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Katzen gegen Terror: Deshalb findet man unter #BrusselsLockdown nur noch Katzenbilder



Seit Samstagmorgen gilt für die Hauptstadt und den Grossraum Brüssel die höchste von vier Terrorwarnstufen: Es bestehe eine «ernste und unmittelbare» Bedrohung. Schon am Wochenende fuhren keine U-Bahnen, Märkte blieben geschlossen, ein verstärktes Aufgebot an Polizisten und Soldaten war im Einsatz. Zahlreiche Grossveranstaltungen wurden abgesagt. Auch am Montag wird sich die Situation nicht verändern, die Schulen bleiben geschlossen, den Anwohnern wird geraten, von Zuhause aus zu arbeiten.

Terrorgefahr legt Brüssel lahm

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Terrorgefahr legt Brüssel lahm
quelle: epa/epa / olivier hoslet
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Um die Anti-Terror-Aktion in Brüssel am Sonntagabend nicht zu gefährden, rief die Polizei dazu auf, keine Details zum Einsatz in der Innenstadt auf Social-Media-Kanälen zu verbreiten. 

Die User leisten Folge – und twittern stattdessen unter #BrusselsLockdown keine Informationen mehr zu Strassenblockaden, sondern helfen der Polizei mit Katzenbildern.

Um für Verwirrung zu sorgen und die Suche nach brauchbaren Informationen, die womöglich trotzdem durchgesickert sind, zu erschweren, posten Tausende innert weniger Minuten Bilder von «verdächtigen» Katzen und «Einsatzplänen».

Mit Katzenbildern gegen den Terror – eine kleine Auswahl:

Breaking News: Ein Foto der neuesten Waffen, welche die Polizisten während dem Einsatz benutzen werden, ist aufgetaucht:

Katzen gegen «Dash»:

«Verwirrt sie mit Katzenbildern»

«Währenddessen in Belgien ..»

«Ihr könnt euch nicht für immer verstecken.»

«Ein wunderbar sureales Ende für ein sureales Wochenende! Danke Belgien»

Nicht nur die User applaudieren sich für die gelungene Aktion zu, nachdem der Einsatz für beendet erklärt wurde, bedankte sich auch die Belgische Katastrophenbehörde für die Kooperation.

«Danke an die Medien und die Bürger für das Schweigen im Netz».

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