht! Wir brauchen nicht noch mehr Macht für Menschen, die es gewohnt sind, Menschen als Abstrakta zu behandeln. Zweimal eine gefärbte Brille ergibt nur in den seltensten Fällen ein klares Bild.
  • Gubbe 01.04.2020 10:32
    Highlight Highlight Was es alles für Berufsbezeichnungen gibt, und dann noch auf Deutsch. Er spricht zum grössten Teil sogar aus, was eigentlich schon probiert wird. Nämlich die Wirtschaft nicht ob der Coronakrankheit sterben zu lassen.
    Benutzer Bild
  • Michael Scott 01.04.2020 10:28
    Highlight Highlight Shame on you Switzerland!
    • Toerpe Zwerg 01.04.2020 13:17
      Highlight Highlight ?
  • Markus97 01.04.2020 10:26
    Highlight Highlight Die Sache ist halt das eine jahrelange Rezession auch Tote fordern wird (Nur subtiler) , während sie den Lebenden ein Grossteil ihrer Lebensqualitäz nimmt. Ich finde es gut, dass der Bundesrat abwägt.
    • skisandtrail 01.04.2020 11:38
      Highlight Highlight Erstaunlich wie du Herzen erhälst. Habe im Sinne dasselbe schon öfters geschrieben, aber das scheint nicht anzukommen.

      Sehs genau so.
  • mrmikech 01.04.2020 10:21
    Highlight Highlight Die "Normalität" zerstört unsere Planet und trägt dazu bei dass immer wieder solche Viren kommen werden. Wir hatten einfach mal wieder glück, es ist aber eine Warnung. Ökonomen sind die letzte auf den wir zuhören sollen. Es braucht eine neue Normalität, dringend!
    • Gelöschter Benutzer 01.04.2020 12:22
      Highlight Highlight Ich bin gespannt auf deine Vorschläge der neuen Realität.
    • Toerpe Zwerg 01.04.2020 13:18
      Highlight Highlight Genau. Der ideologisch genehme Virus ... Tztztz
    • mrmikech 01.04.2020 13:24
      Highlight Highlight @Gelöschter Benutzer: wer sagt dass ich die Lösung bieten soll, für alle menschen auf erde? Sei mal seriös, was es braucht es braucht ist ein umdenken. Endloses Wachstum geht einfach nicht. Die Natur zerstören geht einfach nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 01.04.2020 10:17
    Highlight Highlight Ja, ich sehe auch, dass es Möglichkeiten gibt für die Wirtschaft.

    Aber wie der Coiffeur dem Kunden die Haare schneiden könnte, dazu braucht es kreative Lösungen, z.B. Ganzkörperschutzanzug für den Coiffeur. Weiter bleibt die Gefahr für den Kunden. Der Coiffeur müsste nach jedem Kundenbesuch alles desinfiszieren. Das bedeutet nicht, einfach nur drüberwischen und gut ist.

    Wie wenig vorsichtig viele sind, sieht man draussen. Rentner gehen zu dritt einkaufen, reden dort (beim Reden können sich feine Tröpfchen Speichel verteilen). Muss das sein? Auch älter Leute, die Kinder hüten. Muss das sein?
    • Peter R. 01.04.2020 10:39
      Highlight Highlight Der Coiffeur ist vielleicht nicht so ein gutes Beispiel für eine Lockerung.
      Aber warum kann man nicht wieder Pflanzen, Blumen verkaufen (Jetzt ist Saison und es wäre auch gut für die Seele/Emotionen der Menschen) - man muss ja nicht gleichzeitig 20 Leute in den Blumenladen eintreten lassen.
    • Hiker 01.04.2020 11:05
      Highlight Highlight Ich glaube kaum, dass die paar älteren Menschen die kurz zusammenstehen das grosse Problem sind. Was wir heute erleben inkl. Lock Down ist die folge der anfänglichen Unbekümmertheit auch der Jungen! mit der mit den Verordnungen des Bundes umgegangen wurde. Wir erinnern uns an die Bilder von den Stränden am Zürisee nachdem vor Versammlungen gewarnt wurde. Oder die Bilder der Langstrasse nachdem das Ausmass der Gefahr längst bekannt war. Lassen Sie bitte die Kirche im Dorf und gönnen Sie den alten einsamen Menschen den kurzen Schwatz beim Einkaufen! Sie stecken sich höchstens untereinander an.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 01.04.2020 11:15
      Highlight Highlight @Hiker. Wir machen ja die ganze Übung in erster Linie, um die Risikogruppe zu schützen.

      Viele verlieren dabei ihren Job, ihre finanzielle Existenz. Und wenn Sie selber dazu gehören, Angst um den Job zu haben, die Familie nicht mehr ernähren zu können, weil man die Risikogruppe schützt und dann Risikogruppe-Leute sieht, wie die gar nichts drauf geben, dann kann das einem sauer aufstossen. Ist ja klar. OK Boomer wiedermal, leider.
    Weitere Antworten anzeigen
  • elco 01.04.2020 10:17
    Highlight Highlight Danke für dieses ausgezeichnete Interview. Damit ist im Grunde alles gesagt. Es geht nicht um entweder oder!
  • Meyer Andrej 01.04.2020 10:12
    Highlight Highlight Solange nicht der letzte aus dem Homeoffice zurück ist, solange muss man nicht darüber diskutieren.
    • elco 01.04.2020 11:03
      Highlight Highlight Homeoffice kann man hoffentlich weitestgehend beibehalten. Über die Krise hinaus. Die Umwelt würde es danken...
    • phreko 01.04.2020 11:04
      Highlight Highlight Jaja, und die gehäuften Selbstmorde, die Zunahme der Drogentoten,die gesteigerte häusliche Gewalt und der zunehmende Alkoholismus etc. sind dann alle per Zufall gekommen?
    • Hiker 01.04.2020 11:17
      Highlight Highlight Homeoffice ist das kleinste Problem. Die Menschen können arbeiten. Schlimm ist es für diejenigen die gar nicht arbeiten können. Die alleinerziehenden Mütter die nebenbei zb. ein Nagelstudio betreiben oder Massage anbieten, oder Kinderbetreuung. Sie sind ausnahmslos auf diese Einnahmen dringend angewiesen. Die tun mir leid und nicht die, die im Homeoffice arbeiten können.
  • MasterPain 01.04.2020 10:10
    Highlight Highlight Selbst wenn die Geschäfte wieder öffnen dürfen, sich aber an die Regeln halten und nur eine bestimmte Anzahl Leute in den Laden lassen:

    Wie stellen wir sicher, dass sich dann nicht Menschenmassen durch die Einkaufsgassen und Altstädte schieben? Es ist doch, tamminamal, nicht so, als dass sich die Kunden in die Läden telportieren würden.
  • DaniMano 01.04.2020 10:04
    Highlight Highlight Ist nicht merkwürdig wie in der "Diktatur" China der Bürger besser geschützt wurde wie die Wirtschaft?

    Unser BAG Chef meinte, Ausgangsbeschränkungen wären etwas für Diktaturen wie China. Umfragen der Medien in Deutschland wie auch der Schweiz haben gezeigt, dass eine deutliche Mehrheit jeweils für Ausgangsbeschränkungen gewesen wären. Aber in unserer Demokratie fragt man nicht die Mehrheit sondern einen einzelnen. Und Diktaturen sind....
    • MasterPain 01.04.2020 12:16
      Highlight Highlight Du findest also, dass wir auch die Hauseingänge zumauern sollen, damit die Menschen nicht mehr raus können?
    • Toerpe Zwerg 01.04.2020 13:24
      Highlight Highlight Was genau ist daran merkwürdig?

Jedes fünfte Kind in den USA hungert – und Trump verweigert die Hilfe

Mehr als 33 Millionen Amerikaner sind arbeitslos. Viele können ihre Kinder nicht mehr richtig ernähren. Doch das Weisse Haus will die Hilfe nicht aufstocken.

Im reichsten und mächtigsten Land der Welt kann man derzeit ein merkwürdiges Phänomen beobachten: Kilometerlang stauen sich Autos – nicht selten teure SUVs – vor sogenannten Food Banks, wo Freiwillige und Mitglieder der Nationalgarde gratis Essen verteilen. Die Väter und Mütter, die in diesen Autos sitzen, sind auf diese Hilfe angewiesen. Sie haben kein Geld mehr, um Nahrungsmittel zu kaufen.

Das merkwürdige Schauspiel hat tragische Folgen. Das zeigt eine Untersuchung der renommierten Brookings …

Artikel lesen
Link zum Artikel