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Wirtschaftsjournalisten sind die besseren Ermittler: Schon am Tag nach dem Anschlag berichtete das ARD-Börsenmagazin von einer «kleinen Auffälligkeit aus Börsensicht».

Die ARD war dem Borussen-Bomber schon nach wenigen Stunden auf der Spur



Laut heutigen Ermittlungsergebnissen ist klar, dass der BVB-Bomber am 11. April in Dortmund aus reiner Geldgier gehandelt hatte. Sein einziges Ziel war, den Kurs der BVB-Aktie in den Keller stürzen zu lassen und mit zuvor gekauften Put-Optionen gross abzukassieren.

Bereits wenige Stunden nach dem Anschlag kamen aufmerksame Wirtschaftsjournalisten dem Täter auf die Schliche. Die ARD-Börsenredaktion schrieb am nächsten Tag, dass der Kurs der BVB-Aktie dem Anschlag weitgehend getrotzt habe, erwähnte aber eine kleine Auffälligkeit im Handel: 

«Es gibt verschiedene Derivate, mit denen auf fallende Kurse der BVB-Aktie gewettet werden kann. Auffällig ist, dass gestern vor dem Zeitpunkt des Anschlags mindestens zwei Put-Optionsscheine im Frankfurter Handel gekauft wurden, die sonst nur an der auf Privatanleger spezialisierten Stuttgarter Handelsplattform Euwax gehandelt werden. […] Die betroffenen Optionsscheine sind so sehr ‹aus dem Geld› und weisen einen derart hohen Spread auf, dass der oder die Käufer entweder extrem unerfahren sind oder aber einen extremen Kursabsturz erwartet haben.»

Damit ist klar, dass die ARD-Journalisten schon kurz nach dem Anschlag auf einer brandheissen Spur waren.

Ob die Ermittler künftig Journalisten vermehrt in ihre Arbeit einbeziehen werden, wird sich zeigen.

Ausriss aus dem Artikel der ARD-Börsenredaktion:

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Bereits wenige Stunden nach der Tat, veröffentlichte Börse.ARD dei ungewöhnlichen Bewegungen.

(nfr)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DonPedro 22.04.2017 09:26
    Highlight Highlight Erinnert ich Euch an den James Bond Klassiker "Goldfinger" in welchem Bösewicht "Gerd Fröbe"
    eine ähnlich geldgierige menschenverachtende Idee gekommen war.
    Das Böse lässt sich leider nicht ausrotten!
  • ströfzgi 21.04.2017 20:31
    Highlight Highlight Meine mich zu erinnern dass damals, am 11.9.2001 eben solche Papiere der AA geschrieben wurden. Was wurde eigentlich daraus? 🤔
  • dan2016 21.04.2017 19:30
    Highlight Highlight Was meinen Russischen Fernsehsender/die deutschen Neonazis dazu? Raus mit dem Russenpack? Oder funktioniert der Reflex nur bei Fake-news wie bei Lisa?
  • ralck 21.04.2017 18:34
    Highlight Highlight naja: der journalist veröffentlicht und die polizei arbeitet eher verdeckt. ein journalist kann (einfach gesagt) schreiben und publizieren. die polizei hat bei ihrer arbeit einige «hürden» und so wissen wir nicht, ob die polizei dies auch früh herausfand/erfuhr.
  • Sharkdiver 21.04.2017 17:18
    Highlight Highlight Wie krank, abgebrüht und emotional Tod ja sogar soziopatisch muss man für sowas sein
  • John Smith (2) 21.04.2017 16:49
    Highlight Highlight Der Unterschied ist halt, dass die Polizei nicht jeden vagen Verdacht sofort rausposaunt, sondern erst mal sorgfältig ermittelt. Schliesslich geht es der Polizei nicht um einen Primeur, sondern darum, den richtigen Täter zu ermitteln und gerichtsfeste Beweise zu sichern. Ob das jetzt zwei Tage früher oder später geschieht, ist unerheblich, es ist ja schliesslich kein Tatort, bei dem nach spätestens 60 Minuten der Täter ermittelt und verurteilt sein muss, weil anschliessend der Samstagsjass folgt.
  • Mr. Malik 21.04.2017 15:21
    Highlight Highlight Wo bleiben die panischen schreier, die hier wären, hätte der täter mohammed geheissen?
    Keine kollektivverurteilung aller europäer?
    • Pitsch Matter 21.04.2017 20:12
      Highlight Highlight Da hast du dich im URL vertippt, korrekt wäre www.20min.ch, dort findest du diese panischen Schreier.
    • Mr. Malik 21.04.2017 23:33
      Highlight Highlight Schön wärs..
    • Roterriese #DefendEurope 22.04.2017 08:54
      Highlight Highlight Weil es sich hier tatsächlich einmal um einen Einzelfall handelt. Beim islamischen Terror kann man schon lange nicht mehr von Einzelfall sprechen.
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