DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Erzürnt wegen US-Sanktionen: Nordkorea führt erneut einen Raketentest durch

09.07.2016, 10:3509.07.2016, 11:31

Nordkorea hat südkoreanischen Angaben zufolge eine Rakete von einem U-Boot abgefeuert. Die ballistische Rakete startete am Samstag in den Gewässern vor der Hafenstadt Sinpo an der koreanischen Ostküste um 11:30 Uhr (Ortszeit).

Dies berichtete die Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf die südkoreanische Militärführung. Die USA bestätigten den Raketenstart. Unklar war zunächst, ob er erfolgreich verlief. Erste Erkenntnisse deuteten darauf hin, dass die Rakete über dem Meer abgestürzt sei, hiess es in einer Mitteilung des Pentagons.

Südkorea, Japan und die USA protestierten gegen den Test und erklärten, damit würden Resolutionen der Vereinten Nationen verletzt. Nordkorea hatte im Januar erneut einen Atomtest und in der Zeit danach mehrere Raketen getestet.

Erst am Freitag hatten sich Seoul und Washington auf die Stationierung eines gemeinsamen Raketenabwehrsystems (THAAD) auf südkoreanischem Boden geeinigt. Dies hatte aber den Protest Chinas zur Folge.

«Scharfe Antwort»

Der Konflikt um Nordkorea hatte sich bereits zugespitzt, als die USA am Mittwoch erstmals Sanktionen direkt gegen Machthaber Kim Jong Un verhängten. Unter Kim würden Millionen Nordkoreanern weiterhin unerträgliche Grausamkeiten zugefügt, hatte die US-Regierung erklärt. Dazu zählten Tötungen ohne Gerichtsurteil, Zwangsarbeit und Folter.

Die Sanktionen, die auch andere Spitzenvertreter des kommunistisch geführten Landes treffen, zielen auf Immobilienbesitz und andere Vermögenswerte ab, die sich in der US-Gerichtsbarkeit befinden. Nordkorea hatte das US-Vorgehen als «Kriegserklärung» bezeichnet und eine «scharfe Antwort» angekündigt. (sda/dpa)

Kim Jong Un

1 / 21
Kim Jong Un
quelle: x02538 / â© kcna kcna / reuters
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Nordkorea

Alle Storys anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Nordkorea warnt USA: «Falls sie in Frieden schlafen will, sollte sie keinen Stunk machen»

Vor dem Besuch des neuen US-Aussenministers Antony Blinken und des Pentagon-Chefs Lloyd Austin in Südkorea hat Nordkorea die gemeinsamen Militärübungen der beiden verbündeten Länder verurteilt und die USA gewarnt.

Die einflussreiche Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, Kim Yo Jong, warf der neuen US-Regierung vor, Ärger zu verursachen. «Falls sie in den nächsten vier Jahren in Frieden schlafen will, hätte sie besser davon abgesehen, als ersten Schritt Stunk zu machen», …

Artikel lesen
Link zum Artikel