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Nach dem Brandanschlag: Steht der Zug still, steht die Schweiz still – weil wir ein Volk von Pendlern sind 



Der gestern absichtlich gelegte Brand und das darauf folgende Chaos in verschiedenen Bahnhöfen und am Flughafen hat es wieder einmal gezeigt: Funktioniert die SBB-Maschinerie nicht wie gewohnt, wirkt sich das auf eine immer grössere Anzahl von Pendlern aus. 

Gependelt wird allerdings nicht nur im Zug, das Auto ist immer noch des Pendlers liebstes Verkehrsmittel. Heute pendeln in der Schweiz insgesamt fast vier Millionen Menschen. Das entspricht knapp der Hälfte der Wohnbevölkerung. 

Das war nicht immer so. 1970 gab es bei uns gerade einmal 2,4 Millionen Pendler – knapp 40 Prozent der zu dieser Zeit 6,1 Millionen Einwohner. Damals konnten die Zahlen noch nicht so genau erhoben werden. Exakte Erhebungen gibt es erst ab 1980. Hier die wichtigsten und erstaunlichen Fakten zum Pendeln: 

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quelle: bfs

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Das Auto ist immer noch das Hauptverkehrsmittel für Pendler. Allerdings steigt die Zahl der Bahnpendler: 1990 waren es 327'000 Personen, heute sind es schon 619'000 Personen. Das ist beinahe eine Verdoppelung. Für den Tippfehler bei «am wenigsten Pendler» entschuldigen wir uns. quelle: bfs

Weitere Fakten zum Pendeln:

Männliche Pendler haben im Durchschnitt einen um 21 Prozent längeren Arbeitsweg als weibliche. 

Personen mit höherer Berufsbildung oder Hochschulabschluss pendeln 60 Prozent weiter als Personen, die schlechter ausgebildet sind.

9 von 10 Erwerbstätigen verlassen für ihre Arbeit ihr Wohngebäude.

Beinahe ein Viertel der Strecke, die jeder Schweizer pro Tag zurücklegt, wendet er für den Arbeitsweg auf. 

9700 Menschen leben in Winterthur und arbeiten in Zürich. Den umgekehrten Weg legen 2900 Menschen zurück.

Nebst den 3,8 Millionen Arbeitspendlern gibt es 0,8 Millionen Ausbildungspendler.

Jeder Zehnte nimmt einen Arbeitsweg von über einer Stunde auf sich.

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Adieu SBB-Minibar

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Adieu SBB Minibar
quelle: sbb / alain d. boillat
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